Category Archives: süßer Hefeteig

Schokoladen Babka

Ich weiß, ich weiß, alle Rezepte hier sind in letzter Zeit sehr kohlenhydratlastig, aber mal ehrlich,
soll ich die hundertste Gemüsevariation mit Grillkäse bloggen oder wollt Ihr lieber einen schönen Osterzopf?
Deshalb hier eine feine, süße, gefüllte Variante des klassischen Zopfs, die ich persönlich fast etwas zu süß finde, aber jeder nach seinem Gusto.
Schokoladenbabka ist eine Art Hefezopf mit Schokoladenfüllung. Wichtig ist, den Teig über Nacht gehen zu lassen und das Gebäck mit Sirup zu bestreichen. Ich glaube das macht es nicht nur süß, sondern auch saftig und gleichzeitig haltbarer. Den ganzen Sirup habe ich allerdings nicht verwendet, der/die/das Babka war auch so süß genug. Und es lohnt sich durchaus alle 2 Babkas zu backen, man kann den Kuchen gut 2 Tage (in Alufolie gewickelt) im Kühlschrank aufheben, oder sogar einfrieren.

Schokoladenbabka

Zutaten für 2 Kastenkuchenformen:

  • Für den Teig:
  • 530g Mehl, plus Mehl zum Bestäuben
  • 100g Zucker
  • 2 Teel Trockenhefe
  • abgeriebene Schale von 1 kleinen Bio Zitrone
  • 3 Eier
  • 1/2 Teel Salz
  • 150g zimmerwarme Butter, gewürfelt
  • Sonnenblumenöl für die Formen
  • Für die Füllung
  • 50g Puderzucker
  • 30g ungesüßtes Kakaopulver
  • 130g Zartbitterschokolade, geschmolzen
  • 120g Butter, zerlassen
  • 100g Pekannusskerne, grob gehackt
  • 2 Eßl Zucker
  • Für den Sirup:
  • 260g Zucker
  • 160ml Wasser

Zubereitung:

Teig:
Mehl, Zucker, Hefe und Zitroneschale 1 Minute mit den Knethaken mischen. Eier sowie 120ml Wasser dazugeben und das Ganze einige Sekunden bei geringer Geschwindigkeit und danach 3 Minuten auf mittlerer Stufe kneten. Salz und nach und nach die Butterwürfel unterkneten. Den Teig jetzt 10 Minuten lang weiterkneten, bis er glatt und elastisch ist. Eine große Schüssel mit Öl fetten und den Teig hineinlegen, mit Folie abdecken und mindestens 1 halben Tag, besser über Nacht, im Kühlschrank gehen lassen.
2 Kastenformen mit je 1 kg Fassungsvermögen (23x10cm) mit etwas Öl fetten und die Böden mit Backpapier auslegen. Teig in 2 Portionen teilen. 1 Portion zugedeckt zurück in den Kühlschrank stellen.

Füllung:
Puderzucker, Kakaopulver, Schokolade und Butter zu einer streichfähigen Masse verrühren.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, die Ränder begradigen. die Hälfte der Schokoladenpaste mit einer Palette gleichmäßig auf dem teig verstreichen, dabei rundrum einen 2 cm breiten Rand frei lassen. Die Hälfte der Nüsse und danach die Hälfte des Zuckers daraufstreuen.

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Den Teig zu einer langen Rolle aufrollen, die Seiten gut andrücken, die Enden gerade schneiden. Diese Rolle der Länge nach mit einem scharfen Messer in 2 Hälften auseinanderschneiden. Dann die 2 langen Teile oben fest zusammendrücken. Jetzt die 2 Stränge ineinander verschlingen als würden man einen Zopf machen. Die unteren Enden ebenfalls fest zusammendrücken. Vorsichtig in die gefettete Form drücken. Mit der 2. Teigportion genau gleich verfahren. Die 2 Formen mit je einem Geschirrtuch abdecken und nochmal 1 – 1 1/2 Stunden gehen lassen. Backofen auf 190°C vorheizen.
Die 2 Kuchen etwa 30 Minuten backen. Für die Garprobe einen Spieß hineinstechen. Kommt er sauber wieder heraus, sind die Kuchen fertig.

Sirup:
Den Zucker und das Wasser bei mittlere Hitze zum Kochen bringen. Solange kochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Sirup abkühlen lassen.
Die Kuchen sofort nach dem Backen mit dem Sirup bestreichen. Die Kuchen in der Form abkühlen lassen.

Quelle: Ottolenghi “Jerusalem” DK-Verlag

Zupfbrot? Nein, Pull-Apart-Bread

Mich nervt es ja immer kolossal, wenn irgendwelche englischen Film- oder Buchtitel völlig unzureichend übersetzt sind. Als erstes fällt mir da der Titel “Wenn der Postmann 2 x klingelt” ein. The Postman heißt bei uns doch Briefträger oder wenigstens Postbote, aber doch nicht Postmann! Dann erinnere ich mich an die erst kürzlich gelesene Übersetzung des Titels von “Catching fire”, okay, das wurde jetzt ausnahmsweise nicht wortwörtlich ins Deutsche
übertragen, aber was hat “Catching fire” mit “gefährlicher Liebe” zu tun, noch dazu im Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches? Ach ja, und “Ein Quantum Trost”. Das ist zwar wiederum wortwörtlich übersetzt, aber wer sagt denn auf deutsch ein Quantum Trost? Wenn, dann würde ich ein Quentchen Trost spenden oder eine Menge aber doch kein Quantum? Bestimmt fallen mir noch mehr Titel ein, da muß ich aber jetzt noch ein bisserl überlegen.
Auf jeden Fall worauf ich hinauswill, den Titel Zupfbrot, den der Kuchen hier hat, finde ich nicht richtig, erstens ist er falsch übersetzt, weil pull-apart heißt nicht zupfen, das müßte dann pick heißen, sondern auseinanderreißen, und zweitens zupfe ich ja tatsächlich nicht, sondern reiße, also pull, mir eine Scheibe ab.
Kann man denn das nicht richtig übersetzen?
Wahrscheinlich haltet ihr mich jetzt für kleinlich, aber das stört mich eben.
Nichtsdestotrotz schmeckt das Brot bzw. der Kuchen richtig fein und mit Hefeteig kann bei mir ja nichts schiefgehen.

Pull-Apart-Bread

Zutaten für 1 Kastenform:

  • 500g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50g Zucker
  • 1/2 Teel Salz
  • 150ml lauwarme Milch
  • 50g Butter
  • 2 Eier
  • 150g Zucker (ich nehme nur 80g)
  • 2 Teel Zimt (ich nehme nur 1 Teel)
  • 100g weiche Butter
  • 3-5 kleine Äpfel, geschält und geraspelt (optional)

Zubereitung:

Die frische Hefe in das Mehl reiben, als würde man Streusel machen.
(Trockenhefe einfach unters Mehl mischen)
Mit Zucker, Vanillezucker und Salz vermischen.
Butter in der Milch schmelzen lassen und mit den Eiern zum Mehl
geben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine 8 Minuten lang kneten,
bis ein glatter Teig entstanden ist.
Zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen (ich mache das
bei 30°C im Backofen).

1 Kastenkuchenform fetten. Hefeteig auf einer leicht bemehlten Fläche
zu einem Rechteck (ca 50x50cm) ausrollen.
Die weiche Butter gleichmäßig daraufstreichen und mit Zimt-Zucker
bestreuen. Ich habe auch noch geraspelte Äpfel darauf verteilt, das
muß aber nicht sein.

Jetzt die Teigplatte in Quadrate von 8x8cm Größe zuschneiden. Dann
jeweils 5-6 Quadrate aufeinanderstapeln und senkrecht in die Kastenform
stellen. Mit dem restlichen Teig genauso verfahren.

Das Zupfbrot im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober- und Unterhitze
ca 30-40 Minuten backen bis es schön braun ist.
In der Form 30 Minuten abkühlen lassen und dann auf eine Kuchenplatte
stürzen.

Quelle: kochen&genießen, die Ausgabe weiß ich leider nicht mehr,weil
ich mir das Heft immer aus der Bücherei leihe.

Kirsch-Zimt-Schnecken

Obwohl sie auch aus Hefeteig und mit Zimt sind, darf man
sie nicht mit den Apple-Cinnamon-Rolls verwechseln.
Die Teilchen lassen sich prima einfrieren und schmecken
aufgetaut fast wie frisch.

Kirsch-Zimt-Schnecken

Zutaten für 24 Schnecken:

  • Für den Hefeteig:
  • 560g Mehl
  • 250ml lauwarme Milch
  • 80g Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 40g Butter, zerlassen
  • 2 Eier
  • Für die Streusel:
  • 60g Mehl
  • 40g Zucker
  • 40g Butter, weich
  • 1 Teel Zimt
  • 1 Prise Salz
  • Für die Füllung:
  • 300g Sauerkirschkonfitüre
  • 40g Speisestärke
  • 2 Eßl Wasser
  • 300g Kirschen entsteint

Zubereitung:

Hefeteig:

Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken und die
Hefe hineinbröckeln. Milch, Zucker und Hefe in der Mulde verrühren
und zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.
Die zerlassene Butter und die Eier zum Vorteig geben und mit dem
Knethaken zu einem zähen Teig kneten. Nochmal 30 Minuten abgedeckt
gehen lassen.

Streusel:

Die Weiche Butter mit Mehl, Zucker, Zimt und 1 Prise Salz mit dem
Flachrührer zu Streuseln rühren. Kalt stellen.

Füllung:

Die Konfitüre erhitzen und auf ca. 200g einkochen lassen.
Speisestärke mit dem kalten Wasser verrühren und in die Konfitüre
einrühren. Nochmal kurz aufkochen lassen bis alles eindickt, dann
die Kirschen unterheben.

Schnecken:

Hefeteig in 2 gleichgroße Teile teilen. Jedes Teil auf einer gut bemehlten
Arbeitsfläche zu einem 30x30cm großen Quadrat ausrollen. Je die Hälfte
der Kirschfüllung auf den Teig streichen und aufrollen. Jede Rolle
(mit einem Stück Zahnseide) in 12 Scheiben teilen. Je 12 Schnecken auf ein
mit Backpapier ausgekleidetes Blech legen. Nochmal zugedeckt 20 Minuten
gehen lassen. Dann jede Schnecke mit Streuseln bestreuen und im vorgeheizten
Backofen bei 200°C Ober- und Unterhitze auf der 2. Schiene von unten 18 Minuten
backen. Abkühlen lassen.

Quelle: www.essen-und-trinken.de, leicht abgewandelt.

Pinienkern-Bienenstich

Kennt ihr den Bienenstich vom Cafe Schuler in Bad Tölz?
Ein Traum mit süßer Haube und dünner Buttercreme.
Das könnte das Rezept dazu sein.

Zutaten für 1 Backblech:

  • Teig:
  • 500g Mehl
  • 30g frische Hefe
  • 80g Zucker
  • 80g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 200ml lauwarme Milch
  • Belag:
  • 150g Butter
  • 200g Zucker
  • 2 Eßl Honig
  • 3-4 Eßl Sahne
  • 100g Pinienkerne
  • 100g Mandelblättchen
  • Creme:
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (ich nehme Arche Naturküche, das ist nicht so süß)
  • 500ml Milch
  • 2 Eßl Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250g ganz weiche Butter

Zubereitung:

Mehl mit Hefe, Zucker, Butter, Salz, Ei und Milch in eine Schüssel
geben. Mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
An einem warmen Ort zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen, bis er
sich vergrößert hat.
(Notiz für mich:Automatikprogramm P1 mit 1 Dampfstoss).

Teig auf einem Blech ausrollen und nochmal zugedeckt etwa 20-30
Minuten gehen lassen (Notiz für mich: Ober-Unterhitze 35°C).

Für den Belag Butter, Zucker, Honig und Sahne aufkochen, Pinien-
kerne und Mandelblättchen untermischen.

In den gegangenen Teig mit den Fingerspitzen Vertiefungen drücken
und die etwas abgekühlte Masse auf dem Teig verteilen.
Nochmal 10 Minuten gehen lassen und dann bei 180°C Umluft
ca.25 -30 Minuten backen (Notiz für mich: Klimagaren 180°C mit
automatischem Dampfstoss), bis der Belag goldgelb ist.

Kuchen abkühlen lassen und in 4 Teile teilen, diese dann quer
durchschneiden, so daß je 4 Böden und 4 Deckel entstehen.

Aus Vanillepuddingpulver, Milch, Zucker und Salz einen Pudding
zubereiten und abkühlen lassen. Die weiche Butter schaumig rühren
und den abgekühlten Pudding esslöffelweise unterrühren.

Die unteren Teile des Bienenstichs mit der Creme bestreichen
und die Deckel drauflegen, in kleine Quadrate schneiden und
kühl lagern.

Mein Gott ist der Bienenstich gut.  Der Wahnsinn!!!

Übrigens, Rosa, extra für Dich habe ich das heute noch gepostet.
Da hab ich mir aber jetzt auch einen Kommentar verdient, oder?

Quelle: Culinart “Kochen und genießen mit Miele”

Rhabarber Streusel Kuchen

Denke ich an Rhabarber, ziehen sich mir sofort
die Wangen zusammen. Mal von der Zitrone abgesehen,
kenne ich nichts, was so sauer ist wie Rhabarber.
Und das Gefühl, wenn der Mundraum pelzig wird, und sich
die Fasern zwischen die Zähne schieben, ist mir ganz
lebhaft in Erinnerung. Die halb aufgeweichte Baisermasse
auf dem typischen Kuchen gibt mir aber den Rest.

Rhabarber ist nicht mein Gemüse und das seit 30 Jahren.

Jetzt bin ich endlich mit ihm versöhnt.

Zutaten für eine Auflaufform:

  • Für den Boden:
  • 200g Mehl
  • 20g Hefe
  • 3 Eßl Sahne
  • 1 Eßl Zucker
  • 120g handwarme Butter, gewürfelt
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • Für die Füllung:
  • 300g Rhabarber, geschält und gewürfelt (1cm)
  • 120g Zucker
  • 1 Teel Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Für die Streusel:
  • 200g Mehl
  • 120g geschmolzene Butter
  • 90g Puderzucker
  • 1 Teel Zimt

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Für den Boden die Hefe mit der Sahne und dem Zucker verrühren.
Mehl, Butter, Salz und die Eigelb unterkneten bis ein geschmeidiger
Teig entsteht. Ca. 20 Minuten gehen lassen.

Die Rhabarberwürfel mit Zucker, Vanillezucker und Zimt gut verrühren.

Für die Streusel, das Mehl mit Zucker, Zimt und geschmolzener
Butter verrühren bis eine krümelige Masse entsteht.

Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen.

Den Hefeteig in Formgröße ausrollen und auf das Backpapier legen.
Die marinierten Rhabarberwürfel gleichmäßig darauf verteilen.
Mit den Streuseln (die dürfen ruhig unterschiedlich grob sein)
vollständig bedecken.

Im vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten backen bis die Streusel
goldgelb sind. Abkühlen lassen und mit Schlagsahne oder Vanilleeis
servieren.

Sehr gut, und obwohl im Rezept als aufwendig kategorisiert, ganz
einfach und schnell gemacht.

Übrigens vorsicht, wer zu Durchfall neigt, sollte mit Rhabarber sparsam
umgehen!!!
Quelle: ORF “Frisch gekocht”

Nuss-Nougat-Guglhupf

Beim Kuchenbacken bin ich ja schon ein gebranntes Kind. Wahrscheinlich
beschwört meine Angst davor schon die nächste Katastrophe herauf.
Beim Hefeguglhupf habe ich aber eigentlich wenig Bedenken.
Hefeteig kann ich nämlich recht gut und auch sonst halte ich mich
streng ans Rezept. Außer der Torrone habe ich alle Zutaten, dann
kann ja nichts schief gehen.

Einzig die Guglhupfform macht Probleme. Ich habe nur eine kleine Form.
Aber weil ich ja ein findiges Kerlchen bin, nehme ich halt noch meine
kleine Kranzkuchenform und backe 2 Kuchen (die bleiben dann auch länger
frisch!).

Leider klebt der Kuchen in der kleinen Guglhupfform beim Stürzen
zur Hälfte in der Form und die andere Hälfte fällt heraus, sodaß
ich ihn jetzt puzzleartig wieder zusammensetzen muß. Puderzucker verdeckt
die kleinen Narben, die großen Brüche kann er nicht verbergen.
Wir essen also gleich die gebrochene Hälfte und schneiden die Bruchkanten
glatt.

Der Kuchen in der Kranzkuchenform läßt sich nach dem Abkühlen problemlos
rauslösen, ist aber wundersamerweise (er war exakt so lang im Ofen
wie der Guglhupf?!!) ein blasser Batzen Teig, der einen ungebackenen
Anschein macht. Auch hier hilft Puderzucker den Makel
zu überdecken.

Schmecken tun sie übrigens Beide. Die inneren Werte zählen eben mehr
als eine perfekte Optik.

Zutaten für 1 große Guglhupfform:

  • 500g Mehl
  • 100g Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 2 Eier
  • 100g Butter
  • 200ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 80g Nougat
  • 60g Torrone
  • 40g Puderzucker
  • 200ml Sahne
  • 250mlMilch
  • 1 Eßl Orangenlikör
  • Butter und Semmelbrösel für die Form
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Milch lauwarm erhitzen.
Mehl in eine Schüssel füllen und mit einem Löffel eine Kuhle
in das Mehl drücken. Die Hefe in die Kuhle bröckeln und mit 1 Eßl
Zucker und etwas Milch verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort
20 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Puderzucker in einem Topf bei ganz kleiner
Hitze karamellisieren lassen, die Milch und die Sahne zugießen und
kurz aufkochen lassen (2 Minuten). Dann die Nüsse und die Semmelbrösel
einrühren und 3 Minuten unter Rühren rösten. Abkühlen lassen.
Orangenlikör einrühren. Nougat und Torrone fein würfeln.

Butter und Eier in die restliche Milch füllen, aber nicht verrühren.
Nur die Temperatur der Zutaten soll sich angleichen.
Dann die Butter-Eier-Milch mit dem Knethaken in den Hefevorteig kneten.
Ca. 10 Minuten lang kneten lassen.
Nochmal 40 Minuten gehen lassen.

Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 40 x 50 cm großen
Rechteck ausrollen (etwa 5 mm dick). Die Nussmischung gleichmäßig
darauf verstreichen und die Nougat- und Torronewürfel drüberstreuen.
Von der Längsseite her eng aufrollen, die Rolle auseinanderschneiden
und wie eine Kordel zusammendrehen.
In die gefettete und mit Semmelbrösel ausgestreute Guglhupform legen
und nochmal zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 195°C Ober- Unterhitze vorheizen und den Guglhupf 40 Minuten
backen. Mit Backpapier abdecken und noch 10 Minuten weiterbacken.

In der Form abkühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen.
Dick mit Puderzucker bestreut servieren.

Quelle: Lust auf Genuß “Echt italienisch” 4/2012

Marzipan-Mohn-Franzbrötchen

Die Franzbrötchen sind keine Semmeln, sondern süße Marzipan-Mohn-Teilchen.
Die Zubereitung ist zwar etwas aufwendig, der Geschmack entschädigt aber
für die Mühe.

Zutaten für 20 Stück:

  • Teig:
  • 500g Mehl
  • 70g Zucker
  • 1/2 Teel gemahlene Macisblüte (hier 1 Prise Muskat)
  • 25 g frische Hefe
  • 125ml lauwarme Milch
  • 125g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • Füllung:
  • 500g Marzipanrohmasse (zimmerwarm)
  • 25g Dampfmohn
  • 1 Fläschchen Bittermandel-Backöl
  • 2 Eiweiß
  • 50ml Weinbrand
  • zum Bestreichen:
  • 1 Ei
  • 2 Eßl Milch
  • Glasur: (habe ich weggelassen)
  • 1 Blatt Gelatine
  • 150g Aprikosenkonfitüre
  • 2 Eßl Hagelzucker

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl mit Zucker, 1/2 Teel. Salz und Muskat mischen.
In die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröseln und mit der
Milch anrühren. Butter in Flocken auf dem Mehlrand verteilen,
Ei und Eigelb zugeben und in der Küchenmaschine 5 Minuten lang kneten.
An einem warmen Ort zugedeckt 1 Stunde lang gehen lassen.

Für die Füllung Marzipan in eine Schüssel bröseln,
das Backöl und den Mohn zufügen. Nach und nach Eiweiß
und Weinbrand in der Küchenmaschine unterrühren, bis eine
streichfähige, glatte Masse entsteht.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten
und zu einem 50 x 35 cm großen Rechteck ausrollen.
Die Füllung gleichmäßig darauf verstreichen und den Teig
von der Längsseite zu einer Roulade aufrollen.
In 2 cm dicke Scheiben schneiden und diese jeweils längs
mit einem Holzlöffelstiel eindrücken (siehe Foto).

Auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen.
Ei mit Milch verquirlen und durch ein feines
Sieb streichen. Die Brötchen gleichmäßig damit
bepinseln. Nochmals 15 Minuten gehen lassen und im
vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-Unterhitze auf der
mittleren Schiene 15 – 20 Minuten backen.

Auf einem Gitter abkühlen lassen und nach Wunsch
mit der Glasur bestreichen.

Quelle: essen&trinken 02/2009

Apple-Cinnamon-Rolls


Zutaten für 1 runde Kuchenform oder 15 Schnecken

  • für den Teig:
  • 500g Mehl (ich nehme Dinkelmehl 630)
  • 20g frische Hefe
  • 60g Zucker
  • 60g Butter
  • 100g Milch
  • 250g Quark (ich nehme Ricotta)
  • 9g Salz
  • Für die Füllung:
  • 6 kleine Äpfel (meine waren aus Nachbars Garten)
  • 150g Butter
  • 3 Eßl brauner Zucker
  • 1 Eßl Zimt

Zubereitung:

Die Butter in der warmen Milch schmelzen. Hefe in das Mehl reiben als
würde man Streusel machen, dann mit allen restlichen Zutaten in einer
großen Rührschüssel mit dem Knethaken ca 3 Minuten kneten.
Den Teig zugedeckt ca 75 Minuten gehen lassen bis er sein Volumen
verdoppelt hat.
Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Die Butter schmelzen, den Zucker und die Apfelwürfel einrühren und
vom Herd ziehen. Zimt unterrühren.

Teig zu einem 40 x 50 cm großen Rechteck ausrollen. Der Teig ist sehr
klebrig, also die Unterlage gut mehlen damit er nicht anklebt.
Auf das Rechteck die Füllung streichen, und von der langen Seite her aufrollen.
Dann in ca 2 cm dicke Schnecken schneiden. Ich nehme dafür Zahnseide.
Damit kann man, ohne den Teig zu drücken, schöne gleichmäßige
Scheiben abschneiden.

Die Schnecken mit der Schnittfläche nach oben in eine Backform setzen.
Ich habe die Kuchenform gefettet, werde sie aber das nächste Mal mit
Backpapier auslegen, weil die ganze Butter aus der Form gelaufen ist.
Die Schnecken ca 35 Minuten im vorgeizten Ofen bei 200°C backen.
In den letzten 5 Minuten noch etwas geschmolzene Butter übergießen
und mit Zimt-Zucker bestreuen.

In der Form abkühlen lassen und frisch essen.

Die Schnecken sind wirklich ganz locker und schmecken köstlich,
zumindest ganz frisch. Mal schaun wie sie morgen früh sind.

Quelle: Teig: 1 x umrühren, bitte