Zucchinispaghetti alla Norma

Auberginen, mein Lieblingssommergemüse. Hier sind sie zwar frittiert und sicher nicht mehr gesund, aber ganz köstlich. Damit die Kalorienzufuhr etwas minimiert wird, gibt es Zucchinispaghetti anstatt Pasta.

Courgetti alla Norma

Zutaten für 2 Personen:

  • 1/2 Eßl Pinienkerne, in einer Pfanne trocken geröstet
  • 400g Tomaten, enthäutet,entkernt, geviertelt (oder 1 Dose Tomatenpolpa)
  • 1 –  2 mittelgroße Auberginen, quer in 4mm dicke Scheiben geschnitten
  • Salz
  • 1/2 rote Chilischote, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 250ml Olivenöl
  • 6-10 schwarze Oliven, entsteint
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • Parmesan frisch gerieben oder gehobelt
  • 2-3 mittelgroße Zucchini, mit dem Spiralschneider in Spaghetti schneiden
  • einige Cocktailtomaten

Zubereitung:

Zucchinispaghetti in ein Sieb geben, salzen und etwas Wasser ziehen lassen. Nach etwa 15 Minuten gut ausdrücken.
Auberginenscheiben auf einem Blech auslegen, salzen und ebenfalls 30 Minuten Wasser ziehen lassen.
Chili und Knoblauch in 2 Eßl Olivenöl glasig dünsten, Tomaten dazu geben und sämig einkochen lassen. Zur Seite stellen.
Auberginen mit einem Küchentuch gut abtrocknen und im restlichen heißen Öl portionsweise frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Oliven und die Hälfte der Auberginen in die Sauce geben und 2-3 Minuten bei milder Hitze kochen lassen. Salzen, pfeffern und mit reichlich feingeschnittenem Basilikum würzen. Die Zucchinispaghetti und Cocktailtomaten unter die Sauce rühren, ganz kurz erwärmen, dann die restlichen Auberginenscheiben, einige Basilikumblätter und die Pinienkerne überstreuen und gleich mit Parmesan servieren.

Quelle: essen&trinken 8/2016, leicht abgewandelt

Geschmortes Kurkuma Huhn

Auch wenn der ein oder andere Leser verwundert den Kopf schüttelt über ein Schmorgericht im Hochsommer, die in Bayern ansässigen Leser wissen, wie schlecht die Sommer hier sein können.

Geschmortes Kurkuma Huhn

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Hühnerkeulen mit Haut, im Gelenk geteilt
  • 100g Zwiebeln, längs in feine Streifen geschnitten
  • 200g Tomaten, grob gewürfelt
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 1/2 Teel Kurkuma
  • Pfeffer
  • Salz
  • Dill, frisch oder TK
  • Saft von 1/2 Zitrone

Geschmortes Kurkuma Huhn

Zubereitung:

1 Eßl Olivenöl in einem Bräter erhitzen. Die Hühnerkeulen darin 2-3 Minuten rundum goldbraun braten und herausnehmen.

Restliches Olivenöl in den Bräter geben und erhitzen. Zwiebeln glasig dünsten und Kurkuma kurz mitdünsten. Hähnchenstücke und Tomaten dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Zugedeckt bei sehr kleiner Hitze ca 1 1/2 Stunden schmoren.

Weil ich keine lätscherte Hendlhaut mag, hebe ich die Hähnchenteile aus der Soße und lege sie auf ein Blech.  Unter dem Backofengrill übergrille ich sie kurz, bis die Hendlhaut kusprig braun ist.
Währenddessen die Soße mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Knusprige Hendlteile zurück in die Soße legen, mit Dill garnieren und sofort mit Basmatireis und/oder Fladenbrot servieren.

Quelle: essen&trinken 7/2016,

Salat mit gerösteten Paprika und Kapern

Auch bei uns gibt es immer mal wieder Salat.

Salat mit gerösteten Paprika und Oliven
Salat in der Schüssel…..

Salat mit gerösteter Paprika und Oliven
….und, mit Grillkäse, auf dem Teller.

Zutaten für 2 als Hauptgericht oder für 4-6 als Vorspeise:

  • 2 kleine rote Paprikaschoten
  • 100g altbackene Brotwürfel
  • 2 Eßl natives Olivenöl plus 60 ml
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Römersalatherzen, oder 1 kleiner Eichblattsalat
  • 60g schwarze Oliven, entkernt und grob gehackt
  • 2 Eßl Kapern in Salzlake, gut abgetropft und grob gehackt
  • 2 Eßl Petersilie grobgehackt
  • 10 Basilikumblätter, in feine Streifen geschnitten
  • 4 Frühlingszwiebeln, in dünnen Scheiben
  • 2 Eßl Rotweinessig
  • 1 Knoblauchzehe, feingehackt

Zubereitung:

Backofen auf 190°C vorheizen und ein Backblech mit Alufolie auskleiden. Die Paprikaschoten längs halbieren, entkernen und mit der Hautseite nach oben auf das Blech legen.
So lange rösten, bis die Haut schwarz ist und Blasen wirft (das dauert etwa 45-55 Min.). In eine Schüssel legen und abdecken und etwas abkühlen lassen. Dann die Haut abziehen. Die Schoten in 2,5 cm lange Streifen schneiden und beiseitestellen.

Brotwürfel in eine mittelgroße Pfanne geben. Mit 2 Eßl Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze rösten bis sie goldbraun sind. Auskühlen lassen.

Römersalat, Oliven Kapern, Petersilie, Basilikum, Frühlingsziwebeln und geröstete Paprika in einer großen Schüssel vermengen. Restliches Olivenöl, Essig, Knoblauch kräftig verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat damit beträufeln und die Croutons darübergeben. Sanft vermengen und sofort servieren.

Bei uns gibt es Grillkäse dazu.

Quelle: “Die moderne jüdische Küche”, Jacoby&Stuart Verlag

Fladenbrot

Alle Zutaten immer im Haus, wird dieses Brot auch mal schnell gebacken, wenn sonst keines mehr im Haus ist. Es schmeckt auch noch am nächsten Tag, bestrichen mit Ziegenkäse, belegt mit Schinken und Rucola. Köstlich

Fladenbrot

Für 4 Fladenbrote:

  • 500g Dinkelmehl 630
  • 20g Hartweizengrieß
  • 15g frische Hefe
  • 10g Salz
  • 50g gutes natives Olivenöl extra vergine
  • 320g lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Dinkelmehl und Grieß mischen und die Hefe in die Mischung reiben als würde man Streusel machen. Dann das Salz, das Olivenöl und das Wasser zugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine lang (ca. 15 Minuten) kneten. Mit einem bemehlten Teigschaber den Teig aus der Schüssel lösen, mit wenig Mehl bestauben, zu einem Ball formen und in die bemehlte Schüssel zurücklegen.

30 Minuten zugedeckt gehen lassen. 2 Backbleche mit Olivenöl großzügig fetten.

Teig in 4 gleich große Teile teilen. Auf jedem Backblech je 2 Teigstücke mit den Fingern in etwa 20 x 30 cm große Rechtecke drücken.

20 Minuten zugedeckt gehen lassen. Dann nochmal den Teig etwas auseinander drücken und weitere 10 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 220°C vorheizen und die Bleche nacheinander je 8-9 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Die Brote sollen nicht bräunen und weich bleiben. Nur dann kann man Hummus im Basar richtig damit essen.

Will man knusprige Fladen zum Dippen, läßt man sie einfach etwa 14-15 Minuten backen.

Quelle: Richard Bertinet, Brot für Genießer, Christian Verlag

Israelischer Wassermelonensalat

Schnell gemacht mit wenigen Zutaten und frischen Kräutern ist der Wassermelonensalat die ideale Sommerbegleitung zu Fleisch, Fisch oder Käse vom Grill oder aus der Pfanne.
Sehr erfrischend schmeckt er auch zu Hummus im Basar.

Israelischer Wassermelonensalat

Zutaten für 4 Personen:

  • 700g sonnengereifte Tomaten, entkernt und grob gehackt
  • 4 – 5 Minigurken, entkernt und grob gewürfelt
  • 500g grob gewürfelte Wassermelone
  • 1/2 mittelgroße rote Zwiebel, feingehackt
  • 2-3 Eßl Petersilie, feingehackt
  • 1-2 Eßl Korianderblättchen, feingehackt
  • Saft von 1-2 Biozitronen
  • 2 Eßl natives Olivenöl
  • 1 Teel Za´atar oder Sumach
  • 1/2 Teel Salz
  • 1/4 Teel Pfeffer, frischgemahlen

Zubereitung:

Tomaten, Gurken, Wassermelone, Zwiebel, Petersilie, Koriander in einer großen Schüssel vermengen.

Aus Zitronensaft, Olivenöl und den Gewürzen eine Marinade rühren. Kurz vor dem Servieren mit dem Salat vermengen.

Schmeckt sehr erfrischend, ist super schnell gemacht und hält sich im Kühlschrank bis zum nächsten Tag.

Quelle: Die moderne jüdische Küche, Leah Koenig, Jacoby&Stuart Verlag

Hummus im Basar

“Hummus im Basar” ist arabisch und bedeutet Hummus mit Fleisch.
Ganz fein schmeckt es, wenn man Fladenbrot selbst backt und alles damit, sozusagen als Löffelersatz, isst. Wassermelonensalat ist die sommerliche Ergänzung dazu.

IMG_1823 (1)-kleinHummus im Basar

Zutaten für 4 Personen:

  • Für den (unglaublich cremigen) Hummus:
  • 120ml Tahini
  • 80ml natives Olivenöl
  • 1 grosse Knoblauchzehe, grob gehackt
  • 3 Eßl Zitronensaft
  • Salz
  • 2 Dosen Kichererbsen (je 400g), die Flüssigkeit auffangen
  • Za´atar zúm Bestreuen

Zubereitung:

1 Eßl Olivenöl in einer Pfanne mild erhitzen und die grob gehackte Knoblauchzehe darin andünsten (weil ich rohen Knoblauch nicht vertrage, dünste ich ihn vorher an, den Schritt kann man aber auch überspringen.).
Knoblauch, Tahini, restliches Olivenöl, Zitronensaft und 2 Teel Salz in einem Foodprocessor pürieren, bis eine glatte Paste entstanden ist.
Kichererbsen dazugeben und pürieren, bis eine nicht zu glatte Masse entstanden ist, das dauert etwa 1 Minute. Auf niedrigster Stufe langsam etwa 1/3 der Kichererbsenflüssigkeit einarbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, das dauert etwa 2- 3 Minuten.
Nochmal mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Um den Hummus besonders cremig zu machen, kann man ihn jetzt durch ein feinmaschiges Sieb streichen, damit die Häutchen der Kichererbsen entfernt werden. Das ist eine Mordsarbeit und dauert ganz schön lang. Deshalb habe ich beim 2. Mal den ganzen Hummus durch mein Passiergerät der Kitchen Aid gejagt, das hat wunderbar funktioniert. Allerdings war das Endergebnis nicht ganz so cremig, wie die Siebvariante. Wer geduldig ist, entfernt die Häutchen der Kichererbsen schon vor dem pürieren, das hab ich auch schon mal gemacht und finde es weniger anstrengend als alles durchs Sieb zu drücken.

Zutaten für 4 Personen:

  • Für die Hackfleischsoße:
  • 250g Lammhack (ich nehme Rind oder Pute)
  • 2 Knoblauchzehen, feingehackt
  • 1 Teel Paprika, edelsüß
  • 1 Teel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/2 Teel Koriander, gemahlen
  • 1/2 Teel Zimtpulver
  • 1/4 Teel Cayennepfeffer
  • 1/2 Teel Salz
  • 1/4 Teel Pfeffer, frischgemahlen
  • 2 Eßl natives Olivenöl
  • 1 Zwiebel, feingehackt
  • 40g Pinienkerne
  • Za´atar zum Bestreuen
  • Olivenöl zum Beträufeln

Zubereitung:

Hackfleisch, Knoblauch, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Koriander, Zimt, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel mit den Händen gründlich verkneten. Zugedeckt 15 Minuten ruhen lassen.

Währenddessen die Pinienkerne und die gehackte Zwiebel im Olivenöl braten, bis die Zwiebel weich ist, das dauert 6-8 Minuten. Dann das Hackfleich dazugeben und anbraten bis es Farbe annimmt und krümelig ist. Beim Lammhack dauert das nur 3-4 Minuten. Rind oder Pute dauert ein bisserl länger, etwa 10 Minuten.

Hummus auf eine große Servierplatte löffeln und mit einem Löffel eine großflächige Mulde hineindrücken. Die Fleischmischung hineingeben, mit einer großzügigen Menge Za´atar bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Sofort servieren.

Bei mir gibt es Wassermelonensalat und Fladenbrot dazu, Rezepte folgen bald.

Quelle: Die moderne jüdische Küche, Jacoby&Stuart Verlag

Tomaten-Zucchini-Tarte

Nach 9 Wochen aufgezwungener Kochabstinenz bin ich so glücklich, jetzt endlich wieder das Messer schwingen zu können (wenn auch immer noch eingeschränkt), dass ich sogar zu Mittag koche. Aber nur wenn sich liebe Freundinnen ankündigen.

Zucchini-Tomaten-Tarte
Noch ohne Rucola……. die schnelle Zucchini-Tomaten-Tarte

Zucchini-Tomaten-Tarte
Fertig!

Zutaten für 4 Personen als kleine Zwischenmahlzeit:

  • 1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • 2 Eßl Creme fraiche
  • 1 Handvoll Cocktailtomaten, halbiert
  • 1 Eßl Olivenöl
  • 1 Handvoll Basilikumblätter, gehackt
  • etwas Kosher Salt
  • 1/2 Zucchini, in dünne Scheiben gehobelt
  • 2 Eßl Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Handvoll Rucola, grob gehackt
  • einige Basilikumblätter

Zubereitung:

Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Tomatenhälften mit Olivenöl, gehacktem Basilikum, Kosher Salt vermischen und kurz ziehen lassen.
Blätterteig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Creme fraiche gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei einen etwa 1 cm breiten Rand frei lassen. Zucchinischeiben und Tomatenhälften gleichmäßig auf der Creme fraiche verteilen, salzen und pfeffern und den Parmesan überstreuen.
Auf der untersten Schiene ca 20 Minuten backen bis der Rand leicht gebräunt ist.
Tarte in 9 Teile schneiden, mit Rucola und Basilikum bestreuen und gleich servieren.

Schmeckt gut als kleines Mittagessen oder am Abend als Snack zum Wein.

Quelle: eigenes Rezept

Gerösteter Blumenkohl mit Punjabi Gewürzen

Dieser indische Blumenkohl schmeckt so gar nicht nach Kohl. Die Röschen sind knusprig und schmecken leicht nussig, ja nicht mal die Küche riecht nach Kohl, sondern köstlich nach indischen Gewürzen. Weil wir keine Vegetarier sind und unser Blumenkohl nicht sonderlich groß ist, gibt es für uns noch gebratenen Fisch dazu, den ich mit der Marinade vom Blumenkohl bestreiche. Und weil wir hungrig sind, mache ich noch Gewürzreis dazu. Das Rezept poste ich bald.
Unbedingt beachten muss man, dass der Blumenkohl 2 Stunden in den Gewürzen marinieren soll. Also, rechtzeitig anfangen!

Gerösteter Blumenkohl mit Punjabi Gewürzen

Zutaten für 2 als Beilage:

  • 1 Blumenkohl (etwa 400g), in Röschen zerteilt
  • 1 1/2 Eßl Zitronensaft
  • 1/2 Teel Kurkuma
  • 1 Teel frischer Ingwer gerieben
  • 1 Teel Salz
  • 1/4 Teel Cayennepfeffer
  • 2 Teel Koriander gemahlen
  • 2 Teel Kreuzkümmel gemahlen
  • 2 Eßl Korianderblätter, grob gehackt
  • 2-3 Eßl Olivenöl
  • 1 Eßl Kreuzkümmelsamen

Zubereitung:

Zitronensaft mit Kurkuma in einer kleinen Schüssel verrühren.
Blumenkohlröschen in eine große Schüssel füllen und mit dem Zitronensaft-Kurkuma-Gemisch begießen.
Salz, Cayennepfeffer, Koriander, Kreuzkümmel und Korianderblätter mischen und über den Blumenkohl streuen. Mit einem großen Löffel gut vermischen (oder mit den Händen, dann aber mit Einweghandschuhen, Kurkuma färbt die Hände gelb!). 2 Stunden ruhen lassen, immer wieder mischen.

Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Kreuzkümmelsamen darin anrösten. Über den Blumenkohl gießen.

Backofen auf 220°C vorheizen. Blumenkohl auf einem Blech verteilen und im Ofen etwa 25 Minuten rösten, nach 15 Minuten einmal wenden.

Quelle: “Easy indisch vegetarisch” Madhur Jaffrey, Knesebeck Verlag

One Pot Wonder

One Pot Wonder – oder auch Wonderpot genannt – zeichnet sich dadurch aus, dass alle Zutaten, auch die Nudeln, zur gleichen Zeit in einen großen Topf geworfen werden und in kürzester Zeit, mit nur ein wenig umrühren, ein köstliches Gericht ergeben. Achten sollte man darauf, Nudeln zu verwenden, die etwa 10 Minuten Garzeit haben (also keine Reisnudeln oder ähnliche mit 3 Minuten Ziehzeit verwenden). Heute habe ich die TK Garnelen auch von Anfang an dazugegeben, da werden sie aber sehr fest. Es reicht, wenn man diese erst 3 Minuten vor Garzeitende zugibt.
Und übrigens, man kann zu dem Ganzen natürlich auch Eintopf sagen, das hört sich halt nicht ganz so trendy an.

Wonderpot
Alles im Topf, bereit zum Kochen.

Wonderpot
Nach 10 Minuten fertig.

Wonderpot
Köstlich.

Zutaten für 2 Personen:

  • 150g Udon Nudeln
  • 1/2 rote Paprikaschote, in Streifen geschnitten
  • 1 kleiner Brokkoli in Röschen zerteilt
  • 1 Handvoll grüne Bohnen
  • 1 Karotte, geschält und in Streifen geschnitten
  • 2 Schalotten, geschält und geviertelt
  • 1 Knoblauchzehe, halbiert
  • 2 1/4 Cups Wasser
  • 1 Eßl Hühnerbrühe Instant
  • 1 Eßl Erdnussbutter
  • 1 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • 1 Stück Ingwer, in feine Streifen geschnitten
  • 1 – 3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 1 Eßl Sojasauce
  • 1/2 Eßl Palmzucker
  • 1 Handvoll Shiitake Pilze, halbiert oder geviertelt, je nach Größe
  • etwa 200g Garnelen (TK)
  • Zum Servieren:
  • 1 Handvoll Korianderblätter gehackt
  • 1 Eßl Limettensaft

Zubereitung:

Alle Zutaten, bis auf die Garnelen, in einen großen Topf füllen und zudecken. Zum Kochen bringen und wenn die Nudeln zusammenfallen, gut in die Flüssigkeit rühren. Dann die Hitze reduzieren und alles etwa 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Immer wieder umrühren. 3 Minuten vor Garzeitende die Garnelen einrühren. Wenn die Nudeln gar sind, mit Limettensaft abschmecken und mit Korianderblättchen bestreut servieren.

Ganz einfach, gut vorzubereiten und sogar für Nichtköche machbar.

Quelle: Inspiriert von Hungermama, abgewandelt nach Kühlschrankinhalt;

Curry aus grünen Linsen mit Grünkohl

Aus meinem neuen Kochbuch “Easy indisch vegetarisch” ist dieses köstliche Curry. Beide, sowohl Kochbuch als auch Curry, sind sehr empfehlenswert.

Curry aus grünen Linsen und Grünkohl

Zutaten für 2 – 4 Personen

  • 250g grüne Linsen
  • 1/4 Teel Kurkuma, gemahlen
  • 1/2 Teel Cayennepfeffer
  • 120g grüne Bohnen, in 2cm Stücke geschnitten
  • 100g Grünkohl, von den Rippen und Stielen befreit, fein gehackt
  • 3 Eßl Korianderblättchen, gehackt
  • 1 mittelgroße Karotten, in 5mm dicke Scheiben geschnitten
  • 1 1/4 Teel Salz
  • Für die Currypaste:
  • 1 Teel frischer Ingwer, gerieben
  • 1 Knoblauchzehe, gerieben
  • 1 Teel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 2 Teel Koriander, gemahlen
  • 3 Eßl Olivenöl
  • 1/4 Teel Kreuzkümmelsamen
  • 1 Eßl Schalotte, fein gehackt
  • 2 Eßl passierte Tomaten

Zubereitung:

Linsen mit 1,2 Liter Wasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen. Bei leicht geöffnetem Deckel 20 Minuten leise köcheln lassen. Cayennepfeffer, Bohnen, Grünkohl, Koriander, Karotten und Salz
unterrühren und nochmal bei leicht geöffnetem Deckel 20 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Currypaste herstellen, dafür Ingwer, Knoblauch, Kreuzkümmel und Koriander mit 50ml Wasser gut verrühren. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Kreuzkümmelsamen 5 Sekunden lang anrösten, dann die Schalottenwürfel braten, bis sie leicht bräunen. Die Gewürzpaste einrühren und erhitzen bis sich das Öl am Rand absetzt. Dann die passierten Tomaten einrühren und ebenfalls anbraten, bis sich das Öl wieder absetzt.

Die Currypaste in die gegarten Linsen rühren und noch 5 Minuten ziehen lassen.

Das Curry kann mit Reis oder Naan-Brot serviert werden, wir essen es pur.

Quelle: “Easy Indisch Vegetarisch”, Madhur Jaffrey, Knesebeck Verlag

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