PutenrahmGulasch mit Erbsen und Kohlrabi

Ein unglaublich köstliches Gulasch, das mit Kohlrabi, Paprika und Erbsen fast schon gesund ist. Ab Mai kann der Kohlrabi und die Paprika auch durch grünen Spargel ersetzt werden. Kerbel bringt dann die Frühlingsfrische. Um uns über die Pandemiezeit hinweg zu trösten, gibt es auch bei uns Nudeln dazu.





Zutaten für 2 Personen:
  • 125g Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 500g Putengulasch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Eßl Butterschmalz (ich nehme Ghee)
  • 1 Teel Tomatenmark
  • 1 Teel Paprikapulver edelsüß
  • 125ml Weißwein
  • 250ml Brühe (Gemüse oder Huhn)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Kohlrabi, geschält in etwa 2 cm große Stücke geschnitten
  • 1 Paprikaschote, in 2 cm große Stücke geschnitten
  • 100g TK Erbsen
  • 150ml Sahne, halbsteif geschlagen
  • Petersilie gehackt
  • Schnittlauch in feine Röllchen geschnitten
  • 1 1/2 Eßl Mehl
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • 120g (Band- oder andere) Nudeln als Beilage

Zubereitung:

Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. 1 Eßl Butterschmalz in einem Topf erhitzen und das Fleisch darin rundum scharf anbraten und herausnehmen.

Restliches Butterschmalz im Topf erhitzen. Schalotten und Knoblauch bei kleiner Flamme glasig dünsten. Tomatenmark unterrühren und 1 Minute mitrösten. Mit Paprikapulver bestäuben, mit Weißwein ablöschen und den Weißwein vollständig einkochen lassen.

Fleisch wieder in den Topf geben und mit Brühe auffüllen. Lorbeerblätter zugeben, salzen, pfeffern und bei milder Hitze zugedeckt eine gute Stunde schmoren lassen.

Kohlrabi nach etwa 40 Minuten unter das Gulasch heben. Nach 50 Minuten die Paprikastücke einrühren. Die Hälfte der Sahne mit den 1 1/2 Eßl Mehl verrühren und ebenfalls unter das Gulasch rühren. Offen zu Ende garen.

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung garen.

Wenn die Nudeln fertig sind, Erbsen noch kurz im Gulasch erwärmen, Petersilie und den Rest Sahne unterrühren und mit Schnittlauch bestreut servieren.

Quelle: essen&trinken 3/2020, abgewandelt

Auberginen-Hack-Pfanne

Schnelle, unkomplizierte Pfanne mit meinem Lieblingsgemüse. Schmeckt gut auch ohne Sättigungsbeilage.

  • 300g Auberginen, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 100g Zwiebeln, grob gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 rote Chilischote, fein gewürfelt
  • 2 Tomaten, gehäutet und in Stücke geschnitten
  • 250g Hackfleisch (Lamm, gemischt oder, wie hier, Pute)
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 125 ml Brühe (Gemüse oder Huhn)
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Teel Paprikapulver edelsüß
  • etwas Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung:

Auberginenscheiben in ein Sieb legen, gut salzen. Salz gut einmassieren und 10 Minuten ziehen lassen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin schön braun anbraten. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. Auberginen mit Wasser abwaschen und auf Küchenpapier gut trocknen lassen. Zum Hackfleisch geben und mitbraten, bis sie braun werden. Tomaten dazugeben und Brühe angießen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Etwa 25 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Mit Petersilie bestreut servieren.

Quelle: Landidee, “Kochen mit Hackfleisch”

Omelette mit Schinken, Käse und Gemüse

Als ich Kind war, bestellte ich mir gerne in Restaurants Omelette. Ich erinnere mich an Champignonfüllung, ich glaube es war auch immer Käse dabei. Ich habe aber nicht die geringste Ahnung, ob das Gericht auf der Kinderkarte stand, und ob es eine solche damals schon gab. Aber die Eierspeise war immer sehr fein und ich aß sie gerne. Warum Omelette irgendwann nicht mehr auf Wirtshausspeisekarten zu finden war, ist reine Vermutung: Entweder verschwand es während des Cholesterinfeldzugs gegen das Ei, oder Köche haben heute einfach keine Zeit mehr in Modulküchen selbst Eierspeisen zuzubereiten? Schade. Also, falls ihr zuviele Eier für Ostern gekauft habt, dann ist das das richtige Rezept der Eierschwemme Herr zu werden.

Für 2 Personen:

  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 hellgrüne Stange Sellerie (ich nehme ein kleines Stück Knollensellerie), klein gewürfelt
  • 4 dünne Speckscheiben, klein gewürfelt
  • 1/2 rote Paprikaschote, klein gewürfelt
  • 1/2 Zucchini, klein gewürfelt
  • 1 Eßl Öl
  • 2 Eßl gemischte Kräuter, frisch gehackt
  • 4 Scheiben gekochter Schinken, gewürfelt
  • 6 große, frische Bio Eier
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Eßl Butter
  • 4 Eßl milder Bergkäse, gerieben
  • Kresse zum Bestreuen

Zubereitung:

Gemüse und Speck in Öl kräftig anbraten. Schinkenwürfel dazugeben, mit den Kräutern vermischen und beiseite stellen.

Eier in einer Schüssel mit einer Gabel vollständig verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen. In einer beschichteten Pfanne Butter schmelzen lassen. Die Eier einlaufen lassen und bei mittlerer bis kleiner Hitze warten, bis das Omelette auf der Unterseite gestockt, die Oberfläche aber noch flüssig ist. Mit Gemüse und Schinkenwürfeln und Käse bestreuen.

Das Omelette mithilfe einer Kuchenpalette zu einem Halbkreis zusammenklappen und auf kleiner Flamme zugedeckt noch etwa 3-4 Minuten ziehen lassen.

Noch heiß mit Kresse bestreut servieren.

Wer morgens gerne schon herzhaft isst, kann das Omelette auch zum Brunch servieren.

Quelle: Servus, Gute Küche, Frühling/Sommer2016, abgewandelt

Leinsamensauerteigbrot mit Ruchmehl und Dinkel

In unserem Biomarkt ist momentan das Mehlregal komplett leergefegt. Ich bin überrascht, wie viele Menschen in Notzeiten, die wir ja noch nicht mal ernsthaft haben, scheinbar Brot und Kuchen selbst backen. Auch ich nutze die Zeit mir mal wieder, nach langer, langer Zeit, einen Sauerteig anzusetzen und backe seither immer mit Freude mein eigenes Brot. Dieses hier ist das vierte, das ich in knapp 3 Wochen gebacken habe und es ist, auch S. ist der Meinung, bisher das beste. Warum ich anstatt Weizenmehl Ruchmehl genommen habe? Es war das einzige Mehl das noch im ganzen Laden zu finden war (siehe oben). Ruchmehl ist ebenfalls Weizenmehl das aber noch einen Teil der äusseren Schalenschichten enthält. Es wird hauptsächlich in der Schweiz verwendet. Meines jedoch ist aus Österreich. Das Brot aus diesem Mehl ist jedenfalls köstlich. Es hat eine resche Kruste und eine weiche, aber doch feste Krume und schmeckt am 2. Tag fast noch besser. Und es wird bald wieder gebacken.

Zutaten für 1 Brot ca. 1kg:

Sauerteig füttern (am Vorvortag des Backens um ca 22 Uhr):

  • etwa 30g Sauerteig
  • genausoviel (also etwa 30g) Roggenmehl
  • genausoviel (also etwa 30g) Wasser

Sauerteigansatz (am Vortag des Backens um ca 8 Uhr):

  • 25g flüssiger Sauerteig
  • 75g Dinkelvollkornmehl
  • 75g lauwarmes Wasser

Quellstück (am Vortag des Backens um ca 8 Uhr):

  • 50g Leinsamen (ich hatte nur Goldleinsaat)
  • 150g Wasser

Teig (am Vortag des Backens um ca 20 Uhr):

  • 400g Weizenmehl 550 (ich habe Ruchmehl genommen)
  • 25g Dinkelmehl 630
  • 175g Wasser
  • den Sauerteigansatz
  • das Quellstück
  • 12g Salz

Am Vorvorabend (z.B. Samstag 22 Uhr) den Sauerteig füttern (in den Sauerteig zu gleichen Teilen Roggenmehl und Wasser einrühren) und in einer verschließbaren Schüssel über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Am nächsten Morgen (z.B. Sonntag 8 Uhr) den Vorteig ansetzen. Vom Sauerteig 25g abnehmen, den Rest in ein (heiß ausgespültes) verschließbares Glas füllen und im Kühlschrank aufheben. Sauerteig, Dinkelvollkornmehl und lauwarmes Wasser verrühren. Ebenfalls das Quellstück zubereiten. Dafür die Leinsamen in einer Pfanne trocken rösten und noch heiß mit dem Wasser begießen. Vorteig und Quellstück je in einem verschließbaren Gefäß bei Zimmertemperatur 12 Stunden gehen lassen.

Am selben Abend (z. B. Sonntag 20 Uhr) den Teig zubereiten. Dafür das Weizenmehl (bei mir Ruchmehl) und Dinkelmehl, Sauerteig, Quellstück und Vorteig mit 175g Wasser verkneten. Ich mache das in der Küchenmaschine 4 Minuten lang auf kleinster Stufe mit dem Knethaken kneten, Salz einrieseln lassen, dann 8 Minuten lang auf Stufe 4 weiterkneten, bis sich der Teig einigermaßen vom Schüsselrand löst. Er ist aber immer noch sehr klebrig. In eine geölte Schüssel füllen und 2 Stunden ruhen lassen. Alle 30 Minuten den Teig aus der Schüssel heben und auf einer gut bemehlten Fläche dehnen und falten (d.h. zu einem Rechteck dehnen und wie einen Brief falten) und zurück in die Schüssel legen. Nach dem 3. Mal dehnen und falten zu einem Ball formen und nochmal 20 Minuten lang ruhen lassen. Dann zu einem länglich ovalen Laib formen und in ein bemehltes Gärkörbchen legen. Dieses in einen Gefrierbeutel packen und über Nacht (12-24 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Morgen (z.B. Montag 10 Uhr) den Backofen mit einem Backblech auf 250°C vorheizen (bei mir Klimagaren mit 2 Dampfstössen). Den Teig aus dem Gärkörbchen auf ein Backpapier stürzen und mit einem scharfen Messer 2 tiefe Schnitte in die Oberfläche ritzen. Das Brot mit Hilfe des Backpapiers auf das heiße Blech heben und sofort nacheinander die 2 Dampfstösse auslösen oder Wasser aus einer Sprühflasche in den Ofen sprühen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 220°C reduzieren und weitere 30-35 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Wichtig beim Umgang mit Sauerteigansatz ist, alle Aufbewahrungsgefäße immer vor Benutzung mit kochendem Wasser auszuspülen.

Quelle: https://chili-und-ciabatta.de/2017/10/leinsamenbrot-mit-dinkelanteil/nach Mehlvorrat angepasst

Reispuffer mit Pesto und Joghurt

Irgendwann im vergangenem Jahr habe ich irrtümlich die Vollkornvariante von Basmatireis gekauft. Zwar habe ich grundsätzlich nichts gegen Vollkornlebensmittel und verkoche und verbacke diese auch gerne, bei Reis aber, den ich fast ausschließlich zu asiatischen Gerichten zubereite, finde ich passt das volle Korn nicht. Seitdem schlummert dieses falsch gekaufte Produkt in meinem Küchenschrank. Jetzt, in Zeiten des Coronavirus und der ausufernden Vorratshaltung, bietet sich der Verbrauch solcher Raritäten an. Die Zeitschrift, die ich in unserem Biomarkt monatlich mitnehme, hatte sogar das passende Rezept dafür.

Für 2 Personen:

Für die Puffer:

  • 100g Vollkorn-Basmati-Reis
  • Salz
  • 100g Karotten, grob geraspelt
  • 100g Pastinaken, grob geraspelt
  • 1/4 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 1 Ei
  • 50g Vollkorn-Dinkelmehl
  • Peffer
  • Bratöl

Für das Pesto:

  • 1 Knoblauchzehe
  • ca 30g Basilikumblättchen
  • 2 Eßl Pinienkerne, trocken geröstet
  • ca 25 ml Olivenöl
  • ca 25g Parmesan, frisch gerieben

Zum Servieren:

  • 100g griechischer Joghurt

Zubereitung:

Reis in 200ml Salzwasser aufkochen. Dann bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel 30-35 Minuten garen. Bei Bedarf Wasser zugeben. (oder im Dampfgarer mit Salz mischen und mit 200ml Wasser etwa 40 Minuten bei 100° C garen.)

Reis etwas abkühlen lassen, mit den geraspelten Möhren, Pastinaken, der Petersilie, dem Ei und dem Mehl vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Aus dem Reisteig etwa 8 Puffer formen und im heißen Öl pro Seite etwa 4-5 Minuten braten, bis sie goldbraun sind.

Basilikumblättchen, geröstete Pinienkerne, Knoblauch und Öl fein pürieren. Mit Parmesan mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Puffer mit Pesto und griechischem Joghurt servieren.

Sehr fein, gibt es wieder.

Quelle: Schrot&Korn 03/2020 abgewandelt

Wurzelgemüse und Fleischragout überbacken

Eine Art Low Carb Lasagne aus Winter-Wurzeln, Hackfleisch und Dosentomaten. Herrlich wärmend und sättigend.

Zutaten für 2 Personen:

Für das Gemüse und das Fleischragout:

  • 200g Knollensellerie (ich hatte nur etwa 80g und habe mit 1 Stange Lauch ergänzt), in 6 cm lange und 1 cm breite Stücke geschnitten
  • 140g Karotten, in 6 cm lange und 1 cm breite Stücke geschnitten
  • 1/2 Petersilienwurzel, in 6 cm lange und 1 cm breite Stücke geschnitten
  • 5-6 Kräuterseitlinge in dünne Scheiben geschnitten
  • 3 Eßl Olivenöl
  • 10g Pinienkerne (habe ich weggelassen)
  • 1/2 Teel. Fenchelsaat
  • Salz
  • Pfeffer
  • 50ml Gemüsebrühe
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 300g Rinderhackfleisch (ich nehme Pute)
  • 1/2 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • Petersilie gehackt

Für den Rahmsellerie:

  • etwa 100g Knollensellerie, in 5 mm feine Scheiben gehobelt
  • etwas Butter
  • Salz
  • Muskat
  • 100ml Milch
  • 1 Schuß Sahne
  • 40g Gruyere, grob gerieben
  • 1 Eßl Olivenöl
  • 3 Stiele Thymian

Zubereitung:

Die Hälfte des Öls in einem breiten Topf erhitzen und die Gemüsestücke mit der Fenchelsaat darin bei mittlerer bis starker Hitze anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Brühe ablöschen. Zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 6 Minuten knackig garen. Herausnehmen und beiseitestellen.

Restliches Öl im selben Topf erhitzen und Hackfleisch darin bei mittlerer bis starker Hitze braun anbraten. Zwiebel und Knoblauch dazugeben, Hitze reduzieren und ebenfalls etwa 3-4 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Chilischote kurz mitbraten. Tomaten samt Saft zugeben und zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten garen.

Ofen auf 230°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Butter in einem Topf schmelzen und Selleriescheiben darin bei mittlerer Hitze dünsten. Mit Salz und Muskat würzen. Mit Milch und Sahne aufgießen und aufkochen und bei kleiner Hitze garen lassen, bis der Sellerie weich wird. Geriebenen Käse unterrühren und komplett schmelzen lassen. Beiseite stellen.

Tomaten im Fleischragout zerdrücken und mit Salz und Pfeffer und Petersilie würzen.

Auflaufform mit Butter fetten. Heißes Gemüse darin verteilen, mit heißem Fleischragout bedecken und Rahmsellerie darauf gleichmäßig verteilen. Sahne-Käse-Sauce drübergießen und auf der 2. Schiene von unten 15-20 Minuten goldbraun überbacken.

Während der Auflauf im Ofen ist, in einer Pfanne das Öl erhitzen, die Thymianstiele darin kurz erhitzen.

Auflauf aus dem Ofen nehmen, mit Thymianöl beträufeln und gleich servieren.

Quelle: essen&trinken 2/2018, leicht abgewandelt

Bulgur-Feta-Pfannkuchen mit Zwiebeldip

Gute Vorsätze für ein neues Jahr sind ja oft eine zwiespältige Sache. Entweder man hält sich an sie und stresst sich damit selbst, oder man versagt und hat dadurch noch mehr Frust. Da ich eher zur Disziplinlosigkeit neige, fasse ich keine Vorsätze, ich weiß, dass ich sie spätestens im Februar aufgebe. Meine Kochunlust möchte ich aber wirklich wieder in den Griff bekommen und suche mir deshalb im neuen Jahr jedes Monat die dazu passenden Hefte in meiner Essen&Trinken Sammlung, um daraus dann zur Jahreszeit passende Gerichte zu kochen. Im Januar hat mein Vorhaben funktioniert.

Pfannkuchenteig:

  • 100g Mehl
  • 125ml Milch
  • 3-4 Eßl Mineralwasser
  • 20g flüssige Butter
  • 2 Eier
  • Salz, Muskat
  • Basilikum etwa 8 Stiele, die Blättchen abgezupft und in Salzwasser blanchiert

Füllung:

  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten (240g Abtropfgewicht), püriert
  • 1 rote Chilischote fein gehackt
  • 2 kleine Schalotten, fein gewürfelt
  • 3-4 Eßl Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
  • 200g Bulgur
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 rote Paprika, klein gewürfelt
  • 1 Zucchini, klein gewürfelt
  • Petersilie gehackt
  • 100g Feta
  • 100ml Mineralwasser
  • 2 Teel Sahara Gewürz von Lebensbaum

Dip:

  • 250g weiße oder gelbe Zwiebeln, in feine Streifen geschnitten
  • 30g Butter
  • 1 Teel Schwarzkümmel
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie gehackt
  • 150g griechischer Joghurt

Aus Mehl, Milch, Eiern, Butter, Salz, Muskat und evtl Mineralwasser einen Pfannkuchenteig zubereiten. 30 Minuten quellen lassen. Dann die blanchierten Basilikumblättchen mit dem Pürierstab untermixen (den Basilikum kann man auch weglassen, wir haben ihn nicht rausgeschmeckt und die Pfannkuchen waren auch nicht grün, allerhöchstens grünlich).

Aus dem Teig in einer kleinen beschichteten Pfanne mit Butter nacheinander 4 – 5 Pfannkuchen backen. Auf einem Teller im Ofen bei 80°C warmhalten.

Zucchiniwürfel in einem Topf in Olivenöl scharf anbraten, bis sie braun werden. Mit einem Sieblöffel herausnehmen und beiseite stellen. Schalottenwürfel, Chilischote, und Paprikawürfel im verbliebenen Öl anbraten, bis die Schalotten glasig sind. Tomatenpüree einrühren und mit Salz und Pfeffer würzen und mit 1 Prise Zucker abschmecken. 1 mal aufkochen lassen und den Bulgur gut einrühren. Zugedeckt etwa 25-35 Minuten auf dem ausgeschalteten Herd ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebelstreifen und den Schwarzkümmel in Butter bei mittlerer Hitze anbraten bis sie leicht gebräunt sind. Salzen und pfeffern. Abkühlen lassen und mit griechischem Joghurt und Petersilie verrühren.

Petersilie, zerkrümelten Feta und Zucchiniwürfel unter den Bulgur rühren und nochmal mit Salz, Pfeffer und Saharagewürz abschmecken. Pfannkuchen auf der Arbeitsfläche auslegen und mit der Bulgur-Feta-Masse füllen. Fest aufrollen und im 80°C warmen Ofen warmhalten, bis alle Pfannkuchen gefüllt sind.

Entweder warm oder zimmerwarm mit Dip servieren.

Quelle: essen&trinken Januar 2013, nach Kühlschrankinhalt abgewandelt

Cream-cheese-Brownies

Heute habe ich mal wieder ein besonderes Schmankerl für euch. Nein, es ist weder zucker- und kohlehydratfrei, noch vitaminreich, auch nicht fettarm und schon gar nicht gesund. Vermutlich wird das Leben, wenn man diese Brownies genießt, um einige Tage kürzer sein, aber diese Leckerei ist es allemal wert.

Für den Schokoladenteig:

  • 300g Zartbitterschokolade (mind. 70% Kakaoanteil)
  • 300g Butter
  • 5 Eier
  • 350g brauner Zucker (300g reichen uns auch)
  • 180g Mehl

Für die Käsemasse:

  • 50g weiche Butter
  • 500g Frischkäse
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 30g Zucker
  • 2 Eier

Schokolade hacken und zusammen mit der Butter bei kleiner Hitze unter Rühren schmelzen lassen. Lauwarm abkühlen lassen. Eier und Zucker mit der Küchenmaschine weißschaumig rühren. Lauwarme Butter-Schokoladen-Mischung und Mehl kurz unterrühren. 1 Standardbackblech einfetten und mit Mehl ausstreuen. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Butter und Frischkäse mit dem Schneebesen verrühren. Vanillezucker, Zucker und Eier unterrühren. Zwei Drittel des Schokoladenteiges auf das Blech streichen. Die Käsecreme daraufgeben und restlichen Schokoladenteig drüber klecksen. Mit einer Gabel oder einem Stäbchen Teig und Creme so verrühren, dass eine Marmorierung entsteht. Im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten backen. Der Teig soll noch weich sein und beim Stäbchentest soll noch Teig daran klebenbleiben. Abkühlen lassen und in kleine Würfel schneiden. Im Kühlschrank aufbewahren.

Sogar bei uns halten die Würfel mehrere Tage. Sie sind so mächtig, dass auch wir nur 2 -3 Stück pro Tag essen können.

Quelle: Käsekuchen GU Küchenratgeber

Quarknocken

Auch wenn S. meint, dass die Quarknocken längst nicht so gut sind wie Kaspressknödel und auch an der Würze noch gearbeitet werden könnte, z. B. in Form von Schinkenwürfelchen im Teig, finde ich, sind sie durchaus bloggenswert. Denn sie sind einfach und schnell zuzubereiten, mal was anderes als Nudeln oder Grießnocken in der Suppe. Sicher auch mit geriebenem Käse gut, also sehr wandelbar. Ohne Schinken auch recht preiswert. Obendrein schmecken sie auch ausserhalb der Suppe mit Salat. Ohne Zwiebeln und süß schmecken sie sicher auch zu Kompott oder frischen Früchten. Waren das genügend Argumente?

Zutaten für 8 Nocken:

  • 60g griffiges Mehl (z. b. Wiener Griessler)
  • gut 3-4 Eßl Milch
  • 1/2 Zwiebel fein gehackt
  • 1 Teel Butterschmalz
  • Petersilie, gehackt, etwa 1 Eßl
  • Schnittlauch, gehackt, etwa 1 Eßl
  • 1 Ei
  • 250g Quark, in einem mit Küchentuch ausgelegten Sieb abgetropft
  • 50g Semmelbrösel
  • Salz,Pfeffer
  • reichlich Butterschmalz

Zubereitung:

Mehl mit soviel Milch verrühren, dass ein dickcremiger Teig entsteht. 30 Minuten quellen lassen. Zwiebelwürfel in Öl andünsten und abkühlen lassen. Zwiebel, Petersilie, Schnittlauch, Ei, Quark und Semmelbrösel zum Mehlteig geben und gut vermischen.

Soviel Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne schmelzen, dass der Boden gut bedeckt ist. Mit einem Eßlöffel Häufchen ins heiße Fett setzen, etwas platt drücken und von beiden Seiten goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Entweder mit einem Salat oder in heißer Suppe servieren.

Quelle: Servus; Gute Küche

Ratatouille nach Bon Appetit

Auf meiner Dachterrasse sind alle Pflanzen im Topf. Die sind zwar alle recht dekorativ, auf eine große Ernte bei meinen wenigen Nutzpflanzen brauche ich aber normalerweise nicht hoffen. Im vergangenen Sommer war das anders. Aus je einem Topf, die für die Fensterbank gedacht sind, wuchsen Massen an Zitronenmelisse, Oregano, Majoran, sogar Thaibasilikum. Das Strauchbasilikum war und ist immer noch so hoch, dass ich es immer wieder kürze, auch wenn ich gar keines brauche. Bei den Erdbeeren konnte ich wenigstens 3 Ernten einfahren und habe mehrere Ableger verschenkt und neue Pflänzchen gezüchtet. Die Cocktailtomaten wurden immer für dieses Ratatouille geerntet, und das bestimmt 5 mal. Wie schön muss es sein, in einem Land zu leben, wo sogar Zitronen wachsen?

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 kleine Zucchini, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 1 Aubergine, geschält und in etwa 1 1/2 cm große Stücke geschnitten
  • 1 große Zwiebel in 1 cm breite Streifen geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 rote Paprikaschote, in 1 cm große Stücke geschnitten
  • Cocktailtomaten, gut 2 Handvoll
  • reichlich gutes Olivenöl
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 getrocknete kleine Chilischote
  • Basilikum, 1 Handvoll, grob zerzupft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zucchinischeiben und Auberginenstücke in ein Sieb geben, reichlich salzen und mit den Händen das Salz etwas einmassieren. Etwa 30 Minuten ziehen lassen. Dann mit einem Küchentuch gut abtrocknen.

Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einem großen schweren Topf etwa 1/8l Olivenöl erhitzen. Die abgetrockneten Zucchini und Auberginen in 2 Portionen bei starker Hitze schön braun anbraten. Das dauert ungefähr 5-8 Minuten. Herausnehmen und beiseite stellen. Im gleichen Topf wieder 1/8l Olivenöl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Thymian und Paprikastücke bei etwas milderer Hitze anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Gut salzen und pfeffern. Die Chilischote dazu bröseln. Die Hälfte der Cocktailtomaten unterrühren. Zucchini und Auberginen einrühren, die restlichen Tomaten überstreuen und den Topf ohne Deckel etwa 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen. Auf einer vorgewärmten Platte, mit Basilikum bestreut, servieren.

Dazu schmeckt: Grillkäse, Brot, Steak, Fisch. Auch über Nudeln oder Couscous, oder am nächsten Tag kalt ist Ratatouille sehr köstlich. Es lohnt sich also durchaus, die doppelte Menge zu kochen.

Quelle: Bon Appetit, Classic Ratatouille nach Andy Baraghani

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