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Überbackene Putenschnitzel alla Pizzaiola mit Zucchinigemüse

Urlaubszeit. Was macht man mit dem ganzen Gemüse im Kühlschrank, wenn man ein paar Tage verreisen will? Ganz einfach wäre eine bunte Gemüsepfanne mit geschnetzeltem Putenfleisch. Das ist aber nicht immer das Beste. Bei mir zumindest. Heute hatte ich Lust mal was anderes zu kochen als sonst so nach der Arbeit. Also schnell in der Mittagszeit das Internet durchforstet und auf Pizzaiola gestoßen. Italienisch war ohnehin in meinem Kopf, weil Italien nur ein wehmütiges Reiseziel in weiter Ferne ist, momentan. Den Mozzarella wollte ich eigentlich in die Schnitzel füllen, leider waren diese absolut nicht zum Füllen geeignet, sodass der Käse halt obendrauf durfte. Und Zucchini kriegt man schon irgendwie gebraten. Mit Kräutern von der Dachterrasse wird alles fein gewürzt.

Für 2 Personen:

  • Für die Schnitzel:
  • 3 kleine Putenschnitzel
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Mehl zum Bestäuben
  • 1 Kugel Mozzarella, ganz klein gewürfelt
  • 1 Handvoll Basilikumblätter, fein gehackt
  • 1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Olivenöl zum Braten
  • Für das Zucchinigemüse:
  • 3 mittelgroße Zucchini, längs halbiert und in 1 cm große Stücke geschnitten
  • 1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
  • Für die Pizzaiola:
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Handvoll Salbeiblätter, in Streifen geschnitten
  • 8-10 schwarze Oliven, entsteint und halbiert
  • 2 Teel. Kapern
  • Salz und Pfeffer
  • 1 gute Prise Zucker
  • 1 kleine getrocknete Chilischote
  • 1 Schuß guter Balsamico
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Die Schnitzel zwischen zwei Frischhaltefolien dünn klopfen.

In einer hohen Pfanne die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in heißem Olivenöl glasig anbraten. Salbei unterrühren und kurz mit braten, die Tomatenstücke aus der Dose dazugeben, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Chilischote würzen und bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Mit Balsamico abschmecken.

Zucchinistücke in einer zweiten Pfanne in heißem Olivenöl scharf anbraten, bis sie Bratspuren zeigen. Salzen und pfeffern. Am Schluß die Frühlingszwiebelringe noch kurz mitschwenken, alles aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Mozzarellawürfel, Basilikum und Knoblauch vermengen.

Backofengrill vorheizen.

In der zweiten Pfanne nochmal etwas Öl erhitzen und die gewürzten und mit Mehl bestaubten Putenschnitzel darin von beiden Seiten kurz scharf anbraten. Die gebratenen Schnitzel auf der Tomatensoße verteilen, das Mozzarella-Basilikum-Gemisch gleichmäßig auf die Putenschnitzel löffeln und unter dem Backofengrill etwa 5-10 Minuten schmelzen lassen, bis der Käse leicht braun ist.

Die Zucchiniwürfel währenddessen nochmal in die Pfanne geben, kurz durchschwenken, evtl. nachwürzen und sofort mit den überbackenen Schnitzeln und der Pizzaiola servieren.

Quelle: Resteessen, selbst kreiert,

Zucchini-Lentil- Fritters

Knusprige vegetarische Puffer, die so gut sind, dass es das nächste Mal unbedingt die doppelte Menge gibt.

Zutaten für etwa 10 – 13 Fritters:

  • 230g rote Linsen
  • 1 Zucchini (etwa 350g)
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • 1/4 Teel Cayennepfeffer
  • 1/4 Teel Kurkuma
  • etwa 10 Stängel Petersilie
  • 1 Teel Zitronenschale
  • reichlich Ghee oder Olivenöl
  • Für den Dip:
  • 1 Becher griechischer Joghurt
  • Zitronensaft
  • Salz

Zubereitung:

Die Linsen waschen. Diese dafür in eine Schüssel füllen mit Wasser bedecken und etwa 3-4 mal spülen, bis die Hand im Wasser sichtbar ist. Dann mit Wasser bedecken und mindestens 1 oder bis zu 12 Stunden quellen lassen (ich hatte sie 3 Stunden im Wasser)

Die Zucchini quer in 3 Teile teilen und diese in Streifen schneiden die ca 1 cm dick sind. In etwa wie Pommes. Die Zwiebel ebenfalls in Streifen schneiden. Beides in ein Sieb geben, salzen, gut vermischen und 1 Stunde Wasser ziehen lassen. Dann mit einem Geschirrtuch vorsichtig trocken tupfen.

Rote Linsen abgießen und in einen Food Processor füllen, 1 Teel Salz, Cayennepfeffer und Kurkuma dazugeben und pürieren. Sie sollen eine püreeartige Konsistenz haben, brauchen aber nicht fein musig sein.

Linsenpüree, Zucchinistifte, Zwiebelstreifen in einer Schüssel vermengen. Petersilienblätter nur von den groben Stängeln zupfen, aber an den feinen Stielen lasse. Mit Zitronenschale unter die Linsen-Zucchini-Masse heben. Es ist viel mehr Gemüse als Linsen, aber das ist schon richtig so.

Ghee oder Öl zweifingerhoch in einer kleinen beschichteten Pfanne erhitzen. Eßlöffelweise Teig in das heiße Fett geben, mit dem Löffel, den man vorher ins heiße Fett getaucht hat, flachdrücken und auf jeder Seite ca 3-4 Minuten braten, bis die Fritter schön braun und knusprig sind. Auf einem Küchentuch oder Gitter abtropfen lassen, sofort salzen und im Ofen warmhalten, bis alle Fritter gebacken sind.

Mit einem Joghurt Dip servieren. Dafür griechischen Joghurt mit Zitronensaft und Salz würzen.

Quelle: Bon Appetit, Zucchini-Lentil-Fritters, Sohla El-Waylly

Omelette mit Schinken, Käse und Gemüse

Als ich Kind war, bestellte ich mir gerne in Restaurants Omelette. Ich erinnere mich an Champignonfüllung, ich glaube es war auch immer Käse dabei. Ich habe aber nicht die geringste Ahnung, ob das Gericht auf der Kinderkarte stand, und ob es eine solche damals schon gab. Aber die Eierspeise war immer sehr fein und ich aß sie gerne. Warum Omelette irgendwann nicht mehr auf Wirtshausspeisekarten zu finden war, ist reine Vermutung: Entweder verschwand es während des Cholesterinfeldzugs gegen das Ei, oder Köche haben heute einfach keine Zeit mehr in Modulküchen selbst Eierspeisen zuzubereiten? Schade. Also, falls ihr zuviele Eier für Ostern gekauft habt, dann ist das das richtige Rezept der Eierschwemme Herr zu werden.

Für 2 Personen:

  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 hellgrüne Stange Sellerie (ich nehme ein kleines Stück Knollensellerie), klein gewürfelt
  • 4 dünne Speckscheiben, klein gewürfelt
  • 1/2 rote Paprikaschote, klein gewürfelt
  • 1/2 Zucchini, klein gewürfelt
  • 1 Eßl Öl
  • 2 Eßl gemischte Kräuter, frisch gehackt
  • 4 Scheiben gekochter Schinken, gewürfelt
  • 6 große, frische Bio Eier
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Eßl Butter
  • 4 Eßl milder Bergkäse, gerieben
  • Kresse zum Bestreuen

Zubereitung:

Gemüse und Speck in Öl kräftig anbraten. Schinkenwürfel dazugeben, mit den Kräutern vermischen und beiseite stellen.

Eier in einer Schüssel mit einer Gabel vollständig verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen. In einer beschichteten Pfanne Butter schmelzen lassen. Die Eier einlaufen lassen und bei mittlerer bis kleiner Hitze warten, bis das Omelette auf der Unterseite gestockt, die Oberfläche aber noch flüssig ist. Mit Gemüse und Schinkenwürfeln und Käse bestreuen.

Das Omelette mithilfe einer Kuchenpalette zu einem Halbkreis zusammenklappen und auf kleiner Flamme zugedeckt noch etwa 3-4 Minuten ziehen lassen.

Noch heiß mit Kresse bestreut servieren.

Wer morgens gerne schon herzhaft isst, kann das Omelette auch zum Brunch servieren.

Quelle: Servus, Gute Küche, Frühling/Sommer2016, abgewandelt

Ratatouille nach Bon Appetit

Auf meiner Dachterrasse sind alle Pflanzen im Topf. Die sind zwar alle recht dekorativ, auf eine große Ernte bei meinen wenigen Nutzpflanzen brauche ich aber normalerweise nicht hoffen. Im vergangenen Sommer war das anders. Aus je einem Topf, die für die Fensterbank gedacht sind, wuchsen Massen an Zitronenmelisse, Oregano, Majoran, sogar Thaibasilikum. Das Strauchbasilikum war und ist immer noch so hoch, dass ich es immer wieder kürze, auch wenn ich gar keines brauche. Bei den Erdbeeren konnte ich wenigstens 3 Ernten einfahren und habe mehrere Ableger verschenkt und neue Pflänzchen gezüchtet. Die Cocktailtomaten wurden immer für dieses Ratatouille geerntet, und das bestimmt 5 mal. Wie schön muss es sein, in einem Land zu leben, wo sogar Zitronen wachsen?

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 kleine Zucchini, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 1 Aubergine, geschält und in etwa 1 1/2 cm große Stücke geschnitten
  • 1 große Zwiebel in 1 cm breite Streifen geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 rote Paprikaschote, in 1 cm große Stücke geschnitten
  • Cocktailtomaten, gut 2 Handvoll
  • reichlich gutes Olivenöl
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 getrocknete kleine Chilischote
  • Basilikum, 1 Handvoll, grob zerzupft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zucchinischeiben und Auberginenstücke in ein Sieb geben, reichlich salzen und mit den Händen das Salz etwas einmassieren. Etwa 30 Minuten ziehen lassen. Dann mit einem Küchentuch gut abtrocknen.

Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einem großen schweren Topf etwa 1/8l Olivenöl erhitzen. Die abgetrockneten Zucchini und Auberginen in 2 Portionen bei starker Hitze schön braun anbraten. Das dauert ungefähr 5-8 Minuten. Herausnehmen und beiseite stellen. Im gleichen Topf wieder 1/8l Olivenöl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Thymian und Paprikastücke bei etwas milderer Hitze anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Gut salzen und pfeffern. Die Chilischote dazu bröseln. Die Hälfte der Cocktailtomaten unterrühren. Zucchini und Auberginen einrühren, die restlichen Tomaten überstreuen und den Topf ohne Deckel etwa 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen. Auf einer vorgewärmten Platte, mit Basilikum bestreut, servieren.

Dazu schmeckt: Grillkäse, Brot, Steak, Fisch. Auch über Nudeln oder Couscous, oder am nächsten Tag kalt ist Ratatouille sehr köstlich. Es lohnt sich also durchaus, die doppelte Menge zu kochen.

Quelle: Bon Appetit, Classic Ratatouille nach Andy Baraghani

Ofenorzo mit Auberginen und Mozarella

Obwohl das Essen ganz eindeutig draußen auf der Dachterrasse verspeist wurde, habe ich es bis jetzt nicht geschafft, das Rezept zu bloggen. Aber weil Aufläufe auch gut im Winter schmecken, und der ist hier seit heute mit Schnee und Matsch eingezogen, poste ich es eben jetzt.

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Aubergine, in etwa 1 cm große Würfel geschnitten
  • 1 kleine Zucchini, in etwa 5mm große Würfel geschnitten (im Original 1 Selleriestange)
  • 1 Karotte, fein gewürfelt
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 Tomaten, enthäutet und gewürfelt
  • 2-3 Eßl Olivenöl
  • 1-2 Teel getrockneten Oregano
  • 1 Prise Zucker
  • 140g Orzo (werden hier oft als Kritharaki-Nudeln verkauft)
  • 1 Schuß Weißwein, trocken
  • 200ml passierte Tomaten (etwa 1 Dose)
  • 150ml Gemüsebrühe
  • Salz,Pfeffer
  • 1 Teel Harissa
  • 1 Kugel Mozzarella (anderer geriebener Käse geht auch, davon etwa 200g)

Zubereitung:

Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einem großen Topf 2 Eßl Öl erhitzen und die Aubergine bei großer Hitze rundrum gut braun braten, das dauert etwa 8 Minuten. Angebratene
Auberginen herausnehmen, zur Seite stellen. Die Zucchiniwürfel in der gleichen Pfanne mit dem restlichen Öl schön braun anrösten, ebenfalls herausnehmen und zur Seite stellen. Jetzt die Zwiebel-, Knoblauch- und Karottenwürfel im verbliebenem Fett anschwitzen. Oregano dazustreuen und kurz mitrösten. Orzo gut einrühren und alles mit Weißwein ablöschen. Wein einkochen lassen. Jetzt die passierten Tomaten, die gewürfelten Tomaten, die Zucchini- und die Auberginenwürfel und die Gemüsebrühe einrühren. Gut mit Salz (1/2 Teel) und Pfeffer, Harissa und 1 Prise Zucker würzen. Mozzarellawürfel oder anderen Käse gut untermengen. Topf mit Deckel oder Folie abgedeckt im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen. Dann den Deckel abnehmen und nochmal ohne Deckel ca 15 Minuten garen.

Gleich in tiefen Tellern servieren.

Quelle: grain de sel, leicht nach Kühlschrankinhalt abgewandelt

Zitronen Couscous mit Gemüse

Abgekühlt und ohne Garnelen eignet sich der (oder heißt es das?) Zitronen Couscous  auch gut als Salatbeilage zu Grillfleisch oder -fisch.

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 300g Couscous
  • 2-3 Teel Gemüsebrühe Instant
  • 600ml Wasser
  • 1 Zucchini, gewürfelt
  • 1 Karotte, gewürfelt
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1/2 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • 1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • etwa 10 TK Garnelen, aufgetaut, optional
  • 1 Tasse TK Erbsen
  • 2 Teel Currypulver (ich nehme Sahara Curry von Lebensbaum)
  • Olivenöl
  • Saft und Schale von 1 Bio Zitrone
  • 1 großes Bund Petersilie, fein gehackt
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Couscous in einem großen Topf mit dem Brühepulver mischen und mit 600ml kochendem Wasser aufgießen. Zudecken und 10 Minuten quellen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zucchini-, Karotten-, Zwiebelwürfel darin scharf anbraten. Paprikawürfel dazugeben kurz mitschwitzen, Erbsen und Garnelen mit einrühren,
mit Currypulver bestäuben, salzen und pfeffern. Den Couscous, Zitronensaft und -schale und reichlich Petersilie vorsichtig unterheben. Mit Chili- und Frühlingszwiebelringen und der restlichen Petersilie bestreut servieren. Evtl. noch wenig Olivenöl darüber träufeln.

Quelle: Rapunzel Rezeptkarte aus dem Biomarkt, abgewandelt

Tomaten-Zucchini-Tarte

Nach 9 Wochen aufgezwungener Kochabstinenz bin ich so glücklich, jetzt endlich wieder das Messer schwingen zu können (wenn auch immer noch eingeschränkt), dass ich sogar zu Mittag koche. Aber nur wenn sich liebe Freundinnen ankündigen.

Zucchini-Tomaten-Tarte
Noch ohne Rucola……. die schnelle Zucchini-Tomaten-Tarte

Zucchini-Tomaten-Tarte
Fertig!

Zutaten für 4 Personen als kleine Zwischenmahlzeit:

  • 1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • 2 Eßl Creme fraiche
  • 1 Handvoll Cocktailtomaten, halbiert
  • 1 Eßl Olivenöl
  • 1 Handvoll Basilikumblätter, gehackt
  • etwas Kosher Salt
  • 1/2 Zucchini, in dünne Scheiben gehobelt
  • 2 Eßl Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Handvoll Rucola, grob gehackt
  • einige Basilikumblätter

Zubereitung:

Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Tomatenhälften mit Olivenöl, gehacktem Basilikum, Kosher Salt vermischen und kurz ziehen lassen.
Blätterteig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Creme fraiche gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei einen etwa 1 cm breiten Rand frei lassen. Zucchinischeiben und Tomatenhälften gleichmäßig auf der Creme fraiche verteilen, salzen und pfeffern und den Parmesan überstreuen.
Auf der untersten Schiene ca 20 Minuten backen bis der Rand leicht gebräunt ist.
Tarte in 9 Teile schneiden, mit Rucola und Basilikum bestreuen und gleich servieren.

Schmeckt gut als kleines Mittagessen oder am Abend als Snack zum Wein.

Quelle: eigenes Rezept

Zucchini-Manouri-Krapfen

Wieder ist ein neues Ottolenghi Kochbuch bei uns eingezogen. Dieses Mal kocht Ottolenghi mit seinem Küchenchef aus dem Nopi Restaurant in London. Ramael Scully ist je zu einem Viertel Ire, Malaye, Chinese und Inder und kreiert sehr aufregende Gerichte. Fast alle sind eine Mischung aus europäischen und asiatischen Geschmacksrichtungen und alle sind sehr aufwändig. Richtige Restaurantküche eben. Das einzige, halbwegs einfache Gericht in diesem Buch – einfach deshalb, weil nicht 3 Tage im Voraus schon mariniert und vorbereitet werden muß – sind diese Krapfen:

Fein!

Zucchini-Manouri-Krapfen

Zutaten für 24 kleine Krapfen:

  • Zucchini-Manouri-Krapfen
  • 580g grob geraspelte Zucchini
  • 2 kleine Schalotten, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • abgeriebene Schale von 1 Bio Limette
  • 60g Mehl vermischt mit 1/2 Teel Backpulver
  • 2 Eier, leicht verquirlt
  • 2 1/2 Teel gemahlener Koriander
  • 1 1/2 Teel gemahlener Kardamom
  • 150g Manouri (oder Feta), in 1 cm große Stücke zerbrochen
  • etwa 150ml Sonnenblumenöl zum Braten
  • Salz und Pfeffer
  • Limettencreme:
  • 200g Sauerrahm
  • Korianderlättchen gehackt
  • 1/2 Teel gemahlener Kardamom
  • abgeriebene Schale und Saft einer Bio Limette

Zubereitung:

Für die Limettencreme sämtliche Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und bis zum Servieren kalt stellen.

Die geraspelten Zucchini in einem Sieb mit 1 Teel Salz bestreuen, 10 Minuten stehen lassen, dann mit den Händen ausdrücken, die Masse soll nur noch ein wenig feucht sein.
In eine große Schüssel geben, Schalotten, Knoblauch, Limettenschale, Mehl, Eier, Koriander und Kardamom sowie etwas schwarzen Pfeffer dazugeben und gründlich vermengen. Zuletzt den Manouri unterziehen, vorsichtig, dass er nicht zerfällt.

Einen kleinen Frittiertopf ohne Gitter mit soviel Öl (etwa 5-6 cm hoch) füllen, dass die Krapfen schwimmen. Öl erhitzen. Mit zwei Suppenlöffeln aus der Masse Nocken abstechen und ins heiße Öl gleiten lassen und 3-4 Minuten frittieren. Nicht mehr als 3 Krapfen auf einmal ins heiße Öl geben sonst wird das Öl zu kalt und die Krapfen saugen sich zu sehr mit Öl voll. Im 220°C heißen Ofen 5 Minuten fertigbacken.

Die Krapfen schön auf einer Platte anrichten und mit der Limettencreme servieren.

Quelle: NOPI Ottolenghi, Scully; DK Verlag

Zucchinipuffer mit Joghurtsauce

Während des ganzen Sommers bin ich mit frischen Zucchini aus dem Garten einer Freundin meiner Mutter versorgt worden. Und sämtliche Früchte sind in meinem Spiralizer zu Spaghetti geschnitten worden. Die mit dem Spiralschneider geschnittenen Courgetti lassen sich besonders schön in eine runde Pufferform legen. Schmecken tun sie deshalb natürlich besonders köstlich 😉

Zucchinipuffer mit Joghurtsauce

Zutaten für 2 Personen:

  • Für die Zucchinipuffer
  • 500g Zucchini
  • Salz
  • 1 Schalotte (oder 3 Frühlingszwiebeln), in feine Ringe geschnitten
  • 1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 3 Zweige Minze und Dill, die Blättchen fein gehackt
  • 90g Feta, fein gewürfelt (oder anderer Hartkäse, fein gerieben)
  • 2 Eier
  • 50g Mehl
  • 1/4 Teel Harissa
  • 1 Teel Sumach
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
  • Für den Kräuterjoghurt
  • 2 Stängel Petersilie fein gehackt
  • je 1 Zweig Minze und Dill, die Blättchen fein gehackt
  • 150g griechischer Joghurt
  • 1/8 Teel Harissa
  • etwas Sumach, etwas Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt (lasse ich weg)

Zubereitung:

Den Joghurt mit den gehackten Kräutern, den Gewürzen, Zitronensaft und Salz verrühren.

Zucchini fein raspeln oder auf dem Spiralschneider in Spaghetti schneiden. Dann aber noch in etwa 10cm lange Streifen kürzen. Zucchinistreifen mit Salz bestreuen und 10 Minuten ziehen lassen. In einem Sieb gut abtropfen lassen. Danach ganz gut ausdrücken.

Schalottenringe, Fetawürfel, Kräuter, Gewürze, Eier, Mehl und die Zucchinispaghetti gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer großen beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Portionsweise kleine Puffer aus jeweils 1 Esslöffel Zucchinimasse hineinsetzen. Von jeder Seite bei mittlerer Hitze in ca. 4 Minuten goldbraun braten. Puffer auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Im 80°C heißen Ofen warmhalten, bis alle Puffer gebraten sind.

Mit dem Kräuterjoghurt servieren.

Quelle: www.kuechengoetter.de/Mücver, abgewandelt

Schnelle Gemüse-Hackfleisch-Pfanne

Es war noch Mascarpone da, Brokkoli und Gorgonzola, eine Zucchini war einsam im Gemüsefach und wollte gegessen werden, Erbsen sind immer im Gefrierfach , Hackfleisch liegt meistens daneben. S. hatte gaaaanz großen Hunger und wollte schnell was zu essen, ich auch. In weniger als 1 Stunde wurde gekocht, gegessen und gespült und jetzt ist sogar noch Zeit zum Bloggen, wow.

Schnelle Gemüse-Hackfleischpfanne

Zutaten für 2:

  • 1/3 Brokkoli in Röschen
  • 1 kleine Zucchini, längs halbiert und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten
  • einige Frühlingszwiebeln, in Ringe
  • 1 Tasse Erbsen TK
  • 5 – 6 Champignons geviertelt
  • 250g Hackfleisch
  • 1 Teel Salz
  • 1 Teel Himmel auf Erden Bratengewürz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • 1 – 2 Teel Thymian
  • ÖL zum Anbraten
  • 1 Eßl Mehl
  • 125g Wasser
  • 125g Mascarpone
  • etwa 50g Gorgonzola klein gewürfelt
  • italienische Kräuter (TK)

Zubereitung:

Hackfleisch mit den Gewürzen und dem Thymian verkneten und zugedeckt etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Hackfleisch anbraten bis es krümelig wird, Knoblauchzehe und Frühlingszwiebeln kurz mit dünsten. Dann den Brokkoli und Champignons dazugeben und unter Rühren gut 10 Minuten anbraten. Alles mit dem Mehl bestauben und gut durchrühren. Mit dem Wasser aufgießen und kurz aufkochen lassen, bis die Soße eindickt, dann Mascarpone einrühren und gut 10 Minuten köcheln lassen, bis der Brokkoli anfängt weich zu werden, jetzt die Zucchinistücke dazugeben und nochmal 10 Minuten köcheln.
Erbsen 2 Minuten in der Pfanne erhitzen, dann noch die Gorgonzolawürfelchen unterrühren und mit den italienischen TK Kräutern bestreuen.
Natürlich kann man im Sommer auch frische Kräuter, wie Basilikum, Kerbel, Thymian, Estragon etc. nehmen.

 

Quelle: Resteessen