Weiße Bolognese

Pasta für Gäste. Der Sugo schmort im Ofen, während die Nudeln kochen. Gegart müssen diese nur noch mit der Soße vermischt werden.
Bei uns wird alles im Topf auf den Tisch gestellt und jeder nimmt sich selbst. Einfach, unkompliziert und seeehr lecker.

Zutaten für 4 Personen:

  • 300g weiße Zwiebeln (gelbe gehen auch), fein gewürfelt
  • 4 kleine Knoblauchzehen, geschält und angedrückt
  • 120g Karotten, in erbsengroße Würfel geschnitten
  • 150g Staudensellerie, entfädelt und in erbsengroße Würfel geschnitten
  • 5 Eßl Olivenöl
  • 250g Rinderhack
  • 250g Schweinehack
  • 20g Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 300ml trockener Weißwein
  • 200ml Rinderfond
  • 2-3 Zweige Rosmarin, die Nadeln abgezupft und fein gehackt
  • 2 kleine Lorbeerblätter
  • 500g frische Tagliatelle
  • 3-4 Stiele glatte Petersilie, die Blättchen abgezupft und fein gehackt
  • Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

Backofen auf 160°C Ober- und Unterhitze aufheizen.
Olivenöl in einem großen, schweren Topf erhitzen. Hackfleisch darin bei nicht zu starker Hitze 3-4 Minuten braten, dabei öfter umrühren. Butter, Zwiebelwürfel und Knoblauch zugeben und weitere 3-4 Minuten mitbraten. Karotten- und Selleriewürfel zugeben und nochmal 3-4 Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer großzügig würzen. Mit Wein ablöschen und stark einkochen. Wenn nur noch 1/3 der Flüssigkeit im Topf ist, den Fond angießen und zugedeckt im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene 1:30 Stunden garen. 20 Minuten vor Garzeitende die Rosmarinnadeln und die Lorbeerblätter in den Sugo geben und unterrühren.

Die Tagliatelle nach Packungsanweisung garen (bei mir 4 Minuten) und unter die fertige Soße mischen. Mit der feingehackten Petersilie bestreuen.
Parmesan streut sich jeder nach Geschmack selbst über seine Portion.

Quelle: essen&trinken, Pasta-Glück 2/2017

geröstete Kartoffeln mit Sesamquark

Ich mache Blattsalat dazu. Damit die Mahlzeit nicht ganz so spartanisch ist, gibt es Bier oder Wein zu trinken.

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 große Kartoffeln (à 200g), geschält und längs in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 4 Eßl Olivenöl
  • 3-4 Zweige Thymian, Blättchen abgezupft
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und halbiert
  • Salz und Pfeffer
  • 250g Quark (Magerstufe)
  • 150g Schmand
  • 1 Teel Sesamöl, geröstet
  • 1 Eßl Sesamsamen, trocken in einer Pfanne geröstet
  • gut 1 Eßl Zitronensaft, frisch gepresst
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Ofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Öl in einer großen Schüssel mit Thymianblättchen, Rosmarinzweig, Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer verrühren. Die Kartoffelscheiben im gewürzten Öl gut vermengen, dass alle Scheiben vom Öl überzogen sind. Auf einem Backblech gleichmäßig verteilen und im Ofen auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Garzeit einmal wenden. Quark mit Schmand, Sesamöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und den gerösteten Sesamsamen verrühren.

Quelle: essen&trinken, Sonderheft “Schnelle Küche” 2018

Kanelbullar – schwedische Kardamom-Zimt-Knoten

Als ich kurz vor Weihnachten mit meiner halbschwedischen Freundin telefonierte und sie fragte, welche Plätzchen sie für die Feiertage bäckt, erzählte sie mir von schwedischen Zimtschnecken. Da ich an diesem verregneten kalten Sonntag ohnehin ein fürchterliches Süßgelüst hatte, ging ich gleich im Internet auf die Suche nach solchen.  Gefunden habe ich Knoten nicht Schnecken, aber das ist für mich ja kein Problem. Weil, je komplizierter die Zubereitungsart, desto eher spricht mich das Rezept an. Dass ich mit S. während der Gehzeit des Hefeteigs auch noch schwedische Schlingvideos für die Kanelbullars ansehen musste, störte mich nicht im Geringsten. Im Gegenteil, für mich war das Ergebnis so schön und köstlich, dass es zukünftig nur noch Knoten geben wird.

Zutaten für etwa 20 – 25 Stück:

  • Für den Teig:
  • 1 Würfel frische Hefe (42g)
  • 80g Butter
  • 200ml Vollmilch
  • 350g Mehl (ich hatte 250g Weizenmehl Typ 550 und 100g Wiener Griessler
  • 100g Weizenmehl Typ 1050
  • 50g Zucker
  • 1/2 Teel Salz
  • 1/2 Teel Kardamom gemahlen (ich nehme eine Würzmischung aus Nelken, Kardamom, Anis, Muskat und Orangenstückchen)
  • Für die Füllung:
  • 70g Butter weich
  • 50g brauner Zucker
  • 1 1/2 Teel Zimt
  • 1/2 Teel Kardamom (ich nehme wieder die Würzmischung siehe oben)
  • Zum Garnieren:
  • 1 Eigelb mit etwas Milch verquirlt
  • etwas Hagelzucker

Zubereitung:

Milch lauwarm erhitzen, die Butter darin schmelzen lassen, die Hefe hineinbröckeln und unter rühren gut auflösen.
Mehle, Zucker und Gewürze gut vermengen, Hefemilch hineingießen und mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut verkneten, bis ein geschmeidiger, glänzender Teig entsteht. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 40 Minuten gehen lassen.

2 Backbleche mit Backpapier auskleiden. Weiche Butter mit Zucker, Zimt und Kardamom verrühren.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck 30 x 50 cm ausrollen. Die Butter-Zimt-Zucker Masse vollflächig auf dem Teig verstreichen. Teigplatte wie einen Brief dreimal übereinander falten, so dass 2 Schichten Füllung entstehen. Dann auf der kurzen Seite in 1 cm breite Streifen schneiden.

Zum knoten einen Teigstreifen etwas in die Länge ziehen, 2 mal um Zeige- und Mittelfinger wickeln und dann einmal quer über den Ring legen. Das Teigstreifenende nach unten durch die Schleife ziehen. Die kleinen Knoten mit Abstand aufs Backblech setzten. Nochmal zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Knoten mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Die Bleche nacheinander einschieben und die Knoten je 8-10 Minuten backen.
Abkühlen lassen.

Quelle:  feiertäglich

Winter Flammkuchen

Vor lauter Begeisterung für die feine Kombination von Birne, Ziegenkäse und Radicchio gab es diesen Flammkuchen in den letzten Wochen zu sehr vielen Gelegenheiten. Praktisch ist auch, dass das Teigrezept absolut vorratskompatibel ist. Das heißt, ich brauche keine Buttermilch, sondern habe alle Zutaten immer zur Hand. Wenn S. der Belag nach dem 8. mal in 4 Wochen nicht mehr vom Hocker haut, gibt es eben eine andere süß-salzige Variation.

Zutaten für 2 Personen:

  • 130g Mehl
  • 10g Hefe
  • 80ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 20g Butter zimmerwarm
  • 1 Birne geviertelt, entkernt, und in feine Scheiben geschnitten
  • und mit 1/2 Eßl Zitronensaft vermischt
  • 100g Creme fraiche
  • gut 1/2 Rolle Ziegenkäse, in dünne Scheiben geschnitten
  • Salz und Pfeffer
  • 100g Radicchio, geputzt und in feine Streifen geschnitten
  • mit 1 Eßl Olivenöl
  • und 1 Eßl Zitronensaft
  • und Flor de Sal
  • und Pfeffer vermischt

Zubereitung:

Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl in eine kleine Schüssel füllen, eine Kuhle in die Oberfläche drücken und das Hefewasser hineinfüllen. Mit Salz und Zucker würzen und alles mit der Butter mit dem Knethaken in der Küchenmaschine verkneten. Zugedeckt 40 Min gehen lassen.

Ofen auf 240°C vorheizen. Ein Backblech im Ofen heiß werden lassen.

Teig auf einer bemehlten Fläche ganz dünn ausrollen (bis fast auf Backblechgröße).Creme fraiche darauf gleichmäßig verteilen. Die mit Zitronensaft vermischten Birnenscheiben auf den Teig legen. Mit Ziegenkäsescheiben belegen. Salzen und Pfeffern. Auf der untersten Schiene im Ofen etwa 10-12 Minuten backen.

Während der Flammkuchen bäckt die Radicchiostreifen mit Zitronensaft, Flor de Sal, Pfeffer und Olivenöl mischen.

Marinierten Radicchio auf dem gebackenen Flammkuchen verteilen und gleich servieren.

Quelle: essen&trinken, Ofenglück 11/18; leicht abgewandelt

Ofenorzo mit Auberginen und Mozarella

Obwohl das Essen ganz eindeutig draußen auf der Dachterrasse verspeist wurde, habe ich es bis jetzt nicht geschafft, das Rezept zu bloggen. Aber weil Aufläufe auch gut im Winter schmecken, und der ist hier seit heute mit Schnee und Matsch eingezogen, poste ich es eben jetzt.

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Aubergine, in etwa 1 cm große Würfel geschnitten
  • 1 kleine Zucchini, in etwa 5mm große Würfel geschnitten (im Original 1 Selleriestange)
  • 1 Karotte, fein gewürfelt
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 Tomaten, enthäutet und gewürfelt
  • 2-3 Eßl Olivenöl
  • 1-2 Teel getrockneten Oregano
  • 1 Prise Zucker
  • 140g Orzo (werden hier oft als Kritharaki-Nudeln verkauft)
  • 1 Schuß Weißwein, trocken
  • 200ml passierte Tomaten (etwa 1 Dose)
  • 150ml Gemüsebrühe
  • Salz,Pfeffer
  • 1 Teel Harissa
  • 1 Kugel Mozzarella (anderer geriebener Käse geht auch, davon etwa 200g)

Zubereitung:

Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einem großen Topf 2 Eßl Öl erhitzen und die Aubergine bei großer Hitze rundrum gut braun braten, das dauert etwa 8 Minuten. Angebratene
Auberginen herausnehmen, zur Seite stellen. Die Zucchiniwürfel in der gleichen Pfanne mit dem restlichen Öl schön braun anrösten, ebenfalls herausnehmen und zur Seite stellen. Jetzt die Zwiebel-, Knoblauch- und Karottenwürfel im verbliebenem Fett anschwitzen. Oregano dazustreuen und kurz mitrösten. Orzo gut einrühren und alles mit Weißwein ablöschen. Wein einkochen lassen. Jetzt die passierten Tomaten, die gewürfelten Tomaten, die Zucchini- und die Auberginenwürfel und die Gemüsebrühe einrühren. Gut mit Salz (1/2 Teel) und Pfeffer, Harissa und 1 Prise Zucker würzen. Mozzarellawürfel oder anderen Käse gut untermengen. Topf mit Deckel oder Folie abgedeckt im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen. Dann den Deckel abnehmen und nochmal ohne Deckel ca 15 Minuten garen.

Gleich in tiefen Tellern servieren.

Quelle: grain de sel, leicht nach Kühlschrankinhalt abgewandelt

Gebratener Zander auf mediterranem Fenchelgemüse

Manchmal trifft man morgens schon die richtige Entscheidung für den Abend. Heute war so ein Tag. Ich wußte nicht was ich kochen sollte, hatte aber 1 Knolle Fenchel im Kühlschrank und Zander im Tiefkühler.
Mittags hatte ich keine Zeit einzukaufen und abends nach der Arbeit vermutlich keine Lust mehr. Also suchte ich die Tags “Fenchel und Zander” und fand dieses Rezept. Die restlichen Zutaten waren alle da, also Zander raus aus dem Gefrierfach und sofort nach 18 Uhr loslegen, dachte ich….. doch dann….. hatte ich erst um 18.45 Uhr Feierabend. Jetzt musste ich mich zum Glück nur noch an den Herd stürzen. Um 19.30 Uhr saßen wir vor gefüllten, duftenden Tellern.

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Stück Zanderfilet je ca 190g
  • Butterschmalz
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 große Fenchelknolle, vom Strunk befreit und in feine Scheiben gehobelt, Fenchelgrün aufheben
  • Olivenöl
  • 1 große oder 2 kleine Schalotten, in Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 2 mittelgroße Tomaten, enthäutet und entkernt und gewürfelt
  • 2 Eßl schwarze Oliven
  • 1 Eßl Kapern
  • 1/2 rote Chilischote in feine Ringe geschnitten
  • ca 100ml trockener Weißwein
  • etwa 1 Eßl Honig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den gehobelten Fenchel mit Olivenöl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Eine große Pfanne auf größter Stufe erhitzen. Fenchel darin anbraten und immer wieder wenden, bis er überall Bratspuren bekommt. Hitze reduzieren und Schalottenringe und Knoblauchscheibchen dazugeben und kurz mitdünsten, Chilischote kurz unterrühren und mit Weißwein ablöschen, solange dünsten, bis der Fenchel bissfest wird.

Fisch waschen, ganz trocken tupfen, die Hautseite im Abstand von 1 cm einschneiden, mit Zitronensaft beträufeln und auf beiden Seiten salzen.
In einer 2. Pfanne Butterschmalz erhitzen, Zander erst auf der Hautseite 2-3 Minuten scharf anbraten dann wenden und bei reduzierter Hitze nochmal etwa 2-3 Minuten, je nach Dicke der Filets braten.

Zum Fenchel die Tomatenwürfel, die Kapern und Oliven geben, kurz durchschwenken, salzen und pfeffern und mit etwas Honig abschmecken.
Auf 2 vorgewärmten Tellern mit dem Zander anrichten. Mit gehacktem Fenchelgrün bestreuen.

Quelle: küchengötter, leicht abgewandelt

Zwetschgentarte mit Mandeln

Ein kleiner Teil der diesjährigen Zwetschgenschwemme ist auch bei mir gelandet.

Und weil ich Zwetschgendatschi nicht sonderlich mag, wird bei mir daraus eine feine Zwetschgentarte

Zutaten für 1 Tarte:

  • Für den Sandteig:
  • 170g Mehl
  • 40g Puderzucker
  • 1/2Päckchen Vanillezucker
  • 5g Salz
  • 115g weiche Butter (vor dem Weichwerden in Würfel geschnitten)
  • 1 Ei
  • 1 Eiweiß zum Blindbacken
  • Für die Füllung:
  • 400g entsteinte Zwetschgen
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 100g weiche Butter
  • 100g extrafeiner Zucker
  • 2 Eier, verquirlt
  • 2 Eßl Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Butter, den Zucker, den Vanillezucker, das Salz und das Mehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Mit dem Flachrührer kneten bis die Zutaten bröselig werden. Dann das Ei untermischen, sodass eine krümelige Sandmasse entstehen. Die Krümel schnell zu einer Teigkugel zusammendrücken, aber nicht mehr kneten. Flachdrücken und in Folie eingeschlagen im Kühlschrank mindestens 1 Stunde ruhen lassen.

Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen. Den Teig ausrollen mehrmals mit einer Gabel einstechen um ein Nudelholz wickeln und über der gefetteten Tarteform (eine Springform 26cm Durchmesser geht auch) wieder abrollen. Nochmal 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig blindbacken, d.h. den Teig mit Backpapier auslegen und mit getrockneten Erbsen oder Linsen oder Reis beschweren und 10 Minuten backen, dann die Linsen und das Backpapier entfernen und den Boden mit Eiweiß bestreichen. Nochmal 10 Minuten backen. Form aus dem Ofen nehmen Boden abkühlen lassen und die Temperatur auf 175°C senken.

Aus Mandeln und der nach und nach hinzugefügten Butter in der Küchenmaschine eine Creme rühren. Dann den Zucker und in kleinen Portionen die verquirlten Eier unterrühren. Bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Die Mandelcreme gleichmäßig auf dem Boden verteilen und die Zwetschgen (mit der aufgeschnittenen Seite nach oben, damit die Creme nicht zu feucht wird) in die Creme drücken. 30 Minuten in der Ofenmitte backen. Die Mandelcreme soll appetitlich gebräunt sein. Entweder lauwarm oder kalt (finde ich persönlich besser) genießen. Vorher noch mit Puderzucker bestäuben.

Quelle: Tartes & Quiches, Christian Verlag,

Palatschinken mit Spinatfüllung

Schönes, kleines Essen, das sich gut vorbereiten lässt. Kurz bevor die Gäste kommen, gießt man die Käsesahne über die gefüllten Pfannkuchen und schiebt alles in den Ofen. Den Begrüßungsdrink kann man in einer Küche nehmen, die aussieht, als hätte niemand gekocht.

Zutaten für 4 Personen als Hauptgericht oder als Vorspeise für 6-8 Personen:

  • Für die Palatschinken:
  • 200g Mehl
  • 4 Eier
  • 1/2- 3/4l Milch
  • 1/2 Teel Salz
  • Für die Füllung:
  • 300g TK Blattspinat, aufgetaut und ausgedrückt, grob gehackt
  • 1 Zwiebel, feingehackt
  • 1 Knoblauchzehe, feingehackt
  • 200g gekochter Schinken, 2mm dicke Scheiben, gewürfelt (Fettrand separat gewürfelt)
  • 2-3 Tomaten, enthäutet, entkernt und gewürfelt
  • 150g Feta, fein zerkrümelt
  • Ghee zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Cayennepfeffer
  • wenig Brühe
  • Für den Guß:
  • 250g Sahne
  • 50g geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Cayennpfeffer

Zubereitung:

Zuerst den Palatschinkenteig zubereiten. Dafür Mehl und Eier verrühren und danach erst die Milch und das Salz unterrühren, bis ein Teig von der Konsistenz von Sahne entstanden ist. Mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt ruhen lassen. Man kann den Teig auch am Vortag zubereiten und im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 200°C Heißluft vorheizen.

Eine große Pfanne mit Ghee auspinseln und bei mittlerer Hitze 8-9 Palatschinken backen, dabei immer wieder die Pfanne fetten. Auf einem flachen Teller bis zur Weiterverarbeitung beiseite stellen.

Fettrand vom Schinken in einer Pfanne in wenig Ghee anbraten, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin anschwitzen. Spinat
dazugeben und mit dünsten. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer gut würzen. Die Schinkenwürfel unterrühren.

Jeden Pfannkuchen mit 2 Eßl Spinatfüllung an der unteren Hälfte belegen, Tomaten- und Fetawürfel überstreuen und den Pfannkuchen aufrollen. Palatschinken halbieren und mit der Schnittfläche nach oben dachziegelartig in eine gefettete Auflaufform legen. Sahne und geriebenen Käse verrühren mit Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer würzen. Guß gleichmäßig über die Palatschinken gießen und alles im vorgeheizten Backofen ca 20 Minuten backen bis der Käse goldbraun ist und die Sahne brodelt.

Ich mache Salat dazu und serviere die Palatschinken als Hauptgericht für 4 Personen.

Quelle: Kochen mit Martina und Moritz, Wiener Küche

Möhrenfalafeln mit Sesamsauce und Blattsalat

Karotten habe ich immer mindestens pfundweise im Kühlschrank. Man kann daraus immer auf die Schnelle und bei akuter Kochunlust ein feines Gericht zaubern. Bei uns gibt es dann oft Karottenstampf oder Karotten-Ingwer-Suppe oder Honig-Linsen mit Feta oder Zucchini-Karotten-Suppe. Aber manchmal muss es auch etwas Neues sein. Wie die Möhrenfalafeln mit Sesamsauce.

Zutaten für 2 Personen:

  • Möhrenfalafeln:
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Eßl Öl
  • 4 große Möhren grob geraffelt
  • 100g Haferflocken
  • 50g Cashewkerne
  • 1 Eßl Paprikapulver (evtl. geräuchert)
  • 1 Teel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 Teel Salz
  • 1 Teel Pfeffer
  • 2 Eßl Koriander, frisch, gehackt
  • Sesamsauce:
  • 2 Eßl Tahini
  • 2 Eßl Wasser
  • 1/2 Teel geröstetes Sesamöl
  • 1/2 Teel Reisessig
  • 1 Teel Zitronensaft
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 1 Backblech mit Backpapier auslegen.

Zwiebel- und Knoblauchwürfel in Öl andünsten, Karottenraffel dazugeben und einige Minuten mitdünsten bis sie weich werden.
Haferflocken und Cashewkerne in einem Alleszerkleinerer nicht zu fein mahlen. In eine Schüssel füllen und mit dem Möhrenmix und allen Gewürzen und Kräutern gut vermengen. Masse mit dem Pürierstab etwas zerkleinern. Anschließend
mit feuchten Händen etwa golfballgroße Bällchen formen. Auf das Bakblech setzen und im Ofen 15-20 Minuten backen, nach der Hälfte einmal wenden.

Für die Sauce sämtliche Zutaten in einer Schüssel verrühren und zu den Falafeln servieren.

Bei uns gibt’s Salat dazu.

Quelle: milchmädchen

Frittierte Salbeiblätter

Habt ihr schon mal Salbeiblätter frittiert? Nein? Ich bisher auch nicht. Aber mit den riesigen Salbeiblättern, die dieser Sommer hervor bringt, musste ich endlich dieses Rezept ausprobieren. Leider habe ich mich an die Mengenangaben gehalten und nicht gleich die doppelte Menge gemacht, denn die “Salbei-Sandwiches” sind absolut köstlich und die Menge an Teig hätte für 24 Stück locker ausgereicht. Mit dem Rest an Teig kann man übrigens jedes Gemüse oder auch Meeresfrüchte ausbacken.

Zutaten für 12 Stück:

    • 12 in Olivenöl eingelegte Sardellenfilets guter Qualität
    • 1 kleines Glas Vin Santo oder Süßwein, oder abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone
    • 24 große frische Salbeiblätter
    • Mehl zum Bestäuben
    • Sonnenblumenöl zum Frittieren

Für den Backteig:

  • 250g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 150ml stilles Wasser
  • 200ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 50ml Olivenöl
  • 2 Eiweiß

Zubereitung:

Die Sardellenfilets auf einem flachen Teller mit dem Wein übergießen, beziehungsweise mit Zitronensaft und -schale beträufeln. Mindestens 1 Stunde marinieren lassen. In der Zwischenzeit den Backteig vorbereiten.
Dafür Mehl, Salz, Eigelb und stilles Wasser in einer Schüssel verrühren. Nun langsam das Mineralwasser und das Olivenöl einrühren. Etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Salbeiblätter einzeln mit etwas Wasser befeuchten und von beiden Seiten dünn mit Mehl bestäuben. Jeweils 1 Sardellenfilet zwischen 2 Blätter legen und das “Sandwich” fest zusammendrücken, so dass die Sardelle etwas Feuchtigkeit abgibt.

Einen großen schweren Topf oder eine Fritteuse mind. 5 cm hoch mit Öl füllen und bei hoher Temperatur auf 180°C erhitzen (am besten mit Thermometer arbeiten). Dann auf mittlere Hitze zurückschalten. Während das Öl heiß wird, die Eiweisse mit 1 Prise Salz steif schlagen und den Schnee sorgfältig unter den Teig heben.

Einen Teller mit mehreren Lagen Küchenpapier bereitstellen.

Je 1 Sardellen “Sandwich” in den Backteig tauchen und den überschüssigen Teig am Schüsselrand abstreifen.
Jetzt in das heiße Öl gleiten lassen und etwa 1 Minute lang frittieren (man sollte, je nach Größe des Topfs, nicht mehr als 6 Salbeiblätter frittieren. In meinen kleinen Topf passen 3 “Sandwiches”). Dann auf Küchenkrepp abtropfen lassen und gleich servieren.

Quelle: Genial italienisch, Jamie Oliver, DK Verlag

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