Gebratener Zander auf mediterranem Fenchelgemüse

Manchmal trifft man morgens schon die richtige Entscheidung für den Abend. Heute war so ein Tag. Ich wußte nicht was ich kochen sollte, hatte aber 1 Knolle Fenchel im Kühlschrank und Zander im Tiefkühler.
Mittags hatte ich keine Zeit einzukaufen und abends nach der Arbeit vermutlich keine Lust mehr. Also suchte ich die Tags “Fenchel und Zander” und fand dieses Rezept. Die restlichen Zutaten waren alle da, also Zander raus aus dem Gefrierfach und sofort nach 18 Uhr loslegen, dachte ich….. doch dann….. hatte ich erst um 18.45 Uhr Feierabend. Jetzt musste ich mich zum Glück nur noch an den Herd stürzen. Um 19.30 Uhr saßen wir vor gefüllten, duftenden Tellern.

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Stück Zanderfilet je ca 190g
  • Butterschmalz
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 große Fenchelknolle, vom Strunk befreit und in feine Scheiben gehobelt, Fenchelgrün aufheben
  • Olivenöl
  • 1 große oder 2 kleine Schalotten, in Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 2 mittelgroße Tomaten, enthäutet und entkernt und gewürfelt
  • 2 Eßl schwarze Oliven
  • 1 Eßl Kapern
  • 1/2 rote Chilischote in feine Ringe geschnitten
  • ca 100ml trockener Weißwein
  • etwa 1 Eßl Honig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den gehobelten Fenchel mit Olivenöl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Eine große Pfanne auf größter Stufe erhitzen. Fenchel darin anbraten und immer wieder wenden, bis er überall Bratspuren bekommt. Hitze reduzieren und Schalottenringe und Knoblauchscheibchen dazugeben und kurz mitdünsten, Chilischote kurz unterrühren und mit Weißwein ablöschen, solange dünsten, bis der Fenchel bissfest wird.

Fisch waschen, ganz trocken tupfen, die Hautseite im Abstand von 1 cm einschneiden, mit Zitronensaft beträufeln und auf beiden Seiten salzen.
In einer 2. Pfanne Butterschmalz erhitzen, Zander erst auf der Hautseite 2-3 Minuten scharf anbraten dann wenden und bei reduzierter Hitze nochmal etwa 2-3 Minuten, je nach Dicke der Filets braten.

Zum Fenchel die Tomatenwürfel, die Kapern und Oliven geben, kurz durchschwenken, salzen und pfeffern und mit etwas Honig abschmecken.
Auf 2 vorgewärmten Tellern mit dem Zander anrichten. Mit gehacktem Fenchelgrün bestreuen.

Quelle: küchengötter, leicht abgewandelt

Zwetschgentarte mit Mandeln

Ein kleiner Teil der diesjährigen Zwetschgenschwemme ist auch bei mir gelandet.

Und weil ich Zwetschgendatschi nicht sonderlich mag, wird bei mir daraus eine feine Zwetschgentarte

Zutaten für 1 Tarte:

  • Für den Sandteig:
  • 170g Mehl
  • 40g Puderzucker
  • 1/2Päckchen Vanillezucker
  • 5g Salz
  • 115g weiche Butter (vor dem Weichwerden in Würfel geschnitten)
  • 1 Ei
  • 1 Eiweiß zum Blindbacken
  • Für die Füllung:
  • 400g entsteinte Zwetschgen
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 100g weiche Butter
  • 100g extrafeiner Zucker
  • 2 Eier, verquirlt
  • 2 Eßl Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Butter, den Zucker, den Vanillezucker, das Salz und das Mehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Mit dem Flachrührer kneten bis die Zutaten bröselig werden. Dann das Ei untermischen, sodass eine krümelige Sandmasse entstehen. Die Krümel schnell zu einer Teigkugel zusammendrücken, aber nicht mehr kneten. Flachdrücken und in Folie eingeschlagen im Kühlschrank mindestens 1 Stunde ruhen lassen.

Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen. Den Teig ausrollen mehrmals mit einer Gabel einstechen um ein Nudelholz wickeln und über der gefetteten Tarteform (eine Springform 26cm Durchmesser geht auch) wieder abrollen. Nochmal 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig blindbacken, d.h. den Teig mit Backpapier auslegen und mit getrockneten Erbsen oder Linsen oder Reis beschweren und 10 Minuten backen, dann die Linsen und das Backpapier entfernen und den Boden mit Eiweiß bestreichen. Nochmal 10 Minuten backen. Form aus dem Ofen nehmen Boden abkühlen lassen und die Temperatur auf 175°C senken.

Aus Mandeln und der nach und nach hinzugefügten Butter in der Küchenmaschine eine Creme rühren. Dann den Zucker und in kleinen Portionen die verquirlten Eier unterrühren. Bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Die Mandelcreme gleichmäßig auf dem Boden verteilen und die Zwetschgen (mit der aufgeschnittenen Seite nach oben, damit die Creme nicht zu feucht wird) in die Creme drücken. 30 Minuten in der Ofenmitte backen. Die Mandelcreme soll appetitlich gebräunt sein. Entweder lauwarm oder kalt (finde ich persönlich besser) genießen. Vorher noch mit Puderzucker bestäuben.

Quelle: Tartes & Quiches, Christian Verlag,

Palatschinken mit Spinatfüllung

Schönes, kleines Essen, das sich gut vorbereiten lässt. Kurz bevor die Gäste kommen, gießt man die Käsesahne über die gefüllten Pfannkuchen und schiebt alles in den Ofen. Den Begrüßungsdrink kann man in einer Küche nehmen, die aussieht, als hätte niemand gekocht.

Zutaten für 4 Personen als Hauptgericht oder als Vorspeise für 6-8 Personen:

  • Für die Palatschinken:
  • 200g Mehl
  • 4 Eier
  • 1/2- 3/4l Milch
  • 1/2 Teel Salz
  • Für die Füllung:
  • 300g TK Blattspinat, aufgetaut und ausgedrückt, grob gehackt
  • 1 Zwiebel, feingehackt
  • 1 Knoblauchzehe, feingehackt
  • 200g gekochter Schinken, 2mm dicke Scheiben, gewürfelt (Fettrand separat gewürfelt)
  • 2-3 Tomaten, enthäutet, entkernt und gewürfelt
  • 150g Feta, fein zerkrümelt
  • Ghee zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Cayennepfeffer
  • wenig Brühe
  • Für den Guß:
  • 250g Sahne
  • 50g geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Cayennpfeffer

Zubereitung:

Zuerst den Palatschinkenteig zubereiten. Dafür Mehl und Eier verrühren und danach erst die Milch und das Salz unterrühren, bis ein Teig von der Konsistenz von Sahne entstanden ist. Mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt ruhen lassen. Man kann den Teig auch am Vortag zubereiten und im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 200°C Heißluft vorheizen.

Eine große Pfanne mit Ghee auspinseln und bei mittlerer Hitze 8-9 Palatschinken backen, dabei immer wieder die Pfanne fetten. Auf einem flachen Teller bis zur Weiterverarbeitung beiseite stellen.

Fettrand vom Schinken in einer Pfanne in wenig Ghee anbraten, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin anschwitzen. Spinat
dazugeben und mit dünsten. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer gut würzen. Die Schinkenwürfel unterrühren.

Jeden Pfannkuchen mit 2 Eßl Spinatfüllung an der unteren Hälfte belegen, Tomaten- und Fetawürfel überstreuen und den Pfannkuchen aufrollen. Palatschinken halbieren und mit der Schnittfläche nach oben dachziegelartig in eine gefettete Auflaufform legen. Sahne und geriebenen Käse verrühren mit Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer würzen. Guß gleichmäßig über die Palatschinken gießen und alles im vorgeheizten Backofen ca 20 Minuten backen bis der Käse goldbraun ist und die Sahne brodelt.

Ich mache Salat dazu und serviere die Palatschinken als Hauptgericht für 4 Personen.

Quelle: Kochen mit Martina und Moritz, Wiener Küche

Möhrenfalafeln mit Sesamsauce und Blattsalat

Karotten habe ich immer mindestens pfundweise im Kühlschrank. Man kann daraus immer auf die Schnelle und bei akuter Kochunlust ein feines Gericht zaubern. Bei uns gibt es dann oft Karottenstampf oder Karotten-Ingwer-Suppe oder Honig-Linsen mit Feta oder Zucchini-Karotten-Suppe. Aber manchmal muss es auch etwas Neues sein. Wie die Möhrenfalafeln mit Sesamsauce.

Zutaten für 2 Personen:

  • Möhrenfalafeln:
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Eßl Öl
  • 4 große Möhren grob geraffelt
  • 100g Haferflocken
  • 50g Cashewkerne
  • 1 Eßl Paprikapulver (evtl. geräuchert)
  • 1 Teel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 Teel Salz
  • 1 Teel Pfeffer
  • 2 Eßl Koriander, frisch, gehackt
  • Sesamsauce:
  • 2 Eßl Tahini
  • 2 Eßl Wasser
  • 1/2 Teel geröstetes Sesamöl
  • 1/2 Teel Reisessig
  • 1 Teel Zitronensaft
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 1 Backblech mit Backpapier auslegen.

Zwiebel- und Knoblauchwürfel in Öl andünsten, Karottenraffel dazugeben und einige Minuten mitdünsten bis sie weich werden.
Haferflocken und Cashewkerne in einem Alleszerkleinerer nicht zu fein mahlen. In eine Schüssel füllen und mit dem Möhrenmix und allen Gewürzen und Kräutern gut vermengen. Masse mit dem Pürierstab etwas zerkleinern. Anschließend
mit feuchten Händen etwa golfballgroße Bällchen formen. Auf das Bakblech setzen und im Ofen 15-20 Minuten backen, nach der Hälfte einmal wenden.

Für die Sauce sämtliche Zutaten in einer Schüssel verrühren und zu den Falafeln servieren.

Bei uns gibt’s Salat dazu.

Quelle: milchmädchen

Frittierte Salbeiblätter

Habt ihr schon mal Salbeiblätter frittiert? Nein? Ich bisher auch nicht. Aber mit den riesigen Salbeiblättern, die dieser Sommer hervor bringt, musste ich endlich dieses Rezept ausprobieren. Leider habe ich mich an die Mengenangaben gehalten und nicht gleich die doppelte Menge gemacht, denn die “Salbei-Sandwiches” sind absolut köstlich und die Menge an Teig hätte für 24 Stück locker ausgereicht. Mit dem Rest an Teig kann man übrigens jedes Gemüse oder auch Meeresfrüchte ausbacken.

Zutaten für 12 Stück:

    • 12 in Olivenöl eingelegte Sardellenfilets guter Qualität
    • 1 kleines Glas Vin Santo oder Süßwein, oder abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone
    • 24 große frische Salbeiblätter
    • Mehl zum Bestäuben
    • Sonnenblumenöl zum Frittieren

Für den Backteig:

  • 250g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 150ml stilles Wasser
  • 200ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 50ml Olivenöl
  • 2 Eiweiß

Zubereitung:

Die Sardellenfilets auf einem flachen Teller mit dem Wein übergießen, beziehungsweise mit Zitronensaft und -schale beträufeln. Mindestens 1 Stunde marinieren lassen. In der Zwischenzeit den Backteig vorbereiten.
Dafür Mehl, Salz, Eigelb und stilles Wasser in einer Schüssel verrühren. Nun langsam das Mineralwasser und das Olivenöl einrühren. Etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Salbeiblätter einzeln mit etwas Wasser befeuchten und von beiden Seiten dünn mit Mehl bestäuben. Jeweils 1 Sardellenfilet zwischen 2 Blätter legen und das “Sandwich” fest zusammendrücken, so dass die Sardelle etwas Feuchtigkeit abgibt.

Einen großen schweren Topf oder eine Fritteuse mind. 5 cm hoch mit Öl füllen und bei hoher Temperatur auf 180°C erhitzen (am besten mit Thermometer arbeiten). Dann auf mittlere Hitze zurückschalten. Während das Öl heiß wird, die Eiweisse mit 1 Prise Salz steif schlagen und den Schnee sorgfältig unter den Teig heben.

Einen Teller mit mehreren Lagen Küchenpapier bereitstellen.

Je 1 Sardellen “Sandwich” in den Backteig tauchen und den überschüssigen Teig am Schüsselrand abstreifen.
Jetzt in das heiße Öl gleiten lassen und etwa 1 Minute lang frittieren (man sollte, je nach Größe des Topfs, nicht mehr als 6 Salbeiblätter frittieren. In meinen kleinen Topf passen 3 “Sandwiches”). Dann auf Küchenkrepp abtropfen lassen und gleich servieren.

Quelle: Genial italienisch, Jamie Oliver, DK Verlag

Schweinebraten mit Popcornkruste aus dem Dampfgarer

Vor langer, langer Zeit hab ich dieses Rezept nach Ziii kocht zubereitet.
Schließlich möchte man ja gerne die Geräte, die man sich so in der Küche hat einbauen lassen, auch benutzen. Der Braten war fantastisch, leider waren die Zeitangaben von “Ziii kocht” nicht kompatibel mit meinem Dampfgarer und meine Gäste mussten damals lange auf den Braten, bzw. die Beilagen, warten. Jetzt gab es den Braten zu einem halbrunden Geburtstag von Papa nochmal, dieses Mal habe ich jeden Schritt notiert und glaube, dass ich alles sicher nachkochen kann. Natürlich hängt immer alles von der Größe des Fleischstücks ab. Und, je größer das Stück, desto besser der Braten. Der Braten schmeckt nämlich auch kalt die nächsten Tage als Brotzeit.

Zutaten für 6-8 Personen:

  • ca. 1 kg Schweinebauch mit Schwarte, ungeschröpft
  • ca 1,2 kg Schulter mit Schwarte, ungeschröpft
  • 2 – 3 Teel “Himmel auf Erden” Bratengewürz (Herbaria)
  • 2 Zwiebel mit Schale
  • 6 fette Knoblauchzehen, ungeschält
  • 1 Teel Pfefferkörner
  • 1 Eßl ganze Kümmelsamen, mit dem Messer grob gehackt
  • 1 – 2 Eßl Salz (ganz normales Haushaltssalz)

Zubereitung:

Fleisch und Schwarte rundrum mit Bratengewürz einreiben. Den nicht geschröpften (die Schwarte nicht eingeschnitten) Bauch und die Schulter mit der Schwarte nach unten in eine Bratreine legen. Mit soviel kochendem Wasser aufgießen, daß die Schwarte samt Fettrand bedeckt ist, aber mindestens fingerbreit. Die Bratreine in den nicht vorgeheizten Dampfgarer schieben und bei 99°C für 1 Stunde Dampfgaren. Dann das Fleisch aus dem Ofen nehmen, diesen auf 180°C Combigaren Heißluft mit 25% Feuchte und Kerntemperatur 75°C einstellen. Das Fleisch umdrehen (Schwarte nach oben) und jeweils die Schwarte mit einem scharfen Messer (ich nehme ein Teppichmesser) rautenförmig einschneiden, erst quer im Abstand von 1 cm danach noch diagonal im Abstand von 1 cm. Dabei das darunterliegende Fett, aber nicht das Fleisch einschneiden. Danach die Schwarte salzen und zwar mit viel Salz, etwa 1-2 Eßl sind schon notwendig. Einen Backpinsel mit der Flüssigkeit die sich in der Reine angesammelt hat anfeuchten und mit dem Salz großzügig in die Schwarte pinseln. Ebenso mit dem Kümmel verfahren. Diesen aber gut in die Einschnitte verteilen, auf der Oberseite verbrennt er und wird bitter.

Jetzt die Zwiebel samt Schale vierteln und mit den (ungeschälten) Knoblauchzehen und den Pfefferkörnern in der Bratreine verteilen und zuerst nur die Schweineschulter in die Mitte setzen. Das Bratenthermometer an der dicksten Stelle des Fleischs schräg nach oben komplett bis zum Griff in das Fleisch stecken und den Bräter zurück in den Ofen schieben. Jetzt für etwa 1 Stunde, bzw. bis das Thermometer die 75°C Kerntemperatur anzeigt, garen. Es sollte immer ausreichend Flüssigkeit im Bräter sein. Nach etwa einer halben Stunde den Schweinebauch zur Schweineschulter in die Reine legen.

Jetzt ist der Braten im Prinzip fertig, es muss nur noch die Kruste aufpoppen. Dafür die Bratreine aus dem Ofen nehmen, die Ofentüre offen lassen, dass der Dampf entweichen kann, das Fleisch mit dem Bratensaft bestreichen und nochmal gründlich salzen. Dann den Umluftgrill auf 220°C aktivieren. Bratensaft samt Zwiebeln, Knoblauch und Pfefferkörner in ein Passiersieb über einem ausreichend großen Topf ausgießen. Den Braten wieder zurück in die Bratreine legen und auf der höchsten Schiene unter dem Heißluftgrill übergrillen bis die Schwarte komplett aufgepoppt ist. Währenddessen die Soße zubereiten, indem man die Zwiebel und Knoblauchzehen durch das Passiersieb gut ausdrückt. Soße noch mit etwas Salz, Pfeffer und Bratengewürz abschmecken. Ist die Schwarte komplett gepoppt, das dauert ungefähr 20-30 Minuten, den Braten nochmal im ausgeschalteten Ofen ca. 20 Minuten ruhen lassen.

Bei uns gibt es, ganz klassisch bayrisch, Semmelknödel und Krautsalat dazu.

Quelle: Ziii kocht, , leicht abgeändert

Möhren-Haselnuss-Salat mit Tahini-Dressing

Seit etwa 6 Wochen (mit einigen kleinen Ausreissern, während der Eisheiligen) ist das Wetter in Bayern endlich mal so, wie wir es uns jedes Jahr wünschen würden. Der Frühling, und jetzt schon der Sommer, kam so schnell und so schön, dass ich bei der Kleiderwahl morgens immer noch überfordert bin. Socken sind nicht notwendig, das war auch schon Anfang Mai so, aber irgendwie bin ich immer noch ungläubig darüber. Dass wir deshalb in jeder freien Zeit entweder Radlfahren, in die Berge gehen und natürlich auch in Biergärten einkehren, ist selbstverständlich. Deshalb ist es hier momentan etwas ruhiger. Es ist nicht so, dass ich zwischendrin nicht kochen würde, aber dann noch bloggen, dafür fehlt mir schlicht die Zeit und auch die Lust. Bei dem schönen Wetter.

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Eßl Tahini
  • 4 Eßl Olivenöl
  • 2 Eßl Zitronensaft
  • 1 Eßl Honig oder Ahornsirup
  • Salz, Pfeffer
  • 500g Karotten grob geraspelt
  • 1 rote Zwiebel, halbiert und in feine Streifen geschnitten
  • 2-3 Eßl Minze feingehackt (hatte ich nicht, ich nehme Petersilie)
  • 1 Eßl Schnittlauch in feine Röllchen geschnitten

Zubereitung:

Aus Tahini, Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer mit dem Schneebesen oder dem Pürierstab ein cremiges Dressing schlagen. Karottenraspel und Zwiebelstreifen gut untermengen. Mit Petersilie und Schnittlauch würzen.

Bei mir gibts Vollkornbrot dazu. Gut schmeckt sicher auch Grillkäse, Couscous, Joghurt oder Feta.

Quelle: Milchmädchen

Penne al Vodka

Penne al Vodka gibt es bei uns immer dann, wenn Räucherlachs weg muss.

Da die Penne sehr wandelbar sind und sowohl mit Räucherlachs, frischem Lachs aber auch Garnelen schmecken, sind sie sogar etwas, das gut aus dem Vorrat gekocht werden kann.

Ganz ohne Einlage sind die Nudeln vegetarisch. Mit Sahneersatz, z.B. Hafer- bzw. Mandelsahne sogar vegan.

Zutaten für 2 Personen:

  • 200g Penne
  • 1 Eßl Olivenöl
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 große Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 Dose Tomaten gehackt
  • 100ml Sahne
  • 150g Räucherlachs
  • 2 Eßl Wodka
  • 1 Prise Piment Espelette
  • 1 Handvoll gehackte Petersilie

Zubereitung:

Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Knoblauchzehe und die Chilischote darin etwa 5 Minuten anschwitzen, aber nicht bräunen.
Tomatendose dazugeben und ca 15 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas andickt.
Währenddessen die Penne (in etwa 7 Minuten oder nach Packungsanweisung) sehr bissfest kochen.
In die Tomatensauce die Sahne und den Wodka unterrühren, die bissfest gekochten Penne tropfnass einrühren und nochmal 3 Minuten zugedeckt bei ganz kleiner Hitze ziehen lassen. Ganz zum Schluss den Räucherlachs einrühren, kurz erwärmen und evtl mit Piment Espelette abschmecken (Vorsicht scharf).
Auf Pastatellern mit Petersilie bestreut servieren.

Quelle: Katharina kocht

Kürbissuppe mit Linsen

Früher mochte ich am liebsten ganz fein pürierte, cremige Suppen, in denen man nur erahnte welche Gemüsesorten darin enthalten sind. Einzig erkennbar waren oft nur Würstchen, Croutons oder Garnelen als Einlage. Inzwischen schätze ich es aber auch, wenn noch Gemüsestückchen in der Brühe schwimmen und die Suppe dadurch noch etwas Biss hat. Vermutlich bin ich aus der Breiphase rausgewachsen? Kurz, solange ich noch kann, wird mit den eigenen Zähnen gekaut. Mit den dritten Zähnen werden die Suppen (und andere Gerichte?) wieder fein püriert.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1/2 Bund Thymian
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 100g Puy Linsen
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1-2 getrocknete Chilischoten
  • 1 Stück Kürbis (etwa 1 kg) klein gewürfelt
  • 6 Eßl Sahne
  • 2 Eßl Apfelessig (ich nehme Apfelbalsam)
  • Salz

Zubereitung:

Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebelwürfel mit Thymian und Linsen darin andünsten.
Mit Brühe ablöschen und etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Linsen fast gar sind.
Kürbiswürfel und Sahne dazugeben und nochmal 10 Minuten weiterköcheln lassen bis der Kürbis weich und die Linsen gar sind. Suppe mit Essig, Chilischoten und Salz abschmecken und servieren.

Quelle: GU KüchenRatgeber Kürbis

Würziger Kartoffel-Linsen-Eintopf

Einfach, preiswert, schnell und sehr gut.

Zutaten für 4 Personen:

  • 500g mehlige Kartoffeln, geschält und in 2cm Würfel geschnitten
  • 2 große Zwiebeln, fein gehackt
  • 1 Karotte, fein gewürfelt
  • 1 Lorbeerblatt
  • 150g braune Linsen (ich nehme Chateau Linsen, die sind in 30 Minuten weich)
  • 1 Eßl Senfkörner, trocken geröstet und im Mörser zerstoßen
  • 3-4 Eßl Ghee
  • 600-1000ml Gemüsebrühe
  • 2 Hühnerbrüste (etwa 400g), in 2cm Würfel geschnitten
  • 1-2 Eßl Garam Masala
  • 1/2 Teel Zimt (lasse ich weg, mein Garam Masala ist sehr zimtlastig)
  • 1-2 getrocknete Chilischoten
  • 1 Teel Korma-Paste (aus dem Bio Markt)
  • Salz, Pfeffer
  • 1-2 Eßl gehackte, frische Korianderblätter

Zubereitung:

2 Eßl Ghee in einem Topf schmelzen lassen und die Zwiebel- und die Karottenwürfel anschwitzen. Linsen und Lorbeerblatt dazugeben, mit Brühe angießen und 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Dann die Kartoffelwürfel dazugeben, mit Senfpulver bestreuen und gut durchrühren. 20 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln und die Linsen fast weich sind. Hühnerbrustwürfel im restlichen Ghee scharf anbraten und zu den Kartoffeln und den Linsen geben. Nochmal 5-10 Minuten garen, bis sie gar sind. Mit Garam Masala, Chilischoten, Salz und Pfeffer würzen mit etwas Korma Paste abschmecken. Zum Servieren mit Korianderblättchen bestreuen.

Quelle: GU Küchenbibliothek, Kartoffeln

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