Quarknocken

Auch wenn S. meint, dass die Quarknocken längst nicht so gut sind wie Kaspressknödel und auch an der Würze noch gearbeitet werden könnte, z. B. in Form von Schinkenwürfelchen im Teig, finde ich, sind sie durchaus bloggenswert. Denn sie sind einfach und schnell zuzubereiten, mal was anderes als Nudeln oder Grießnocken in der Suppe. Sicher auch mit geriebenem Käse gut, also sehr wandelbar. Ohne Schinken auch recht preiswert. Obendrein schmecken sie auch ausserhalb der Suppe mit Salat. Ohne Zwiebeln und süß schmecken sie sicher auch zu Kompott oder frischen Früchten. Waren das genügend Argumente?

Zutaten für 8 Nocken:

  • 60g griffiges Mehl (z. b. Wiener Griessler)
  • gut 3-4 Eßl Milch
  • 1/2 Zwiebel fein gehackt
  • 1 Teel Butterschmalz
  • Petersilie, gehackt, etwa 1 Eßl
  • Schnittlauch, gehackt, etwa 1 Eßl
  • 1 Ei
  • 250g Quark, in einem mit Küchentuch ausgelegten Sieb abgetropft
  • 50g Semmelbrösel
  • Salz,Pfeffer
  • reichlich Butterschmalz

Zubereitung:

Mehl mit soviel Milch verrühren, dass ein dickcremiger Teig entsteht. 30 Minuten quellen lassen. Zwiebelwürfel in Öl andünsten und abkühlen lassen. Zwiebel, Petersilie, Schnittlauch, Ei, Quark und Semmelbrösel zum Mehlteig geben und gut vermischen.

Soviel Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne schmelzen, dass der Boden gut bedeckt ist. Mit einem Eßlöffel Häufchen ins heiße Fett setzen, etwas platt drücken und von beiden Seiten goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Entweder mit einem Salat oder in heißer Suppe servieren.

Quelle: Servus; Gute Küche

Ratatouille nach Bon Appetit

Auf meiner Dachterrasse sind alle Pflanzen im Topf. Die sind zwar alle recht dekorativ, auf eine große Ernte bei meinen wenigen Nutzpflanzen brauche ich aber normalerweise nicht hoffen. Im vergangenen Sommer war das anders. Aus je einem Topf, die für die Fensterbank gedacht sind, wuchsen Massen an Zitronenmelisse, Oregano, Majoran, sogar Thaibasilikum. Das Strauchbasilikum war und ist immer noch so hoch, dass ich es immer wieder kürze, auch wenn ich gar keines brauche. Bei den Erdbeeren konnte ich wenigstens 3 Ernten einfahren und habe mehrere Ableger verschenkt und neue Pflänzchen gezüchtet. Die Cocktailtomaten wurden immer für dieses Ratatouille geerntet, und das bestimmt 5 mal. Wie schön muss es sein, in einem Land zu leben, wo sogar Zitronen wachsen?

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 kleine Zucchini, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 1 Aubergine, geschält und in etwa 1 1/2 cm große Stücke geschnitten
  • 1 große Zwiebel in 1 cm breite Streifen geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 rote Paprikaschote, in 1 cm große Stücke geschnitten
  • Cocktailtomaten, gut 2 Handvoll
  • reichlich gutes Olivenöl
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 getrocknete kleine Chilischote
  • Basilikum, 1 Handvoll, grob zerzupft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zucchinischeiben und Auberginenstücke in ein Sieb geben, reichlich salzen und mit den Händen das Salz etwas einmassieren. Etwa 30 Minuten ziehen lassen. Dann mit einem Küchentuch gut abtrocknen.

Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einem großen schweren Topf etwa 1/8l Olivenöl erhitzen. Die abgetrockneten Zucchini und Auberginen in 2 Portionen bei starker Hitze schön braun anbraten. Das dauert ungefähr 5-8 Minuten. Herausnehmen und beiseite stellen. Im gleichen Topf wieder 1/8l Olivenöl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Thymian und Paprikastücke bei etwas milderer Hitze anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Gut salzen und pfeffern. Die Hälfte der Cocktailtomaten unterrühren. Zucchini und Auberginen einrühren, die restlichen Tomaten überstreuen und den Topf ohne Deckel etwa 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen. Auf einer vorgewärmten Platte, mit Basilikum bestreut, servieren.

Dazu schmeckt: Grillkäse, Brot, Steak, Fisch. Auch über Nudeln oder Couscous, oder am nächsten Tag kalt ist Ratatouille sehr köstlich. Es lohnt sich also durchaus, die doppelte Menge zu kochen.

Quelle: Bon Appetit, Classic Ratatouille nach Andy Baraghani

Zander mit Paprika-Zitronen-Salsa und Polenta

Erfrischend, leicht, low carb, lecker

Zutaten für 2 Personen:

  • 1/4 Salzzitrone, feingehackt
  • 5 Stiele glatte Petersilie, feingehackt
  • 1 weiße Zwiebel feingewürfelt
  • 1 rote Paprikaschote, feingewürfelt
  • 1 rote oder grüne Chilischote entkernt und feingewürfelt
  • 2 Eßl Chardonnay- oder Weißweinessig
  • Fleur de Sel
  • Pfeffer
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 300ml Milch
  • Salz
  • 80g Polenta aus Maisgrieß
  • 8 Stiele Dill feingehackt oder 1 Eßl TK-Dill
  • 20g Butter
  • 2 Zanderfilets à ca. 200g

Zubereitung:

Salzzitrone, Petersilie, Zwiebelwürfel, Paprikaschote, Chilischote, Essig und Olivenöl verrühren. Mit etwa 1/2 Teel Fleur de Sel und Pfeffer würzen.

Für die Polenta die Milch mit 300ml Wasser und 1/2 Teel Salz aufkochen. Polenta einrühren, Hitze reduzieren und bei milder Hitze unter gelegentlichem Rühren 5 MInuten quellen lassen. Dill und Butter unter die Polenta rühren. Zugedeckt warmhalten.

Zander mit etwas Fleur de Sel und Pfeffer würzen. Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Zander zuerst auf der Hautseite 3-4 Minuten kross anbraten, dann wenden und auf der anderen Seite noch 2-3 Minuten fertiggaren.

Auf flachen Tellern die Polenta und den Fisch anrichten. Mit Salsa garnieren und sofort servieren.

Quelle: essen&trinken Spezialheft Low Carb 1/2019

Crispy Green Rice Pilaf

Vor einiger Zeit habe ich das Magazin Bon Appetit und die Videos aus deren Testküche für mich entdeckt. Die Köche mit ihren unterschiedlichen Rezepten sind erfreulich erfrischend anzusehen. Ein Koch bereitet sein Gericht zu und erklärt, was er wann weshalb macht. Meistens sind es alltagstaugliche, einfache, aber raffiniert gewürzte Köstlichkeiten, sind doch die Wurzeln der amerikanischen Köche in der ganzen Welt.

Zutaten für 4-6 Personen

  • 4 Tassen Basmatireis, am Vortag gekocht und im Kühlschrank aufbewahrt
  • 1/3 Tasse Olivenöl + etwa 3 Eßl mehr
  • 2-4 Tassen frischer Koriander, Basilikum, Thaibasilikum oder Dill grob gehackt
  • 1 1/2 rote Chilischote, grob gehackt
  • 1 Eßl Wasser
  • 2 Eßl Misopaste
  • 1/4 Tasse Limettensaft, frisch gepresst
  • 1/2 Teel Salz
  • etwa 250g Zuckerschoten, diagonal in feine Streifen geschnitten
  • 1 Tasse Erbsen TK, aufgetaut
  • 3 Frühlingswiebeln, diagonal in feine Streifen geschnitten
  • 180g Feta, grob zerkrümelt
  • 1 Tasse Rosinen
  • 1 Tasse Pistazien im Ofen (oder in einer Pfanne) bei 180°C geröstet (5-8 Minuten)

Zubereitung:

Koriander, Basilikum, Thaibasilikum und evtl. andere Kräuter mit Chilischote, Wasser und Miso in einem Food Processor pürieren. 1/3 Tasse Olivenöl nach und nach zugeben bis eine sämige Soße entsteht. Mit Salz würzen. Die Sauce darf ruhig etwas schärfer sein, als man normalerweise gewohnt ist. Die Schärfe verliert sich beim Mischen mit den restlichen Zutaten.

Die restlichen 3 Eßl Olivenöl in einer weiten, beschichteten Pfanne erhitzen. Den gegarten Reis in die Pfanne füllen und mit einem Kochlöffel fest an den Pfannenboden drücken. So lange bei mittlerer Hitze braten, bis der Reis eine knusprige, goldene Kruste hat, das dauert etwa 8 Minuten. Die Erbsen unterrühren und etwa 2 Minuten bei kleiner Hitze erwärmen.

In einer großen Schüssel die Zuckerschoten, den Feta, die Pistazien und die Rosinen vermischen. Den knusprigen Reis unterheben und mit der Kräutersauce gut vermischen.

Seeehhr gut, sogar S. kam ins Schwärmen.

Quelle: Bon Appetit Magazin, Molly Baz

Weiße Bolognese

Pasta für Gäste. Der Sugo schmort im Ofen, während die Nudeln kochen. Gegart müssen diese nur noch mit der Soße vermischt werden.
Bei uns wird alles im Topf auf den Tisch gestellt und jeder nimmt sich selbst. Einfach, unkompliziert und seeehr lecker.

Zutaten für 4 Personen:

  • 300g weiße Zwiebeln (gelbe gehen auch), fein gewürfelt
  • 4 kleine Knoblauchzehen, geschält und angedrückt
  • 120g Karotten, in erbsengroße Würfel geschnitten
  • 150g Staudensellerie, entfädelt und in erbsengroße Würfel geschnitten
  • 5 Eßl Olivenöl
  • 250g Rinderhack
  • 250g Schweinehack
  • 20g Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 300ml trockener Weißwein
  • 200ml Rinderfond
  • 2-3 Zweige Rosmarin, die Nadeln abgezupft und fein gehackt
  • 2 kleine Lorbeerblätter
  • 500g frische Tagliatelle
  • 3-4 Stiele glatte Petersilie, die Blättchen abgezupft und fein gehackt
  • Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

Backofen auf 160°C Ober- und Unterhitze aufheizen.
Olivenöl in einem großen, schweren Topf erhitzen. Hackfleisch darin bei nicht zu starker Hitze 3-4 Minuten braten, dabei öfter umrühren. Butter, Zwiebelwürfel und Knoblauch zugeben und weitere 3-4 Minuten mitbraten. Karotten- und Selleriewürfel zugeben und nochmal 3-4 Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer großzügig würzen. Mit Wein ablöschen und stark einkochen. Wenn nur noch 1/3 der Flüssigkeit im Topf ist, den Fond angießen und zugedeckt im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene 1:30 Stunden garen. 20 Minuten vor Garzeitende die Rosmarinnadeln und die Lorbeerblätter in den Sugo geben und unterrühren.

Die Tagliatelle nach Packungsanweisung garen (bei mir 4 Minuten) und unter die fertige Soße mischen. Mit der feingehackten Petersilie bestreuen.
Parmesan streut sich jeder nach Geschmack selbst über seine Portion.

Quelle: essen&trinken, Pasta-Glück 2/2017

Risotto mit Meeresfrüchten

Hier ist zur Zeit Vorrats Detox angesagt. Ich muss mal wieder meinen Apothekerschrank, die Tiefkühlfächer und die Reis- und Nudelschublade leer kochen. Bei dem Meeresfrüchte Risotto werden auf einen Schlag die Reisschublade und das TK Fach schlanker. Außerdem schmeckt es auch noch hervorragend. Was will man mehr?

Zutaten für 2 Personen:

Für das Risotto:

  • 190g Risotto Reis (z. B. Carnaroli)
  • 1 Schalotte fein gewürfelt
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 2 Eßl Butter
  • 1 Eßl Tomatenmark
  • 1 Glas Weißwein
  • 600ml heiße Gemüsebrühe (Schale von den Garnelen darin ziehen lassen)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Stängel Petersilie
  • 2 Tomaten, enthäutet, entkernt und gewürfelt

Für die Meeresfrüchte:

  • 2 Eßl Olivenöl
  • 1 Packung TK Meeresfrüchte (ca. 300g)
  • 4 TK Riesengarnelen mit Schale, geschält (Schale aufheben)
  • 1 Schalotte fein gewürfelt
  • 1/2 Knoblauchzehe

Zum Abschmecken:

  • Salz, Pfeffer, Piment Espelette, Zitronensaft
  • gehackte Petersilienblättchen von 3 Stängeln

Zubereitung:

Butter in einem Topf zerlassen, Schalottenwürfel und die halbe Knoblauchzehe darin anschwitzen. Tomatenmark kurz darin anbraten. Risottoreis einrühren und mitdünsten bis er glasig wird. Mit Weißwein ablöschen und gut durchrühren. Petersilienstängel und Lorbeerblatt einlegen. Eine Schöpfkelle voll heißer Gemüsebrühe angießen und bei kleiner Hitze unter rühren garen. Wenn die Flüssigkeit fast verkocht ist erneut eine Schöpfkelle heiße Brühe nachgießen, unter stetem Rühren garen, bis alle Brühe verbraucht ist und der Reis nur noch ein ganz klein wenig Biss hat. Mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Piment Espelette würzen. Petersilienstängel, Lorbeerblatt und Knoblauchzehe entfernen.

Während der Reis gart in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Schalottenwürfel und die Knoblauzehe und die entdarmten, enthäuteten und längs halbierten Garnelen darin kurz anbraten. Die aufgetauten Meeresfrüchte einrühren und kurz erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Piment Espelette würzen.

Meeresfrüchte und Tomatenwürfel unter das Risotto rühren. Nochmal mit Salz, Pfeffer und Piment Espelette abschmecken, gehackte Petersilie einrühren und mit 1 gutem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Sofort in tiefen, vorgewärmten Tellern servieren.

Quelle: Vorrat- und Resteküche

Geröstete Kartoffeln mit Sesamquark

Ich mache Blattsalat dazu. Damit die Mahlzeit nicht ganz so spartanisch ist, gibt es Bier oder Wein zu trinken.

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 große Kartoffeln (à 200g), geschält und längs in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 4 Eßl Olivenöl
  • 3-4 Zweige Thymian, Blättchen abgezupft
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und halbiert
  • Salz und Pfeffer
  • 250g Quark (Magerstufe)
  • 150g Schmand
  • 1 Teel Sesamöl, geröstet
  • 1 Eßl Sesamsamen, trocken in einer Pfanne geröstet
  • gut 1 Eßl Zitronensaft, frisch gepresst
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Ofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Öl in einer großen Schüssel mit Thymianblättchen, Rosmarinzweig, Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer verrühren. Die Kartoffelscheiben im gewürzten Öl gut vermengen, dass alle Scheiben vom Öl überzogen sind. Auf einem Backblech gleichmäßig verteilen und im Ofen auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Garzeit einmal wenden. Quark mit Schmand, Sesamöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und den gerösteten Sesamsamen verrühren.

Quelle: essen&trinken, Sonderheft “Schnelle Küche” 2018

Kanelbullar – schwedische Kardamom-Zimt-Knoten

Als ich kurz vor Weihnachten mit meiner halbschwedischen Freundin telefonierte und sie fragte, welche Plätzchen sie für die Feiertage bäckt, erzählte sie mir von schwedischen Zimtschnecken. Da ich an diesem verregneten kalten Sonntag ohnehin ein fürchterliches Süßgelüst hatte, ging ich gleich im Internet auf die Suche nach solchen.  Gefunden habe ich Knoten nicht Schnecken, aber das ist für mich ja kein Problem. Weil, je komplizierter die Zubereitungsart, desto eher spricht mich das Rezept an. Dass ich mit S. während der Gehzeit des Hefeteigs auch noch schwedische Schlingvideos für die Kanelbullars ansehen musste, störte mich nicht im Geringsten. Im Gegenteil, für mich war das Ergebnis so schön und köstlich, dass es zukünftig nur noch Knoten geben wird.

Zutaten für etwa 20 – 25 Stück:

  • Für den Teig:
  • 1 Würfel frische Hefe (42g)
  • 80g Butter
  • 200ml Vollmilch
  • 350g Mehl (ich hatte 250g Weizenmehl Typ 550 und 100g Wiener Griessler
  • 100g Weizenmehl Typ 1050
  • 50g Zucker
  • 1/2 Teel Salz
  • 1/2 Teel Kardamom gemahlen (ich nehme eine Würzmischung aus Nelken, Kardamom, Anis, Muskat und Orangenstückchen)
  • Für die Füllung:
  • 70g Butter weich
  • 50g brauner Zucker
  • 1 1/2 Teel Zimt
  • 1/2 Teel Kardamom (ich nehme wieder die Würzmischung siehe oben)
  • Zum Garnieren:
  • 1 Eigelb mit etwas Milch verquirlt
  • etwas Hagelzucker

Zubereitung:

Milch lauwarm erhitzen, die Butter darin schmelzen lassen, die Hefe hineinbröckeln und unter rühren gut auflösen.
Mehle, Zucker und Gewürze gut vermengen, Hefemilch hineingießen und mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut verkneten, bis ein geschmeidiger, glänzender Teig entsteht. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 40 Minuten gehen lassen.

2 Backbleche mit Backpapier auskleiden. Weiche Butter mit Zucker, Zimt und Kardamom verrühren.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck 30 x 50 cm ausrollen. Die Butter-Zimt-Zucker Masse vollflächig auf dem Teig verstreichen. Teigplatte wie einen Brief dreimal übereinander falten, so dass 2 Schichten Füllung entstehen. Dann auf der kurzen Seite in 1 cm breite Streifen schneiden.

Zum knoten einen Teigstreifen etwas in die Länge ziehen, 2 mal um Zeige- und Mittelfinger wickeln und dann einmal quer über den Ring legen. Das Teigstreifenende nach unten durch die Schleife ziehen. Die kleinen Knoten mit Abstand aufs Backblech setzten. Nochmal zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Knoten mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Die Bleche nacheinander einschieben und die Knoten je 8-10 Minuten backen.
Abkühlen lassen.

Quelle:  feiertäglich

Winter Flammkuchen

Vor lauter Begeisterung für die feine Kombination von Birne, Ziegenkäse und Radicchio gab es diesen Flammkuchen in den letzten Wochen zu sehr vielen Gelegenheiten. Praktisch ist auch, dass das Teigrezept absolut vorratskompatibel ist. Das heißt, ich brauche keine Buttermilch, sondern habe alle Zutaten immer zur Hand. Wenn S. der Belag nach dem 8. mal in 4 Wochen nicht mehr vom Hocker haut, gibt es eben eine andere süß-salzige Variation.

Zutaten für 2 Personen:

  • 130g Mehl
  • 10g Hefe
  • 80ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 20g Butter zimmerwarm
  • 1 Birne geviertelt, entkernt, und in feine Scheiben geschnitten
  • und mit 1/2 Eßl Zitronensaft vermischt
  • 100g Creme fraiche
  • gut 1/2 Rolle Ziegenkäse, in dünne Scheiben geschnitten
  • Salz und Pfeffer
  • 100g Radicchio, geputzt und in feine Streifen geschnitten
  • mit 1 Eßl Olivenöl
  • und 1 Eßl Zitronensaft
  • und Flor de Sal
  • und Pfeffer vermischt

Zubereitung:

Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl in eine kleine Schüssel füllen, eine Kuhle in die Oberfläche drücken und das Hefewasser hineinfüllen. Mit Salz und Zucker würzen und alles mit der Butter mit dem Knethaken in der Küchenmaschine verkneten. Zugedeckt 40 Min gehen lassen.

Ofen auf 240°C vorheizen. Ein Backblech im Ofen heiß werden lassen.

Teig auf einer bemehlten Fläche ganz dünn ausrollen (bis fast auf Backblechgröße).Creme fraiche darauf gleichmäßig verteilen. Die mit Zitronensaft vermischten Birnenscheiben auf den Teig legen. Mit Ziegenkäsescheiben belegen. Salzen und Pfeffern. Auf der untersten Schiene im Ofen etwa 10-12 Minuten backen.

Während der Flammkuchen bäckt die Radicchiostreifen mit Zitronensaft, Flor de Sal, Pfeffer und Olivenöl mischen.

Marinierten Radicchio auf dem gebackenen Flammkuchen verteilen und gleich servieren.

Quelle: essen&trinken, Ofenglück 11/18; leicht abgewandelt

Ofenorzo mit Auberginen und Mozarella

Obwohl das Essen ganz eindeutig draußen auf der Dachterrasse verspeist wurde, habe ich es bis jetzt nicht geschafft, das Rezept zu bloggen. Aber weil Aufläufe auch gut im Winter schmecken, und der ist hier seit heute mit Schnee und Matsch eingezogen, poste ich es eben jetzt.

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Aubergine, in etwa 1 cm große Würfel geschnitten
  • 1 kleine Zucchini, in etwa 5mm große Würfel geschnitten (im Original 1 Selleriestange)
  • 1 Karotte, fein gewürfelt
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 Tomaten, enthäutet und gewürfelt
  • 2-3 Eßl Olivenöl
  • 1-2 Teel getrockneten Oregano
  • 1 Prise Zucker
  • 140g Orzo (werden hier oft als Kritharaki-Nudeln verkauft)
  • 1 Schuß Weißwein, trocken
  • 200ml passierte Tomaten (etwa 1 Dose)
  • 150ml Gemüsebrühe
  • Salz,Pfeffer
  • 1 Teel Harissa
  • 1 Kugel Mozzarella (anderer geriebener Käse geht auch, davon etwa 200g)

Zubereitung:

Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einem großen Topf 2 Eßl Öl erhitzen und die Aubergine bei großer Hitze rundrum gut braun braten, das dauert etwa 8 Minuten. Angebratene
Auberginen herausnehmen, zur Seite stellen. Die Zucchiniwürfel in der gleichen Pfanne mit dem restlichen Öl schön braun anrösten, ebenfalls herausnehmen und zur Seite stellen. Jetzt die Zwiebel-, Knoblauch- und Karottenwürfel im verbliebenem Fett anschwitzen. Oregano dazustreuen und kurz mitrösten. Orzo gut einrühren und alles mit Weißwein ablöschen. Wein einkochen lassen. Jetzt die passierten Tomaten, die gewürfelten Tomaten, die Zucchini- und die Auberginenwürfel und die Gemüsebrühe einrühren. Gut mit Salz (1/2 Teel) und Pfeffer, Harissa und 1 Prise Zucker würzen. Mozzarellawürfel oder anderen Käse gut untermengen. Topf mit Deckel oder Folie abgedeckt im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen. Dann den Deckel abnehmen und nochmal ohne Deckel ca 15 Minuten garen.

Gleich in tiefen Tellern servieren.

Quelle: grain de sel, leicht nach Kühlschrankinhalt abgewandelt

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