Bratkartoffeln und Kürbis mit Putenschnitzeln

Vorige Woche wurde ich von meinen Freundinnen gerügt, dass sich auf meinem Blog nicht mehr so arg viel tut. Das nehme ich mir natürlich gleich zu Herzen und poste ein Gericht, das auch gleich in die alljährliche Kürbisgericht Kategorie passt.

Zutaten für 2 Personen:

  • Für Bratkartoffeln und Kürbis:
  • 300g kleine festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 125g Hokkaido-Kürbis, quer in dünne Scheiben geschnitten
  • 150g Zwiebeln, in feine Streifen geschnitten
  • 20g durchwachsener Speck, in feine Streifen geschnitten
  • 20g Butterschmalz
  • 10g Butter
  • Petersilie zum Bestreuen
  • Für die Schnitzel:
  • 25g Kürbiskerne
  • Zucker, Salz
  • 50g Semmelbrösel
  • 2 dünne Putenschnitzel
  • 1 Ei
  • 25g Mehl
  • 100g Butterschmalz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln gut waschen und ungeschält in Salzwasser ca. 18 Minuten kochen, in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Oder im Dampfgarer auf einem gelochten Blech bei 100°C 18 Minuten dämpfen, leicht abkühlen lassen. Die Kartoffeln noch lauwarm pellen und kalt stellen.

Für die Schnitzel Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne mit je 1 Prise Zucker und Salz goldbraun rösten. Abkühlen lassen und danach grob hacken. Kürbiskerne mit den Semmelbröseln mischen.

Kartoffeln in Scheiben schneiden.

Schnitzel zwischen Klarsichtfolie flach klopfen. Ei verquirlen. Schnitzel mit Salz würzen, danach erst in Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und in der Bröselmischung wenden, dabei leicht andrücken.

20g Butterschmalz in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen, Kartoffel darin bei starker Hitze 4-5 Minuten braten erst dann wenden, wenn die Unterseite schön braun und knusprig ist. Zwiebeln und Speck gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen und unter Schwenken weiter 4-6 Minuten braten. Sobald die Zwiebeln und der Speck leicht gebräunt sind, Kürbis auf den Kartoffeln verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und weitere 6- 8 Minuten braten. Butter zum Schluss zugeben.

Inzwischen in einer großen Pfanne restliches Butterschmalz erhitzen. Schnitzel im heißen Butterschmalz bei mittlerer bis starker Hitze 2-3 Minuten von beiden Seiten goldbraun braten und knusprig braten. Schnitzel dabei öfter mithilfe eines Löffels mit dem heißen Schmalz begießen. Gebackene Schnitzel im Ofen bei 80-100°C warm halten, bis die Kürbisstücke weich sind.

Kartoffeln und  Kürbis mit Petersilie bestreuen und die Schnitzel auf den Bratkartoffeln sofort servieren.

Im Original werden Kalbsschnitzel verwendet, ich finde Pute auch sehr gut und wesentlich preiswerter.

Quelle: essen&trinken Sonderheft 3/2017, abgewandelt

Walnuss Cantuccini

In 2 Monaten ist Weihnachten

Walnuss Cantuccini

Zutaten für etwa 80 Stück:

  • 50g Marzipan, in 5mm Würfel geschnitten
  • 200g Walnüsse
  • 250g Mehl
  • 1 Teel Weinsteinbackpulver
  • 180g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 1/2 Teel Lebkuchengewürz (oder 1 1/2 Teel Orangenschale, frisch abgerieben)
  • 1 Prise Salz
  • 25g Butter, weich
  • 2 Eier

Zubereitung:

Mehl und Backpulver vermischen. Marzipan, Zucker, Vanillezucker, Lebkuchengewürz oder Orangenschale, 1 Prise Salz, Butter und Eier zum Mehl geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten. Walnüsse unterkneten.

Teig in 4 gleich große Stücke teilen (ich wiege die Teile aus) und zu 4 Rollen (a 35 cm Länge) formen. In Klarsichfolie wickeln und im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen.

Teigrollen im Abstand von 8 cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen (200° C Grad Ober- und Unterhitze) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten vorbacken.
Etwas abkühlen lassen und schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Cantuccini mit der Schnittfläche auf das Backpapier legen und in weiteren 8-10 Minuten fertigbacken, bis sie goldbraun sind. In Dosen halten sich die Cantuccini gut 3 Monate. Bei uns allerhöchstens 3 Tage.

Quelle: essen&trinken, 11/2015

Nudelauflauf mit Orzo, Tomaten und Mozzarella

Es ist schon so lange her, als ich dieses Gericht gekocht habe, dass das Foto noch auf der Dachterrasse entstand. Kochen kann man es auch jetzt, im frühen Herbst mit noch schönen reifen Tomaten.

Zutaten für 4 Personen:

  • 100ml Olivenöl
  • 1 Aubergine, in 2cm Würfel geschnitten
  • 4 Karotten, in 1,5cm Würfel geschnitten
  • 4 Selleriestangen, in 1,5cm Würfel geschnitten (hatte ich nicht, bei mir Knollensellerie)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 250g Orzo Nudeln (heißen auch Kritharaki), mit kaltem Wasser abgespült
  • 1 Teel Tomatenmark
  • 380ml Gemüsebrühe
  • 3 Eßl frischen Oregano (oder 1 1/2 Teel Thymian oder beides)
  • abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • 120g Mozzarella, in Würfel geschnitten
  • 3 mittelgroße Tomaten, in 1cm dicke Scheiben geschnitten
  • 40g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Teel getrockneter Oregano
  • reichlich Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Aubergine darin etwa 8 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten bis sie ringsum goldbraun ist. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
Karotten- und Selleriewürfel im restlichen Öl ebenfalls etwa 8 Minuten lang rösten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Hitze reduzieren und Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Orzo Nudeln und Tomatenmark dazugeben und 2 Minuten lang mitschwitzen lassen.
Pfanne vom Herd ziehen und die Gemüsebrühe, Oregano (oder Thymian), Zitronenschale einrühren. Gebratene Gemüsewürfel, Mozzarella und Parmesan unterheben, mit reichlich Salz und Pfeffer würzen (die Nudeln schlucken viel Salz). In eine rechteckige Auflaufform (21x27cm) füllen.
Die Tomatenscheiben auf dem Auflauf verteilen, nochmal mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen.
40 Minuten im Ofen backen bis alle Flüssigkeit von den Nudeln aufgesaugt wurde. Aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten setzen lassen und servieren.

Quelle: Ottolenghi, Plenty more, Ebury Press

Köttbullar mit Pilzsosse und Selleriepüree

Wir waren kürzlich in einem sehr bekannten Möbelhaus. Die typischsten Merkmale des Ladens sind: der Kunde wird unablässig geduzt, viertelstündlich werden Eltern aufgefordert, ihre Kinder im Smaland abzuholen, wenn vielleicht auch sonst nichts, kauft jeder Servietten oder Teelichter. Das eindringlichste ist allerdings der Duft der Billy, Ivar und Poäng umweht: Köttbullar.

Die gibt es nach dem Einkauf daheim, natürlich selbst gemacht.

Zutaten für 4 Personen:

  • für die Fleischbällchen:
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Eßl Butter
  • 1 Ei
  • 4 Eßl Sahne
  • 2 Eßl Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Eßl gehackte Petersilie
  • 1 Teel Zimtpulver
  • 1 Messersp. Nelken, gemahlen
  • 600g Hackfleisch, gemischt
  • Öl zum Braten
  • für die Pilzsosse:
  • 500g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Eßl Butter
  • 1 Eßl Mehl
  • 100ml Weißwein
  • 100ml Rinderfond
  • 100ml Sahne
  • 2 Eßl Creme fraiche
  • Preiselbeeren zum Servieren

Zubereitung:

Für die Köttbullar die Butter in einer großen Pfanne schmelzen, die Zwiebelwürfel darin leicht anschwitzen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Die Semmelbrösel mit Sahne, Ei, Salz, Pfeffer, Petersilie, Zimt, Nelken, und den abgekühlten Zwiebeln in einer großen Schüssel gut verrühren und 10 Minuten quellen lassen.
Alles gut mit dem Hackfleisch vermischen und kleine, etwa 3 cm große Bällchen formen.

Für die Pilzsosse in einer 2. hohen Pfanne die Butter schmelzen und die
Champignonscheiben hellbraun braten, herausnehmen. Die Zwiebel glasig dünsten, mit Mehl bestäuben, kurz mitbraten und mit Weißwein ablöschen.
Mit Gemüsebrühe auffüllen und kurz einkochen lassen. Sahne einrühren und leise köcheln lassen.

In der großen Pfanne das Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze die Bällchen rundherum ca 6-8 Minuten braten bis sie schön braun sind.

Die Champignons und die Fleischbällchen samt Bratensatz in die Soße einrühren, nochmal kurz ziehen lassen. Mit Selleriepüree und Preiselbeeren servieren.

Quelle: Landidee, Hackfleisch,

Zucchini-Erbsen-Risotto mit knusprigem Speck

Alle Reste aus dem Kühlschrank werden in ein köstliches Risotto verwandelt.
Vegetarisch wird es, ersetzt man den Speck durch Gorgonzolawürfel oder Ziegenfrischkäse.

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 200g Risotto Reis (ich nehme Arborio)
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • etwa 1 Glas Weißwein
  • etwa 1 Liter heiße Gemüsebrühe
  • 1 Eßl Olivenöl
  • 1 Eßl Butter
  • 80g Speck in feinen Scheiben
  • 1 kleine Zucchini, fein gewürfelt
  • 1 Tasse TK-Erbsen
  • 2 Frühlinszwiebeln, in feinen Ringen
  • Salz, Pfeffer
  • etwa 100g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Eßl Butter
  • frische Minze und Petersilie, fein gehackt zum Servieren

Zubereitung:

Schalotte in Öl und Butter in einem schweren Topf anschwitzen. Risottoreis einrühren bis alle Körner mit Fett überzogen sind. Mit Weißwein ablöschen und mit soviel Brühe aufgießen, dass der Reis gerade bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze unter stetem Rühren garen. Immer wieder mit heißer Brühe aufgießen (der Reis soll immer von Brühe bedeckt sein) und rühren. Solange garen, bis der Reis die gewünschte Konsistenz erreicht hat, das dauert ungefähr 16-20 Minuten.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Speckscheiben braten, bis sie knusprig sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Im Speckfett die Zucchiniwürfel kurz anrösten, dass sie leicht bräunen aber noch knackig sind. Vom Herd ziehen und beiseite stellen.
Frühlingszwiebelringe, Erbsen, Zucchiniwürfel unter das Risotto rühren, salzen und pfeffern. Alles ca. 3 Minuten erwärmen. Risotto mit Butter und der Hälfte des Parmesans cremig rühren, die Speckscheiben in grobe Stücke schneiden und mit Kräutern über das Risotto streuen.
Sofort servieren. Parmesan streut sich jeder selbst über sein Risotto.

Quelle: Resteessen

Hühnerlebersalat mit Kartoffeln

Unsere diesjährige Urlaubsreise führte uns in den Norden, nach Estland und Lettland. Unsere Standorte waren Tallin und Riga. Von dort fuhren wir mit dem Mietwagen zu Nationalparks oder zur Ostsee. Wir sahen Findlinge im Meer und Störche auf den Wiesen. Blaue, gelbe und grüne Holzhäuser mit üppigsten Blumengärten säumten die Straßen. Sehr schön war das nordische Licht. Selbst bei wolkenverhangenem Himmel erschien die Landschaft ganz klar und farbig.  Wolken, die immer mal wieder auftauchten, wurden vom Wind genauso schnell wieder weggeblasen. Und plötzlich war der Himmel wieder von einem aussergewöhnlichen Blau. Erwähnenswert ist aber auch die Freundlichkeit der Menschen und natürlich das gute Essen. Es gab sehr häufig Kartoffelpuffer, Rote Bete, geräucherten oder marinierten Fisch, gerne Schmand zu den Gerichten, Wild, Sauerkraut (geröstet, schmeckt sehr fein) aber auch Innereien. Also alles, was Land und Meer hergeben. Den Kartoffelsalat mit Hühnerleber aß ich in Cesis, einem kleinen, netten Städtchen in Lettland etwa 90 km nord-östlich von Riga.

Zutaten für 2 Personen:

  • 6 ganze Hühnerlebern, geteilt
  • 12 Scheiben Frühstücksspeck
  • 8 kleine neue Kartoffeln
  • 1 paar Blätter Eichblattsalat
  • 1 Handvoll Rucola
  • 4 Salzgurken (oder Essiggurken)
  • 1 Eßl körniger Senf
  • 2 Eßl Weissweinessig
  • 4 Eßl Olivenöl
  • 1 Teel Apfelbalsam
  • Salz, Pfeffer
  • Öl und Butter zum Braten

Zubereitung:

Backofen auf 120°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Kartoffeln gut waschen und mit Schale im Dampfgarer bei 100°C 35 Minuten garen bis sie weich sind. Lauwarm abkühlen lassen. Die Hühnerlebern waschen und von Sehnen und Häuten befreien. Mit je einer Scheibe Speck umwickeln.
Salat und Rucola waschen und in mundgerechte Stücke zerteilen.
Aus Senf, Weissweinessig, Öl und Balsam eine Marinade rühren. Die Salzgurken in Scheiben schneiden. Hühnerleber in Öl und Butter etwa 8 Minuten von allen Seiten anbraten. Aus der Pfanne nehmen, salzen und pfeffern und zugedeckt im Ofen noch etwa 2-3 Minuten ziehen lassen.
Kartoffeln längs halbieren, mit Salzgurken, Salat und Rucola und Marinade vermischen. Die fertigen Hühnerlebern auf den Salat legen und sofort servieren.

Quelle: eigenes Rezept, inspiriert durch den Chickenliver Salad in Cesis, Lettland

Cantuccini

Cantuccini sind feine Kekse, die weich werden tunkt man sie in Kaffee oder Süßwein. Mit Mascarpone-Sahne-Creme schmecken sie aber auch. Besonders schmackhaft werden die Cantuccini mit der Gewürzmischung, die aus Zimt, Anis, Muskat, Orangenstücken, Kardamom und Nelken besteht.

Zutaten für 1 Blech:

  • 250g Dinkelmehl
  • 150g Zucker
  • 1 Teel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50g Butter
  • 2 Eier
  • 200g ganze Haselnüsse
  • 5g Gewürzmischung Klara Kopf (Sonnentor)

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Backpulver, Gewürzmischung, Butter, Eier, Salz mit dem Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig vermischen. Haselnüsse darunterkneten.

Den Teig zu einer Kugel formen und mit Frischhaltefolie bedeckt 30 Minuten kalt stellen.

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Teig in fünf gleich große Portionen teilen und aus jedem Stück einen 30 cm lange Rolle formen. Die Rollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen. Im heißen Ofen 15 Minuten backen. Backofentemperatur auf 150°C reduzieren.

Die Rollen etwas abkühlen lassen und mit einem scharfen Messer in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Cantuccini auf dem Backblech verteilen und weitere 15 Minuten bei reduzierter Hitze backen.

Abkühlen lassen. Die Cantuccini halten sich bis zu 1 Woche in einer gut verschließbaren Blechdose.

Quelle: Sonnentor, Rezeptkarte aus dem Biomarkt

Frittata mit Spinat, Tomaten und Mozzarella

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 6 Eier
  • etwa 150g TK Blattspinat, aufgetaut und gut ausgedrückt
  • 2 Tomaten, entkernt und grob gewürfelt
  • 1 getrocknete Tomate, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Sardelle, fein gehackt
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • 50g Ziegenfrischkäse
  • 1/2 Kugel Mozzarella, gewürfelt
  • 1 Handvoll Basilikumblättchen

Zubereitung:

Eier in einer Schüssel verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, bei schwacher Hitze Knoblauch, Sardelle und getrocknete Tomaten anschwitzen. Spinat dazugeben und kurz erhitzen. Dann die Eier darübergießen und kurz durchrühren. Die Tomatenwürfel und die Hälfte der Basilikumblättchen unterrühren und den Ziegenfrischkäse mit einem Teelöffel über der Frittata verteilen, kurz stocken lassen. Mozzarellawürfel gleichmäßig darauf verteilen und im Ofen etwa 12-15 Minuten stocken lassen, bis die Masse gerade fest wird und der Mozzarella geschmolzen ist.
Mit dem restlichen Basilikum garnieren und sofort in Tortenstücke geschnitten servieren.

Quelle: Resteessen

Zitronen Couscous mit Gemüse

Abgekühlt und ohne Garnelen eignet sich der (oder heißt es das?) Zitronen Couscous  auch gut als Salatbeilage zu Grillfleisch oder -fisch.

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 300g Couscous
  • 2-3 Teel Gemüsebrühe Instant
  • 600ml Wasser
  • 1 Zucchini, gewürfelt
  • 1 Karotte, gewürfelt
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1/2 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • 1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • etwa 10 TK Garnelen, aufgetaut, optional
  • 1 Tasse TK Erbsen
  • 2 Teel Currypulver (ich nehme Sahara Curry von Lebensbaum)
  • Olivenöl
  • Saft und Schale von 1 Bio Zitrone
  • 1 großes Bund Petersilie, fein gehackt
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Couscous in einem großen Topf mit dem Brühepulver mischen und mit 600ml kochendem Wasser aufgießen. Zudecken und 10 Minuten quellen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zucchini-, Karotten-, Zwiebelwürfel darin scharf anbraten. Paprikawürfel dazugeben kurz mitschwitzen, Erbsen und Garnelen mit einrühren,
mit Currypulver bestäuben, salzen und pfeffern. Den Couscous, Zitronensaft und -schale und reichlich Petersilie vorsichtig unterheben. Mit Chili- und Frühlingszwiebelringen und der restlichen Petersilie bestreut servieren. Evtl. noch wenig Olivenöl darüber träufeln.

Quelle: Rapunzel Rezeptkarte aus dem Biomarkt, abgewandelt

Emmer Risotto mit grünem Spargel und Hähnchenbrust

Frühlingshaftes Risotto aus Emmer das, je nach Jahreszeit, auch mit anderem Gemüse angereichert werden kann. Statt Huhn kann auch Fisch oder Fleisch auf dem Risotto angerichtet werden. Gut schmeckt anstelle des Parmesans auch Bergkäse. Köstlich!

Zutaten für 2 Personen:

  • 200g Perlemmer
  • 1 Zwiebel fein gewürfelt
  • 1 Eßl Butter
  • 80ml Weißwein
  • gut 1/2 Liter heiße Gemüsebrühe
  • 50g geriebenen Parmesan
  • 1 Eßl Butter
  • 250g grüner Spargel, unten geschält und in 3 cm große Stücke geschnitten
  • 1 große Hühnerbrust (250g)
  • Olivenöl
  • 2 Eßl Butter
  • Salz und Pfeffer
  • frische Kräuter (Petersilie, Kerbel o. ä.), gehackt

Zubereitung:

In einem Topf die Butter schmelzen lassen, die Zwiebelwürfel anschwitzen und den Emmer einrühren. Wenn alle Emmerkörner mit Fett überzogen sind, Weißwein und wenig Gemüsebrühe angießen. Den Emmer leise köcheln lassen und immer wieder soviel heiße Brühe nachgießen, dass der Emmer gerade bedeckt ist. Solange köcheln bis der Emmer weich ist, das dauert etwa 20-25 Minuten.

Spargelstücke in wenig Butter einer Pfanne etwa 5-6 Minuten braten.

Butter, Parmesan, Spargelstücke und einen Teil der Kräuter in das Emmerrisotto rühren.

Backofen auf 150°C vorheizen. Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Hühnerbrust auf jeder Seite 2-3 Minuten scharf anbraten. Dann noch etwa 10 Minuten im Ofen zu Ende garen.
Salzen und Pfeffern und schräg in 1 cm dicke Streifen schneiden.

In tiefen Tellern je einen Schöpfer Emmer mit je der Hälfte Hühnerbruststreifen anrichten.
Restliche Kräuter überstreuen.

Quelle: Landfrauenküche, Joanna Kantorowicz, abgewandelt

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