Category Archives: Fleisch

Kürbis-Puten-Gulasch

Kürbis-Puten-GulaschObwohl das Gulasch nicht unbedingt S.´s Vorstellungen von Gulasch entspricht, war es doch recht schnell gegessen. Im Gulasch ist die Beilage in Form von Kürbis schon enthalten, so dass man nicht unbedingt Nudeln dazu braucht. Fein zum Soße aufnehmen sind sie aber allemal.

Zutaten für 4 Personen:

  • 3 Eßl Butterschmalz oder Ghee
  • 1 kg Putengulasch (oder Kalbsgulasch)
  • 300g rote Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 400g Hokkaidokürbis, in 2 cm großen Würfeln
  • 200ml Weißwein
  • 200ml Orangensaft, frisch gepresst
  • 300ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 3-4 Zweige Thymian
  • 200ml Sahne
  • 2-3 Eßl Petersilie gehackt
  • abgeriebene Schale von einer Bio Orange

Zubereitung:

Putenwürfel portionsweise im heißen Ghee in einem großen Topf scharf anbraten, bis sie Bratspuren kriegen. Herausnehmen und im Fett die roten Zwiebeln etwa 5 Minuten lang glasig andünsten. Fleisch zurück in den Topf geben, salzen und pfeffern und mit Weißwein ablöschen, diesen kurz reduzieren lassen und mit Orangensaft und Gemüsebrühe auffüllen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 1 Stunde köcheln lassen. Immer wieder umrühren. Nach 40 Minuten die Kürbisstücke und die abgezupften Thymianblättchen dazugeben. Nach einer Stunde die Sahne einrühren und noch kurz erhitzen. Mit der abgeriebenen Orangenschale und Petersilie servieren. Dazu passen Nudeln oder Kartoffelpüree.

Quelle: mein schönes Land; Sonderheft Die besten Rezepte Herbst/Winter 2016

Hummus im Basar

“Hummus im Basar” ist arabisch und bedeutet Hummus mit Fleisch.
Ganz fein schmeckt es, wenn man Fladenbrot selbst backt und alles damit, sozusagen als Löffelersatz, isst. Wassermelonensalat ist die sommerliche Ergänzung dazu.

IMG_1823 (1)-kleinHummus im Basar

Zutaten für 4 Personen:

  • Für den (unglaublich cremigen) Hummus:
  • 120ml Tahini
  • 80ml natives Olivenöl
  • 1 grosse Knoblauchzehe, grob gehackt
  • 3 Eßl Zitronensaft
  • Salz
  • 2 Dosen Kichererbsen (je 400g), die Flüssigkeit auffangen
  • Za´atar zúm Bestreuen

Zubereitung:

1 Eßl Olivenöl in einer Pfanne mild erhitzen und die grob gehackte Knoblauchzehe darin andünsten (weil ich rohen Knoblauch nicht vertrage, dünste ich ihn vorher an, den Schritt kann man aber auch überspringen.).
Knoblauch, Tahini, restliches Olivenöl, Zitronensaft und 2 Teel Salz in einem Foodprocessor pürieren, bis eine glatte Paste entstanden ist.
Kichererbsen dazugeben und pürieren, bis eine nicht zu glatte Masse entstanden ist, das dauert etwa 1 Minute. Auf niedrigster Stufe langsam etwa 1/3 der Kichererbsenflüssigkeit einarbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, das dauert etwa 2- 3 Minuten.
Nochmal mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Um den Hummus besonders cremig zu machen, kann man ihn jetzt durch ein feinmaschiges Sieb streichen, damit die Häutchen der Kichererbsen entfernt werden. Das ist eine Mordsarbeit und dauert ganz schön lang. Deshalb habe ich beim 2. Mal den ganzen Hummus durch mein Passiergerät der Kitchen Aid gejagt, das hat wunderbar funktioniert. Allerdings war das Endergebnis nicht ganz so cremig, wie die Siebvariante. Wer geduldig ist, entfernt die Häutchen der Kichererbsen schon vor dem pürieren, das hab ich auch schon mal gemacht und finde es weniger anstrengend als alles durchs Sieb zu drücken.

Zutaten für 4 Personen:

  • Für die Hackfleischsoße:
  • 250g Lammhack (ich nehme Rind oder Pute)
  • 2 Knoblauchzehen, feingehackt
  • 1 Teel Paprika, edelsüß
  • 1 Teel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/2 Teel Koriander, gemahlen
  • 1/2 Teel Zimtpulver
  • 1/4 Teel Cayennepfeffer
  • 1/2 Teel Salz
  • 1/4 Teel Pfeffer, frischgemahlen
  • 2 Eßl natives Olivenöl
  • 1 Zwiebel, feingehackt
  • 40g Pinienkerne
  • Za´atar zum Bestreuen
  • Olivenöl zum Beträufeln

Zubereitung:

Hackfleisch, Knoblauch, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Koriander, Zimt, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel mit den Händen gründlich verkneten. Zugedeckt 15 Minuten ruhen lassen.

Währenddessen die Pinienkerne und die gehackte Zwiebel im Olivenöl braten, bis die Zwiebel weich ist, das dauert 6-8 Minuten. Dann das Hackfleich dazugeben und anbraten bis es Farbe annimmt und krümelig ist. Beim Lammhack dauert das nur 3-4 Minuten. Rind oder Pute dauert ein bisserl länger, etwa 10 Minuten.

Hummus auf eine große Servierplatte löffeln und mit einem Löffel eine großflächige Mulde hineindrücken. Die Fleischmischung hineingeben, mit einer großzügigen Menge Za´atar bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Sofort servieren.

Bei mir gibt es Wassermelonensalat und Fladenbrot dazu, Rezepte folgen bald.

Quelle: Die moderne jüdische Küche, Jacoby&Stuart Verlag

Böfflamot mit Sauerrahmspätzle und Gemüse

Nach Weihnachten ist ja bekanntlich vor Weihnachten.
Unser Weihnachtsbraten vom letzten Jahr war so gut, dass er unbedingt nachgemacht werden muss, von mir genauso wie von Euch. Ich kann das Böfflamot nur wärmstens empfehlen. Das Fleisch war butterzart, die Spätzle fluffig und das Gemüse gab dem Ganzen Biss.

Böfflamot

Zutaten für 4 Personen:

  • Beize:
  • 750ml kräftiger Rotwein (bei mir ein Cuvee rot von Landerer)
  • 1 Eßl Puderzucker
  • Braten:
  • 1,8 kg flache Rinderschulter
  • 100g Knollensellerie, grob gehackt
  • 150g Zwiebeln, grob gehackt
  • 80g Karotten, grob gehackt
  • 2 Eßl Öl
  • 1 Eßl Tomatenmark
  • 20ml Portwein
  • 1/2 Liter Rinderbrühe
  • 1/2 Teel Pimentkörner
  • 1/2 Teel Pfefferkörner
  • 1 Sternanis
  • 1 cm Zimtstange
  • 5 Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1-2 halbierte Knoblauchzehen
  • 2 Scheiben Ingwer
  • je 1 Streifen Zitronen- und Orangenschale
  • 2 Teel Puderzucker
  • 50ml Rotweinessig
  • 40g eiskalte Butterstückchen
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • evtl. etwas Zucker

Zubereitung:

Fleisch mindestens 3 Tage, höchstens 6 Tage beizen. Dafür den Puderzucker in einem Topf karamellisieren, mit Rotwein ablöschen, einmal aufkochen und dann abkühlen lassen. Fleisch in einen 3l Gefrierbeutel legen und die Beize angießen. Beutel verschließen und in einem ausreichend großen Gefäß (der Gefrierbeutel ist sicher nicht völlig dicht) im Kühlschrank 3-6 Tage beizen lassen. Täglich einmal wenden.

Am Serviertag das Fleisch aus der Beize nehmen (Beize aufheben!!), ganz gut trockentupfen. Beize in einem separaten Topf aufkochen und den aufsteigenden Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen und zum Schluß durch ein Sieb, mit Mulltuch ausgelegt, gießen. Fleisch in einem ausreichend großen Bräter, der auch die ganze Flüssigkeit fasst, in heißem Öl von allen Seiten anbraten. Aus dem Bräter herausnehmen, Tomatenmark ins Öl einrühren und kurz anrösten, mit Portwein ablöschen. Dann mit Beize und Fleischbrühe aufgießen und das Fleisch wieder einlegen, die Gemüsewürfel dazugeben. Mit einem Deckel verschließen und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze 160°C)
3-4 Stunden garen, bis das Fleisch schön weich ist.

20 Minuten vor Garende die Piment-, Pfefferkörner und die anderen Gewürze einlegen und mit schmoren.

Puderzucker in einem kleinen Topf karamellisieren lassen mit Essig ablöschen und sirupartig einkochen lassen.

Fleisch aus dem Bräter nehmen, die Sauce durch ein Sieb gießen, das Gemüse gut ausdrücken und wegwerfen.
Sauce um die Hälfte einkochen lassen und mit den eiskalten Butterstückchen aufrühren, mit Essigreduktion auffüllen und mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce begießen. Bei uns gibt es Sauerrahmspätzle und kurz gedünstetes Gemüse dazu.

Quelle: Chili und Ciabatta

Schnelle Gemüse-Hackfleisch-Pfanne

Es war noch Mascarpone da, Brokkoli und Gorgonzola, eine Zucchini war einsam im Gemüsefach und wollte gegessen werden, Erbsen sind immer im Gefrierfach , Hackfleisch liegt meistens daneben. S. hatte gaaaanz großen Hunger und wollte schnell was zu essen, ich auch. In weniger als 1 Stunde wurde gekocht, gegessen und gespült und jetzt ist sogar noch Zeit zum Bloggen, wow.

Schnelle Gemüse-Hackfleischpfanne

Zutaten für 2:

  • 1/3 Brokkoli in Röschen
  • 1 kleine Zucchini, längs halbiert und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten
  • einige Frühlingszwiebeln, in Ringe
  • 1 Tasse Erbsen TK
  • 5 – 6 Champignons geviertelt
  • 250g Hackfleisch
  • 1 Teel Salz
  • 1 Teel Himmel auf Erden Bratengewürz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • 1 – 2 Teel Thymian
  • ÖL zum Anbraten
  • 1 Eßl Mehl
  • 125g Wasser
  • 125g Mascarpone
  • etwa 50g Gorgonzola klein gewürfelt
  • italienische Kräuter (TK)

Zubereitung:

Hackfleisch mit den Gewürzen und dem Thymian verkneten und zugedeckt etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Hackfleisch anbraten bis es krümelig wird, Knoblauchzehe und Frühlingszwiebeln kurz mit dünsten. Dann den Brokkoli und Champignons dazugeben und unter Rühren gut 10 Minuten anbraten. Alles mit dem Mehl bestauben und gut durchrühren. Mit dem Wasser aufgießen und kurz aufkochen lassen, bis die Soße eindickt, dann Mascarpone einrühren und gut 10 Minuten köcheln lassen, bis der Brokkoli anfängt weich zu werden, jetzt die Zucchinistücke dazugeben und nochmal 10 Minuten köcheln.
Erbsen 2 Minuten in der Pfanne erhitzen, dann noch die Gorgonzolawürfelchen unterrühren und mit den italienischen TK Kräutern bestreuen.
Natürlich kann man im Sommer auch frische Kräuter, wie Basilikum, Kerbel, Thymian, Estragon etc. nehmen.

 

Quelle: Resteessen

Schweinefilet mit Fenchel-Aprikosengemüse

“Was ich alles noch lernen muß”, diese Liste beinhaltet immer noch Fleisch richtig kurz anbraten oder auf den Punkt garen.
Das ist echt eine Wissenschaft für sich. Weil es bei mir in den letzten 25 Jahren immer nur Pute, meistens geschnetzelt, Hackfleisch, allerhöchstens geschmortes Rind und alle 2 Jahre Schweinebraten gab, kann ich das noch nicht so gut.
Aber, man kann schließlich alles lernen, wenn man nur will. Und sich an Rezepte halten bringt schon was. Dieses hier funktioniert wirklich perfekt, das Fleisch war köstlich, die Aprikosen hätten reifer und süßer sein können, aber ja, war schon fein, gibt es wieder.

Schweinefilet mit Fenchel-Aprikosen-Gemüse

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Fenchelknolle, in dünne Scheiben geschnitten
  • 300g Schweinefilet
  • grobes Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken (ich nehme 1/2 getrocknete Chilischote)
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 125ml Wasser
  • 2 Eßl Butter
  • 1/2 Teel Chiliflocken (ich nehme 1/2 getrocknete Chilischote)
  • 1 Teel Honig
  • 50ml Gemüsebrühe
  • 125g Aprikosen, entsteint und in dünne Spalten geschnitten
  • 1/2 Bund Dill

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Grobes Salz, Pfeffer, und Chiliflocken (oder zerriebene Chilischote) auf einem flachen Teller vermischen.
Schweinefilet darin wälzen. 1 Eßl Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Filet darin rundrum braun anbraten.
Dann das Wasser dazugießen. Auf der 2. Schiene von unten 12-14 Minuten weitergaren.

2 Eßl Butter in einer 2. Pfanne zerlassen, Fenchel darin andünsten, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken und dem Honig
würzen. 50ml Wasser angießen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 6-10 Minuten garen.

Schweinefilet aus dem Ofen nehmen, in Alufolie wickeln und ruhen lassen. Sud aus der Pfanne zum Fenchel gießen,
Aprikosenspalten dazugeben, mit Dill und dem Fenchelgrün würzen und kurz erwärmen.
Fleisch in Scheiben schneiden und auf dem Fenchel-Aprikosen-Gemüse anrichten.

Mit ein paar Dillzweigen garniert servieren.

Quelle: essen&trinken 8/2014

Rinderlende mit Sommergemüse

Rinderlende mit Sommergemüse

Fleisch vom Rind oder Schwein, vor allem kurzgebraten, gibt es bei
uns eher selten. Das liegt vor allem daran, daß ich einfach nicht genau weiß, wie kurz beziehungsweise lang man welches Fleisch brät.
Weil S. aber in letzter Zeit immer wieder mit glasigen Augen von Steak faselt, und sich im Restaurant auch häufig dafür entscheidet (dabei bekomme ich dann glasige Augen wenn ich auf den Preis schaue), übe ich fleißig das perfekte Steak zu braten.

Dabei habe ich gelernt:
1. Die Qualität des Fleisches ist das wichtigste.
Das kostet natürlich, aber 2 Scheiben Rinderlende
bei unserem Biometzger kosten soviel wie 1 Portion
im Restaurant.
2. Das Steak muß mindestens 3 cm dick sein, eher mehr,
sonst wird das Ganze einfach nichts.
3. Die Pfanne muß echt heiß sein und das Steak darf
wirklich nur 1 Minute pro Seite braten (auf die Uhr schauen!)

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Scheiben Rinderlende gut 3 cm dick
  • Olivenöl zum Einreiben
  • BBQ Beef Gewürz von Ingo Holland
  • 1 Zucchini, längs geviertelt und in ca 4 cm Stücke zerteilt
  • 1 Paprika, längs geviertelt und in 4 cm Stücke zerteilt
  • 1 Zwiebel, geachtelt
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Teel Koriander gemahlen
  • 1 Teel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 4 Stängel Thymian, die Blättchen
  • Petersilie, fein gehackt
  • frischer Koriander, gehackt

Zubereitung:
Backofen auf 110°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das Fleisch mindestens 2 Stunden vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen.
Fleisch mit Olivenöl einreiben. Eine Pfanne ohne Öl auf dem
Herd ganz heiß werden lassen.
Fleisch mit BBQ Beef Gewürz einreiben und sofort in die wirklich heiße Pfanne legen. Auf jeder Seite 1 Minute braten. Dann die Pfanne mit der Lende in den vorgeheizten Ofen stellen und noch 7 Minuten garen lassen.

Währenddessen das Gemüse mit Salz, Pfeffer, den Gewürzen und Olivenöl in einer großen Schüssel mischen.

In einer 2. Pfanne alles kurz anbraten bis das Gemüse gar ist.           Mit den Kräutern bestreuen.

Lende sofort mit dem Gemüse servieren.

Quelle:ziiikocht für die Lende, Ottolenghi für das Gemüse, alles abgewandelt

Polpette mit Tomaten-Mascarpone-Sugo

Polpette sind die italienische Version von Meatballs
und die schmecken ja  mit Spaghetti am Feinsten.
Bei uns gibt es sie leider ohne Pasta, ihr wißt schon, low carb!!!

Polpette mit Tomaten-Mascarpone-Sugo

  • Zutaten für den Tomatensugo:
  • 600g Tomaten (oder 1 Dose Tomaten, stückig)
  • 1 kleines Stück Knollensellerie
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 2 Eßl Tomatenmark
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Teel Oregano, getrocknet
  • evtl 1 Prise Zucker
  • 100g Mascarpone
  • etwas frisch geriebenen Parmesan
  • Zutaten für die Polpette:
  • 500g Putenhackfleisch
  • 60g Quark
  • 60g Semmelbrösel
  • 1 Teel Senf, mittelscharf
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Eßl gehackte Petersilie
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung Tomatensugo:

Tomaten vierteln und durch den Fleischwolf passieren.
Sellerie, Karotte, Zwiebel und Knoblauchzehe fein reiben.
Die geraspelten Gemüse in Olivenöl etwa 5 Minuten andünsten.
Salzen, pfeffern und das Tomatenmark einrühren, kurz mitdünsten
und mit den passierten Tomaten auffüllen. Lorbeerblatt und
Rosmarinzweig dazugeben und bei ganz kleiner Hitze zugedeckt
etwa 45 Minuten köcheln lassen.
Wenn das Gemüse weich ist und die Sauce eingedickt,
den Mascarpone einrühren.

Zubereitung Polpette:

Zwiebel, Quark, Semmelbrösel, Petersilie und Knoblauchzehe im Foodprozessor
fein hacken, mit Hackfleisch, Eiern und Senf in einer Schüssel gut vermischen.
Großzügig würzen und aus dem Fleischteig walnußgroße Bällchen formen.
Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Polpette darin von allen
Seiten schön braun braten. Dann in den Sugo legen und zugedeckt noch etwa
5-8 Minuten gar ziehen lassen.

Mit Parmesan bestreut entweder als Nudelsauce oder mit Brot oder ganz pur genießen.

Quelle: essen&trinken und kitchenaid Kochbuch

Piccata milanese

Zum Mangold mit weißen Bohnen von Jamie O.:

Piccata Milanese
Piccata milanese

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Putenschnitzel
  • 2 Eier
  • 50g Parmesan frisch gerieben
  • 50g Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl und Butter zum Braten

Zubereitung:

Schnitzel mit einem Fleischklopfer dünn klopfen.

Eier mit Parmesan verquirlen.

Mehl in eine längliche Form füllen.

Schnitzel auf beiden Seiten salzen und pfeffern,
erst im Mehl wälzen, dann in der Eier-Parmesan-Mischung.

Öl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die
Schnitzel pro Seite etwa 3 Minuten braten, bis sie goldbraun
sind.

Quelle: inspiriert von Bar Centrale

Möhrencurry mit Fleischklößchen

Wärmendes für Körper und Seele für die letzten kalten Tage.
Gaaaanz, gaaaaanz köstlich.

Möhrencurry mit Fleischklößchen

Zutaten für 2 Personen:

  • Für die Fleischbällchen
  • 250g Putenhackfleisch
  • 3 Eßl Creme fraiche
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Messerspitze Sambal Oelek
  • 1 Teel Korma Currypaste
  • 2 Eßl Petersilie gehackt
  • Ghee zum Anbraten
  • Für das Möhrencurry
  • 600g Karotten, schräg in etwa 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 2 kleine Knoblauchzehen, in Scheibchen geschnitten
  • 1 Teel braune Senfsamen
  • 2 Teel Kurkuma
  • 1 Teel Koriander (oder 4 Koriandersamen)
  • 2 getrocknete Chilischoten
  • 2 Nelken
  • 1 Teel Garam Masala
  • 200ml frisch gepresster Orangensaft
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Ghee zum Anbraten
  • 1 Eßl Rosinen

Zubereitung:

Hackfleisch mit Creme fraiche, Salz, Pfeffer, Sambal Oelek, Korma Paste
und Petersilie gut vermengen und etwa 16 walnußgroße Bällchen formen.
Zugedeckt zur Seite stellen.

Senfsamen in einem großen Topf anrösten bis sie knacken und hüpfen.
Dann mit den restlichen Gewürzen in einem Mörser fein zerstoßen.
Ghee im gleichen Topf erhitzen und die gemörserten Gewürze darin
anbraten. Mit Orangensaft und Gemüsebrühe aufgießen, die Möhrenscheiben
dazugeben und ca 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
Nach 10 Minuten die Kokosmilch einrühren und weiterköcheln.

Kurz vor Garzeitende die Fleischbällchen in heißem Ghee von allen
Seiten anbraten. Mit den Rosinen zu den Möhren geben und noch ca
5 Minuten im Curry ziehen lassen.

Einfach, preiswert, köstlich

Quelle: Brigitte Viva Orient 22/98

Lamm-Saag

Ich mag Lammfleisch nicht. Und zwar nicht den Geschmack,
sondern den Geruch, der beim Fleisch würfeln besonders intensiv
war, und mich nicht sehr für das Gericht eingenommen hat.
Außerdem war mir alles etwas zu fad.
Ich würde das nächste Mal,
wenn es denn ein nächstes Mal gibt, die Gewürzmenge gut
verdoppeln und evtl. noch mit etwas getrockneter Chilischote
ein wenig Schärfe hineinbringen.
S. fand das Lamm-Saag übrigens gut.

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Zutaten für 4 Personen:

  • 500g Lammschulter, in Würfel geschnitten
  • 60ml Naturjoghurt
  • 1 Eßl gemahlener Koriander
  • 1 Teel gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 Teel Cayennepfeffer
  • 1/2 Teel schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teel Kurkuma
  • 2 Eßl Öl
  • 1 kleine rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Zimtstange
  • 3 Gewürznelken
  • 2 Teel frisch geriebener Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 500g Blattspinat, grob zerkleinert
  • 1 Dose stückige Tomaten (optional)

Zubereitung:

Das Lammfleisch , den Joghurt, die Gewürze in eine Schüssel geben
und gründlcih vermengen. Zugedeckt im Kühlschrank mindestens 30 Min
marinieren.

Das Öl in einer großen Kasserole erhitzen und die Zwiebel darin
15 Minuten bei mittlerer Hitze anbräunen. Das Fleisch dazugeben
und solange braten, bis sich die Farbe verändert.

Die Zimtstange, den Knoblauch, den Ingwer und die Nelken
dazugeben, den Spinat und 250ml Wasser (oder 1 Dose stückige Tomaten)
einrühren und das Ganze zugedeckt 1 Stunde köcheln lassen.
Den Deckel abnehmen und nochmal 20-30 Minuten
köcheln bis die Sauce eindickt.

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Bei uns gab es Naan und Safran-Reis dazu,
die Rezepte dafür folgen.

Quelle: Currys&Currys; Christian Verlag