Category Archives: Low Carb

Lachsrolle mit Spinat und Frischkäse

Sieht hübsch aus, lässt sich gut vorbereiten, passt auf jedes Büffet und schmeckt.

Lachs-Spinat-Rolle

Zutaten für  5-6 Personen als Vorspeise:

  • 4 Eier
  • 100g geriebenen Käse
  • 150g TK Spinat (aufgetaut,gut ausgedrückt und gehackt)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100g geriebenen Parmesan
  • 150g Frischkäse
  • 50g Creme fraiche
  • gemischte Kräuter (z.B. Dill, Petersilie, Schnittlauch o.ä.)
  • 200g Räucherlachs, in feinen Scheiben
  • 4 Tomaten, enthäutet und entkernt
  • etwas Olivenöl
  • Basilikumblätter, grob gehackt

Zubereitung:

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Eier mit der Küchenmaschine schaumig aufschlagen, mit Spinat und geriebenem Käse vermischen.
Salzen, pfeffern und mit Muskat abschmecken. Ein Backblech mit Backpapier auskleiden, mit dem Parmesan  bestreuen und die Ei-Spinat-Käsemischung gleichmäßig auf dem Käse  verteilen.
Im Backofen 10 Minuten backen. Abkühlen lassen, Omelette vom Backpapier lösen und umdrehen.
Frischkäse mit Creme fraiche und Kräutern vermischen und auf die Unterseite des Omelettes streichen, Lachsscheiben dicht an dicht darauflegen und das Omelette ganz fest aufrollen. In Klarsichtfolie ganz fest einwickeln und einige Stunden kühlstellen.
Tomaten mit wenig Öl und dem Basilikum vermischen, Rolle schräg in fingerdicke Scheiben schneiden.
Je 3 Scheiben mit etwas Tomatenwürfeln auf einem Teller anrichten und servieren.

Quelle: Von und zu lecker/ Manuela Gräfin von Zeppelin

Rote Bete Eintopf mit Hackfleisch

Rote Bete
Dunkelrot, manchmal fast lila sieht sie auf dem Wochenmarkt aus. Gekocht schmeckt sie erdig, leicht modrig, ein bisschen nach welkem Laub. Der wurzelige Geschmack passt so gar nicht zum Rubinrot das sie nach dem Kochen annimmt oder zum poppigen Pink, vermischt man sie mit Schmand. Rote Bete ist reich an Eisen und Folsäure und ihr Farbstoff Betanin ist zellschützend.

Rote Bete Eintopf mit Hackfleisch

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 große Rote Bete (etwa 1 kg)
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1-2 Eßl Bratöl
  • 300g Hackfleisch (Rind oder gemischt)
  • 1 Teel Piment, gemahlen
  • 1 Teel Koriander, gemahlen
  • 1- 2 Teel Salz
  • 1 Teel Zucker
  • 1 Tasse Gemüsebrühe
  • 1 Teel Apfelessig
  • 1 Lorbeerblatt
  • Pfeffer
  • 1 Becher Schmand, aufgerührt

Zubereitung:

Rote Bete gut waschen und im Dampfgarer bei 100°C 40-45 Minuten garen (oder in reichlich Wasser aufkochen lassen und 40 Minuten kochen lassen). Abschrecken und etwas abkühlen lassen. Dann schälen und mit der Küchenmaschine grob raspeln.
Hackfleisch im heißen Öl krümelig anbraten. Zwiebel und Knoblauchzehe dazugeben und glasig dünsten. Mit Salz, Piment, Koriander würzen und dem Apfelessig ablöschen. Rote Bete dazugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Das Lorbeerblatt dazugeben und alles zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen. Nochmal mit Salz und Pfeffer gut abschmecken und mit je einem Klecks Schmand in Schüsselchen servieren.

Quellen: mein schönes Land Sonderheft Herbst/Winter 2016

Zucchinispaghetti alla Norma

Auberginen, mein Lieblingssommergemüse. Hier sind sie zwar frittiert und sicher nicht mehr gesund, aber ganz köstlich. Damit die Kalorienzufuhr etwas minimiert wird, gibt es Zucchinispaghetti anstatt Pasta.

Courgetti alla Norma

Zutaten für 2 Personen:

  • 1/2 Eßl Pinienkerne, in einer Pfanne trocken geröstet
  • 400g Tomaten, enthäutet,entkernt, geviertelt (oder 1 Dose Tomatenpolpa)
  • 1 –  2 mittelgroße Auberginen, quer in 4mm dicke Scheiben geschnitten
  • Salz
  • 1/2 rote Chilischote, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 250ml Olivenöl
  • 6-10 schwarze Oliven, entsteint
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • Parmesan frisch gerieben oder gehobelt
  • 2-3 mittelgroße Zucchini, mit dem Spiralschneider in Spaghetti schneiden
  • einige Cocktailtomaten

Zubereitung:

Zucchinispaghetti in ein Sieb geben, salzen und etwas Wasser ziehen lassen. Nach etwa 15 Minuten gut ausdrücken.
Auberginenscheiben auf einem Blech auslegen, salzen und ebenfalls 30 Minuten Wasser ziehen lassen.
Chili und Knoblauch in 2 Eßl Olivenöl glasig dünsten, Tomaten dazu geben und sämig einkochen lassen. Zur Seite stellen.
Auberginen mit einem Küchentuch gut abtrocknen und im restlichen heißen Öl portionsweise frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Oliven und die Hälfte der Auberginen in die Sauce geben und 2-3 Minuten bei milder Hitze kochen lassen. Salzen, pfeffern und mit reichlich feingeschnittenem Basilikum würzen. Die Zucchinispaghetti und Cocktailtomaten unter die Sauce rühren, ganz kurz erwärmen, dann die restlichen Auberginenscheiben, einige Basilikumblätter und die Pinienkerne überstreuen und gleich mit Parmesan servieren.

Quelle: essen&trinken 8/2016, leicht abgewandelt

Zucchinipuffer mit Joghurtsauce

Während des ganzen Sommers bin ich mit frischen Zucchini aus dem Garten einer Freundin meiner Mutter versorgt worden. Und sämtliche Früchte sind in meinem Spiralizer zu Spaghetti geschnitten worden. Die mit dem Spiralschneider geschnittenen Courgetti lassen sich besonders schön in eine runde Pufferform legen. Schmecken tun sie deshalb natürlich besonders köstlich 😉

Zucchinipuffer mit Joghurtsauce

Zutaten für 2 Personen:

  • Für die Zucchinipuffer
  • 500g Zucchini
  • Salz
  • 1 Schalotte (oder 3 Frühlingszwiebeln), in feine Ringe geschnitten
  • 1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 3 Zweige Minze und Dill, die Blättchen fein gehackt
  • 90g Feta, fein gewürfelt (oder anderer Hartkäse, fein gerieben)
  • 2 Eier
  • 50g Mehl
  • 1/4 Teel Harissa
  • 1 Teel Sumach
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
  • Für den Kräuterjoghurt
  • 2 Stängel Petersilie fein gehackt
  • je 1 Zweig Minze und Dill, die Blättchen fein gehackt
  • 150g griechischer Joghurt
  • 1/8 Teel Harissa
  • etwas Sumach, etwas Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt (lasse ich weg)

Zubereitung:

Den Joghurt mit den gehackten Kräutern, den Gewürzen, Zitronensaft und Salz verrühren.

Zucchini fein raspeln oder auf dem Spiralschneider in Spaghetti schneiden. Dann aber noch in etwa 10cm lange Streifen kürzen. Zucchinistreifen mit Salz bestreuen und 10 Minuten ziehen lassen. In einem Sieb gut abtropfen lassen. Danach ganz gut ausdrücken.

Schalottenringe, Fetawürfel, Kräuter, Gewürze, Eier, Mehl und die Zucchinispaghetti gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer großen beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Portionsweise kleine Puffer aus jeweils 1 Esslöffel Zucchinimasse hineinsetzen. Von jeder Seite bei mittlerer Hitze in ca. 4 Minuten goldbraun braten. Puffer auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Im 80°C heißen Ofen warmhalten, bis alle Puffer gebraten sind.

Mit dem Kräuterjoghurt servieren.

Quelle: www.kuechengoetter.de/Mücver, abgewandelt

Courgetti, Zoodles oder Zucchinispaghetti

Courgetti al pomodoro

Im Internet und in den Kochbuchabteilungen bin ich schon öfter über Zucchinispaghetti (oder Zoodles oder Courgetti) gestolpert.
Bekannt sind sie durch den Vegan- oder auch den Low Carb -Trend und auch ich bin schon öfter um den Spiralschneider, der aus Zucchini und anderen Gemüsesorten Spaghetti macht, herumgeschlichen.
Aber schließlich muss man ja nicht jedem Trend hinterherlaufen, dachte ich mir lange, und Zucchini schmecken ganz sicher nicht wie Nudeln. Das tun sie auch tatsächlich nicht. Allerdings hat die Form des Gemüses durchaus einen Placeboeffekt. Wenn man nämlich Zucchinispaghetti aufrollt, mit einer feinen Pastasauce zubereitet, dann ist das wirklich, als äße man Spaghetti (und das sagt sogar S.!!!!). Das ist ein eindeutiger Kaufgrund, denn S. macht so schnell keiner ein X für ein U vor.
Aber das Wichtigste: ich kann endlich sämtliche Pastasaucen, die ich im Laufe meiner Jugend perfektioniert habe,  wieder uneingeschränkt genießen.

Mise en place für Courgetti:
Courgetti al pomodoro

Zutaten für 2 Personen:

  • 2-3 mittelgroße Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe, halbiert
  • 1 Eßl Olivenöl
  • 1 Eßl Tomatenmark
  • 2-3 Tomaten, geschält, entkernt, gewürfelt
  • 1 Schuß Weißwein
  • etwas geriebener Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer
  • 5-6 Kirschtomaten, halbiert
  • Basilikum
  • 1 winzige, getrocknete Chilischote (optional)
  • 2 Eßl Pinienkerne, geröstet

Zubereitung:

Zucchini mit dem Spiralschneider in Spaghetti schneiden.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch leicht anschwitzen, Tomatenmark dazugeben und kurz mit braten.
Mit Weißwein ablöschen und wirklich komplett einkochen lassen (Die Zucchini geben in der Pfanne Wasser ab, es wird also alles wieder soßiger). Die Zucchinispaghetti dazugeben und kurz unterrühren, Tomatenwürfel einrühren und heiß werden lassen, das dauert etwa 2 Minuten. Mit Salz, Pfeffer und evtl. der Chilischote würzen. Die halbierten Kirschtomaten unterschwenken und alles sofort mit Basilikum, Pinienkernen und Parmesan bestreut servieren.

Wer trockenere Zucchinispaghetti haben will, gibt diese in ein Sieb, bestreut sie mit Salz und läßt sie etwa 15 Minuten Flüssigkeit ziehen, drückt sie ganz gut aus und gibt sie dann in die Soße. Funktioniert auch gut.

Quelle: eigenes Rezept