Category Archives: Gemüse

Süßkartoffel Wedges mit Zitronengras Creme Fraiche

Hiermit läute ich erneut eine Ottolenghi Kochphase ein.

Zutaten für 2 als Hauptgericht:

  • 2-3 Süßkartoffeln (ca. 900g)
  • Olivenöl
  • 1 1/2 Teel gemahlener Kardamom
  • 1 Teel Salz
  • 1 rote Chilischote, gehackt
  • frische Korianderblättchen, gehackt
  • 200g Creme fraiche
  • 1/2 Stängel Zitronengras, ganz fein gehackt
  • 30g Ingwer, gerieben
  • 1/2 Teel Salz
  • Saft und Schale von 1 Limette

Zubereitung:

Backofen auf 210°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
1 Backblech mit Backpapier auskleiden. Backpapier mit Olivenöl auspinseln.
Süßkartoffeln gut waschen und trocknen. Die Süßkartoffeln ungeschält längs in 8 Wedges teilen.
Meine Süßkartoffeln waren riesig, so dass ich sie in 16 Wedges geteilt habe.
Die Stücke auf das Backpapier legen und mit Olivenöl bepinseln. Kardamom und Salz mischen und die Stücke gleichmäßig damit bestreuen. Im Backofen ca 25 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt und weich sind.
Während die Süßkartoffeln im Ofen sind, die Creme fraiche mit Zitronengras, Ingwer, Salz und Limettensaft und -schale verrühren.

Süßkartoffelstücke auf einer großen Platte anrichten, mit Chiliwürfeln und Korianderblättchen bestreuen und mit Zitronengras Creme fraiche servieren.
Die Wedges schmecken am Besten lauwarm.

Quelle: Ottolenghi Genussvoll vegetarisch, DK Verlag

Schwarzwurzel Risotto mit Lachs

Selten, sehr selten gibt es Schwarzwurzeln in meiner Küche. Das hat nur einen Grund, Schwarzwurzeln schälen bedeutet (auch unter fließendem Wasser) eine derart klebrige Sauerei, dass die Hände (wenn sie nicht unter dem kalten Wasser erfroren sind) bis zum nächsten Morgen noch kleben. Selbst Spülbecken und sämtliche Töpfe, in denen die noch nicht gekochten Wurzeln liegen,  sind von dem milchig weißen, klebrigen Saft überzogen.  Auch noch nach dem Spülen. Einmal gekocht klebt nichts mehr und sie schmecken gut, sehr gut. Deshalb tue ich mir das immer mal wieder an.

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 400g Schwarzwurzeln
  • 1 Eßl Zitronensaft
  • 1 Zwiebel, feingewürfelt
  • 1/2 rote Chilischote, feingewürfelt
  • 1/2 Bund Petersilie, feingehackt
  • 1 getrocknete Tomate, feingewürfelt
  • 700ml kochend heiße Gemüsebrühe
  • 5 Eßl Olivenöl
  • 200g Risottoreis
  • 100ml Weißwein
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Eßl Butter
  • 1 Eßl Pinienkerne
  • 2 Lachsfilet (je 125g)
  • Zitronenschale und Saft

Zubereitung:
Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser schälen und sofort in eine Schale mit Wasser und Zitronensaft legen (das verhindert, dass die Schwarwurzeln braun werden).
Wenn alle Schwarzwurzeln geschält sind, von jeder Stange das obere Drittel abschneiden und der Länge nach halbieren, wieder zurück in das Zitronenwasser legen. Die restlichen Wurzeln schräg in etwa 5mm dicke Scheiben schneiden.

2 Eßl Olivenöl in einem schweren Topf erhitzen, Zwiebelwürfel darin anschwitzen, Schwarzwurzelscheiben dazugeben und kurz mitschwitzen lassen. Den Reis ebenfalls unterrühren und solange rühren, bis alle Reiskörner von Öl überzogen sind. Wein angießen und kurz einkochen lassen. Dann nach und nach die heiße Gemüsebrühe angießen (immer soviel, dass der Reis gerade mit Brühe bedeckt ist) und unter stetem Rühren den Reis garen (etwa 20-25 Minuten). Salzen und pfeffern.

In einer kleinen Pfanne 1 Eßl Olivenöl und 1 Eßl Butter schmelzen und die restlichen Schwarzwurzelstücke braun anbraten, Pinienkerne, Tomaten und Chili einrühren, kurz mitbraten.

Restliches Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen. Lachs salzen und pfeffern, im heißen Fett auf beiden Seiten braten, bis er außen braun aber innen noch glasig ist. Mit Zitronenschale und -saft würzen.

Risotto in tiefe Teller füllen. Schwarzwurzelstücke, Tomaten, Pinienkerne über, Lachs neben das Risotto legen und mit Petersilie bestreuen. Ein paar Spritzer Zitronensaft über jeden Teller und sofort servieren.

Quelle: essen&trinken

Latkes

Latkes sind ganz knusprige, köstliche, fettige Kartoffelpuffer aus der jüdischen Küche. Zu Latkes werden sie aber erst wenn man einige Dinge beachtet.
Diese wären:
-die Kartoffeln und anderen Wurzeln grob reiben
-Kartoffeln danach mit kaltem Wasser abwaschen
-dann gut trocknen und zwar in einem sauberen Küchenhandtuch
-mit Eiweiß und wirklich nur mit Eiweiß verrühren
Das weiß ich deshalb so genau, weil ich mir das alles beim 1. Versuch gespart habe. Geschmeckt haben die Küchlein schon auch,  aber da waren es eben  “nur” Kartoffelpuffer.

Latkes

Zutaten für 12 Latkes:

  • Für die Latkes:
  • 600g festkochende Kartoffeln, geschält und grob gerieben
  • 300g Pastinaken, geschält und grob gerieben
  • 1 Teel Salz
  • reichlich Pfeffer
  • 2 Eßl Maisstärke
  • 4 Eiweiß
  • 30g Schnittlauch in feine Ringe geschnitten
  • reichlich Bratöl
  • etwa 80g Butter
  • Für den Dip:
  • 1 Becher griechischer Joghurt
  • Salz, Pfeffer
  • frische Kräuter
  • Buddhas Bauch Gewürz von Herbaria

Zubereitung:

Die geriebenen Kartoffeln in eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen um die Stärke abzuwaschen.
Dann in einem Sieb gut abtropfen lassen und in einem sauberen Küchentuch trocken tupfen. Die Kartoffeln sollen wirklich trocken sein.
Die Pastinaken mit dem Salz, dem Pfeffer, der Maisstärke, den Kartoffeln, dem Schnittlauch und den Eiweißen gut vermengen.

In einer Pfanne reichlich Öl erhitzen und einen Teelöffel Butter dazugeben. Puffer von 1cm Höhe und etwa 8cm Durchmesser einfüllen, flach drücken und auf jeder Seite etwa 3 Minuten goldbraun und knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Ofen bei 90°C warmhalten, bis alle Latkes gebraten sind.

Joghurt mit Salz, Pfeffer und Gewürzen verrühren und zu den Latkes servieren.

Ich hatte nur 500g Kartoffeln und eine kleine Pastinake, so dass ich mit Karotte und Knollensellerie, ebenfalls grob gerieben, ergänzte. Sehr fein.

Quelle: “Jerusalem” Ottolenghi, DK-Verlag

Omelette mit Bohnen-Pilz-Füllung

S. ist kein großer Gorgonzolafreund, obwohl er Käse über alles liebt. Auch bei diesem Gericht hat er wieder den sonderbaren Geschmack bemerkt und beanstandet. Dabei macht der Schimmelkäse das ganze Gericht rund, wie ich finde.
Aber das Problem ist schnell gelöst.  Bei S. streue ich eben das nächste Mal Bergkäse drüber.

Omelette mit Bohnen-Pilz-Füllung

Zutaten für 2 Personen:

  • 4 Eier
  • 2 Eßl Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 100g grüne Bohnen, 6 Minuten im Dampfgarer vorgegart
  • 80g Brokkoliröschen, 4 Minuten im Dampfgarer vorgegart
  • 1 Karotte, in dünne Streifen geschnitten
  • 1 Schalotte, längs geachtelt
  • 1 Knoblauchzehe, halbiert
  • 150g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 1 Eßl Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 2-3 Eßl Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 2-3 Thymianzweige
  • 50g Gorgonzola gewürfelt (S. würde Bergkäse bevorzugen)

Zubereitung:

Bohnen und Brokkoli gut abtropfen lassen. Knoblauchhälften und Karottenstreifen im Olivenöl und wenig Butter andünsten, dann die Schalottenstreifen und die Champignons dazugeben und solange braten, bis die Pilze kein Wasser mehr abgeben. Brokkoli und Bohnen dazu rühren und etwa 5 Minuten mit braten. Mit Salz, Pfeffer und Thymianblättchen würzen. Pfanne vom Herd schieben.

In einer 2.Pfanne 1 Eßl Butter schmelzen. 2 Eier mit Salz, Pfeffer und 1 Eßl Sahne verquirlen. Hitze reduzieren und ein Omelett braten. Wenn die Oberfläche noch nicht ganz fest ist, die Hälfte des Gorgonzolas auf eine Hälfte des Omeletts verteilen, die Hälfte des Gemüses ebenso darüber verteilen und auf einen Teller gleiten lassen, dabei die unbelegte Hälfte des Omeletts darüber klappen. Im vorgeheizten Backofen (Ober- Unterhitze 85°C) warmhalten. Mit den anderen beiden Eiern genauso verfahren. Auch dieses Omelette noch kurz im Ofen warmhalten, damit der Käse schmilzt.

Mit Thymianzweigen garnieren.

Quelle: Resteessen

Spargel mit Orangenhollandaise und Lachsfilet

Hollandaise habe ich letztes Jahr schon nach einem Essen & Trinken Rezept nachgekocht. Ich habe gelernt, dass das gar nicht so schwer ist, wenn man immer schön auf die Temperatur des Wasserbads achtet.
Dieses Jahr habe ich eine etwas andere, einfachere Version der Sauce in der Zeitschrift gefunden, die ich natürlich gleich nachgekocht habe.  Sie schmeckt ganz fein zu Fisch und Spargel

Spargel mit Orangenhollandaise und Lachs

Zutaten für 2 Personen:

  • etwa 500g Spargel
  • 2 Eigelb
  • 1 Teel Weißweinessig
  • 2 Eßl Orangensaft
  • 40ml Weißwein
  • 100g Butter, geschmolzen und leicht abgekühlt
  • 1 Teel abgeriebene Orangenschale
  • Salz, 1 Prise Cayennepfeffer
  • 1 Lachsfilet ca 300g in Stücke geteilt
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Spargel schälen und im Dampfgarer je nach Dicke zwischen 12 – 16 Minuten garen. Warmhalten.

Lachsfilet salzen und pfeffern und in heißer Butter erst auf der Hautseite 3-4 Minuten, dann auf der anderen Seite genauso lang braten.

Eigelbe, Weißweinessig, Orangensaft, Wein, Salz und Cayennepfeffer in einen Topf füllen und verrühren. Über einem Wasserbad (es soll nur heiß sein, nicht kochen) die Eigelbmasse aufschlagen, bis sie dickcremig wird, dann langsam die flüssige Butter unterschlagen.
Sauce mit Orangenschale abschmecken.

Auf einem Teller den Spargel und das Lachsfilet mit etwas Sauce übergießen. Restliche Sauce in einer Sauciere dazu servieren.

Sofort essen.

Quelle: essen & trinken 5/15

Schnelle Gemüse-Hackfleisch-Pfanne

Es war noch Mascarpone da, Brokkoli und Gorgonzola, eine Zucchini war einsam im Gemüsefach und wollte gegessen werden, Erbsen sind immer im Gefrierfach , Hackfleisch liegt meistens daneben. S. hatte gaaaanz großen Hunger und wollte schnell was zu essen, ich auch. In weniger als 1 Stunde wurde gekocht, gegessen und gespült und jetzt ist sogar noch Zeit zum Bloggen, wow.

Schnelle Gemüse-Hackfleischpfanne

Zutaten für 2:

  • 1/3 Brokkoli in Röschen
  • 1 kleine Zucchini, längs halbiert und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten
  • einige Frühlingszwiebeln, in Ringe
  • 1 Tasse Erbsen TK
  • 5 – 6 Champignons geviertelt
  • 250g Hackfleisch
  • 1 Teel Salz
  • 1 Teel Himmel auf Erden Bratengewürz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • 1 – 2 Teel Thymian
  • ÖL zum Anbraten
  • 1 Eßl Mehl
  • 125g Wasser
  • 125g Mascarpone
  • etwa 50g Gorgonzola klein gewürfelt
  • italienische Kräuter (TK)

Zubereitung:

Hackfleisch mit den Gewürzen und dem Thymian verkneten und zugedeckt etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Hackfleisch anbraten bis es krümelig wird, Knoblauchzehe und Frühlingszwiebeln kurz mit dünsten. Dann den Brokkoli und Champignons dazugeben und unter Rühren gut 10 Minuten anbraten. Alles mit dem Mehl bestauben und gut durchrühren. Mit dem Wasser aufgießen und kurz aufkochen lassen, bis die Soße eindickt, dann Mascarpone einrühren und gut 10 Minuten köcheln lassen, bis der Brokkoli anfängt weich zu werden, jetzt die Zucchinistücke dazugeben und nochmal 10 Minuten köcheln.
Erbsen 2 Minuten in der Pfanne erhitzen, dann noch die Gorgonzolawürfelchen unterrühren und mit den italienischen TK Kräutern bestreuen.
Natürlich kann man im Sommer auch frische Kräuter, wie Basilikum, Kerbel, Thymian, Estragon etc. nehmen.

 

Quelle: Resteessen

Blumenkohl-Brokkoli-Gratin

Mit gebratenem oder gedämpftem Fisch eine schöne Beilage, ansonsten ein kleines vegetarisches Gericht, das man natürlich auch mit Schinkenwürfeln, Räucherlachs oder Putenstreifen anreichern kann.

Schmeckt natürlich im Frühling besonders gut.

Blumenkohl-Brokkoli-Gratin

Zutaten für 2 Personen als Hauptmahlzeit oder für 4 als Beilage:

  • 1 kleiner Brokkoli, in Röschen zerteilt
  • 1 kleiner Blumenkohl, in Röschen zerteilt
  • 1 Tasse Erbsen TK
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Tasse Milch
  • 2 Eier
  • 1 Tasse geriebener Käse (Bergkäse, Gouda oder ähnliches)
  • 1 Kugel Mozzarella in kleine Würfel geschnitten
  • 75g Gorgonzola in kleine Würfel geschnitten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie
  • 2 Frühlingszwiebeln grob gehackt
  • Gartenkräuter (TK)
  • Butter für die Form und zum gratinieren
  • Semmelbrösel zum Bestreuen

Zubereitung:

Brokkoli und Blumenkohl im Dampfgarer 8 Minuten garen, abschrecken und gut abtropfen lassen.

Auflaufform mit Butter fetten. Ofen auf 220°C vorheizen.

Sahne, Milch und Eier verquirlen. Alle Käsesorten unterrühren mit den Kräutern und Salz und Pfeffer würzen. Blumenkohl, Brokkoli und Erbsen in der Auflaufform gleichmäßig verteilen, die Eier Sahne darüber gießen, darauf achten, dass die Käsestückchen gleichmäßig verteilt ist.

Frühlingszwiebeln und Semmelbrösel überstreuen, mit Butterflöckchen belegen und im Ofen etwa 20-25 Minuten überbacken.

Quelle: Resteessen

Ruths gefüllte Paprikaschoten

Gefüllte Paprikaschoten gibt es bei mir schon seit Jahrzehnten und sie  schmecken mir schon immer. Die hier gekochte, orientalische Variante wird allerdings mein klassisches Rezept von früher auf jeden Fall ablösen.
Sehr delikat!

Ruths gefüllte Paprikaschoten

Zutaten für 4:

  • 8 mittelgroße rote Spitzpaprika
  • 1 große Tomate, grob gehackt
  • 2 mittelgroße Zwiebeln, grob gehackt
  • etwa 500ml Gemüsebrühe
  • Für die Füllung:
  • 140g Basmatireis
  • 1 1/2 Eßl Baharat Gewürzmischung
  • 1/2 Teel gemahlener Kardamom
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 400g Lammhackfleisch (ich nehme gemischtes Hack)
  • 2 1/2 Eßl Petersilie, gehackt
  • 2 Eßl Dill, gehackt
  • 1 1/2 Eßl getrocknete Minze
  • 1 1/2 Teel Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Für die Füllung den Reis in einem Topf mit leicht gesalzenem Wasser bedecken, zum Kochen bringen und 4 Minuten kochen lassen. In ein Sieb gießen, abschrecken und zur Seite stellen. Oder im Dampfgarer mit 280g gesalzenem Wasser 4 Minuten lang dämpfen, abschrecken und zur Seite stellen.

Die Gewürze ohne Fett anrösten, Olivenöl und Zwiebel dazugeben und unter häufigem Rühren etwa 7 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebel weich ist. Reis, Fleisch, Kräuter, Zucker und gegarte Zwiebel mit einem Teelöffel Salz in einer Schüssel gut vermengen.

Die Paprikaschoten vom Stielansatz her mit einem kleinen Messer zu 2 Drittel aufschneiden, sodass eine Öffnung entsteht. Die Samen vorsichtig entfernen, die Stielansätze aber stehen lassen. Mit der Reis-Fleisch-Farce füllen.

Tomaten- und Zwiebelwürfel in einer großen Pfanne mit fest schließendem Deckel verteilen. Die Paprikaschoten dicht an dicht darauflegen und soviel Brühe angießen, dass sie etwa 1 cm hoch steht. Mit einem Teelöffel Salz und etwas Pfeffer würzen, den Deckel auflegen und das Gemüse bei ganz kleiner Hitze 1 Stunde garen. Dabei immer darauf achten, dass der Pfannenboden mit etwas Flüssigkeit bedeckt ist.

Paprikaschoten warm oder mit Zimmertemperatur servieren.

Quelle: Ottolenghi “Jerusalem” DK Verlag

Blumenkohlküchlein mit Kreuzkümmel, dazu Limettenjoghurt

Heute mal ohne Einleitung, außer: Ottolenghi, mal wieder!

Blumenkohlküchlein mit Limettenjoghurt

Zutaten für 4 Personen:

  • Für die Küchlein
  • 1 Blumenkohl (etwa 350g), in kleine Röschen zerteilt
  • 120g Weizenmehl
  • 3 Eßl gehackte glatte Petersilie
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 2 Schalotten feingehackt
  • 4 Eier
  • 1 1/2 Teel gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Teel Zimt
  • 1/2 Teel gemahlene Kurkuma
  • 1 1/2 Teel Salz
  • 1 Teel Pfeffer gemahlen
  • 500ml Sonnenblumenöl (hier nur etwa 100ml)
  • Für den Limettenjoghurt
  • 300g griechischer Sahnejoghurt
  • 2 Eßl Koriandergrün, fein gehackt
  • 2 Eßl frisch gepresster Limettensaft
  • 2 Eßl Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • etwas abgerieben Limettenschale

Zubereitung:

Für den Limettenjoghurt alle Zutaten in einer Schüssel
gründlich vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Bis zum Servieren kalt stellen.

Die Blumenkohlröschen im Dampfgarer bei 100°C 8 Minuten garen
bis sie weich sind. Abtropfen lassen.

Mehl mit Petersilie, Knoblauch, Schalotten, Eiern, den Gewürzen
und Salz und Pfeffer verrühren. Wenn sich eine glatte, homogene
Masse gebildet hat, die Blumenkohlröschen hinzufügen.
Gut vermischen bis die Röschen teilweise auseinanderbrechen und
sich mit dem Teig verbinden.

Sonnenblumenöl in einer große Pfanne erhitzen. Sobald es heiß
ist, pro Küchlein etwa 3 Eßl des Teiges in die Pfanne geben und
auf jeder Seite ca. 3-4 Minuten braten. Auf Küchenpapier
abtropfen lassen und im Ofen bei 90°C warmhalten, bis alle
Küchlein gebraten sind.

Blumenkohlküchlein mit Limettenjoghurt

Den Limettenjoghurt separat dazu servieren.

Quelle: “Das Kochbuch” Ottolenghi DK Verlag

Fenchel-Zucchini-Salat mit Parmesan

Einen Schönheitspreis gewinnt er sicher nicht, der Salat,
aber schmecken tut er, und zwar echt gut.

Fenchel-Zucchini-Salat mit Parmesan

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 mittelgroßer Fenchel
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 Zitrone, Schale und Saft
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie, gehackt
  • Basilikum, gehackt
  • 30g Parmesanspäne

Zubereitung:

Fenchel und Zucchini längs halbieren und ganz fein hobeln.

In 2 getrennten Schüsseln jeweils den Fenchel und die Zucchinischeiben
mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen.

Zitronensaft und Schale mit Olivenöl und den Kräutern verrühren.

Eine, möglichst beschichtete, Pfanne erhitzen und erst die Fenchelscheiben
anbraten, bis sie gar aber noch bißfest sind. Herausnehmen.
Jetzt die Zucchinischeiben in der heißen Pfanne braten, bis sie Farbe annehmen.

Mit dem Zitronen-Olivenöldressing vermischen und mit den gehobelten Parmesanspänen
servieren.

 

Quelle: Chili und Ciabatta