Category Archives: Fleisch

Bratkartoffeln und Kürbis mit Putenschnitzeln

Vorige Woche wurde ich von meinen Freundinnen gerügt, dass sich auf meinem Blog nicht mehr so arg viel tut. Das nehme ich mir natürlich gleich zu Herzen und poste ein Gericht, das auch gleich in die alljährliche Kürbisgericht Kategorie passt.

Zutaten für 2 Personen:

  • Für Bratkartoffeln und Kürbis:
  • 300g kleine festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 125g Hokkaido-Kürbis, quer in dünne Scheiben geschnitten
  • 150g Zwiebeln, in feine Streifen geschnitten
  • 20g durchwachsener Speck, in feine Streifen geschnitten
  • 20g Butterschmalz
  • 10g Butter
  • Petersilie zum Bestreuen
  • Für die Schnitzel:
  • 25g Kürbiskerne
  • Zucker, Salz
  • 50g Semmelbrösel
  • 2 dünne Putenschnitzel
  • 1 Ei
  • 25g Mehl
  • 100g Butterschmalz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln gut waschen und ungeschält in Salzwasser ca. 18 Minuten kochen, in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Oder im Dampfgarer auf einem gelochten Blech bei 100°C 18 Minuten dämpfen, leicht abkühlen lassen. Die Kartoffeln noch lauwarm pellen und kalt stellen.

Für die Schnitzel Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne mit je 1 Prise Zucker und Salz goldbraun rösten. Abkühlen lassen und danach grob hacken. Kürbiskerne mit den Semmelbröseln mischen.

Kartoffeln in Scheiben schneiden.

Schnitzel zwischen Klarsichtfolie flach klopfen. Ei verquirlen. Schnitzel mit Salz würzen, danach erst in Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und in der Bröselmischung wenden, dabei leicht andrücken.

20g Butterschmalz in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen, Kartoffel darin bei starker Hitze 4-5 Minuten braten erst dann wenden, wenn die Unterseite schön braun und knusprig ist. Zwiebeln und Speck gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen und unter Schwenken weiter 4-6 Minuten braten. Sobald die Zwiebeln und der Speck leicht gebräunt sind, Kürbis auf den Kartoffeln verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und weitere 6- 8 Minuten braten. Butter zum Schluss zugeben.

Inzwischen in einer großen Pfanne restliches Butterschmalz erhitzen. Schnitzel im heißen Butterschmalz bei mittlerer bis starker Hitze 2-3 Minuten von beiden Seiten goldbraun braten und knusprig braten. Schnitzel dabei öfter mithilfe eines Löffels mit dem heißen Schmalz begießen. Gebackene Schnitzel im Ofen bei 80-100°C warm halten, bis die Kürbisstücke weich sind.

Kartoffeln und  Kürbis mit Petersilie bestreuen und die Schnitzel auf den Bratkartoffeln sofort servieren.

Im Original werden Kalbsschnitzel verwendet, ich finde Pute auch sehr gut und wesentlich preiswerter.

Quelle: essen&trinken Sonderheft 3/2017, abgewandelt

Köttbullar mit Pilzsosse und Selleriepüree

Wir waren kürzlich in einem sehr bekannten Möbelhaus. Die typischsten Merkmale des Ladens sind: der Kunde wird unablässig geduzt, viertelstündlich werden Eltern aufgefordert, ihre Kinder im Smaland abzuholen, wenn vielleicht auch sonst nichts, kauft jeder Servietten oder Teelichter. Das eindringlichste ist allerdings der Duft der Billy, Ivar und Poäng umweht: Köttbullar.

Die gibt es nach dem Einkauf daheim, natürlich selbst gemacht.

Zutaten für 4 Personen:

  • für die Fleischbällchen:
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Eßl Butter
  • 1 Ei
  • 4 Eßl Sahne
  • 2 Eßl Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Eßl gehackte Petersilie
  • 1 Teel Zimtpulver
  • 1 Messersp. Nelken, gemahlen
  • 600g Hackfleisch, gemischt
  • Öl zum Braten
  • für die Pilzsosse:
  • 500g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Eßl Butter
  • 1 Eßl Mehl
  • 100ml Weißwein
  • 100ml Rinderfond
  • 100ml Sahne
  • 2 Eßl Creme fraiche
  • Preiselbeeren zum Servieren

Zubereitung:

Für die Köttbullar die Butter in einer großen Pfanne schmelzen, die Zwiebelwürfel darin leicht anschwitzen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Die Semmelbrösel mit Sahne, Ei, Salz, Pfeffer, Petersilie, Zimt, Nelken, und den abgekühlten Zwiebeln in einer großen Schüssel gut verrühren und 10 Minuten quellen lassen.
Alles gut mit dem Hackfleisch vermischen und kleine, etwa 3 cm große Bällchen formen.

Für die Pilzsosse in einer 2. hohen Pfanne die Butter schmelzen und die
Champignonscheiben hellbraun braten, herausnehmen. Die Zwiebel glasig dünsten, mit Mehl bestäuben, kurz mitbraten und mit Weißwein ablöschen.
Mit Gemüsebrühe auffüllen und kurz einkochen lassen. Sahne einrühren und leise köcheln lassen.

In der großen Pfanne das Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze die Bällchen rundherum ca 6-8 Minuten braten bis sie schön braun sind.

Die Champignons und die Fleischbällchen samt Bratensatz in die Soße einrühren, nochmal kurz ziehen lassen. Mit Selleriepüree und Preiselbeeren servieren.

Quelle: Landidee, Hackfleisch,

Kürbis-Puten-Gulasch

Kürbis-Puten-GulaschObwohl das Gulasch nicht unbedingt S.´s Vorstellungen von Gulasch entspricht, war es doch recht schnell gegessen. Im Gulasch ist die Beilage in Form von Kürbis schon enthalten, so dass man nicht unbedingt Nudeln dazu braucht. Fein zum Soße aufnehmen sind sie aber allemal.

Zutaten für 4 Personen:

  • 3 Eßl Butterschmalz oder Ghee
  • 1 kg Putengulasch (oder Kalbsgulasch)
  • 300g rote Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 400g Hokkaidokürbis, in 2 cm großen Würfeln
  • 200ml Weißwein
  • 200ml Orangensaft, frisch gepresst
  • 300ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 3-4 Zweige Thymian
  • 200ml Sahne
  • 2-3 Eßl Petersilie gehackt
  • abgeriebene Schale von einer Bio Orange

Zubereitung:

Putenwürfel portionsweise im heißen Ghee in einem großen Topf scharf anbraten, bis sie Bratspuren kriegen. Herausnehmen und im Fett die roten Zwiebeln etwa 5 Minuten lang glasig andünsten. Fleisch zurück in den Topf geben, salzen und pfeffern und mit Weißwein ablöschen, diesen kurz reduzieren lassen und mit Orangensaft und Gemüsebrühe auffüllen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 1 Stunde köcheln lassen. Immer wieder umrühren. Nach 40 Minuten die Kürbisstücke und die abgezupften Thymianblättchen dazugeben. Nach einer Stunde die Sahne einrühren und noch kurz erhitzen. Mit der abgeriebenen Orangenschale und Petersilie servieren. Dazu passen Nudeln oder Kartoffelpüree.

Quelle: mein schönes Land; Sonderheft Die besten Rezepte Herbst/Winter 2016

Hummus im Basar

“Hummus im Basar” ist arabisch und bedeutet Hummus mit Fleisch.
Ganz fein schmeckt es, wenn man Fladenbrot selbst backt und alles damit, sozusagen als Löffelersatz, isst. Wassermelonensalat ist die sommerliche Ergänzung dazu.

IMG_1823 (1)-kleinHummus im Basar

Zutaten für 4 Personen:

  • Für den (unglaublich cremigen) Hummus:
  • 120ml Tahini
  • 80ml natives Olivenöl
  • 1 grosse Knoblauchzehe, grob gehackt
  • 3 Eßl Zitronensaft
  • Salz
  • 2 Dosen Kichererbsen (je 400g), die Flüssigkeit auffangen
  • Za´atar zúm Bestreuen

Zubereitung:

1 Eßl Olivenöl in einer Pfanne mild erhitzen und die grob gehackte Knoblauchzehe darin andünsten (weil ich rohen Knoblauch nicht vertrage, dünste ich ihn vorher an, den Schritt kann man aber auch überspringen.).
Knoblauch, Tahini, restliches Olivenöl, Zitronensaft und 2 Teel Salz in einem Foodprocessor pürieren, bis eine glatte Paste entstanden ist.
Kichererbsen dazugeben und pürieren, bis eine nicht zu glatte Masse entstanden ist, das dauert etwa 1 Minute. Auf niedrigster Stufe langsam etwa 1/3 der Kichererbsenflüssigkeit einarbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, das dauert etwa 2- 3 Minuten.
Nochmal mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Um den Hummus besonders cremig zu machen, kann man ihn jetzt durch ein feinmaschiges Sieb streichen, damit die Häutchen der Kichererbsen entfernt werden. Das ist eine Mordsarbeit und dauert ganz schön lang. Deshalb habe ich beim 2. Mal den ganzen Hummus durch mein Passiergerät der Kitchen Aid gejagt, das hat wunderbar funktioniert. Allerdings war das Endergebnis nicht ganz so cremig, wie die Siebvariante. Wer geduldig ist, entfernt die Häutchen der Kichererbsen schon vor dem pürieren, das hab ich auch schon mal gemacht und finde es weniger anstrengend als alles durchs Sieb zu drücken.

Zutaten für 4 Personen:

  • Für die Hackfleischsoße:
  • 250g Lammhack (ich nehme Rind oder Pute)
  • 2 Knoblauchzehen, feingehackt
  • 1 Teel Paprika, edelsüß
  • 1 Teel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/2 Teel Koriander, gemahlen
  • 1/2 Teel Zimtpulver
  • 1/4 Teel Cayennepfeffer
  • 1/2 Teel Salz
  • 1/4 Teel Pfeffer, frischgemahlen
  • 2 Eßl natives Olivenöl
  • 1 Zwiebel, feingehackt
  • 40g Pinienkerne
  • Za´atar zum Bestreuen
  • Olivenöl zum Beträufeln

Zubereitung:

Hackfleisch, Knoblauch, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Koriander, Zimt, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel mit den Händen gründlich verkneten. Zugedeckt 15 Minuten ruhen lassen.

Währenddessen die Pinienkerne und die gehackte Zwiebel im Olivenöl braten, bis die Zwiebel weich ist, das dauert 6-8 Minuten. Dann das Hackfleich dazugeben und anbraten bis es Farbe annimmt und krümelig ist. Beim Lammhack dauert das nur 3-4 Minuten. Rind oder Pute dauert ein bisserl länger, etwa 10 Minuten.

Hummus auf eine große Servierplatte löffeln und mit einem Löffel eine großflächige Mulde hineindrücken. Die Fleischmischung hineingeben, mit einer großzügigen Menge Za´atar bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Sofort servieren.

Bei mir gibt es Wassermelonensalat und Fladenbrot dazu, Rezepte folgen bald.

Quelle: Die moderne jüdische Küche, Jacoby&Stuart Verlag

Böfflamot mit Sauerrahmspätzle und Gemüse

Nach Weihnachten ist ja bekanntlich vor Weihnachten.
Unser Weihnachtsbraten vom letzten Jahr war so gut, dass er unbedingt nachgemacht werden muss, von mir genauso wie von Euch. Ich kann das Böfflamot nur wärmstens empfehlen. Das Fleisch war butterzart, die Spätzle fluffig und das Gemüse gab dem Ganzen Biss.

Böfflamot

Zutaten für 4 Personen:

  • Beize:
  • 750ml kräftiger Rotwein (bei mir ein Cuvee rot von Landerer)
  • 1 Eßl Puderzucker
  • Braten:
  • 1,8 kg flache Rinderschulter
  • 100g Knollensellerie, grob gehackt
  • 150g Zwiebeln, grob gehackt
  • 80g Karotten, grob gehackt
  • 2 Eßl Öl
  • 1 Eßl Tomatenmark
  • 20ml Portwein
  • 1/2 Liter Rinderbrühe
  • 1/2 Teel Pimentkörner
  • 1/2 Teel Pfefferkörner
  • 1 Sternanis
  • 1 cm Zimtstange
  • 5 Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1-2 halbierte Knoblauchzehen
  • 2 Scheiben Ingwer
  • je 1 Streifen Zitronen- und Orangenschale
  • 2 Teel Puderzucker
  • 50ml Rotweinessig
  • 40g eiskalte Butterstückchen
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • evtl. etwas Zucker

Zubereitung:

Fleisch mindestens 3 Tage, höchstens 6 Tage beizen. Dafür den Puderzucker in einem Topf karamellisieren, mit Rotwein ablöschen, einmal aufkochen und dann abkühlen lassen. Fleisch in einen 3l Gefrierbeutel legen und die Beize angießen. Beutel verschließen und in einem ausreichend großen Gefäß (der Gefrierbeutel ist sicher nicht völlig dicht) im Kühlschrank 3-6 Tage beizen lassen. Täglich einmal wenden.

Am Serviertag das Fleisch aus der Beize nehmen (Beize aufheben!!), ganz gut trockentupfen. Beize in einem separaten Topf aufkochen und den aufsteigenden Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen und zum Schluß durch ein Sieb, mit Mulltuch ausgelegt, gießen. Fleisch in einem ausreichend großen Bräter, der auch die ganze Flüssigkeit fasst, in heißem Öl von allen Seiten anbraten. Aus dem Bräter herausnehmen, Tomatenmark ins Öl einrühren und kurz anrösten, mit Portwein ablöschen. Dann mit Beize und Fleischbrühe aufgießen und das Fleisch wieder einlegen, die Gemüsewürfel dazugeben. Mit einem Deckel verschließen und im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze 160°C)
3-4 Stunden garen, bis das Fleisch schön weich ist.

20 Minuten vor Garende die Piment-, Pfefferkörner und die anderen Gewürze einlegen und mit schmoren.

Puderzucker in einem kleinen Topf karamellisieren lassen mit Essig ablöschen und sirupartig einkochen lassen.

Fleisch aus dem Bräter nehmen, die Sauce durch ein Sieb gießen, das Gemüse gut ausdrücken und wegwerfen.
Sauce um die Hälfte einkochen lassen und mit den eiskalten Butterstückchen aufrühren, mit Essigreduktion auffüllen und mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce begießen. Bei uns gibt es Sauerrahmspätzle und kurz gedünstetes Gemüse dazu.

Quelle: Chili und Ciabatta

Schnelle Gemüse-Hackfleisch-Pfanne

Es war noch Mascarpone da, Brokkoli und Gorgonzola, eine Zucchini war einsam im Gemüsefach und wollte gegessen werden, Erbsen sind immer im Gefrierfach , Hackfleisch liegt meistens daneben. S. hatte gaaaanz großen Hunger und wollte schnell was zu essen, ich auch. In weniger als 1 Stunde wurde gekocht, gegessen und gespült und jetzt ist sogar noch Zeit zum Bloggen, wow.

Schnelle Gemüse-Hackfleischpfanne

Zutaten für 2:

  • 1/3 Brokkoli in Röschen
  • 1 kleine Zucchini, längs halbiert und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten
  • einige Frühlingszwiebeln, in Ringe
  • 1 Tasse Erbsen TK
  • 5 – 6 Champignons geviertelt
  • 250g Hackfleisch
  • 1 Teel Salz
  • 1 Teel Himmel auf Erden Bratengewürz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • 1 – 2 Teel Thymian
  • ÖL zum Anbraten
  • 1 Eßl Mehl
  • 125g Wasser
  • 125g Mascarpone
  • etwa 50g Gorgonzola klein gewürfelt
  • italienische Kräuter (TK)

Zubereitung:

Hackfleisch mit den Gewürzen und dem Thymian verkneten und zugedeckt etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Hackfleisch anbraten bis es krümelig wird, Knoblauchzehe und Frühlingszwiebeln kurz mit dünsten. Dann den Brokkoli und Champignons dazugeben und unter Rühren gut 10 Minuten anbraten. Alles mit dem Mehl bestauben und gut durchrühren. Mit dem Wasser aufgießen und kurz aufkochen lassen, bis die Soße eindickt, dann Mascarpone einrühren und gut 10 Minuten köcheln lassen, bis der Brokkoli anfängt weich zu werden, jetzt die Zucchinistücke dazugeben und nochmal 10 Minuten köcheln.
Erbsen 2 Minuten in der Pfanne erhitzen, dann noch die Gorgonzolawürfelchen unterrühren und mit den italienischen TK Kräutern bestreuen.
Natürlich kann man im Sommer auch frische Kräuter, wie Basilikum, Kerbel, Thymian, Estragon etc. nehmen.

 

Quelle: Resteessen

Schweinefilet mit Fenchel-Aprikosengemüse

“Was ich alles noch lernen muß”, diese Liste beinhaltet immer noch Fleisch richtig kurz anbraten oder auf den Punkt garen.
Das ist echt eine Wissenschaft für sich. Weil es bei mir in den letzten 25 Jahren immer nur Pute, meistens geschnetzelt, Hackfleisch, allerhöchstens geschmortes Rind und alle 2 Jahre Schweinebraten gab, kann ich das noch nicht so gut.
Aber, man kann schließlich alles lernen, wenn man nur will. Und sich an Rezepte halten bringt schon was. Dieses hier funktioniert wirklich perfekt, das Fleisch war köstlich, die Aprikosen hätten reifer und süßer sein können, aber ja, war schon fein, gibt es wieder.

Schweinefilet mit Fenchel-Aprikosen-Gemüse

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Fenchelknolle, in dünne Scheiben geschnitten
  • 300g Schweinefilet
  • grobes Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken (ich nehme 1/2 getrocknete Chilischote)
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 125ml Wasser
  • 2 Eßl Butter
  • 1/2 Teel Chiliflocken (ich nehme 1/2 getrocknete Chilischote)
  • 1 Teel Honig
  • 50ml Gemüsebrühe
  • 125g Aprikosen, entsteint und in dünne Spalten geschnitten
  • 1/2 Bund Dill

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Grobes Salz, Pfeffer, und Chiliflocken (oder zerriebene Chilischote) auf einem flachen Teller vermischen.
Schweinefilet darin wälzen. 1 Eßl Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Filet darin rundrum braun anbraten.
Dann das Wasser dazugießen. Auf der 2. Schiene von unten 12-14 Minuten weitergaren.

2 Eßl Butter in einer 2. Pfanne zerlassen, Fenchel darin andünsten, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken und dem Honig
würzen. 50ml Wasser angießen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 6-10 Minuten garen.

Schweinefilet aus dem Ofen nehmen, in Alufolie wickeln und ruhen lassen. Sud aus der Pfanne zum Fenchel gießen,
Aprikosenspalten dazugeben, mit Dill und dem Fenchelgrün würzen und kurz erwärmen.
Fleisch in Scheiben schneiden und auf dem Fenchel-Aprikosen-Gemüse anrichten.

Mit ein paar Dillzweigen garniert servieren.

Quelle: essen&trinken 8/2014

Rinderlende mit Sommergemüse

Rinderlende mit Sommergemüse

Fleisch vom Rind oder Schwein, vor allem kurzgebraten, gibt es bei
uns eher selten. Das liegt vor allem daran, daß ich einfach nicht genau weiß, wie kurz beziehungsweise lang man welches Fleisch brät.
Weil S. aber in letzter Zeit immer wieder mit glasigen Augen von Steak faselt, und sich im Restaurant auch häufig dafür entscheidet (dabei bekomme ich dann glasige Augen wenn ich auf den Preis schaue), übe ich fleißig das perfekte Steak zu braten.

Dabei habe ich gelernt:
1. Die Qualität des Fleisches ist das wichtigste.
Das kostet natürlich, aber 2 Scheiben Rinderlende
bei unserem Biometzger kosten soviel wie 1 Portion
im Restaurant.
2. Das Steak muß mindestens 3 cm dick sein, eher mehr,
sonst wird das Ganze einfach nichts.
3. Die Pfanne muß echt heiß sein und das Steak darf
wirklich nur 1 Minute pro Seite braten (auf die Uhr schauen!)

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Scheiben Rinderlende gut 3 cm dick
  • Olivenöl zum Einreiben
  • BBQ Beef Gewürz von Ingo Holland
  • 1 Zucchini, längs geviertelt und in ca 4 cm Stücke zerteilt
  • 1 Paprika, längs geviertelt und in 4 cm Stücke zerteilt
  • 1 Zwiebel, geachtelt
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Teel Koriander gemahlen
  • 1 Teel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 4 Stängel Thymian, die Blättchen
  • Petersilie, fein gehackt
  • frischer Koriander, gehackt

Zubereitung:
Backofen auf 110°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das Fleisch mindestens 2 Stunden vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen.
Fleisch mit Olivenöl einreiben. Eine Pfanne ohne Öl auf dem
Herd ganz heiß werden lassen.
Fleisch mit BBQ Beef Gewürz einreiben und sofort in die wirklich heiße Pfanne legen. Auf jeder Seite 1 Minute braten. Dann die Pfanne mit der Lende in den vorgeheizten Ofen stellen und noch 7 Minuten garen lassen.

Währenddessen das Gemüse mit Salz, Pfeffer, den Gewürzen und Olivenöl in einer großen Schüssel mischen.

In einer 2. Pfanne alles kurz anbraten bis das Gemüse gar ist.           Mit den Kräutern bestreuen.

Lende sofort mit dem Gemüse servieren.

Quelle:ziiikocht für die Lende, Ottolenghi für das Gemüse, alles abgewandelt

Polpette mit Tomaten-Mascarpone-Sugo

Polpette sind die italienische Version von Meatballs
und die schmecken ja  mit Spaghetti am Feinsten.
Bei uns gibt es sie leider ohne Pasta, ihr wißt schon, low carb!!!

Polpette mit Tomaten-Mascarpone-Sugo

  • Zutaten für den Tomatensugo:
  • 600g Tomaten (oder 1 Dose Tomaten, stückig)
  • 1 kleines Stück Knollensellerie
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 2 Eßl Tomatenmark
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Teel Oregano, getrocknet
  • evtl 1 Prise Zucker
  • 100g Mascarpone
  • etwas frisch geriebenen Parmesan
  • Zutaten für die Polpette:
  • 500g Putenhackfleisch
  • 60g Quark
  • 60g Semmelbrösel
  • 1 Teel Senf, mittelscharf
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Eßl gehackte Petersilie
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung Tomatensugo:

Tomaten vierteln und durch den Fleischwolf passieren.
Sellerie, Karotte, Zwiebel und Knoblauchzehe fein reiben.
Die geraspelten Gemüse in Olivenöl etwa 5 Minuten andünsten.
Salzen, pfeffern und das Tomatenmark einrühren, kurz mitdünsten
und mit den passierten Tomaten auffüllen. Lorbeerblatt und
Rosmarinzweig dazugeben und bei ganz kleiner Hitze zugedeckt
etwa 45 Minuten köcheln lassen.
Wenn das Gemüse weich ist und die Sauce eingedickt,
den Mascarpone einrühren.

Zubereitung Polpette:

Zwiebel, Quark, Semmelbrösel, Petersilie und Knoblauchzehe im Foodprozessor
fein hacken, mit Hackfleisch, Eiern und Senf in einer Schüssel gut vermischen.
Großzügig würzen und aus dem Fleischteig walnußgroße Bällchen formen.
Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Polpette darin von allen
Seiten schön braun braten. Dann in den Sugo legen und zugedeckt noch etwa
5-8 Minuten gar ziehen lassen.

Mit Parmesan bestreut entweder als Nudelsauce oder mit Brot oder ganz pur genießen.

Quelle: essen&trinken und kitchenaid Kochbuch

Piccata milanese

Zum Mangold mit weißen Bohnen von Jamie O.:

Piccata Milanese
Piccata milanese

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Putenschnitzel
  • 2 Eier
  • 50g Parmesan frisch gerieben
  • 50g Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl und Butter zum Braten

Zubereitung:

Schnitzel mit einem Fleischklopfer dünn klopfen.

Eier mit Parmesan verquirlen.

Mehl in eine längliche Form füllen.

Schnitzel auf beiden Seiten salzen und pfeffern,
erst im Mehl wälzen, dann in der Eier-Parmesan-Mischung.

Öl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die
Schnitzel pro Seite etwa 3 Minuten braten, bis sie goldbraun
sind.

Quelle: inspiriert von Bar Centrale