Tag Archives: Pinienkerne

Pikante Schnecken

Pikante Schnecken kann man zum Frühstück genauso wie zu einem Glas Wein am Abend genießen.
In der Zeit dazwischen natürlich auch.

Pikante Schnecken

Zutaten für 12 Schnecken:

  • Für den Teig:
  • 500g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
  • 20g grober Grieß
  • 15g frische Hefe
  • 10g Salz
  • 50g Olivenöl
  • 320g Wasser, lauwarm
  • Für die Füllung:
  • 100g Parmesan, frisch gerieben
  • 100g Pinienkerne, geröstet (ich nehme 50g)
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 12 Scheiben Parmaschinken (ich nehme 8 Scheiben)
  • Maismehl zum Bestauben

Zubereitung:

Backofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Mehl und Grieß vermischen. Die Hefe in das Mehl reiben, als würde man Streusel machen.
Dann Salz, Olivenöl und Wasser dazugießen und mit dem Knethaken der Küchenmaschine ca. 10 Minuten lang kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Teig mit einer Teigkarte auf eine, mit Maismehl bestaubte Arbeitsfläche heben. Mit den Händen zu einem Rechteck ausbreiten, dabei Dellen in die Oberfläche drücken. Mit 1 Eßl Olivenöl bestreichen. Parmesan und Pinienkerne mischen und die Hälfte der Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Mit dem Parmaschinken belegen, diesen mit dem restlichen Olivenöl bestreichen. Die restliche Parmesan-Pinienkern-Mischung darauf verteilen. Den Teig wie eine Roulade zusammenrollen und mit einem Sägemesser quer in 2 cm dicke Scheiben schneiden, diese auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech legen und nochmal 45 Minuten gehen lassen, bis sich ihr Volumen verdoppelt hat.

Backofen auf 240°C zurückschalten und die Schnecken 12-15 Minuten backen bis sie goldbraun sind. noch warm mit wenig Olivenöl bestreichen. Abkühlen lassen.

Quelle: Richard Bertinet “Brot für Genießer” Christian Verlag

Mantovana mit Pignoli

Träumt Ihr eigentlich auch vom Kochen?
Bei mir kommt das häufiger vor.

Das sind aber keine angenehmen Träume, wo ich im
Schlaraffenland liege und mir gebratene Täubchen
in den Mund fliegen, sondern eher verstörende,
anstrengende, bei denen ich mehrgängige Menüs
zubereite, mit Zutaten, die ich noch gar nicht im Haus
habe, wohlwissend, daß meine 35 Gäste in 1 Stunde kommen.

Ein kochender Freund,  dem ich meine Kochalpträume anvertraute, meinte irritiert, er werde geplagt von Werwölfen, die ihn des Nächtens verfolgen, aber nein, vom Kochen träume er nicht?!

Also, in Therapie bin ich deshalb noch nicht, aber ich
bin mir sicher, kochen spielt in meinem Leben eine zentrale
Rolle!!

Mantovana mit Pignoli

 

Zutaten für 1 Springform 26 cm:

  • 150g Butter, geschmolzen
  • 1 Ei
  • 4 Eigelb
  • 170g Zucker
  • 170g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • die abgeriebene Schale von 1 Bio Zitrone
  • 100g Pinienkerne
  • 1 Eßl Mehl mit 1 Eßl Puderzucker vermischt, für die
    Form

Zubereitung:

Die Backform mit etwas Butter fetten und mit dem
Mehl-Puderzucker-Gemisch ausstreuen.

Ei und Eigelb mit Zucker mit dem Schneebesen der
Küchenmaschine zu einer weißschaumigen Creme schlagen.

Mehl mit Salz vermengen und nach und nach unterrühren.
Butter und die abgeriebene Zitronenschale kurz unterrühren.

Teig in die Form füllen und glattstreichen.
Die Pinienkerne gleichmäßig auf die Oberfläche streuen
und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-und Unterhitze
(Umluft ist nicht empfehlenswert, weil der Kuchen nicht
aufgehen soll!!!)20 Minuten backen bis die Oberfläche leicht
braun ist.

Ganz schnell gemacht, auch wenn die Gäste schon da sind!

Quelle: Flache Kuchen GU-Verlag

 

Spaghetti mit Radicchio und Speck

Seit knapp einem Jahr hängt dieser Post bei mir
in der Warteschleife. Gleich nach meiner Reise ins
Piemont letztes Jahr, habe ich die feinen Spaghetti
daheim nachgekocht.
Leider ging, just bei dem 1. selbstgekochten Pastagericht
seit Monaten, meine Kamera kaputt und mit dem unscharfen
Foto das mein Mobiltelefon machte, wollte ich es einfach
nicht veröffentlichen.

Jetzt sieht es schon besser aus.

Spaghetti mit Radicchio und Speck

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Kopf Radicchio, längs geachtelt (idealerweise Radicchio Treviso, den gibt es hier aber nicht)
  • 1 Knoblauchzehe, halbiert
  • 1 rote Zwiebel, längs halbiert und in dünne Scheiben geschnitten
  • 100g Speck, in feine Würfel geschnitten
  • etwas getrockneter Thymian
  • 1 Eßl Balsamico
  • 2 Eßl Öl
  • 2 Eßl Pinienkerne, ohne Fett in einer Pfanne angeröstet
  • 180g Spaghetti (Dinkelspaghetti)
  • frisch geriebener Parmesan zum Bestreuen
  • Salz
  • Pfeffer
  • wenig Crema die Balsamico

Zubereitung:

Öl in einer Pfanne erhitzen, die Speckwürfel und Knoblauch kurz anbraten.
Zwiebel dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten mitdünsten
bis sie glasig sind. Knoblauch herausnehmen.

Dann die Radicchioachtel einrühren und 5 Minuten unter Rühren
mitbraten.

Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken und mit Balsamico ablöschen.

Nudeln in Salzwasser nach Packungsangabe kochen unter die Speck-Radicchio-
Mischung heben und mit Crema di Balsamico beträufeln.

Mit Parmesan und Pinienkernen bestreut servieren.

Quelle: angeregt von foodnouveau, abgewandelt

Pinienkern-Bienenstich

Kennt ihr den Bienenstich vom Cafe Schuler in Bad Tölz?
Ein Traum mit süßer Haube und dünner Buttercreme.
Das könnte das Rezept dazu sein.

Zutaten für 1 Backblech:

  • Teig:
  • 500g Mehl
  • 30g frische Hefe
  • 80g Zucker
  • 80g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 200ml lauwarme Milch
  • Belag:
  • 150g Butter
  • 200g Zucker
  • 2 Eßl Honig
  • 3-4 Eßl Sahne
  • 100g Pinienkerne
  • 100g Mandelblättchen
  • Creme:
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (ich nehme Arche Naturküche, das ist nicht so süß)
  • 500ml Milch
  • 2 Eßl Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250g ganz weiche Butter

Zubereitung:

Mehl mit Hefe, Zucker, Butter, Salz, Ei und Milch in eine Schüssel
geben. Mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
An einem warmen Ort zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen, bis er
sich vergrößert hat.
(Notiz für mich:Automatikprogramm P1 mit 1 Dampfstoss).

Teig auf einem Blech ausrollen und nochmal zugedeckt etwa 20-30
Minuten gehen lassen (Notiz für mich: Ober-Unterhitze 35°C).

Für den Belag Butter, Zucker, Honig und Sahne aufkochen, Pinien-
kerne und Mandelblättchen untermischen.

In den gegangenen Teig mit den Fingerspitzen Vertiefungen drücken
und die etwas abgekühlte Masse auf dem Teig verteilen.
Nochmal 10 Minuten gehen lassen und dann bei 180°C Umluft
ca.25 -30 Minuten backen (Notiz für mich: Klimagaren 180°C mit
automatischem Dampfstoss), bis der Belag goldgelb ist.

Kuchen abkühlen lassen und in 4 Teile teilen, diese dann quer
durchschneiden, so daß je 4 Böden und 4 Deckel entstehen.

Aus Vanillepuddingpulver, Milch, Zucker und Salz einen Pudding
zubereiten und abkühlen lassen. Die weiche Butter schaumig rühren
und den abgekühlten Pudding esslöffelweise unterrühren.

Die unteren Teile des Bienenstichs mit der Creme bestreichen
und die Deckel drauflegen, in kleine Quadrate schneiden und
kühl lagern.

Mein Gott ist der Bienenstich gut.  Der Wahnsinn!!!

Übrigens, Rosa, extra für Dich habe ich das heute noch gepostet.
Da hab ich mir aber jetzt auch einen Kommentar verdient, oder?

Quelle: Culinart “Kochen und genießen mit Miele”

Aprikosen-Pinienkern-Biscotti

Hier ist es sonnig und warm.
Wetter für draußen.

Aber ich koche und backe und koche
und backe und koche und…. Und das von früh bis
spät.

Zutaten für etwa 40 Stück:

  • 280g Mehl
  • 1/2 Teel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Teel Kardamompulver (im Original: Zimt)
  • 125g weiche Butter
  • 140g Puderzucker
  • 1 Teel frisch geriebene Limettenschale (im Original: Orangenschale)
  • 2 Eier (zimmerwarm)
  • 60g Pistazienkerne ungesalzen
  • 50g Pinienkerne (trocken geröstet)
  • 120g getrocknete Aprikosen, fein gewürfelt

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Kardamompulver und Salz gut vermischen.

Butter und Puderzucker fein cremig rühren. Mit Limettenschale
würzen und die Eier nacheinander gut unterrühren.

Die Mehlmischung unterrühren und mit den Nüssen und
den Aprikosen verkneten.
Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einer langen
Rolle formen. In vier Teile teilen und diese in Rollen
von 30 cm Länge und 1 1/2 cm Breite formen.

Alle vier Rollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes
Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C
(Ober- und Unterhitze) ca 35 Minuten backen.

Die Rollen herausnehmen und diagonal in ca 2 cm dicke
Scheiben schneiden. Die Scheiben nochmal ca. 5 – 10 Minuten
in den Ofen schieben bis sie golden braun sind.

Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Diese Biscotti haben zwar nichts mit den trockenen, fettfreien
italienischen Biscotti gemein, die man in den Kaffee tunkt
um sie überhaupt kauen zu können, sie schmecken aber trotzdem
köstlich.

Quelle: Zabert und Sandmann “Backen-Braten-Garen mit dem Miele Backofen”
leicht abgewandelt

Torta della nonna

Italiener frühstücken in der Bar.
In der einen Hand einen Caffe doppio, in
der anderen ein Panino, werden schnell die
Neuigkeiten des vergangenen Abends ausgeratscht.
Und schon geht’s ab zur Arbeit.
Am Sonntag bleibt das arbeitende Volk zuhause
und nur die Senioren treffen sich in der Bar.
Dieses Mal gibts Torta della nonna, ausnahmsweise
vom Teller und nicht aus der Hand, schließlich ist
Sonntag.

Die Torta sieht, zumindest in Florenz, von der
Formgebung eher wie ein Strudel aus, der Aufbau
ist aber der gleiche: außen mürber Teig, innen
sahnige Creme. Köstlich

Zutaten für 1 Springform:

  • Für den Mürbteig:
  • 300g Mehl
  • 200g Butter
  • 100g Puderzucker
  • abgeriebene Schale von 1 Bio Zitrone
  • 1 Eigelb
  • 1 Eßl Eiswasser
  • Für die Patisseriecreme:
  • 4 Eigelb
  • 100g Puderzucker
  • 2 Eßl Mehl
  • 1 Vanilleschote
  • 250ml Sahne
  • 250ml Milch
  • Für den Deckel:
  • etwas Eiweiß
  • 50g Pinienkerne
  • etwas Puderzucker

Zubereitung:

Für den Mürbteig das Mehl, den Puderzucker und die abgeriebene Zitronenschale
in der Küchenmaschine gut vermischen und die kalte Butter in Flöckchen untermischen.
Dann das Eigelb und das Eiswasser einrühren bis der Teig klumpig wird.
Rasch mit dem Händen zu einem Teigkloß verkneten und flach drücken.
In Frischhaltefolie gewickelt mindestens 30 Minuten Kühl stellen.

Für die Patisseriecreme die Eigelb und den Puderzucker in der Küchenmaschine
weißcremig aufschlagen. Das Mehl darübersieben und gut einrühren.
Die Sahne, die Milch und die Vanilleschote mit dem ausgekratzten Mark
aufkochen. Vanilleschote entfernen. Das heiße Milch-Sahne-Gemisch unter
die Eiercreme einrühren. Dann zurück in den Topf schütten
und auf dem Herd unter stetigem Rühren kurz aufwallen lassen.
Das Mehl verhindert, daß das Ei ausflockt.
Durch ein Sieb in eine verschließbare Schüssel füllen und vollständig
abkühlen lassen.

2/3 des Mürbteigs ausrollen und eine Springform damit auskleiden, dabei
einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Mit Backpapier auskleiden und mit
Hülsenfrüchten ausschütten und im auf 180°C vorgeheizten Backofen
15 Minuten mit den Hülsenfrüchten und 10 Minuten ohne Backen, bis
der Teig fest ist und leicht gebräunt. In der Form abkühlen lassen.

Die abgekühlte Patisseriecreme auf dem Teig verteilen. Den restlichen
Mürbteig auf Springformgröße ausrollen und als Deckel auf die Creme
legen. Vorsichtig am Rand festdrücken.

Den Deckel mit Eiweiß bestreichen und mit Pinienkernen bestreuen.
Ca. 30 Minuten backen bis die Oberfläche schön gebräunt ist.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Mit vielen Arbeitsschritten relativ aufwendig, aber gut
vorzubereiten. Ich hoffe, Und sie schmeckt so gut, wie sie aussieht.

Quelle: Chili und Ciabatta

Grüner Spargel mit Kräuterkruste

So endlich (es war zwischenzeitlich wieder Winter) habe ich es geschafft,
die Fotos dieses feinen Frühlingsgerichts auf den Computer zu laden.
Gefunden habe ich es bei Schöner Tag noch, wo ich in letzter Zeit häufig Rezepte suche.
Dort gibt es immer kleine, schnelle Feierabendgerichte, die ganz nach unserem
Geschmack sind.

Zutaten für 2 als Hauptgericht oder für 4 als Beilage:

  • 500g grüner Spargel, im unteren Drittel geschält und die Enden abgeschnitten
  • 1 Eßl Butter
  • 50g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Teel getrockneter Thymian
  • 1 große Handvoll Basilikum gehackt
  • 2 Frühlingszwiebeln, gehackt
  • 2 Eßl Semmelbrösel oder Panko
  • 1 Eßl Olivenöl
  • 1 Ei
  • 3 Eßl Pinienkerne, geröstet und grob gehackt
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Den Spargel in einer Pfanne mit etwas Butter und ca 1/8l Wasser
4 Minuten zugedeckt bissfest dünsten.
Dann in eine gebutterte Auflaufform legen.
Den Ofen auf 200°C vorheizen.
Parmesan, Basilikum, Thymian, Frühlingszwiebeln und die Hälfte
der Pinienkerne mit Ei und Öl verrühren, salzen und pfeffern.
Die Kräutermischung auf die Spargelstangen streichen (Köpfchen
freilassen!), die restlichen Pinienkerne drüberstreuen und
im Backofen ca 20 Minuten gratinieren.
Dann noch etwa 5 Minuten ruhenlassen und servieren.

Sehr gut, allerdings etwas trocken.
Zu Fisch oder Fleisch mit Sauce aber sicher ideal.

Quelle: Schöner Tag noch!leicht verändert