Penne al Vodka

Penne al Vodka gibt es bei uns immer dann, wenn Räucherlachs weg muss.

Da die Penne sehr wandelbar sind und sowohl mit Räucherlachs, frischem Lachs aber auch Garnelen schmecken, sind sie sogar etwas, das gut aus dem Vorrat gekocht werden kann.

Ganz ohne Einlage und sind die Nudeln vegetarisch. Mit Sahneersatz, z.B. Hafer- bzw. Mandelsahne sogar vegan.

Zutaten für 2 Personen:

  • 200g Penne
  • 1 Eßl Olivenöl
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 große Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 Dose Tomaten gehackt
  • 100ml Sahne
  • 150g Räucherlachs
  • 2 Eßl Wodka
  • 1 Prise Piment Espelette
  • 1 Handvoll gehackte Petersilie

Zubereitung:

Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Knoblauchzehe und die Chilischote darin etwa 5 Minuten anschwitzen, aber nicht bräunen.
Tomatendose dazugeben und ca 15 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas andickt.
Währenddessen die Penne (in etwa 7 Minuten oder nach Packungsanweisung) sehr bissfest kochen.
In die Tomatensauce die Sahne und den Wodka unterrühren, die bissfest gekochten Penne tropfnass einrühren und nochmal 3 Minuten zugedeckt bei ganz kleiner Hitze ziehen lassen. Ganz zum Schluss den Räucherlachs einrühren, kurz erwärmen und evtl mit Piment Espelette abschmecken (Vorsicht scharf).
Auf Pastatellern mit Petersilie bestreut servieren.

Quelle: Katharina kocht

Kürbissuppe mit Linsen

Früher mochte ich am liebsten ganz fein pürierte, cremige Suppen, in denen man nur erahnte welche Gemüsesorten darin enthalten sind. Einzig erkennbar waren oft nur Würstchen, Croutons oder Garnelen als Einlage. Inzwischen schätze ich es aber auch, wenn noch Gemüsestückchen in der Brühe schwimmen und die Suppe dadurch noch etwas Biss hat. Vermutlich bin ich aus der Breiphase rausgewachsen? Kurz, solange ich noch kann, wird mit den eigenen Zähnen gekaut. Mit den dritten Zähnen werden die Suppen (und andere Gerichte?) wieder fein püriert.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1/2 Bund Thymian
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 100g Puy Linsen
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1-2 getrocknete Chilischoten
  • 1 Stück Kürbis (etwa 1 kg) klein gewürfelt
  • 6 Eßl Sahne
  • 2 Eßl Apfelessig (ich nehme Apfelbalsam)
  • Salz

Zubereitung:

Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebelwürfel mit Thymian und Linsen darin andünsten.
Mit Brühe ablöschen und etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Linsen fast gar sind.
Kürbiswürfel und Sahne dazugeben und nochmal 10 Minuten weiterköcheln lassen bis der Kürbis weich und die Linsen gar sind. Suppe mit Essig, Chilischoten und Salz abschmecken und servieren.

Quelle: GU KüchenRatgeber Kürbis

Würziger Kartoffel-Linsen-Eintopf

Einfach, preiswert, schnell und sehr gut.

Zutaten für 4 Personen:

  • 500g mehlige Kartoffeln, geschält und in 2cm Würfel geschnitten
  • 2 große Zwiebeln, fein gehackt
  • 1 Karotte, fein gewürfelt
  • 1 Lorbeerblatt
  • 150g braune Linsen (ich nehme Chateau Linsen, die sind in 30 Minuten weich)
  • 1 Eßl Senfkörner, trocken geröstet und im Mörser zerstoßen
  • 3-4 Eßl Ghee
  • 600-1000ml Gemüsebrühe
  • 2 Hühnerbrüste (etwa 400g), in 2cm Würfel geschnitten
  • 1-2 Eßl Garam Masala
  • 1/2 Teel Zimt (lasse ich weg, mein Garam Masala ist sehr zimtlastig)
  • 1-2 getrocknete Chilischoten
  • 1 Teel Korma-Paste (aus dem Bio Markt)
  • Salz, Pfeffer
  • 1-2 Eßl gehackte, frische Korianderblätter

Zubereitung:

2 Eßl Ghee in einem Topf schmelzen lassen und die Zwiebel- und die Karottenwürfel anschwitzen. Linsen und Lorbeerblatt dazugeben, mit Brühe angießen und 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Dann die Kartoffelwürfel dazugeben, mit Senfpulver bestreuen und gut durchrühren. 20 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln und die Linsen fast weich sind. Hühnerbrustwürfel im restlichen Ghee scharf anbraten und zu den Kartoffeln und den Linsen geben. Nochmal 5-10 Minuten garen, bis sie gar sind. Mit Garam Masala, Chilischoten, Salz und Pfeffer würzen mit etwas Korma Paste abschmecken. Zum Servieren mit Korianderblättchen bestreuen.

Quelle: GU Küchenbibliothek, Kartoffeln

Gazellenhörnchen

Delikate Marzipanhörnchen aus der arabischen Küche.

Zutaten für etwa 60 Hörnchen:

  • Für die Füllung:
  • 250g Mandeln
  • 150g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/4 Teel Zimtpulver
  • 4 Eßl Rosenblütenwasser
  • Für den Teig:
  • 50g Butter
  • 250g Mehl + Mehl zum Arbeiten
  • 1 Prise Salz
  • 50ml Orangenblütenwasser
  • Zum Bestreichen und Bestreuen:
  • 1 Eßl flüssige Butter
  • Puderzucker

Zubereitung:

Mandeln in eine Topf mit kochendem Wasser geben und etwa 10 Minuten darin kochen lassen. Dann in ein Sieb schütten, kalt abspülen und die Kerne aus den Häuten drücken. Mandeln auf einem Küchentuch ausbreiten und mindestens ein paar Stunden trocknen lassen, besser über Nacht.

Für den Teig die Butter schmelzen, aber nich braun werden lassen. Mehl mit Salz mischen. Butter, Orangenblütenwasser und ungefähr 50ml Wasser dazugeben und alles so lange kneten, bis ein richtig schön geschmeidiger Teig entsteht. Das kann gut 10 Minuten dauern. In ein Tuch gewickelt 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Füllung die Mandeln in einen Blitzhacker schütten und fein zerkleinern. Den Zucker dazugeben und alles nochmal gut durchmixen. Mit Ei, Zimt und Rosenblütenwasser gut verrühren.

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze (oder 180°C Umluft) vorheizen

Teig auf wenig Mehl schön dünn ausrollen (fast so dünn wie Strudelteig) und in etwa 7cm lange und 4cm breite Streifen schneiden. Auf jeden Teigstreifen 1 Teel Marzipanmasse setzten und länglich formen (die Rolle soll kleiner sein als der Teigstreifen). Im Teig einhüllen und den Teig rundherum gut zusammendrücken und verschließen (Finger immer wieder in Mehl tunken). Zu Hörnchen biegen.

Die Hörnchen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen, im vorgeheizten Ofen (Mitte) etwa 15 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Die heißen Hörnchen mit Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.

Quelle: Oriental basics, GU Verlag

Kartoffel-Steinpilz-Suppe

Eine samtige Suppe aus Kartoffeln, die intensiv nach Steinpilzen schmeckt.

Zutaten für 4 Personen:

  • 20g getrocknete Steinpilze
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 500g mehligkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 1l Fleischbrühe
  • 1 Eßl Butter
  • 100g Speck, gewürfelt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Majoran
  • 100ml Sahne

Zubereitung:

Die Steinpilze in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und 1 Stunde quellen lassen.

Zwiebel in Butter anschwitzen. Die Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mitdünsten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und 20-30 Minuten köcheln lassen. Steinpilze durch ein feines Sieb abgießen, dabei die Flüssigkeit auffangen und diese zur Suppe geben. Die Steinpilze gut trocknen, fein hacken und mit den Speckwürfeln in einer Pfanne knusprig anbraten.

Sahne in die Suppe rühren, kurz erwärmen. Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen und mit dem angebratenen Speck, evtl. einem Klecks Creme fraiche und den Steinpilzen bestreut servieren.

Quelle: GU Küchenbibliothek, Kartoffeln

Rote Bete Mousse

Eine kleine, gut vorzubereitende Vorspeise, die sehr schön aussieht und ganz fein schmeckt. Vorausgesetzt man mag Rote Bete und Meerettich.

Zutaten für 4 Personen:

  • 200g gekochte Rote Bete, abgetropft und püriert, Saft auffangen (ich nehme fertig gegarte aus dem Biomarkt)
  • 2 1/2 Eßl Meerettich, frisch gerieben
  • 100g Frischkäse
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1 1/2 Blatt Gelatine
  • 70 ml Sahne, steif geschlagen
  • 4-8 sehr dünne Scheiben gekochte Rote Bete
  • 2 Eßl Pekannusskerne, trocken geröstet und grob gehackt

Zubereitung:

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Rote Bete Püree mit Meerettich, Frischkäse, Salz, Pfeffer, Zucker gut verrühren.
2-3 Eßl Rote Bete Saft erhitzen, die Gelatine darin auflösen und mit dem Rote Bete Frischkäse vermengen. Im Kühlschrank etwa 1/2 Stunde ruhen lassen, bis die Masse anfängt zu gelieren. Dann die steif geschlagene Sahne unterheben. Bis zum Servieren mindestens 4 Stunden kalt stellen.

Je 1 oder 2 Scheiben Rote Bete auf einen Teller legen, darauf je 1 Nocke Mousse platzieren. Mit Feldsalat oder gemischtem Blattsalat, bestreut mit den Pekannusskernstückchen, servieren.

Quelle: Chili und Ciabatta

Boeuf Bourguignon mit Kartoffelplätzchen

Weihnachten ist bei uns keine große Sache, das Wichtigste ist immer das Essen. Darüber mache ich mir schon Wochen im voraus Gedanken und ziehe auch S. immer in meine Überlegungen mit ein. Dieses Jahr sind wir zu dem Entschluss gekommen, vegetarisch bzw. zumindest ohne Fleisch zu essen. S.`s Favorit waren Conchiglione, eine Hälfte mit Spinat-Ricotta-Füllung, die andere Hälfte mit Lachs-Garnelen-Füllung, zu kochen. Alle Kochbücher waren schon wieder weggeräumt und sogar die Nudeln sind schon gekauft. Doch dann gab es am 1. Advent Boeuf Bourguignon. Das hat sogar S. dazu gebracht, seinen Plan mit den Muschelnudeln nochmal zu überdenken. Das Fleisch zart, die Speckwürfel knusprig, die Zwiebeln knackig und die Sauce würzig. Kartoffelplätzchen sind perfekt um die Sauce aufzusaugen. Selbst der Kochaufwand hält sich in Grenzen und es kann ganz viel vorbereitet werden, so dass man wirklich nur noch Speck, Zwiebeln und Champignons anbraten muss, wenn die Gäste da sind. Besser geht es nicht. Also hier ein wirklich stressfreies Weihnachtsessen, auch für eine große Runde. Wer es ganz entspannt haben möchte, serviert Baguette dazu, so wie man es in Frankreich macht.
Nicht vergessen sollte man allerdings, dass das Fleisch mindestens 4 Stunden marinieren muss

Zutaten für 6-8 Personen:

  • Für das Boeuf Bourguignon:
  • 2 kg Rindfleisch (aus der Schulter oder Wade) in 4-5 cm große Würfel geschnitten
  • 1 Flasche Rotwein (Burgunder)
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und angedrückt
  • 2 Lorbeerblätter (seitlich einige Male eingeschnitten)
  • 8 Thymianzweige
  • 500g Zwiebeln in feine Scheiben geschnitten
  • Butterschmalz
  • 1 Eßl Tomatenmark
  • 600-700 ml Rinderfond
  • 100g Speck in Scheiben (in 1 cm breite Streifen geschnitten)
  • 250g Perlzwiebeln oder ganz kleine Schalotten (blanchiert und gehäutet)
  • 200g Frühlingszwiebeln
  • 400g kleine braune Champignons
  • 1 Speckschwarte
  • reichlich Salz und Pfeffer
  • Butterschmalz
  • Für die Kartoffelplätzchen:
  • 2 kg mehlige Kartoffeln (geschält und geviertelt und im Dampfgarer 25 Minuten gegart)
  • Salz und Pfeffer
  • Muskatnuss
  • gemischte Kräuter, gehackt
  • Butterschmalz

Zubereitung:

Rindfleisch in eine ausreichend große Schale legen, mit Wein begießen, dass das ganze Fleisch bedeckt ist, Knoblauchzehe, Thymianzweige und Lorbeerblätter dazugeben, einmal gut durchmischen und zugedeckt im Kühlschrank 4 Stunden oder über Nacht marinieren.

Ofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Rindfleisch aus der Marinade nehmen, in einem Sieb gut abtropfen lassen, die Marinade auffangen. Das Fleisch gut abtrocknen und in einem großen Bräter in 3 Portionen bei starker Hitze anbraten, in das Sieb geben, den Bratensaft auffangen. Zwiebeln im Bräter bei mittlerer Hitze etwa 2 – 3 Minuten anbraten, das Tomatenmark dazugeben kurz mitrösten und mit der Hälfte der Marinade ablöschen. Auf die Hälfte einkochen lassen und den Rest der Marinade angießen. Wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Fleisch, Bratensaft und Rinderfond einrühren, kurz aufkochen lassen, Thymian, Lorbeer, Knoblauchzehe und Speckschwarte dazugeben und zugedeckt im Ofen auf der 2. Schiene von unten 2 Stunden schmoren lassen. Deckel abnehmen und nochmal 40 Minuten schmoren.

Während das Fleisch schmort, die Kartoffeln noch warm durch die Kartoffelpresse drücken, mit Muskat reichlich Salz und Pfeffer und den Kräutern vermengen. Plätzchen formen und im Butterschmalz bei starker Hitze kurz von beiden Seiten anbraten. Im Ofen auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Blech nebeneinander legen und bei 100°C warm halten.

Speckschwarte, Knoblauch, Lorbeerblätter und Thymianstiele aus dem Schmortopf entfernen. Gut salzen und pfeffern.
Speckstücke in einer Pfanne auslassen, herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Im Speckfett die Frühlingszwiebeln und die Perlzwiebeln leicht anbraten.
In einer 2. Pfanne die Champignons im Butterschmalz kurz anrösten.

Das Fleisch mit Sauce auf Tellern anrichten, mit Champignons, Perlzwiebeln und Frühlingszwiebeln garnieren, je 1 – 2 Kartoffelplätzchen daneben legen und servieren.

Quelle: essen&trinken, 11/2017

Bratkartoffeln und Kürbis mit Putenschnitzeln

Vorige Woche wurde ich von meinen Freundinnen gerügt, dass sich auf meinem Blog nicht mehr so arg viel tut. Das nehme ich mir natürlich gleich zu Herzen und poste ein Gericht, das auch gleich in die alljährliche Kürbisgericht Kategorie passt.

Zutaten für 2 Personen:

  • Für Bratkartoffeln und Kürbis:
  • 300g kleine festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 125g Hokkaido-Kürbis, quer in dünne Scheiben geschnitten
  • 150g Zwiebeln, in feine Streifen geschnitten
  • 20g durchwachsener Speck, in feine Streifen geschnitten
  • 20g Butterschmalz
  • 10g Butter
  • Petersilie zum Bestreuen
  • Für die Schnitzel:
  • 25g Kürbiskerne
  • Zucker, Salz
  • 50g Semmelbrösel
  • 2 dünne Putenschnitzel
  • 1 Ei
  • 25g Mehl
  • 100g Butterschmalz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln gut waschen und ungeschält in Salzwasser ca. 18 Minuten kochen, in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Oder im Dampfgarer auf einem gelochten Blech bei 100°C 18 Minuten dämpfen, leicht abkühlen lassen. Die Kartoffeln noch lauwarm pellen und kalt stellen.

Für die Schnitzel Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne mit je 1 Prise Zucker und Salz goldbraun rösten. Abkühlen lassen und danach grob hacken. Kürbiskerne mit den Semmelbröseln mischen.

Kartoffeln in Scheiben schneiden.

Schnitzel zwischen Klarsichtfolie flach klopfen. Ei verquirlen. Schnitzel mit Salz würzen, danach erst in Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und in der Bröselmischung wenden, dabei leicht andrücken.

20g Butterschmalz in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen, Kartoffel darin bei starker Hitze 4-5 Minuten braten erst dann wenden, wenn die Unterseite schön braun und knusprig ist. Zwiebeln und Speck gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen und unter Schwenken weiter 4-6 Minuten braten. Sobald die Zwiebeln und der Speck leicht gebräunt sind, Kürbis auf den Kartoffeln verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und weitere 6- 8 Minuten braten. Butter zum Schluss zugeben.

Inzwischen in einer großen Pfanne restliches Butterschmalz erhitzen. Schnitzel im heißen Butterschmalz bei mittlerer bis starker Hitze 2-3 Minuten von beiden Seiten goldbraun braten und knusprig braten. Schnitzel dabei öfter mithilfe eines Löffels mit dem heißen Schmalz begießen. Gebackene Schnitzel im Ofen bei 80-100°C warm halten, bis die Kürbisstücke weich sind.

Kartoffeln und  Kürbis mit Petersilie bestreuen und die Schnitzel auf den Bratkartoffeln sofort servieren.

Im Original werden Kalbsschnitzel verwendet, ich finde Pute auch sehr gut und wesentlich preiswerter.

Quelle: essen&trinken Sonderheft 3/2017, abgewandelt

Walnuss Cantuccini

In 2 Monaten ist Weihnachten

Walnuss Cantuccini

Zutaten für etwa 80 Stück:

  • 50g Marzipan, in 5mm Würfel geschnitten
  • 200g Walnüsse
  • 250g Mehl
  • 1 Teel Weinsteinbackpulver
  • 180g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 1/2 Teel Lebkuchengewürz (oder 1 1/2 Teel Orangenschale, frisch abgerieben)
  • 1 Prise Salz
  • 25g Butter, weich
  • 2 Eier

Zubereitung:

Mehl und Backpulver vermischen. Marzipan, Zucker, Vanillezucker, Lebkuchengewürz oder Orangenschale, 1 Prise Salz, Butter und Eier zum Mehl geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten. Walnüsse unterkneten.

Teig in 4 gleich große Stücke teilen (ich wiege die Teile aus) und zu 4 Rollen (a 35 cm Länge) formen. In Klarsichfolie wickeln und im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen.

Teigrollen im Abstand von 8 cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen (200° C Grad Ober- und Unterhitze) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten vorbacken.
Etwas abkühlen lassen und schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Cantuccini mit der Schnittfläche auf das Backpapier legen und in weiteren 8-10 Minuten fertigbacken, bis sie goldbraun sind. In Dosen halten sich die Cantuccini gut 3 Monate. Bei uns allerhöchstens 3 Tage.

Quelle: essen&trinken, 11/2015

Nudelauflauf mit Orzo, Tomaten und Mozzarella

Es ist schon so lange her, als ich dieses Gericht gekocht habe, dass das Foto noch auf der Dachterrasse entstand. Kochen kann man es auch jetzt, im frühen Herbst mit noch schönen reifen Tomaten.

Zutaten für 4 Personen:

  • 100ml Olivenöl
  • 1 Aubergine, in 2cm Würfel geschnitten
  • 4 Karotten, in 1,5cm Würfel geschnitten
  • 4 Selleriestangen, in 1,5cm Würfel geschnitten (hatte ich nicht, bei mir Knollensellerie)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 250g Orzo Nudeln (heißen auch Kritharaki), mit kaltem Wasser abgespült
  • 1 Teel Tomatenmark
  • 380ml Gemüsebrühe
  • 3 Eßl frischen Oregano (oder 1 1/2 Teel Thymian oder beides)
  • abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • 120g Mozzarella, in Würfel geschnitten
  • 3 mittelgroße Tomaten, in 1cm dicke Scheiben geschnitten
  • 40g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Teel getrockneter Oregano
  • reichlich Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Aubergine darin etwa 8 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten bis sie ringsum goldbraun ist. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
Karotten- und Selleriewürfel im restlichen Öl ebenfalls etwa 8 Minuten lang rösten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Hitze reduzieren und Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Orzo Nudeln und Tomatenmark dazugeben und 2 Minuten lang mitschwitzen lassen.
Pfanne vom Herd ziehen und die Gemüsebrühe, Oregano (oder Thymian), Zitronenschale einrühren. Gebratene Gemüsewürfel, Mozzarella und Parmesan unterheben, mit reichlich Salz und Pfeffer würzen (die Nudeln schlucken viel Salz). In eine rechteckige Auflaufform (21x27cm) füllen.
Die Tomatenscheiben auf dem Auflauf verteilen, nochmal mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen.
40 Minuten im Ofen backen bis alle Flüssigkeit von den Nudeln aufgesaugt wurde. Aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten setzen lassen und servieren.

Quelle: Ottolenghi, Plenty more, Ebury Press

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