Quark-Mohn-Kuchen

Bisher habe ich mich einfach immer nur geärgert, wenn ich beim
Kuchenbacken zuviel Teig für die Form hatte. Bei diesem Kuchen
war es soviel mehr Füllung, daß ich es nicht übers Herz brachte
die gute Creme einfach wegzuwerfen, sondern ich knetete
nochmal die Hälfte Mürbteig und machte noch einen kleinen Kuchen
daraus.

Weil ich also doppelte Arbeit hatte, (ich backe nicht gerne, mir
macht es nämlich keinen Spaß, weil immer irgendetwas schief läuft,
z.B. daß ich zuviel Teig für die Form habe usw……) war ich richtig
sauer und habe S. mein Leid geklagt. “Warum werden die Rezepte nicht
getestet bevor sie gedruckt werden….” etc. etc.
Er hat daraufhin (anscheinend habe ich einen wirklich verzweifelten
Eindruck gemacht) das Rezept gelesen und mich gefragt, ob ich denn
eine 28 cm  Springform verwendet habe?

….es ist mir wahnsinnig unangenehm, das jetzt zuzugeben, aber auf
die Idee, daß der Fehler bei mir und meiner zu kleinen Springform liegt
bin ich nie gekommen.

Zutaten für eine Springform 25 cm Durchmesser:

  • Mürbeteig:
  • 120g Speisestärke
  • 200g Mehl
  • 1/2 Teel. Salz
  • 1 Ei
  • 1 Ei, getrennt (Eiweiß für die Quarkfüllung kalt stellen)
  • 150g nicht zu weiche Butter
  • 1/2 Teel Backpulver
  • 120g Puderzucker
  • Mehl zum Bearbeiten
  • Mohnmasse: (Menge von Peter für eine 25 cm Form
  • angepasst)
  • 360ml Milch
  • 72g Blaumohn gemahlen
  • 40g Butter
  • 60g Zucker
  • 40g Hartweizengrieß
  • Quarkfüllung: (Menge von Peter für eine 25 cm Form angepasst)
  • 640g Magerquark
  • 4 Eier, getrennt
  • 120g Zucker
  • 80g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 80ml Milch
  • 1/2 Teel. abgeriebene Zitronenschale
  • 200ml Sahne

Zubereitung:

Für den Mürbteig alle Zutaten mit der Küchenmaschine zu einem
geschmeidigen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und zwischen
zwei Lagen Klarsichtfolie flach drücken. 1 Stunde kalt stellen.

Für die Mohnmasse Milch mit Mohn, Butter und Zucker unter Rühren
langsam aufkochen. Grieß mit einem Schneebesen einrühren (vorsicht,
kann Klümpchen geben)und 1 – 2 Minuten einkochen bis die Masse andickt.
Abkühlen lassen.

Boden einer Sprinform (meine hat 25 cm Durchmesser) passend mit Backpapier
auslegen. Mürbteig zwischen den Klarsichtfolien ausrollen.
Den Boden und den Rand (Rand sehr hoch ziehen) der Springform mit Teig auslegen
und gut andrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Teig 30 Minuten kalt stellen.

Für die Füllung den Quark abtropfen lassen. Eier trennen. Eiweiß kalt stellen
In einer Schüssel 35g Zucker mit Mehl, Vanillezucker, Milch und Eigelben verrühren.
Quark und Zitronenschale unterrühren. Die 3 Eiweiße steif schlagen, dabei den restlichen
Zucker unterrühren und solange schlagen bis ein cremiger fester Eischnee entsteht.
Sahne steif schlagen. Beides abwechselnd unter die Quarkmasse heben.

Die Mohnmasse auf den Mürbteigboden streichen. Dann die Quarkmasse einfüllen.
Kuchen bei 170°C auf der untersten Schiene 60 Minuten bei Ober- und Unterhitze
backen. Käsekuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig abkühlen
lassen.

Schmeckt sehr gut, ist aber aufwändig zu machen.

Quelle: essen&trinken 01/12

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Italienischer Linseneintopf

Vorsicht beim Linsenkochen, Salz und Säure immer erst ganz
zum Schluß dazugeben, sonst verlängert sich die Garzeit!!!!

Zutaten für 4 Personen:

  • 200g Berg- oder Alblinsen (ich nehme Chateau-Linsen)
  • 150g Möhren, klein gewürfelt
  • 150g Sellerieknolle, klein gewürfelt
  • 100g Lauch, klein gewürfelt
  • 1 Schalotten, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 60g durchwachsener Speck, fein gewürfelt
  • 500ml heißen Geflügelfond
  • 1 Eßl Butterschmalz oder Ghee
  • 4 Bauernkrainer oder 8 Salsicce in 3 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 2 Lorbeerblätter
  • 100g Kartoffeln, mehlig, gerieben (lasse ich weg)
  • 400ml Rotwein
  • etwas 2 Teel. getrockneter Thymian
  • 2 Eßl Petersilie, gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • Zucker
  • 2 – 3 Eßl Aceto Balsamico

Zubereitung:

Die Linsen in einen Topf mit 1 l kaltem Wasser geben und aufkochen
lassen. Dann 20 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen.
Abgießen, abschrecken und gut abtropfen lssen.

Die Wurststücke in heißem Butterschmalz von allen Seiten anbraten.
Aus dem Topf herausnehmen und beiseitestellen. Olivenöl zum Bratfett
dazugeben und Sellerie-, Möhren- und Speckwürfel farblos andünsten.

Zwiebel und Knoblauch mitdünsten.

Lauch und Lorbeer und Linsen einrühren, kurz mitbraten.
Mit der Hälfte des Rotweins ablöschen. Den Rotwein vollständig einkochen
lassen. Dann mit Geflügelfond aufgießen, daß die Linsen vollständig
bedeckt sind.

Bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren ca 25-30 Minuten köcheln
lassen (ohne Deckel), dabei nach und nach den Rotwein und den Fond
angießen.

10 Minuten vor Garzeitende die Thymianblättchen zugeben.

Vor dem Servieren mit Salz,Pfeffer, Zucker und Balsamico (bei mir 1 Eßl.
Sherry Balsamico und 2 Eßl Crema di Balsamico, den Zucker hab ich weggelassen)
abschmecken und mit Petersilie bestreuen.

Quelle: essen & trinken 02/2012

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Lauchgratin

 
Eigentlich war das Lauchgratin,
das ich bei Chili und Ciabatta fand,
bei uns als Beilage zu Schweinefilet gedacht.
Das Fleisch braucht man aber nicht dazu,
es schmeckt auch ohne ganz toll.


Zutaten für 2 Personen:

  • 4 dicke Stangen Lauch
  • 30g Mehl
  • 1 Eßl Paprikapulver
  • 50g Sahne
  • 50g Mascarpone
  • 100g geriebenen würzigen Bergkäse
  • Salz, Pfeffer
  • 8 Scheiben gekochten Schinken
  • 1 Eßl Petersilie gehackt
  • 2 Eßl Semmelbrösel-Parmesan-Mischung (kann man auch weglassen)

Zubereitung:

Die Lauchstangen gut waschen und den Wurzelansatz und das grüne Ende
abschneiden. Jede Lauchstange quer halbieren. In kochendes Salzwasser geben
und ca 10-15 Minuten garen. Dann gut abtropfen lassen.

Während die Lauchstangen garen, die Käsesauce zubereiten.
Dafür Sahne und Mascarpone in einem Topf erhitzen, den geriebenen
Käse unterrühren und schmelzen lassen. Salzen und pfeffern.

Mehl mit Paprikapulver mischen und die Lauchhälften darin wälzen.
In einer Pfanne Öl erhitzen und die Lauchrollen goldbraun braten.

Die gebratenen Lauchhälften in je eine Scheibe Schinken wickeln
und nebeneinander in eine gefettete Auflaufform legen.
Mit Käsesauce übergießen und im 200°C heißen Ofen 20 Minuten
überbacken.

Ich habe die Lauchröllchen noch mit Resten der Semmelbrösel-Parmesan
-Mischung von den Parmesanschnitzeln bestreut, die kann man aber
auch weglassen.

Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen.

Das Lauchgratin wurde von S. spontan zu unseren Leibgerichten aufgenommen.
War ja klar, ist ja auch mit Käse überbacken.

Quelle:Chili und Ciabatta leicht verändert

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Parmesanschnitzel mit Gurkensalat

Bei uns gibt es fast nie Salat.
Ich finde ein guter Salat macht wahnsinnig viel Arbeit.
Außerdem sind S. und ich uns immer uneins über das Dressing.
Ich mag scharfe Vinaigrettes, S. mehr cremige Joghurtdressings.
Bei Gurkensalat sind wir uns allerdings einig.
Und dank des Gurkenhobels meiner Oma, der mit seinen bestimmt
60 Jahren immer noch dermaßen scharf ist, daß schon manches Finger-
spitzerl dran glauben mußte, geht das hobeln so ruck zuck, daß der
Salat in die Kategorie “Schnell” eingereiht wird.

Mit schnellen Parmesanschnitzeln für uns die ideale Kombination.

Zutaten für 2 Personen:

  • Für die Schnitzel:
  • 2 Putenschnitzel
  • Salz,Pfeffer
  • 40g Mehl
  • 1 Ei, leicht verrührt
  • 20g frisch geriebener Parmesan
  • 20g Semmelbrösel
  • 2 Teel Butterschmalz (hier Ghee)
  • Für den Gurkensalat:
  • 4 Minigurken oder 1 Salatgurke
  • 1/2 Becher Joghurt 3,5% Fett
  • 1 Eßl Weißweinessig
  • 1/2 Eßl Sonnenblumenöl
  • 1 Eßl Sahne
  • 1 Teel Salatgewürz “Wilde Hilde” von Herbaria
  • 2 Eßl Dill TK oder frisch
  • 1 Beet Kresse
  • etwas Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Für den Gurkensalat die Gurken fein hobeln.
Joghurt, Weißweinessig, Öl, Sahne und Gewürze in
ein verschließbares Glas füllen und gut schütteln,
bis sich alle Zutaten gut vermischt haben.
Mit den Gurken verrühren und die Kresse darüberstreuen.

Die Schnitzel mit einem Fleischklopfer flach klopfen
und mit Salz und Pfeffer gut würzen.
Semmelbrösel und Parmesan gut mischen.
Erst im Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen.
Jetzt in der Parmesan-Semmelbrösel-Mischung  panieren.
In einer beschichteten Pfanne das Butterschmalz (ich nehme Ghee)
erhitzen und die Schnitzel auf jeder Seite ca 2-3
Minuten goldbraun braten.

Den Gurkensalat in kleine Schälchen füllen und
zu den Schnitzeln servieren.

Eines unserer vielen Lieblingsgerichte.

Quelle: Schnitzel: essen&trinken 02/2004
Salat: GU Küchenbibliothek “Salate”

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Blumenkohl mit Safran

Wieder ein Gericht nach Ottolenghi.
Das erste übrigens, das uns jetzt nicht so begeistert hat.
Da ist mein Wurst-Blumenkohl-Cassoulet mindestens
genauso gut. Das ist halt nicht vegetarisch.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 1/2 Teel. Safranfäden (hier nur 1 Teel. und den lasse ich das nächste mal weg)
  • 1 mittelgroßer Blumenkohl, in mittelgroße Röschen zerteilt
  • 1 große rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
  • 100g Sultaninen, einige Minuten in Wasser eingeweicht
  • 90g grüne Oliven, entsteint und längs halbiert
  • 4 Eßl Olivenöl (ich habe das Öl der eingelegten Oliven verwendet)
  • 2 Lorbeerblätter
  • Kosher salt und schwarzer Pfeffer
  • 4 Eßl grob gehackte Petersilie (hab ich vergessen)

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Die Safranfäden in eine kleine Schüssel geben und mit 80ml kochendem
Wasser übergießen. 1 Minute ziehen lassen, dann den Safran in eine
große Schüssel gießen.
Die restlichen Zutaten außer der Petersilie hinzufügen und gut
durchmischen.
Die Mischung in eine Auflaufform füllen, mit Alufolie abdecken und
gut 45 Minuten im Ofen backen. Ich habe nach 20 Minuten die
Folie abgenommen, damit der Blumenkohl etwas Farbe bekommt.
Nach der Hälfte der Zeit gut umrühren.
Sobald der Blumenkohl fertig ist, die Form aus dem Ofen nehmen
und die Folie entfernen.
Das Gemüse kurz abkühlen lassen und die Petersilie unterrühren.
Bei Bedarf nachwürzen.
Warm oder bei Raumtemperatur servieren.

War ganz gut, aber nichts besonderes.

Quelle: Yotam Ottolenghi “Genussvoll vegetarisch” leicht abgewandelt

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Geschmorter Chicoree

Schon als Kind gab es für mich oft Chicoree.
Mit Schinken und Käse umwickelt und im Ofen
überbacken. Ich glaube damals war das ein Rezept
aus der Brigitte Diät, die meine Mutter jedes
Frühjahr machte. Und die restliche Familie notgedrungen
auch. Ich fand Chicoree auf jeden Fall scheußlich und
habe Ihn nur Dank des Schinkens und des geschmolzenen
Käses runtergebracht. Heute, und so zubereitet, schmeckt
er mir ziemlich gut.
Vielleicht probier ich ja auch  die Schinken-Käse
Variante nochmal.

Zutaten für 2 Personen

  • 2 Chicoree
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 80g Frühstücksspeck, in Streifen geschitten
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 8 große Champignons, grob gewürfelt
  • Salz
  • Pfeffer
  • 150g Creme fraiche
  • 1 Eßl Zitronensaft
  • 2 Eßl fein gehackte Petersilie
  • 1 Eßl Zucker
  • 2 Eßl ÖL
  • 2 Eßl Butter

Zubereitung

Öl in einem Schmortopf erhitzen und den Speck darin knusprig
braten. Herausnehmen. Die Champignons im Speckfett kurz anbraten
und ebenfalls herausnehmen.
Den Chicoree im Speckfett kurz anbraten und herausheben.
Die Schalotte jetzt mit der Butter im Speckfett kurz andünsten.
Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen.
Chicoree wieder in den Topf geben, mit Salz und Pfeffer würzen
und etwa 30 Minuten bei schwacher Hitze zugedeckt schmoren.
Den Chicoree auf Tellern anrichten mit Zucker bestreuen
und unter dem Backofengrill kurz karamellisieren lassen.
In die Weißweinsauce die Creme fraiche und den Zitronensaft
rühren und kurz aufkochen lassen.
Champignons, Petersilie und den Speck einrühren und über
den Chicoree gießen.

Mit Petersilie bestreut servieren.

Quelle: essen&trinken 01/2002 leicht abgewandelt

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Marzipan-Mohn-Franzbrötchen

Die Franzbrötchen sind keine Semmeln, sondern süße, Marzipan-Mohn-Teilchen.
Die Zubereitung ist zwar etwas aufwendig, der Geschmack entschädigt aber
für die Mühe.

Zutaten für 20 Stück:

  • Teig:
  • 500g Mehl
  • 70g Zucker
  • 1/2 Teel gemahlene Macisblüte (hier 1 Prise Muskat)
  • 25 g frische Hefe
  • 125ml lauwarme Milch
  • 125g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • Füllung:
  • 500g Marzipanrohmasse (zimmerwarm)
  • 25g Dampfmohn
  • 1 Fläschchen Bittermandel-Backöl
  • 2 Eiweiß
  • 50ml Weinbrand
  • zum Bestreichen:
  • 1 Ei
  • 2 Eßl Milch
  • Glasur: (habe ich weggelassen)
  • 1 Blatt Gelatine
  • 150g Aprikosenkonfitüre
  • 2 Eßl Hagelzucker

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl mit Zucker, 1/2 Teel. Salz und Muskat mischen.
In die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröseln und mit der
Milch anrühren. Butter in Flocken auf dem Mehlrand verteilen,
Ei und Eigelb zugeben und in der Küchenmaschine 5 Minuten lang kneten.
An einem warmen Ort zugedeckt 1 Stunde lang gehen lassen.

Für die Füllung Mohn in eine Schüssel bröseln,
das Backöl und den Mohn zufügen. Nach und nach Eiweiß
und Weinbrand in der Küchenmaschine unterrühren, bis eine
streichfähige, glatte Masse entsteht.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten
und zu einem 50 x 35 cm großen Rechteck ausrollen.
Die Füllung gleichmäßig darauf verstreichen und den Teig
von der Längsseite zu einer Roulade aufrollen.
In 2 cm dicke Scheiben schneiden und diese jeweils längs
mit einem Holzlöffelstiel eindrücken (siehe Foto).

Auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen.
Ei mit Milch verquirlen und durch ein feines
Sieb streichen. Die Brötchen gleichmäßig damit
bepinseln. Nochmals 15 Minuten gehen lassen und im
vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-Unterhitze auf der
mittleren Schiene 15 – 20 Minuten backen.

Auf einem Gitter abkühlen lassen und nach Wunsch
mit der Glasur bestreichen.

Quelle: essen&trinken 02/2009

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Selleriesuppe mit Stilton

Morgen gibt es zum Frühstück selbst gebackene Franzbrötchen.
Sehr gehaltvoll und süß. Deshalb gibt es heute nur ein kleines
Süppchen, auch gehaltvoll, aber salzig.

Zutaten für 2 Personen:

  • 500g Staudensellerie, entfädelt, fein gewürfelt, Blättchen aufheben
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 20g Butter
  • 350ml Gemüsebrühe
  • 200g Sahne
  • 60g Stilton oder anderer würziger Blauschimmelkäse, zerbröckelt
  • Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel und Selleriewürfel in der Butter andünsten.
Dann mit Gemüsebrühe und Sahne aufgießen. Zugedeckt
bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen.
Mit dem Pürierstab fein pürieren und evtl. durch
ein Sieb gießen. Dann zurück in den Topf geben und
2/3 des zerbröckelten Käses dazugeben, bei ganz
milder Hitze schmelzen lassen, dabei ständig rühren.

In Suppenteller füllen und mit dem restlichen Käse
bestreuen und ein paar Sellerieblättchen einlegen.

Geht ganz schnell und schmeckt sehr gut.
Je nach Käse ist die Suppe milder oder würziger.
Ich hatte Saint Agur, wenn ich Ihn hier mal irgendwo
bekomme, probier ich aber auch noch Stilton.
Ich denke der ist noch würziger.

Quelle: essen&trinken 01/2003

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Gefüllte Tintenfische mit Tomatensugo

Für 2012 habe ich mir vorgenommen,  pro Woche wenigstens
ein für uns neues Gericht zu kochen.
Hier soll  schließlich immer wieder was Neues
erscheinen.
Die Fülle an Kochbüchern und Rezeptheften die ich
besitze, bieten eine solide Grundlage dafür.

Zutaten für 2 Personen:

      Für die Tintenfische:

    • 400g TK Sepien, gereinigt mit Tentakeln
    • Saft von 1/2 Zitrone
    • Salz
    • 1 kleine Knoblauchzehe
    • 2 kleine Sardellen
    • etwas gehackte Petersilie
    • 35g Semmelbrösel
    • 2 kleine Eier
    • 50g Parmesan oder Pecorino
    • 2 Eßl Olivenöl
    • Pfeffer
    • Zahnstocher

Für den Sugo:

  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote
  • 1 Teel. Zucker
  • 1 Eßl Tomatenmark

Zubereitung:

Die aufgetauten Tintenfische gründlich waschen und trockentupfen.
Den Kopf mit den Tentakeln abschneiden. Die Arme in 1 cm große
Stücke schneiden. Den Kopf wegwerfen.
1 l Wasser mit Zitronensaft und Salz aufkochen.
Die Tentakelstücke zugeben und 3 Minuten bei milder Hitze leise
kochen lassen.
Alle Teile in einem Sieb gut abtropfen und abkühlen lassen.

Knoblauch und Sardellen fein hacken, mit Semmelbröseln, Parmesan
oder Pecorino, und den Eiern gut vermischen.
Die Masse mit einem kleinen Löffel oder einem Spritzbeutel
in die Tintenfischtuben füllen und mit den Zahnstochern verschließen.

Eine ofenfeste Form mit Olivenöl auspinseln und die gefüllten
Tintenfische hineinlegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und
im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten bei 160°C
20 Minuten garen.

Während die Tintenfische im Ofen garen, Schalotte und Knoblauch
fein hacken. In wenig Olivenöl mit der getrockneten Chilischote
andünsten, das Tomatenmark unterrühren und die Tomaten unterrühren.
Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Die Zahnstocher aus den Tintenfischen ziehen und die Fische halbieren.
Auf dem Sugo mit Petersilie bestreut servieren.

Laut Rezept schmecken die Tintenfische auch kalt als Vorspeise. Das
können wir leider nicht mehr probieren. Es sind keine mehr übrig.
Sehr fein.

Quelle: essen&trinken 02/2004 abgewandelt

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Steckrübeneintopf mit Kaminwurzn

Bei den derzeitigen Heizölpreisen drehen wir die
Heizung runter und wärmen uns lieber
mit einem preiswerten Eintopf.
S. hätte allerdings die Hühnerkeulen, die ich Ihm heute
Morgen in Aussicht gestellt habe, der Steckrübe vorgezogen.

Zutaten für 4 Personen:

  • 500g Steckrüben, geschält, in 2 cm große Rauten geschnitten
  • 500g Karotten, geschält, in 2 cm große Rauten geschnitten
  • 500g Kartoffeln (lasse ich weg), geschält, in 2 cm große Rauten geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 100g scharfe Pfefferbeißer oder Kaminwurzn, in 1/2 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 2 Eßl Butter
  • 600ml Gemüsefond
  • 200g Schmand
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Teel. Thymian frisch oder getrocknet
  • Salz
  • Piment d’Espelette oder Paprikapulver
  • 2 Eßl Zitronensaft
  • Petersilie zum Servieren

Zubereitung:

Die Kaminwurzn in einem Schmortopf in der heißen Butter 3 Minuten
scharf anbraten. Herausnehmen.

Die Steckrüben und Karotten im Fett anbraten. Knoblauch kurz
mitbraten dann mit Gemüsebrühe auffüllen und aufkochen lassen.

Schmand, Lorbeerblatt und Gewürze dazugeben und im geschlossenen
Topf 25-30 Minuten bei ganz kleiner Hitze köcheln lassen.

2-3 Kellen des Eintopfs herausnehmen und pürieren.
Zurück in den Eintopf rühren, mit Zitronensaft abschmecken.

Mit Kaminwurzn und Petersilie bestreut servieren.

 

Ein schnelles, unkompliziertes, preiswertes, wärmendes Winteressen.

Quelle: essen&trinken 02/2009

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