Zucchini-Erbsen-Risotto mit knusprigem Speck

Alle Reste aus dem Kühlschrank werden in ein köstliches Risotto verwandelt.
Vegetarisch wird es, ersetzt man den Speck durch Gorgonzolawürfel oder Ziegenfrischkäse.

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 200g Risotto Reis (ich nehme Arborio)
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • etwa 1 Glas Weißwein
  • etwa 1 Liter heiße Gemüsebrühe
  • 1 Eßl Olivenöl
  • 1 Eßl Butter
  • 80g Speck in feinen Scheiben
  • 1 kleine Zucchini, fein gewürfelt
  • 1 Tasse TK-Erbsen
  • 2 Frühlinszwiebeln, in feinen Ringen
  • Salz, Pfeffer
  • etwa 100g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Eßl Butter
  • frische Minze und Petersilie, fein gehackt zum Servieren

Zubereitung:

Schalotte in Öl und Butter in einem schweren Topf anschwitzen. Risottoreis einrühren bis alle Körner mit Fett überzogen sind. Mit Weißwein ablöschen und mit soviel Brühe aufgießen, dass der Reis gerade bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze unter stetem Rühren garen. Immer wieder mit heißer Brühe aufgießen (der Reis soll immer von Brühe bedeckt sein) und rühren. Solange garen, bis der Reis die gewünschte Konsistenz erreicht hat, das dauert ungefähr 16-20 Minuten.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Speckscheiben braten, bis sie knusprig sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Im Speckfett die Zucchiniwürfel kurz anrösten, dass sie leicht bräunen aber noch knackig sind. Vom Herd ziehen und beiseite stellen.
Frühlingszwiebelringe, Erbsen, Zucchiniwürfel unter das Risotto rühren, salzen und pfeffern. Alles ca. 3 Minuten erwärmen. Risotto mit Butter und der Hälfte des Parmesans cremig rühren, die Speckscheiben in grobe Stücke schneiden und mit Kräutern über das Risotto streuen.
Sofort servieren. Parmesan streut sich jeder selbst über sein Risotto.

Quelle: Resteessen

Hühnerlebersalat mit Kartoffeln

Unsere diesjährige Urlaubsreise führte uns in den Norden, nach Estland und Lettland. Unsere Standorte waren Tallin und Riga. Von dort fuhren wir mit dem Mietwagen zu Nationalparks oder zur Ostsee. Wir sahen Findlinge im Meer und Störche auf den Wiesen. Blaue, gelbe und grüne Holzhäuser mit üppigsten Blumengärten säumten die Straßen. Sehr schön war das nordische Licht. Selbst bei wolkenverhangenem Himmel erschien die Landschaft ganz klar und farbig.  Wolken, die immer mal wieder auftauchten, wurden vom Wind genauso schnell wieder weggeblasen. Und plötzlich war der Himmel wieder von einem aussergewöhnlichen Blau. Erwähnenswert ist aber auch die Freundlichkeit der Menschen und natürlich das gute Essen. Es gab sehr häufig Kartoffelpuffer, Rote Bete, geräucherten oder marinierten Fisch, gerne Schmand zu den Gerichten, Wild, Sauerkraut (geröstet, schmeckt sehr fein) aber auch Innereien. Also alles, was Land und Meer hergeben. Den Kartoffelsalat mit Hühnerleber aß ich in Cesis, einem kleinen, netten Städtchen in Lettland etwa 90 km nord-östlich von Riga.

Zutaten für 2 Personen:

  • 6 ganze Hühnerlebern, geteilt
  • 12 Scheiben Frühstücksspeck
  • 8 kleine neue Kartoffeln
  • 1 paar Blätter Eichblattsalat
  • 1 Handvoll Rucola
  • 4 Salzgurken (oder Essiggurken)
  • 1 Eßl körniger Senf
  • 2 Eßl Weissweinessig
  • 4 Eßl Olivenöl
  • 1 Teel Apfelbalsam
  • Salz, Pfeffer
  • Öl und Butter zum Braten

Zubereitung:

Backofen auf 120°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Kartoffeln gut waschen und mit Schale im Dampfgarer bei 100°C 35 Minuten garen bis sie weich sind. Lauwarm abkühlen lassen. Die Hühnerlebern waschen und von Sehnen und Häuten befreien. Mit je einer Scheibe Speck umwickeln.
Salat und Rucola waschen und in mundgerechte Stücke zerteilen.
Aus Senf, Weissweinessig, Öl und Balsam eine Marinade rühren. Die Salzgurken in Scheiben schneiden. Hühnerleber in Öl und Butter etwa 8 Minuten von allen Seiten anbraten. Aus der Pfanne nehmen, salzen und pfeffern und zugedeckt im Ofen noch etwa 2-3 Minuten ziehen lassen.
Kartoffeln längs halbieren, mit Salzgurken, Salat und Rucola und Marinade vermischen. Die fertigen Hühnerlebern auf den Salat legen und sofort servieren.

Quelle: eigenes Rezept, inspiriert durch den Chickenliver Salad in Cesis, Lettland

Cantuccini

Cantuccini sind feine Kekse, die weich werden tunkt man sie in Kaffee oder Süßwein. Mit Mascarpone-Sahne-Creme schmecken sie aber auch. Besonders schmackhaft werden die Cantuccini mit der Gewürzmischung, die aus Zimt, Anis, Muskat, Orangenstücken, Kardamom und Nelken besteht.

Zutaten für 1 Blech:

  • 250g Dinkelmehl
  • 150g Zucker
  • 1 Teel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50g Butter
  • 2 Eier
  • 200g ganze Haselnüsse
  • 5g Gewürzmischung Klara Kopf (Sonnentor)

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Backpulver, Gewürzmischung, Butter, Eier, Salz mit dem Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig vermischen. Haselnüsse darunterkneten.

Den Teig zu einer Kugel formen und mit Frischhaltefolie bedeckt 30 Minuten kalt stellen.

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Teig in fünf gleich große Portionen teilen und aus jedem Stück einen 30 cm lange Rolle formen. Die Rollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen. Im heißen Ofen 15 Minuten backen. Backofentemperatur auf 150°C reduzieren.

Die Rollen etwas abkühlen lassen und mit einem scharfen Messer in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Cantuccini auf dem Backblech verteilen und weitere 15 Minuten bei reduzierter Hitze backen.

Abkühlen lassen. Die Cantuccini halten sich bis zu 1 Woche in einer gut verschließbaren Blechdose.

Quelle: Sonnentor, Rezeptkarte aus dem Biomarkt

Frittata mit Spinat, Tomaten und Mozzarella

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 6 Eier
  • etwa 150g TK Blattspinat, aufgetaut und gut ausgedrückt
  • 2 Tomaten, entkernt und grob gewürfelt
  • 1 getrocknete Tomate, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Sardelle, fein gehackt
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • 50g Ziegenfrischkäse
  • 1/2 Kugel Mozzarella, gewürfelt
  • 1 Handvoll Basilikumblättchen

Zubereitung:

Eier in einer Schüssel verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, bei schwacher Hitze Knoblauch, Sardelle und getrocknete Tomaten anschwitzen. Spinat dazugeben und kurz erhitzen. Dann die Eier darübergießen und kurz durchrühren. Die Tomatenwürfel und die Hälfte der Basilikumblättchen unterrühren und den Ziegenfrischkäse mit einem Teelöffel über der Frittata verteilen, kurz stocken lassen. Mozzarellawürfel gleichmäßig darauf verteilen und im Ofen etwa 12-15 Minuten stocken lassen, bis die Masse gerade fest wird und der Mozzarella geschmolzen ist.
Mit dem restlichen Basilikum garnieren und sofort in Tortenstücke geschnitten servieren.

Quelle: Resteessen

Zitronen Couscous mit Gemüse

Abgekühlt und ohne Garnelen eignet sich der (oder heißt es das?) Zitronen Couscous  auch gut als Salatbeilage zu Grillfleisch oder -fisch.

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 300g Couscous
  • 2-3 Teel Gemüsebrühe Instant
  • 600ml Wasser
  • 1 Zucchini, gewürfelt
  • 1 Karotte, gewürfelt
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1/2 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • 1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • etwa 10 TK Garnelen, aufgetaut, optional
  • 1 Tasse TK Erbsen
  • 2 Teel Currypulver (ich nehme Sahara Curry von Lebensbaum)
  • Olivenöl
  • Saft und Schale von 1 Bio Zitrone
  • 1 großes Bund Petersilie, fein gehackt
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Couscous in einem großen Topf mit dem Brühepulver mischen und mit 600ml kochendem Wasser aufgießen. Zudecken und 10 Minuten quellen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zucchini-, Karotten-, Zwiebelwürfel darin scharf anbraten. Paprikawürfel dazugeben kurz mitschwitzen, Erbsen und Garnelen mit einrühren,
mit Currypulver bestäuben, salzen und pfeffern. Den Couscous, Zitronensaft und -schale und reichlich Petersilie vorsichtig unterheben. Mit Chili- und Frühlingszwiebelringen und der restlichen Petersilie bestreut servieren. Evtl. noch wenig Olivenöl darüber träufeln.

Quelle: Rapunzel Rezeptkarte aus dem Biomarkt, abgewandelt

Emmer Risotto mit grünem Spargel und Hähnchenbrust

Frühlingshaftes Risotto aus Emmer das, je nach Jahreszeit, auch mit anderem Gemüse angereichert werden kann. Statt Huhn kann auch Fisch oder Fleisch auf dem Risotto angerichtet werden. Gut schmeckt anstelle des Parmesans auch Bergkäse. Köstlich!

Zutaten für 2 Personen:

  • 200g Perlemmer
  • 1 Zwiebel fein gewürfelt
  • 1 Eßl Butter
  • 80ml Weißwein
  • gut 1/2 Liter heiße Gemüsebrühe
  • 50g geriebenen Parmesan
  • 1 Eßl Butter
  • 250g grüner Spargel, unten geschält und in 3 cm große Stücke geschnitten
  • 1 große Hühnerbrust (250g)
  • Olivenöl
  • 2 Eßl Butter
  • Salz und Pfeffer
  • frische Kräuter (Petersilie, Kerbel o. ä.), gehackt

Zubereitung:

In einem Topf die Butter schmelzen lassen, die Zwiebelwürfel anschwitzen und den Emmer einrühren. Wenn alle Emmerkörner mit Fett überzogen sind, Weißwein und wenig Gemüsebrühe angießen. Den Emmer leise köcheln lassen und immer wieder soviel heiße Brühe nachgießen, dass der Emmer gerade bedeckt ist. Solange köcheln bis der Emmer weich ist, das dauert etwa 20-25 Minuten.

Spargelstücke in wenig Butter einer Pfanne etwa 5-6 Minuten braten.

Butter, Parmesan, Spargelstücke und einen Teil der Kräuter in das Emmerrisotto rühren.

Backofen auf 150°C vorheizen. Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Hühnerbrust auf jeder Seite 2-3 Minuten scharf anbraten. Dann noch etwa 10 Minuten im Ofen zu Ende garen.
Salzen und Pfeffern und schräg in 1 cm dicke Streifen schneiden.

In tiefen Tellern je einen Schöpfer Emmer mit je der Hälfte Hühnerbruststreifen anrichten.
Restliche Kräuter überstreuen.

Quelle: Landfrauenküche, Joanna Kantorowicz, abgewandelt

Stir fry mit rotem Curry, Pute und grünen Bohnen

Stir fry ist ein schnelles Wok- oder Pfannengericht für das man, inklusive marinieren, nicht mehr als 30 Minuten rechnen muss. Das heißt für uns, vorausgesetzt alle Zutaten sind daheim, wird spätestens um 19 Uhr gegessen. Perfekt für nach der Arbeit.
Spülen tut der Mann, also hab ich um 19.30 Uhr Feierabend.

Zutaten für 2 Personen:

  • etwa 300g grüne Bohnen, geputzt
  • 2 Putenschnitzel (Schweinefilet, Rinderfilet geht auch), in feine Streifen geschnitten
  • 1 Eßl Reiswein (ich nehme Mirin)
  • 1 Teel Sojasauce
  • 1 Eßl Stärkemehl
  • 1 Eßl Fischsauce
  • 1 Eßl Sojasauce
  • 1/2 Teel Zucker
  • 2 Knoblauchzehen, feingehackt
  • 3 cm Ingwer, fein gerieben
  • 1 Eßl rote Thai Curry Paste
  • 2 Teel Erdnussöl

Zubereitung:

Putenschnitzelstreifen mit Reiswein und Sojasauce gut vermischen. Stärkemehl ins Fleisch einmassieren. 15 Minuten marinieren lassen.

Fischsauce, Sojasauce und Zucker vermischen. Beiseite stellen.

Öl in einem Wok erhitzen, mariniertes Fleisch kurz im Wok anbraten, bis es leicht bräunt.
Dann herausnehmen, beiseite stellen.

Currypaste, Knoblauch und Ingwer im verbliebenen Öl kurz anrösten bis alles zu duften beginnt.
Die Bohnen dazu geben und unter stetem rühren 4-5 Minuten braten, dann mit einer Tasse Wasser ablöschen. Bohnen gar dämpfen lassen, das dauert nochmal 2-3 Minuten.
Das Fleisch zu den Bohnen geben und gut unterrühren, 1 Minute gar ziehen lassen.

Sofort mit Reis servieren.

Quelle:omnivores cookbook via tastespotting

Mexikanische Nudelsuppe

Würzig, scharf, aber doch frisch durch Limette und Avocado, schmeckt die Suppe sicher nicht nur an kalten Tagen.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Eßl Kreuzkümmelsaat
  • 1 Teel Koriandersaat
  • 1 getrocknete Chilischote
  • Salz
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 grüne Pfefferschote, entkernt und in feine Ringe geschnitten
  • 300g Hähnchenbrust, 2cm groß gewürfelt
  • Pfeffer
  • 5 Eßl Olivenöl
  • 200g Fideua (spanische Nudeln, ich nehme Fadennudeln)
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten 400g
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 Teel mildes geräuchertes Paprikapulver
  • 1 Eßl getrockneter Oregano
  • 1/2 Teel gemahlener Piment
  • 1-2 Eßl brauner Zucker
  • 1,2 l Geflügelfond
  • 1 rote Zwiebel in Ringe geschnitten
  • 1 Bund Koriandergrün, grob gehackt
  • 4 Stiele Minze, die Blätter grob gehackt
  • 1 feste Avocado, in grobe Würfel geschnitten
  • 3-4 Eßl Limettensaft

Zubereitung:

Kreuzkümmel-, Koriandersaat und getrocknete Chilischote in einer Pfanne ohne Fett rösten und mit 1 Prise Salz im Mörser fein mahlen.

3 Eßl Olivenöl in einem Topf erhitzen. Nudeln darin unter Rühren goldgelb braten, herausnehmen. Restliches Öl angießen und die Hühnerwürfel bei starker Hitze rundum anbraten. Hitze reduzieren und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel dazugeben, glasig dünsten.

Tomaten, Pfefferschote, Koriander-Chili-Mischung, Lorbeer, Paprikapulver, Oregano, Piment und braunen Zucker zum Fleisch geben. Bei milder Hitze 3-4 Minuten dünsten, dabei die Tomaten mit einem Kochlöffel zerdrücken. Nudeln und Fond zugeben, aufkochen und 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

Nudelsuppe mit Limettensaft abschmecken und mit Korandergrün, Minze, Avocado und Zwiebelringen servieren.

Quelle: essen&trinken 2/17

Süßkartoffel Wedges mit Zitronengras Creme Fraiche

Hiermit läute ich erneut eine Ottolenghi Kochphase ein.

Zutaten für 2 als Hauptgericht:

  • 2-3 Süßkartoffeln (ca. 900g)
  • Olivenöl
  • 1 1/2 Teel gemahlener Kardamom
  • 1 Teel Salz
  • 1 rote Chilischote, gehackt
  • frische Korianderblättchen, gehackt
  • 200g Creme fraiche
  • 1/2 Stängel Zitronengras, ganz fein gehackt
  • 30g Ingwer, gerieben
  • 1/2 Teel Salz
  • Saft und Schale von 1 Limette

Zubereitung:

Backofen auf 210°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
1 Backblech mit Backpapier auskleiden. Backpapier mit Olivenöl auspinseln.
Süßkartoffeln gut waschen und trocknen. Die Süßkartoffeln ungeschält längs in 8 Wedges teilen.
Meine Süßkartoffeln waren riesig, so dass ich sie in 16 Wedges geteilt habe.
Die Stücke auf das Backpapier legen und mit Olivenöl bepinseln. Kardamom und Salz mischen und die Stücke gleichmäßig damit bestreuen. Im Backofen ca 25 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt und weich sind.
Während die Süßkartoffeln im Ofen sind, die Creme fraiche mit Zitronengras, Ingwer, Salz und Limettensaft und -schale verrühren.

Süßkartoffelstücke auf einer großen Platte anrichten, mit Chiliwürfeln und Korianderblättchen bestreuen und mit Zitronengras Creme fraiche servieren.
Die Wedges schmecken am Besten lauwarm.

Quelle: Ottolenghi Genussvoll vegetarisch, DK Verlag

Schwäbischer Prasselkuchen oder Swabian Streusel-Jam Slices

Die Entstehung des Backbuchs “Classic German Baking” habe ich bei Instagram @wednesdaychef schon über Monate hinweg verfolgen können. Traurig war nur, dass das Buch nur für den amerikanischen Markt bestimmt ist. Weil ich kein Amazon (Buch) Besteller bin, würde ich das Buch wohl nie bekommen. Umso schöner war die Ankündigung Mitte Oktober letzten Jahres, dass es das Buch in Berlin ( Luisa Weiss, die Autorin, ist das Kind eines Amerikaners und einer Italienerin, wurde in Berlin geboren, wo sie auch die ersten Jahre verbrachte, lebte dann lange Zeit in Amerika und ist jetzt wieder, mit ihrem deutschen Mann, in Berlin) in 2 Buchhandlungen lagernd zu kaufen gibt. Dass sich S. zu der Zeit gerade in Berlin befand, war für mich der nötige Wink. Ich schickte ihn los, mir das Backbuch zu kaufen. Seitdem kann ich die Hände nicht mehr davon lassen und auch meine Finger nicht von den Plätzchen, Kuchen und Schnittchen.

Zutaten für 1 Form 23 x 33 cm:

  • Boden:
  • 250g Mehl
  • 75g Zucker
  • 1/4 Teel Salz
  • 150g Butter, in Stücke geschnitten und weich
  • 1 Eigelb
  • abgeriebene Schale 1/2 Zitrone
  • 1 Teel Wasser
  • Streusel
  • 75g gemahlene Mandeln
  • 150g Mehl
  • 50g Zucker
  • 1/4 Teel Zimt
  • 1/4 Teel Salz
  • 100g Butter, weich
  • Als Füllung:
  • 300g Aprikosenmarmelade (gut schmeckt auch Feigenmarmelade)

Zubereitung:

Mit einem Flachrührer der Küchenmaschine (oder mit den Händen), Mehl, Zucker, Salz und die stückige, weiche Butter verkneten. Eigelb, Zitronenschale und Wasser dazugeben und unterkneten.
Teig flachdrücken, in Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde kühlen.

Mandeln, Mehl, Zucker, Salz, Zimt und die weichen Butterstückchen ebenfalls mit dem Flachrührer verkneten, bis sich Streusel bilden. Zugedeckt bis zur Verwendung kühl stellen.

Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine eckige Backform mit Backpapier auskleiden oder ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen auflegen. Den Teig mit einem Nudelholz in Größe der Form ausrollen und die Ränder etwas höher formen. 10 Minuten backen.

Boden aus dem Ofen nehmen, die Aprikosenmarmelade auf den Teig streichen, die Streusel darüber streuen und weitere 20 Minuten bei gleicher Temperatur backen, bis die Marmelade blubbert und die Streusel leicht bräunen.

Auf einem Kuchengitter erkalten lassen und den Kuchen in schmale Rechtecke (2,5 x 8 cm) schneiden. In einer Dose halten sich die Schnittchen bis zu einer Woche.

Quelle: Classic German Baking, Luisa Weiss, Ten Speed Press

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