Russischer Käse-Zupfkuchen

Köstlicher Kuchen, der auch gut zum Mitnehmen, z.B. in die Berge, geeignet ist.

Zutaten für 1 Backform 25 x 25 cm:

Für den Teig:

  • 350g Mehl
  • 150g Zucker (ich nehme 100g)
  • 1 Prise Salz
  • 40g Kakaopulver
  • 250g Butter, kalt (in kleine Würfel geschnitten)
  • 1 Ei

Für den Belag:

  • 400g Magerquark (ich hatte halbfett)
  • 200g Mascarpone
  • 2 Eier (getrennt)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 Zucker (ich nehme 100g)
  • 4 Eßl Speisestärke
  • 40g Walnüsse, gehackt (lasse ich weg)

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Salz, Kakaopulver, Butter und Ei in einer Schüssel mit dem Flachrührer der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Folie gewickelt 30 Minuten kalt stellen.

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backform mit Backpapier auslegen oder einen Backrahmen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Quark mit Mascarpone glatt rühren. Eiweiß steif schlagen. Eigelbe mit Vanillezucker, Zucker und Speisestärke verrühren und in die Quarkmasse einrühren. Steif geschlagene Eiweiße unterheben.

Die Hälfte des Teiges zerzupfen und die Backform damit gleichmäßig ausstreuen. Teig andrücken, dass der komplette Boden bedeckt ist.

Quarkmasse auf den Boden gießen und glatt streichen. Restlichen Teig als Streusel darüber streuen. Im vorgeheizten Ofen ca 50 Minuten backen.

Auskühlen lassen in kleine Würfel schneiden und mit Walnüssen bestreuen. Es können auch Haselnüsse, Mandeln oder Pistazien verwendet werden.

Quelle: LV Verlag; Beliebte Käsekuchen

Sauerteig-Reste-Cracker

Beim Sauerteig füttern bleibt immer etwas Rest übrig, den man eigentlich wegwirft. Ich sammle diesen in einem großen Glas, bis ich etwa die unten stehende Menge zusammen habe. Schließlich sind es gute Zutaten, die man da wegwerfen würde, deshalb werden Reste bei mir immer wieder zu Crackern verarbeitet, die man wie Knäckebrot oder als Snack zu Bier oder Wein essen kann. Mit absoluter Sicherheit kann ich es nicht sagen, aber vermutlich halten die Cracker, in Dosen oder Papiertüten verpackt, bis zu 2 Wochen. Erprobt sind hier bis zu 3 Tage, danach sind sie bei uns weg geknabbert.

Für 2 Bleche:

  • 260g Sauerteigabfall
  • 5g Salz
  • 110g Vollkornmehl
  • 50g Öl
  • 60g Lein- und Sesamsamen (oder andere Samen und Körner gehackt)
  • Weizenmehl zum Ausrollen

Backofen auf 170°C Heißluft vorheizen.

Alle Zutaten gut vermengen und (am Besten gleich auf dem Blech auf Backpapier) gaaanz dünn ausrollen. In kleine Stücke schneiden und im vorgeheizten Ofen etwa 19 Minuten knusprig backen.

Auf einem Rost gut auskühlen lassen und in Papiertütchen aufbewahren.

Die Cracker halten sich vermutlich 14 Tage lang, das kann ich aber nicht sicher belegen. Hier sind alle nach längstens 3 Tagen gegessen.

Quelle: http://www.samskitchen.at/?p=3789, abgewandelt

Überbackene Putenschnitzel alla Pizzaiola mit Zucchinigemüse

Urlaubszeit. Was macht man mit dem ganzen Gemüse im Kühlschrank, wenn man ein paar Tage verreisen will? Ganz einfach wäre eine bunte Gemüsepfanne mit geschnetzeltem Putenfleisch. Das ist aber nicht immer das Beste. Bei mir zumindest. Heute hatte ich Lust mal was anderes zu kochen als sonst so nach der Arbeit. Also schnell in der Mittagszeit das Internet durchforstet und auf Pizzaiola gestoßen. Italienisch war ohnehin in meinem Kopf, weil Italien nur ein wehmütiges Reiseziel in weiter Ferne ist, momentan. Den Mozzarella wollte ich eigentlich in die Schnitzel füllen, leider waren diese absolut nicht zum Füllen geeignet, sodass der Käse halt obendrauf durfte. Und Zucchini kriegt man schon irgendwie gebraten. Mit Kräutern von der Dachterrasse wird alles fein gewürzt.

Für 2 Personen:

  • Für die Schnitzel:
  • 3 kleine Putenschnitzel
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Mehl zum Bestäuben
  • 1 Kugel Mozzarella, ganz klein gewürfelt
  • 1 Handvoll Basilikumblätter, fein gehackt
  • 1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Olivenöl zum Braten
  • Für das Zucchinigemüse:
  • 3 mittelgroße Zucchini, längs halbiert und in 1 cm große Stücke geschnitten
  • 1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
  • Für die Pizzaiola:
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Handvoll Salbeiblätter, in Streifen geschnitten
  • 8-10 schwarze Oliven, entsteint und halbiert
  • 2 Teel. Kapern
  • Salz und Pfeffer
  • 1 gute Prise Zucker
  • 1 kleine getrocknete Chilischote
  • 1 Schuß guter Balsamico
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Die Schnitzel zwischen zwei Frischhaltefolien dünn klopfen.

In einer hohen Pfanne die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in heißem Olivenöl glasig anbraten. Salbei unterrühren und kurz mit braten, die Tomatenstücke aus der Dose dazugeben, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Chilischote würzen und bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Mit Balsamico abschmecken.

Zucchinistücke in einer zweiten Pfanne in heißem Olivenöl scharf anbraten, bis sie Bratspuren zeigen. Salzen und pfeffern. Am Schluß die Frühlingszwiebelringe noch kurz mitschwenken, alles aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Mozzarellawürfel, Basilikum und Knoblauch vermengen.

Backofengrill vorheizen.

In der zweiten Pfanne nochmal etwas Öl erhitzen und die gewürzten und mit Mehl bestaubten Putenschnitzel darin von beiden Seiten kurz scharf anbraten. Die gebratenen Schnitzel auf der Tomatensoße verteilen, das Mozzarella-Basilikum-Gemisch gleichmäßig auf die Putenschnitzel löffeln und unter dem Backofengrill etwa 5-10 Minuten schmelzen lassen, bis der Käse leicht braun ist.

Die Zucchiniwürfel währenddessen nochmal in die Pfanne geben, kurz durchschwenken, evtl. nachwürzen und sofort mit den überbackenen Schnitzeln und der Pizzaiola servieren.

Quelle: Resteessen, selbst kreiert,

Gemüse Biryani mit Erbsen, Blumenkohl und Karotten

Allein der Duft dieses indischen Reisgerichts läßt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Es ist so köstlich, zumindest ich könnte ohne Probleme auch die doppelte Menge davon verspeisen. Auf S`s Wunsch gibt es gebratenen Lachs dazu. Mir bleibt dann vielleicht mehr Biryani.

Zutaten für 2-3 Personen:

Für den Reis:

  • 225g Basmatireis
  • 1 Eßl Ghee (oder Olivenöl, Erdnussöl)
  • 1/2 Stange Zimt
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2-3 Gewürznelken
  • 2-3 Kardamomkapseln
  • 1/4 Teel Schwarzkümmelsamen
  • 6 Cashewkerne, längs halbiert
  • 1 Eßl Sultaninen oder Rosinen
  • 1/2 kleine Zwiebel, in feine Halbringe geschnitten
  • 1 Teel Salz

Für das Gemüse:

  • 1 Eßl Ghee (oder Olivenöl, Erdnussöl)
  • 1/4 Teel Kreuzkümmelsamen, ganz
  • 1/2 kleine Zwiebel in feine Halbringe geschnitten
  • 1 Teel frischer Ingwer, gerieben
  • 100g kleine Blumenkohlröschen
  • 1 kleine Karotte in erbsengroße Stücke gewürfelt
  • 1/8 Teel Kurkuma gemahlen
  • 1/4 Teel rotes Chilipulver (oder 1 kleine getrocknete Chilischote)
  • 100g Erbsen (TK)
  • 2 frische grüne Chilischoten (rote gehen auch), fein gehackt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/4 Teel Garam Masala
  • 1 Eßl Limettensaft, frisch gepresst

Reis in einer Schüssel mehrmals in frischem Wasser waschen, bis das Wasser klar ist. Dann mit reichlich Wasser bedecken und 30 Minuten quellen lassen. Reis in einem Sieb abtropfen lassen.

Backofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Ghee für den Reis in einem schweren, feuerfesten Topf mit gut schließendem Deckel erhitzen. Im heißen Fett Zimtstange, Lorbeerblatt, Gewürznelken, Kardamomkapseln und Schwarzkümmelsamen kurz unter Rühren anrösten. Cashewkerne mitrösten, bis sie goldgelb sind dann die Sultaninen dazugeben, die sofort aufquellen. Zwiebel dazugeben und goldbraun anbraten.

Jetzt 350ml Wasser angießen, Salz und Reis dazu, gut mischen und alles zum Kochen bringen. Topf vom Herd nehmen, mit Alufolie und Deckel abdichten und 25 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen.

In der Zwischenzeit das Gemüse zubereiten. Dafür Ghee in einer beschichteten Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Kreuzkümmelsamen einige Sekunden anrösten. Dann Zwiebelringe, Ingwer, Blumenkohl, Möhre, Kurkuma- und Chilipulver in der Pfanne 5-8 Minuten behutsam rösten, bis Zwiebel und Blumenkohlröschen leicht braun werden. Hitze reduzieren und Erbsen, Chilischoten, Garam Masala und Limettensaft dazugeben, gut salzen und pfeffern und weitere 5-8 Minuten garen.

Reis aus dem Ofen nehmen. Nach 10 Minuten Ruhezeit bei geöffnetem Deckel den Reis mit einer Gabel auflockern und mit dem Gemüse vermengen. In einer vorgewärmten Schüssel servieren.

Quelle: Easy indisch vegetarisch, Madhur Jaffrey, Knesebeck Verlag

Spargel-Carbonara

Feine Frühlingspasta, die mit oder ohne Speck zubereitet werden kann. S. wollte unbedingt die Speckvariante, die wirklich sehr gut geschmeckt hat. Vegetarier lassen die Fleischeinlage einfach weg.

Zutaten für 2 Personen:

  • 250g Tagliatelle
  • 125g grüner Spargel, unten geschält und in 3 cm lange Stücke geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheibchen geschnitten
  • 3 Speckscheiben 3mm dick, in kleine Würfel geschnitten (optional)
  • Olivenöl
  • 2 Tassen Parmesan, frisch gerieben
  • 2 Eigelb
  • Salz, Pfeffer,
  • etwas Paprikapulver edelsüß (lasse ich weg, bei uns ist Speck die Würze)

Zubereitung:

In einem großen Topf die Speckwürfel mit etwas Olivenöl anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen. Spargelstücke und Knoblauch im Speckfett braten. Währenddessen in einem großen Topf die Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser kochen (3 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben). Mindestens 1 Messbecher des Nudelkochwassers aus dem Topf entnehmen.

2 Eigelb in einer Schüssel wirklich gut verquirlen, salzen und pfeffern und mit einem Schneebesen langsam wenig heißes Nudelkochwasser unterrühren, so dass die Eimasse schon leicht vorgewärmt ist. 1 Tasse Parmesan unter die warme Eimasse rühren.

Spargel und Knoblauch mit etwas Nudelwasser aufgießen und leise köcheln lassen, Paprikapulver einrühren. Dann die Nudeln unter die Spargelstücke rühren. Die Eigelb-Parmesan Mischung bei kleiner Hitze unterrühren. Jetzt die Nudeln stetig mit der Sauce verrühren (am Besten mit 2 Kochlöffeln arbeiten), die Hitze soll unter dem Siedepunkt sein (hier Stufe 5). Immer wieder nach Bedarf Nudelkochwasser unterrühren, bis sich eine seidig cremige Sauce bildet. Etwa 5 Minuten unter andauerndem wenden die Nudeln fertig garen.

Sofort in vorgewärmten Tellern mit Parmesan und Pfeffer bestreut servieren.

Quelle: Bon Appetit, Vegetarian Carbonara, Carla Lalli-Music, abgewandelt

Kürbiskern-Kasten-Brot

Im Vergleich zu frei geschobenen Broten, also solchen, die ohne Form im Ofen auf einem heißen Blech (besser noch einem Backstein) gebacken werden, ist dieses Brot mit wenig Hefezugabe fast schon unkompliziert. Nach dem Vorteig geht der eigentliche Teig ganz unaufwändig in der Form, in der er dann zu Brot gebacken wird. Echt easy-peasy und sehr lecker.

Zutaten für 1 Kastenbrot (30 cm Länge):

Sauerteigansatz:

  • 10g aktiver Sauerteig (d.h. Sauerteig 6-8 Stunden vorher gefüttert)
  • 223g Roggenmehl Type 997
  • 178g warmes Wasser

Brühstück:

  • 75g Kürbiskerne
  • 75g Roggenschrot grob
  • 150g kochend heißes Wasser

Teig:

  • Sauerteig
  • Brühstück
  • 260g Roggenmehl Type 997
  • 370g Weizenmehl Type 550 (ich nehme Dinkelmehl 630)
  • 10g frische Hefe
  • 19g Salz
  • 7,5 g Gerstenmalz, flüssig
  • ca. 300 – 350g Wasser
  • Kürbiskerne zum Bestreuen

Zubereitung:

Am Vortag alle Zutaten für den Sauerteig verrühren. Bei Zimmertemperatur 15-20 Stunden zugedeckt gehen lassen.

Ebenfalls am Vortag das Brühstück zubereiten. Dafür Kürbiskerne und Roggenschrot mit dem kochenden Wasser übergießen. Zugedeckt 15-20 Stunden quellen lassen.

Am nächsten Tag den Teig zubereiten, dafür alle Zutaten ohne dem Salz und vorerst mit nur 300g Wasser mit dem Knethaken der Küchenmaschine verkneten. Anfangs auf Stufe 1 ca 4 Minuten kneten lassen, Salz einrieseln lassen und auf Stufe 2 ca. 3 Minuten weiterkneten bis sich ein geschmeidiger Teigklumpen bildet (evtl. schlückchenweise Wasser zufügen). Der Teig ist recht klebrig. 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

Dann aus der Schüssel heben und auf einer gut bemehlten Arbeitsplatte einen länglichen Laib formen (der Teig ist noch sehr klebrig). Den Laib in die gebutterte, mit Kürbiskernen ausgestreute Form (bei mir eine 30 cm lange Kastenkuchenform) legen und abgedeckt ca 1 Stunde im 30°C warmen Ofen gehen lassen, bis er fast die Oberkante der Kastenform erreicht hat (bei meiner Form ist er nach 40 Minuten schon ganz oben angelangt).

Backofen auf 250°C Klimagaren mit einem Dampfstoß vorheizen (oder auf 250°C Ober – und Unterhitze). Ein Blech im Ofen heiß werden lassen.

Teig mit Wasser bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen. Kerne etwas festdrücken. Form in den vorgeheizten Ofen auf das heiße Blech stellen und sofort den Dampfstoß auslösen (oder Ofenwände mit Wasser besprühen). Nach etwa 10 Minuten oder dem Dampfstoß (8 Minuten) die Hitze auf 210°C reduzieren. Das Brot weitere 35 Minuten backen. Immer wieder kontrollieren ob das Brot nicht zu dunkel wird. Ich reduziere ca. 8 Minuten vor Backzeitende nochmal die Hitze auf 185°C.

Auf einem Backofenrost abkühlen lassen. Nach ca 10 Minuten aus der Form stürzen und ganz auskühlen lassen.

Quelle: https://chili-und-ciabatta.de/2019/10/kuerbiskernbrot-im-kasten/

Zucchini-Lentil- Fritters

Knusprige vegetarische Puffer, die so gut sind, dass es das nächste Mal unbedingt die doppelte Menge gibt.

Zutaten für etwa 10 – 13 Fritters:

  • 230g rote Linsen
  • 1 Zucchini (etwa 350g)
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • 1/4 Teel Cayennepfeffer
  • 1/4 Teel Kurkuma
  • etwa 10 Stängel Petersilie
  • 1 Teel Zitronenschale
  • reichlich Ghee oder Olivenöl
  • Für den Dip:
  • 1 Becher griechischer Joghurt
  • Zitronensaft
  • Salz

Zubereitung:

Die Linsen waschen. Diese dafür in eine Schüssel füllen mit Wasser bedecken und etwa 3-4 mal spülen, bis die Hand im Wasser sichtbar ist. Dann mit Wasser bedecken und mindestens 1 oder bis zu 12 Stunden quellen lassen (ich hatte sie 3 Stunden im Wasser)

Die Zucchini quer in 3 Teile teilen und diese in Streifen schneiden die ca 1 cm dick sind. In etwa wie Pommes. Die Zwiebel ebenfalls in Streifen schneiden. Beides in ein Sieb geben, salzen, gut vermischen und 1 Stunde Wasser ziehen lassen. Dann mit einem Geschirrtuch vorsichtig trocken tupfen.

Rote Linsen abgießen und in einen Food Processor füllen, 1 Teel Salz, Cayennepfeffer und Kurkuma dazugeben und pürieren. Sie sollen eine püreeartige Konsistenz haben, brauchen aber nicht fein musig sein.

Linsenpüree, Zucchinistifte, Zwiebelstreifen in einer Schüssel vermengen. Petersilienblätter nur von den groben Stängeln zupfen, aber an den feinen Stielen lasse. Mit Zitronenschale unter die Linsen-Zucchini-Masse heben. Es ist viel mehr Gemüse als Linsen, aber das ist schon richtig so.

Ghee oder Öl zweifingerhoch in einer kleinen beschichteten Pfanne erhitzen. Eßlöffelweise Teig in das heiße Fett geben, mit dem Löffel, den man vorher ins heiße Fett getaucht hat, flachdrücken und auf jeder Seite ca 3-4 Minuten braten, bis die Fritter schön braun und knusprig sind. Auf einem Küchentuch oder Gitter abtropfen lassen, sofort salzen und im Ofen warmhalten, bis alle Fritter gebacken sind.

Mit einem Joghurt Dip servieren. Dafür griechischen Joghurt mit Zitronensaft und Salz würzen.

Quelle: Bon Appetit, Zucchini-Lentil-Fritters, Sohla El-Waylly

PutenrahmGulasch mit Erbsen und Kohlrabi

Ein unglaublich köstliches Gulasch, das mit Kohlrabi, Paprika und Erbsen fast schon gesund ist. Ab Mai kann der Kohlrabi und die Paprika auch durch grünen Spargel ersetzt werden. Kerbel bringt dann die Frühlingsfrische. Um uns über die Pandemiezeit hinweg zu trösten, gibt es auch bei uns Nudeln dazu.





Zutaten für 2 Personen:
  • 125g Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 500g Putengulasch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Eßl Butterschmalz (ich nehme Ghee)
  • 1 Teel Tomatenmark
  • 1 Teel Paprikapulver edelsüß
  • 125ml Weißwein
  • 250ml Brühe (Gemüse oder Huhn)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Kohlrabi, geschält in etwa 2 cm große Stücke geschnitten
  • 1 Paprikaschote, in 2 cm große Stücke geschnitten
  • 100g TK Erbsen
  • 150ml Sahne, halbsteif geschlagen
  • Petersilie gehackt
  • Schnittlauch in feine Röllchen geschnitten
  • 1 1/2 Eßl Mehl
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • 120g (Band- oder andere) Nudeln als Beilage

Zubereitung:

Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. 1 Eßl Butterschmalz in einem Topf erhitzen und das Fleisch darin rundum scharf anbraten und herausnehmen.

Restliches Butterschmalz im Topf erhitzen. Schalotten und Knoblauch bei kleiner Flamme glasig dünsten. Tomatenmark unterrühren und 1 Minute mitrösten. Mit Paprikapulver bestäuben, mit Weißwein ablöschen und den Weißwein vollständig einkochen lassen.

Fleisch wieder in den Topf geben und mit Brühe auffüllen. Lorbeerblätter zugeben, salzen, pfeffern und bei milder Hitze zugedeckt eine gute Stunde schmoren lassen.

Kohlrabi nach etwa 40 Minuten unter das Gulasch heben. Nach 50 Minuten die Paprikastücke einrühren. Die Hälfte der Sahne mit den 1 1/2 Eßl Mehl verrühren und ebenfalls unter das Gulasch rühren. Offen zu Ende garen.

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung garen.

Wenn die Nudeln fertig sind, Erbsen noch kurz im Gulasch erwärmen, Petersilie und den Rest Sahne unterrühren und mit Schnittlauch bestreut servieren.

Quelle: essen&trinken 3/2020, abgewandelt

Auberginen-Hack-Pfanne

Schnelle, unkomplizierte Pfanne mit meinem Lieblingsgemüse. Schmeckt gut auch ohne Sättigungsbeilage.

  • 300g Auberginen, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 100g Zwiebeln, grob gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 rote Chilischote, fein gewürfelt
  • 2 Tomaten, gehäutet und in Stücke geschnitten
  • 250g Hackfleisch (Lamm, gemischt oder, wie hier, Pute)
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 125 ml Brühe (Gemüse oder Huhn)
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Teel Paprikapulver edelsüß
  • etwas Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung:

Auberginenscheiben in ein Sieb legen, gut salzen. Salz gut einmassieren und 10 Minuten ziehen lassen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin schön braun anbraten. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. Auberginen mit Wasser abwaschen und auf Küchenpapier gut trocknen lassen. Zum Hackfleisch geben und mitbraten, bis sie braun werden. Tomaten dazugeben und Brühe angießen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Etwa 25 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Mit Petersilie bestreut servieren.

Quelle: Landidee, “Kochen mit Hackfleisch”

Omelette mit Schinken, Käse und Gemüse

Als ich Kind war, bestellte ich mir gerne in Restaurants Omelette. Ich erinnere mich an Champignonfüllung, ich glaube es war auch immer Käse dabei. Ich habe aber nicht die geringste Ahnung, ob das Gericht auf der Kinderkarte stand, und ob es eine solche damals schon gab. Aber die Eierspeise war immer sehr fein und ich aß sie gerne. Warum Omelette irgendwann nicht mehr auf Wirtshausspeisekarten zu finden war, ist reine Vermutung: Entweder verschwand es während des Cholesterinfeldzugs gegen das Ei, oder Köche haben heute einfach keine Zeit mehr in Modulküchen selbst Eierspeisen zuzubereiten? Schade. Also, falls ihr zuviele Eier für Ostern gekauft habt, dann ist das das richtige Rezept der Eierschwemme Herr zu werden.

Für 2 Personen:

  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 hellgrüne Stange Sellerie (ich nehme ein kleines Stück Knollensellerie), klein gewürfelt
  • 4 dünne Speckscheiben, klein gewürfelt
  • 1/2 rote Paprikaschote, klein gewürfelt
  • 1/2 Zucchini, klein gewürfelt
  • 1 Eßl Öl
  • 2 Eßl gemischte Kräuter, frisch gehackt
  • 4 Scheiben gekochter Schinken, gewürfelt
  • 6 große, frische Bio Eier
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Eßl Butter
  • 4 Eßl milder Bergkäse, gerieben
  • Kresse zum Bestreuen

Zubereitung:

Gemüse und Speck in Öl kräftig anbraten. Schinkenwürfel dazugeben, mit den Kräutern vermischen und beiseite stellen.

Eier in einer Schüssel mit einer Gabel vollständig verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen. In einer beschichteten Pfanne Butter schmelzen lassen. Die Eier einlaufen lassen und bei mittlerer bis kleiner Hitze warten, bis das Omelette auf der Unterseite gestockt, die Oberfläche aber noch flüssig ist. Mit Gemüse und Schinkenwürfeln und Käse bestreuen.

Das Omelette mithilfe einer Kuchenpalette zu einem Halbkreis zusammenklappen und auf kleiner Flamme zugedeckt noch etwa 3-4 Minuten ziehen lassen.

Noch heiß mit Kresse bestreut servieren.

Wer morgens gerne schon herzhaft isst, kann das Omelette auch zum Brunch servieren.

Quelle: Servus, Gute Küche, Frühling/Sommer2016, abgewandelt

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