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Libysche Suppe mit Hackfleisch, Kichererbsen und Couscous

Okay, okay, das Photo ist miserabel, man erkennt weder Kichererbsen noch Couscous, die Petersilie war tiefgekühlt und ein Klecks Joghurt hätte sicher besser ausgesehen, als Creme fraiche. Aber ehrlich, die inneren Werte zählen. Die Suppe schmeckt phantastisch. Sie ist würzig, leicht scharf, durch den Couscous eher schon wie Eintopf. Also genau das richtige für kalte Tage.

Hier ein neues, etwas besseres Photo als das Erste, immerhin erkennbar, Kichererbsen, Couscous und Petersilie 😉

Zutaten für 4 Personen:

  • 100g Kichererbsen aus der Dose
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 2 mittelgroße Zwiebeln, feingewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, feingehackt
  • 300g Lammhackfleisch (ich nehme Pute)
  • 1 Eßl Koriander, geröstet
  • 1 Eßl Kreuzkümmel, geröstet
  • 1 Teel Piment
  • 1 Teel getrocknete Chilischoten
  • 1 Teel Paprikapulver
  • 400g Dosentomaten
  • 1 grüne Chilischote, feingewürfelt
  • 1 Teel Honig
  • 600ml Hühnerbrühe
  • 400ml Wasser
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 gelbe Paprika, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer
  • 50g Couscous
  • 1 Eßl glatte Petersilie, feingehackt
  • 1 Eßl Minze, feingehackt
  • Creme fraiche oder Joghurt
  • Zitrone zum Abschmecken

Zubereitung:

Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln anschwitzen. Hackfleisch zugeben und kräftig anbraten. Alle Gewürze und den Knoblauch mit Salz in einem Mörser fein zerreiben und zugeben. Etwa 2 Minuten mitbraten. Grüne Chilischote, Tomaten und Honig einrühren. Brühe und Wasser angießen, mit Salz und Pfeffer würzen. Suppe 1 Stunde köcheln lassen, nach 45 Minuten die Kichererbsen und die Paprikawürfel zugeben, weitere 15 Minuten köcheln lassen.
Salzen, pfeffern und Couscous einrühren, die Suppe 5 Minuten ruhen lassen mit Zitronensaft abschmecken. Mit gehackter Petersilie und Minze bestreut servieren.
Joghurt oder Creme fraiche separat dazureichen.

Quelle: Chili & Ciabatta

Rote Bete Eintopf mit Hackfleisch

Rote Bete
Dunkelrot, manchmal fast lila sieht sie auf dem Wochenmarkt aus. Gekocht schmeckt sie erdig, leicht modrig, ein bisschen nach welkem Laub. Der wurzelige Geschmack passt so gar nicht zum Rubinrot das sie nach dem Kochen annimmt oder zum poppigen Pink, vermischt man sie mit Schmand. Rote Bete ist reich an Eisen und Folsäure und ihr Farbstoff Betanin ist zellschützend.

Rote Bete Eintopf mit Hackfleisch

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 große Rote Bete (etwa 1 kg)
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1-2 Eßl Bratöl
  • 300g Hackfleisch (Rind oder gemischt)
  • 1 Teel Piment, gemahlen
  • 1 Teel Koriander, gemahlen
  • 1- 2 Teel Salz
  • 1 Teel Zucker
  • 1 Tasse Gemüsebrühe
  • 1 Teel Apfelessig
  • 1 Lorbeerblatt
  • Pfeffer
  • 1 Becher Schmand, aufgerührt

Zubereitung:

Rote Bete gut waschen und im Dampfgarer bei 100°C 40-45 Minuten garen (oder in reichlich Wasser aufkochen lassen und 40 Minuten kochen lassen). Abschrecken und etwas abkühlen lassen. Dann schälen und mit der Küchenmaschine grob raspeln.
Hackfleisch im heißen Öl krümelig anbraten. Zwiebel und Knoblauchzehe dazugeben und glasig dünsten. Mit Salz, Piment, Koriander würzen und dem Apfelessig ablöschen. Rote Bete dazugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Das Lorbeerblatt dazugeben und alles zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen. Nochmal mit Salz und Pfeffer gut abschmecken und mit je einem Klecks Schmand in Schüsselchen servieren.

Quellen: mein schönes Land Sonderheft Herbst/Winter 2016

Hummus im Basar

“Hummus im Basar” ist arabisch und bedeutet Hummus mit Fleisch.
Ganz fein schmeckt es, wenn man Fladenbrot selbst backt und alles damit, sozusagen als Löffelersatz, isst. Wassermelonensalat ist die sommerliche Ergänzung dazu.

IMG_1823 (1)-kleinHummus im Basar

Zutaten für 4 Personen:

  • Für den (unglaublich cremigen) Hummus:
  • 120ml Tahini
  • 80ml natives Olivenöl
  • 1 grosse Knoblauchzehe, grob gehackt
  • 3 Eßl Zitronensaft
  • Salz
  • 2 Dosen Kichererbsen (je 400g), die Flüssigkeit auffangen
  • Za´atar zúm Bestreuen

Zubereitung:

1 Eßl Olivenöl in einer Pfanne mild erhitzen und die grob gehackte Knoblauchzehe darin andünsten (weil ich rohen Knoblauch nicht vertrage, dünste ich ihn vorher an, den Schritt kann man aber auch überspringen.).
Knoblauch, Tahini, restliches Olivenöl, Zitronensaft und 2 Teel Salz in einem Foodprocessor pürieren, bis eine glatte Paste entstanden ist.
Kichererbsen dazugeben und pürieren, bis eine nicht zu glatte Masse entstanden ist, das dauert etwa 1 Minute. Auf niedrigster Stufe langsam etwa 1/3 der Kichererbsenflüssigkeit einarbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, das dauert etwa 2- 3 Minuten.
Nochmal mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Um den Hummus besonders cremig zu machen, kann man ihn jetzt durch ein feinmaschiges Sieb streichen, damit die Häutchen der Kichererbsen entfernt werden. Das ist eine Mordsarbeit und dauert ganz schön lang. Deshalb habe ich beim 2. Mal den ganzen Hummus durch mein Passiergerät der Kitchen Aid gejagt, das hat wunderbar funktioniert. Allerdings war das Endergebnis nicht ganz so cremig, wie die Siebvariante. Wer geduldig ist, entfernt die Häutchen der Kichererbsen schon vor dem pürieren, das hab ich auch schon mal gemacht und finde es weniger anstrengend als alles durchs Sieb zu drücken.

Zutaten für 4 Personen:

  • Für die Hackfleischsoße:
  • 250g Lammhack (ich nehme Rind oder Pute)
  • 2 Knoblauchzehen, feingehackt
  • 1 Teel Paprika, edelsüß
  • 1 Teel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/2 Teel Koriander, gemahlen
  • 1/2 Teel Zimtpulver
  • 1/4 Teel Cayennepfeffer
  • 1/2 Teel Salz
  • 1/4 Teel Pfeffer, frischgemahlen
  • 2 Eßl natives Olivenöl
  • 1 Zwiebel, feingehackt
  • 40g Pinienkerne
  • Za´atar zum Bestreuen
  • Olivenöl zum Beträufeln

Zubereitung:

Hackfleisch, Knoblauch, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Koriander, Zimt, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel mit den Händen gründlich verkneten. Zugedeckt 15 Minuten ruhen lassen.

Währenddessen die Pinienkerne und die gehackte Zwiebel im Olivenöl braten, bis die Zwiebel weich ist, das dauert 6-8 Minuten. Dann das Hackfleich dazugeben und anbraten bis es Farbe annimmt und krümelig ist. Beim Lammhack dauert das nur 3-4 Minuten. Rind oder Pute dauert ein bisserl länger, etwa 10 Minuten.

Hummus auf eine große Servierplatte löffeln und mit einem Löffel eine großflächige Mulde hineindrücken. Die Fleischmischung hineingeben, mit einer großzügigen Menge Za´atar bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Sofort servieren.

Bei mir gibt es Wassermelonensalat und Fladenbrot dazu, Rezepte folgen bald.

Quelle: Die moderne jüdische Küche, Jacoby&Stuart Verlag

Schnelle Gemüse-Hackfleisch-Pfanne

Es war noch Mascarpone da, Brokkoli und Gorgonzola, eine Zucchini war einsam im Gemüsefach und wollte gegessen werden, Erbsen sind immer im Gefrierfach , Hackfleisch liegt meistens daneben. S. hatte gaaaanz großen Hunger und wollte schnell was zu essen, ich auch. In weniger als 1 Stunde wurde gekocht, gegessen und gespült und jetzt ist sogar noch Zeit zum Bloggen, wow.

Schnelle Gemüse-Hackfleischpfanne

Zutaten für 2:

  • 1/3 Brokkoli in Röschen
  • 1 kleine Zucchini, längs halbiert und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten
  • einige Frühlingszwiebeln, in Ringe
  • 1 Tasse Erbsen TK
  • 5 – 6 Champignons geviertelt
  • 250g Hackfleisch
  • 1 Teel Salz
  • 1 Teel Himmel auf Erden Bratengewürz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • 1 – 2 Teel Thymian
  • ÖL zum Anbraten
  • 1 Eßl Mehl
  • 125g Wasser
  • 125g Mascarpone
  • etwa 50g Gorgonzola klein gewürfelt
  • italienische Kräuter (TK)

Zubereitung:

Hackfleisch mit den Gewürzen und dem Thymian verkneten und zugedeckt etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Hackfleisch anbraten bis es krümelig wird, Knoblauchzehe und Frühlingszwiebeln kurz mit dünsten. Dann den Brokkoli und Champignons dazugeben und unter Rühren gut 10 Minuten anbraten. Alles mit dem Mehl bestauben und gut durchrühren. Mit dem Wasser aufgießen und kurz aufkochen lassen, bis die Soße eindickt, dann Mascarpone einrühren und gut 10 Minuten köcheln lassen, bis der Brokkoli anfängt weich zu werden, jetzt die Zucchinistücke dazugeben und nochmal 10 Minuten köcheln.
Erbsen 2 Minuten in der Pfanne erhitzen, dann noch die Gorgonzolawürfelchen unterrühren und mit den italienischen TK Kräutern bestreuen.
Natürlich kann man im Sommer auch frische Kräuter, wie Basilikum, Kerbel, Thymian, Estragon etc. nehmen.

 

Quelle: Resteessen

Ruths gefüllte Paprikaschoten

Gefüllte Paprikaschoten gibt es bei mir schon seit Jahrzehnten und sie  schmecken mir schon immer. Die hier gekochte, orientalische Variante wird allerdings mein klassisches Rezept von früher auf jeden Fall ablösen.
Sehr delikat!

Ruths gefüllte Paprikaschoten

Zutaten für 4:

  • 8 mittelgroße rote Spitzpaprika
  • 1 große Tomate, grob gehackt
  • 2 mittelgroße Zwiebeln, grob gehackt
  • etwa 500ml Gemüsebrühe
  • Für die Füllung:
  • 140g Basmatireis
  • 1 1/2 Eßl Baharat Gewürzmischung
  • 1/2 Teel gemahlener Kardamom
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 400g Lammhackfleisch (ich nehme gemischtes Hack)
  • 2 1/2 Eßl Petersilie, gehackt
  • 2 Eßl Dill, gehackt
  • 1 1/2 Eßl getrocknete Minze
  • 1 1/2 Teel Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Für die Füllung den Reis in einem Topf mit leicht gesalzenem Wasser bedecken, zum Kochen bringen und 4 Minuten kochen lassen. In ein Sieb gießen, abschrecken und zur Seite stellen. Oder im Dampfgarer mit 280g gesalzenem Wasser 4 Minuten lang dämpfen, abschrecken und zur Seite stellen.

Die Gewürze ohne Fett anrösten, Olivenöl und Zwiebel dazugeben und unter häufigem Rühren etwa 7 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebel weich ist. Reis, Fleisch, Kräuter, Zucker und gegarte Zwiebel mit einem Teelöffel Salz in einer Schüssel gut vermengen.

Die Paprikaschoten vom Stielansatz her mit einem kleinen Messer zu 2 Drittel aufschneiden, sodass eine Öffnung entsteht. Die Samen vorsichtig entfernen, die Stielansätze aber stehen lassen. Mit der Reis-Fleisch-Farce füllen.

Tomaten- und Zwiebelwürfel in einer großen Pfanne mit fest schließendem Deckel verteilen. Die Paprikaschoten dicht an dicht darauflegen und soviel Brühe angießen, dass sie etwa 1 cm hoch steht. Mit einem Teelöffel Salz und etwas Pfeffer würzen, den Deckel auflegen und das Gemüse bei ganz kleiner Hitze 1 Stunde garen. Dabei immer darauf achten, dass der Pfannenboden mit etwas Flüssigkeit bedeckt ist.

Paprikaschoten warm oder mit Zimmertemperatur servieren.

Quelle: Ottolenghi “Jerusalem” DK Verlag

Paprikasuppe mit Hackgröstl

Eigentlich eine fruchtige Sommersuppe, wird sie mit dem Hackgröstl zu einer wärmenden Herbstmahlzeit.

Paprikasuppe mit Hackgröstl

Zutaten für 4 Portionen:

  • Paprikasuppe
  • 1 Gemüsezwiebel (ca. 330g) gewürfelt
  • 3 rote Paprikaschoten, bis auf 1/4 grob gewürfelt
  • 3 Eßl Olivenöl
  • 1 Eßl Thymian, gehackt
  • 1 Teel edelsüßes Paprikapulver
  • 1/2 Teel rosenscharfes Paprikapulver
  • 125ml Weißwein
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 200ml Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer
  • Hackgröstl:
  • 250g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1/4 Paprikaschote, ganz fein gewürfelt
  • je 1/2 Teel edelsüßes und rosenscharfes Paprikapulver
  • 2 Eßl Petersilie, gehackt
  • 40g Röstzwiebeln

Zubereitung:

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Paprikawürfel im Öl andünsten. Thymian und Paprikapulver einrühren und kurz mit dünsten. Weißwein dazu gießen und fast vollständig einkochen lassen. Gemüsebrühe und Sahne dazu gießen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren und nochmal mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Hackfleisch in 2 Eßl Olivenöl braun anbraten, Knoblauch und Paprikawürfel dazugeben und 2 Minuten mit braten. Mit Salz, Pfeffer
und den Paprikapulvern würzen. Gehackte Petersilie unterrühren und die Röstzwiebeln unter die Hackmasse mischen.
Hackgröstl in einer vorgewärmten Schüssel separat zur Suppe servieren.

Quelle: essen&trinken 8/14

Spaghetti Bolognese

Das Rezept für Spaghetti Bolognese braucht eigentlich
keiner mehr, das kann jeder kochen. Trotzdem,
für mich ist es das Gericht, mit dem ich zu kochen
anfing und das mich immer wieder, sowohl bei der Zubereitung,
als auch beim Essen, unglaublich glücklich macht.

Spaghetti Bolognese

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 600g Rinderhackfleisch
  • 1 Zwiebel feingehackt
  • 1 Karotte, fein gewürfelt
  • 1/4 Sellerieknolle, fein gewürfelt
  • 1 Teel Tomatenmark
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Teel Mehl
  • evtl 1/4 l Rotwein
  • Salz, Pfeffer
  • Oregano, Thymian getrocknet
  • 300 ml Rinderfond
  • 1 Zwiebel gespickt mit 1 Nelke und einem Lorbeerblatt
  • Petersilie zum Bestreuen
  • ca 80g Parmesan frisch gerieben
  • einige Butterwürfel, eisgekühlt
  • 500g Spaghetti (hier Dinkelspaghetti)

Zubereitung:

Zwiebel, Karotten- und Selleriewürfel in Olivenöl andünsten.
Das Hackfleisch dazugeben und krümelig braten. Das Tomatenmark
einrühren, alles mit Mehl bestäuben und kurz mitbraten.
Mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Salzen, pfeffern
Thymian und Oregano nach Geschmack hinzufügen und mit Rinderfond
aufgießen. Die gespickte Zwiebel dazugeben und bei schwacher Hitze
alles etwa 1/2 Stunde schmoren lassen.
Die Tomaten samt Saft zufügen und nochmal 1/2 Stunde weiterschmoren.
Tomaten mit dem Kochlöffel zerdrücken.
So lange schmoren, bis die Sauce eine sämige Konsistenz bekommt.

Die Spaghetti in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen.

Sugo nochmal mit den Gewürzen abschmecken, Zwiebel entfernen.

Spaghetti in eine vorgewärmte Schüssel füllen, mit Öl beträufeln,
damit sie nicht zusammenkleben und den Sugo direkt im Topf
servieren.

Jeder schöpft sich selbst soviel Bolognese über seine Nudeln,
wie er gerne möchte und bestreut mit Butter und Parmesan.

Sehr, sehr köstlich!

Quelle: “Die echte italienische Küche”, GU, abgewandelt

Puten-Mais-Hackbällchen mit Röstpaprikasauce

Orientalisch angehauchte Hackbällchen, in die die
Gemüsebeilage schon mit eingebacken ist.

Mit der Sauce und mit Kohlrabi Frittes sicher auch für Kinder
ein tolles Essen.

Ofenkartoffeln sind natürlich auch erlaubt!

Puten-Mais-Hackbällchen

Zutaten für 4 Personen:

  • Für die Paprikasauce:
  • 4 rote Paprikaschoten, geviertelt und entkernt
  • 1 Eßl Salz
  • 3 Eßl Olivenöl
  • 2 Eßl Korianderblättchen und Stengel
  • 2 Eßl süße Chilisauce
  • 1 Eßl Reisessig
  • 1 Eßl Apfel-Balsamessig
  • 1 rote Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe, grob gehackt
  • Für die Putenhackbällchen
  • 150g Mais
  • 500g Putenhackfleisch
  • 30g Panko
  • 30g Milch
  • 4 Frühlingszwiebeln, feingehackt
  • 4 Stengel Petersilie, feingehackt
  • 2 1/2 Teel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 Teel Salz
  • 1 Ei
  • 1/2 Teel Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Öl zum Braten

Zubereitung

Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Olivenöl und Salz mischen und die Paprikaviertel darin wenden.
Paprikaschoten auf ein mit Alufolie ausgekleidetes Blech
legen und im Ofen 35 Minute backen bis sie weich sind.
Sofort in eine Schüssel legen und abdecken. Wenn sie etwas
abgekühlt sind, die Haut von den Schoten abziehen.

Den Saft, der beim Rösten der Paprika ausgetreten ist, mit
Koriander, Knoblauch, Chilisauce, Essig und den enthäuteten
Paprikas in einem hohen Gefäß pürieren.

Sauce beiseitestellen.

Maiskörner gut abtropfen lassen und in einer ganz heißen,
beschichteten Pfanne 2-3 Minuten rösten. Abkühlen lassen.
Panko mit der Milch übergießen und kurz einweichen lassen.
Hackfleisch, Frühlingszwiebeln, Mais, Knoblauch, Petersilie und die Gewürze
in einer großen Schüssel mit dem Ei und dem eingeweichten Panko verkneten
und Bällchen in Größe eines Golfballs formen.
Im heißen Öl in einer beschichteten Pfanne von allen Seiten braun braten.
Auf einem Blech im Ofen bei 200°C noch ca. 5 Minuten weitergaren,
bis die Bällchen gar sind.

Sofort mit der Sauce und Blattsalat servieren.

Quelle: “Das Kochbuch” Ottolenghi, DK-Verlag, abgewandelt

Möhrencurry mit Fleischklößchen

Wärmendes für Körper und Seele für die letzten kalten Tage.
Gaaaanz, gaaaaanz köstlich.

Möhrencurry mit Fleischklößchen

Zutaten für 2 Personen:

  • Für die Fleischbällchen
  • 250g Putenhackfleisch
  • 3 Eßl Creme fraiche
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Messerspitze Sambal Oelek
  • 1 Teel Korma Currypaste
  • 2 Eßl Petersilie gehackt
  • Ghee zum Anbraten
  • Für das Möhrencurry
  • 600g Karotten, schräg in etwa 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 2 kleine Knoblauchzehen, in Scheibchen geschnitten
  • 1 Teel braune Senfsamen
  • 2 Teel Kurkuma
  • 1 Teel Koriander (oder 4 Koriandersamen)
  • 2 getrocknete Chilischoten
  • 2 Nelken
  • 1 Teel Garam Masala
  • 200ml frisch gepresster Orangensaft
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Ghee zum Anbraten
  • 1 Eßl Rosinen

Zubereitung:

Hackfleisch mit Creme fraiche, Salz, Pfeffer, Sambal Oelek, Korma Paste
und Petersilie gut vermengen und etwa 16 walnußgroße Bällchen formen.
Zugedeckt zur Seite stellen.

Senfsamen in einem großen Topf anrösten bis sie knacken und hüpfen.
Dann mit den restlichen Gewürzen in einem Mörser fein zerstoßen.
Ghee im gleichen Topf erhitzen und die gemörserten Gewürze darin
anbraten. Mit Orangensaft und Gemüsebrühe aufgießen, die Möhrenscheiben
dazugeben und ca 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
Nach 10 Minuten die Kokosmilch einrühren und weiterköcheln.

Kurz vor Garzeitende die Fleischbällchen in heißem Ghee von allen
Seiten anbraten. Mit den Rosinen zu den Möhren geben und noch ca
5 Minuten im Curry ziehen lassen.

Einfach, preiswert, köstlich

Quelle: Brigitte Viva Orient 22/98

Hackbraten mit Apfel-Zwiebel-Mozzarella-Füllung

Eigentlich wollte ich ja die schnelle Brokkoli-Champignon-Hackfleisch Pfanne machen. Beim Fleisch kaufen hat sich meine nette Verkäuferin aber mit
der Menge Fleisch, die sie durch den Wolf drehte, grob vertan. Anstatt 350g sind es gleich
600g gewesen. Und weil kurz vor Ladenschluß war, und ich selbst auch nicht gerne
Lebensmittel wegwerfe, hab ich halt die 250g zuviel auch noch
genommen und umdisponiert.
Daraus wurde dann dieser Hackbraten.
Der macht zwar  mehr Arbeit, schmeckt aber wirklich fein,
obwohl süß-sauer ja für S. immer so eine unentschlossene Sache ist.

Zutaten für 4 Personen:

  • 600g gemischtes Hackfleisch
  • 50g Panko
  • 100g Milch
  • 4 Frühlingszwiebeln, fein gewürfelt
  • 2 Teel Salz
  • 1 Teel Pfeffer
  • 1 Teel Paprikapulver
  • 1 Teel Thymian (getrocknet)
  • 2 Äpfel (Boskoop), gewürfelt
  • 1 Kugel Mozzarella, gewürfelt
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • ca 20 dünne Scheiben Wammerl

Zubereitung:

Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Panko in der Milch etwa 10 Minuten
einweichen.

Hackfleisch mit den Frühlingszwiebeln, dem eingeweichten Panko und den
Gewürzen gut vermischen. Hackfleischteig auf Backpapier zu einer 20 x 35
cm großen Fläche auseinanderdrücken. Die Äpfel- und Mozzarellawürfel und
die Zwiebelringe gleichmäßig darauf verteilen. Dann zusammenklappen und
zu einem 15 x 35 cm langen Laib formen.

Speckscheibe dicht aneinander in eine Bratreine legen, sodaß sie über die
Form hängen, den Fleischlaib darauflegen und die Speckscheiben über dem
Teig schließen.

Hackbraten im vorgeheizten Ofen ca 45 Minuten knusprig braun backen.

Bei uns gibts Blattspinat dazu. Bestimmt schmeckt aber auch Kartoffelpürree
gut dazu.

Quelle: eigenes Rezept