Category Archives: süßes Gebäck

Schwäbischer Prasselkuchen oder Swabian Streusel-Jam Slices

Die Entstehung des Backbuchs “Classic German Baking” habe ich bei Instagram @wednesdaychef schon über Monate hinweg verfolgen können. Traurig war nur, dass das Buch nur für den amerikanischen Markt bestimmt ist. Weil ich kein Amazon (Buch) Besteller bin, würde ich das Buch wohl nie bekommen. Umso schöner war die Ankündigung Mitte Oktober letzten Jahres, dass es das Buch in Berlin ( Luisa Weiss, die Autorin, ist das Kind eines Amerikaners und einer Italienerin, wurde in Berlin geboren, wo sie auch die ersten Jahre verbrachte, lebte dann lange Zeit in Amerika und ist jetzt wieder, mit ihrem deutschen Mann, in Berlin) in 2 Buchhandlungen lagernd zu kaufen gibt. Dass sich S. zu der Zeit gerade in Berlin befand, war für mich der nötige Wink. Ich schickte ihn los, mir das Backbuch zu kaufen. Seitdem kann ich die Hände nicht mehr davon lassen und auch meine Finger nicht von den Plätzchen, Kuchen und Schnittchen.

Zutaten für 1 Form 23 x 33 cm:

  • Boden:
  • 250g Mehl
  • 75g Zucker
  • 1/4 Teel Salz
  • 150g Butter, in Stücke geschnitten und weich
  • 1 Eigelb
  • abgeriebene Schale 1/2 Zitrone
  • 1 Teel Wasser
  • Streusel
  • 75g gemahlene Mandeln
  • 150g Mehl
  • 50g Zucker
  • 1/4 Teel Zimt
  • 1/4 Teel Salz
  • 100g Butter, weich
  • Als Füllung:
  • 300g Aprikosenmarmelade (gut schmeckt auch Feigenmarmelade)

Zubereitung:

Mit einem Flachrührer der Küchenmaschine (oder mit den Händen), Mehl, Zucker, Salz und die stückige, weiche Butter verkneten. Eigelb, Zitronenschale und Wasser dazugeben und unterkneten.
Teig flachdrücken, in Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde kühlen.

Mandeln, Mehl, Zucker, Salz, Zimt und die weichen Butterstückchen ebenfalls mit dem Flachrührer verkneten, bis sich Streusel bilden. Zugedeckt bis zur Verwendung kühl stellen.

Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine eckige Backform mit Backpapier auskleiden oder ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen auflegen. Den Teig mit einem Nudelholz in Größe der Form ausrollen und die Ränder etwas höher formen. 10 Minuten backen.

Boden aus dem Ofen nehmen, die Aprikosenmarmelade auf den Teig streichen, die Streusel darüber streuen und weitere 20 Minuten bei gleicher Temperatur backen, bis die Marmelade blubbert und die Streusel leicht bräunen.

Auf einem Kuchengitter erkalten lassen und den Kuchen in schmale Rechtecke (2,5 x 8 cm) schneiden. In einer Dose halten sich die Schnittchen bis zu einer Woche.

Quelle: Classic German Baking, Luisa Weiss, Ten Speed Press

Einfache, schnelle Mandeltarte

Damit ich das nächste Mal – die Tarte habe ich nämlich schon 4 mal gebacken – nicht wieder ewig das Rezeptheft suchen muss, um herauszufinden bei welcher Temperatur sie gebacken wird, wird sie gebloggt.
Die Mascarponecreme ist für mich zu dieser Tarte unerlässlich.

Mandeltarte

Zutaten für 1 Tarteform:

  • Für den Mürbteig:
  • 200g Mehl
  • 100g kalte Butterwürfel
  • 40g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • Für den Belag:
  • 50g Butter
  • 5 Eßl Sahne
  • 4 Eßl brauner Zucker
  • 200g Mandelblättchen (im Original 100g Mandel- und 100g Haselnussblättchen)
  • Für die Mascarpone-Sahne-Creme
  • 125g Mascarpone
  • 125g Sahne
  • 1/8 Teel Vanillemark
  • 25g Puderzucker

Zubereitung:

Mehl und Butterwürfel mit dem Flachrührer der Küchenmaschine verrühren, bis die Masse krümelig wird.
Dann Zucker, Salz und Ei schnell unterkneten (evtl noch etwas Milch dazugeben, wenn das Ei zu klein war). Zwischen Frischhaltefolie zu einer flachen Scheibe drücken und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 200°C vorheizen.
Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen, Sahne dazugeben und aufkochen lassen, dann den braunen Zucker dazugeben und leicht köcheln lassen bis die Masse dickflüssig wird. Etwas abkühlen lassen. Mandelblättchen unterrühren.

Teig zwischen der Frischhaltefolie ausrollen und eine Tarteform damit auskleiden, dabei einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Mandelbelag gleichmäßig darauf verteilen und auf der 2. Schiene von unten im Ofen 20-25 Minuten backen bis die Mandeln goldbraun werden. Abkühlen lassen.

Während die Tarte abkühlt, kann man die Creme zubereiten. Dafür den Mascarpone mit dem Schneebesen der Küchenmaschine aufschlagen, bis er cremig ist, dann die Sahne, Vanillemark und Puderzucker dazugeben und solange weiterschlagen bis sich wieder eine stichfeste Creme gebildet hat. Mit der Tarte servieren.

Quelle für die  Tarte: Wohnen und Garten, “Feste und Gäste” 2/2015 Quelle für die Mascarponecreme: “Das Kochbuch”, Ottolenghi, DK Verlag

Meringue Roulade mit Himbeeren und Pistazien

Für jeden, der eine Küchenmaschine hat, das einfachste, köstlichste, schnellstens gemachte Dessert, das auch noch richtig Eindruck schindet. Zumindest ich dachte mir vor der Zubereitung, dass die Roulade ganz kompliziert zu backen ist, weit gefehlt, sogar für mich Backlegastheniker ist dieses feine Dessert ganz ohne Probleme zu machen.

Meringue Roulade mit Himbeeren und Pistazien

 

Meringue Roulade mit Himbeeren und Pistazien

Zutaten für 1 Roulade:

  • Für das Meringue:
  • 4 Eiweiß
  • 250g Zucker (ich nehme 180g)
  • 1 Teel Maismehl
  • 1/8 Teel Vanillepulver
  • 1 Teel Weißweinessig
  • Für die Füllung:
  • 100g Mascarpone
  • 400g Sahne
  • 1 Eßl Puderzucker
  • etwa 150g frische Himbeeren
  • 50g Pistazien gehobelt
  • 1 Teel Rosenwasser (habe ich nicht)
  • Rosenblütenblätter (habe ich nicht)

Zubereitung:

Aus Eiweiß einen halbsteifen Schnee schlagen. Den Zucker langsam einrieseln lassen und solange weiterschlagen, bis ein weißer, glänzender Eischnee entstanden ist. Dann mit einem Metalllöffel das Maismehl, das Vanillepulver und den Weißweinessig unterrühren.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und die Oberfläche mit einer Palette möglichst glatt streichen, man muß sich da aber nicht verkünsteln. Im vorgeheizten Ofen (160°C Umluft) etwa 30 Minuten backen bis die Oberfläche leicht braun ist. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Dann mit der braunen Oberseite auf ein frisches Backpapier stürzen und das untere Backpapier vorsichtig abziehen.

Mascarpone und Puderzucker und Rosenwasser mit einem Schneebesen aufschlagen, Sahne unterrühren und unter Aufsicht schlagen bis eine cremige Masse entsteht. Vorsicht es geht plötzlich ganz schnell, dass die Creme klumpig wird, also immer ein Auge drauf werfen.
2/3 der Creme auf der Meringueunterseite verstreichen, die Himbeeren (einige zum Dekorieren aufheben) gleichmäßig über die Creme verteilen. Mithilfe des Backpapiers die Meringue zu einer Roulade aufrollen. Das restliche Drittel der Creme auf die Roulade streichen, die restlichen Himbeeren und die gehobelten Pistazien (wer mag verziert auch noch mit Rosenblütenblättern) darüber verteilen. Mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Schmeckt köstlich.

Quelle: Ottolenghi “Plenty more”

Pasteis de Nata

Vor Jahren bereiste ich oft mit meiner damaligen Freundin Portugal. Wir gingen baden und essen und fuhren von Töpferei zu Töpferei. Zwischendrin saßen wir in Bars und tranken galao oder cerveja und dazu gab es tosta mista oder eben pasteis de nata. Heute lebt meine Freundin leider nicht mehr und keiner teilt mehr mit mir die Erinnerungen an damals. Aber wenn es pasteis de nata gibt, dann werden wenigstens für mich die Urlaube mit Ihr wieder ganz lebendig.

Pasteis de nata

Zutaten für 13 Stück:

  • 1 Päckchen TK Blätterteig
  • 6 Eigelbe
  • 180g Zucker
  • 300ml Sahne
  • 200ml Vollmilch
  • 1 Vanilleschote, das Mark herausgekratzt
  • 1 Eßl abgeriebene Orangenschale (hatte ich nicht)
  • 1 Eßl Speisestärke
  • Zimt
  • Puderzucker

Zubereitung:
Muffinblech fetten.
Den Blätterteig auftauen lassen, die Platten übereinanderlegen und mit einem Nudelholz ausrollen. Dann die Teigplatte wie eine Schnecke zusammenrollen und 13 ca. 2 cm dicke Scheiben abschneiden. Diese Scheiben platt drücken und die Muffinformen damit auskleiden (ich habe mich wieder mal verrechnet und habe anstatt 12 Blätterteigschnecken 13 abgeschnitten und das war gut so, mit der 13. habe ich eine kleine Tartelettform ausgekleidet und die ganze Creme wurde exakt aufgebraucht).
Die Eigelbe mit dem Zucker cremig aufschlagen. 2-3 Eßl Milch mit der Speisestärke verrühren und unter die Eigelbe rühren. Sahne, restliche Milch und Vanilleschote aufkochen. Ei-Zucker-Mischung unterrühren und einmal bei ganz kleiner Hitze kurz aufwallen lassen, bis die Creme dicklich wird. Die Creme in die Blätterteigmulden füllen bis sie komplett gefüllt sind.
Im auf 250°C vorgeheizten Backofen (Ober-und Unterhitze) 15-22 Minuten backen.
Die Pasteis dürfen ruhig schön braun werden, das gehört so.
Lauwarm vorsichtig aus der Form lösen und komplett abkühlen lassen

Mit Puderzucker und Zimt bestreuen

Quelle: Kamafoodra

Schoko-Kirsch-Muffins

So schnell, wie die üblichen Muffins sind diese nicht gemacht,
aber die Arbeit sind sie auf jeden Fall wert.

Schoko-Kirsch-Muffins

Zutaten für 12 Stück:

  • Für den Teig:
  • 100g Zartbitterschokolade
  • 100g Butter
  • 3 Eier
  • 80g Puderzucker
  • 1 Päckchen Cappucinopulver(lasse ich weg)
  • 100g Mehl
  • 1 Teel Backpulver
  • Für die Füllung:
  • 200g Frischkäse (Sahnequark geht auch)
  • 70g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 10g Mehl
  • 200g Sauerkirschen (frisch oder aus dem Glas)
  • 1 Muffinblech
  • 12 Papierförmchen

Zubereitung:

Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen.

Butter cremig rühren, nach und nach die Eier und den Zucker
einrühren. Die etwas abgekühlte Schokolade, evtl das Cappucinopulver und das mit Backpulver vermischte Mehl zufügen und unterrühren.

Für die Füllung Frischkäse (oder Sahnequark), Puderzucker, Ei und
Mehl verrühren. Sauerkirschen aus dem Glas abtropfen lassen, oder frische Kirschen entsteinen.

Die Hälfte des Schokoteiges in die Förmchen füllen, darauf die Hälfte der Kirschen, und dann die Frischkäsemasse  verteilen. Jetzt mit dem
restlichen Schokoteig und den restlichen Kirschen abdecken.

Im vorgeheizten Backofen bei 170°C Heißluft plus auf der 1. Schiene
von unten 20-30 Minuten backen.

Quelle:  Miele,

Bananentarte mit Haselnüssen

Immer mal wieder stelle ich mir die Frage, ob es sich lohnt
noch ein Backbuch zu kaufen?

Bananentarte mit Haselnüssen

Dieses Mal dreht es sich um ein Exemplar, das ich mir schon
mehrere Male aus der Bücherei geliehen habe, und aus dem ich
jedesmal einen Kuchen backe.
Die Kuchen daraus schmecken wirklich gut, sind relativ einfach zu machen, und haben Zutaten, die es auch bei uns im Dorf gibt.
Aber leider weiß ich eben auch, daß ich nicht unbedingt die
große Kuchenbäckerin bin.

Bananentarte mit Haselnüssen

Ich bin schlicht überfordert beim Kuchenbacken, lasse mich aber
immer von aufwendigen Rezepten verführen (weil Muffins kann ja
jeder, das ist mir viel zu langweilig), die mir dann wieder
das Backen für Monate verleiden.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, daß S. sich immer
Guglhupf, Sandkuchen, Marmorkuchen, Muffins, also ganz einfache
Rührkuchen wünscht, aber Sandkuchen kann ja jeder…., siehe oben!

Für diesen Kuchen habe ich mindestens 8 kleine und 1 große Schüssel, 2 x meinen Foodprocessor, 2 Nudelhölzer, 1 Tarteform, jede Menge Löffel und Messer gespült. Ich brauchte Backpapier und Frischhaltefolie und glücklicherweise hatte ich 3 Bananen, weil 2 bei mir nicht reichten.

Den ganzen Abend den ich dafür in der Küche stand, den rechne ich gar nicht mit, weil ich mache den Kuchen ja freiwillig und es macht ja auch Spaß.

Trotzdem finde ich das alles sehr aufwendig dafür, daß der Kuchen
heute Früh, bis auf ein Anstandstück, komplett vertilgt wurde, von
2 Personen!!!

Zutaten für 1 rechteckige Tarteform (35 x 11 cm)

  • Mürbteig:
  • 125g Mehl
  • 60g Butter, kalt und gewürfelt
  • 1 1/2 Eßl Zucker (am Besten Puderzucker)
  • 1/2 Teel Lebkuchengewürz (kann man auch weglassen)
  • 2 Eigelb
  • Füllung:
  • 2-3 reife Bananen
  • 60g gemahlene Haselnüsse
  • 60g weiche Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 30g Mehl
  • 1 – 2 Eßl gehackte oder ganze Haselnüsse zum Verzieren
  • evtl. Puderzucker

Zubereitung:

Aus Mehl, Zucker, Lebkuchengewürz und der gewürfelten
Butter einen Teig kneten. Die Eigelb unterkneten bis
ein homogener Teig entsteht (ich werde das nächste Mal noch etwas
eiskaltes Wasser einkneten).
Mürbteig flach drücken und in Frischhaltefolie 30 Minuten kühlen.
Den Backofen auf 170°C Heißluft vorheizen.
Tarteform leicht fetten. Den Teig in Größe der Form ausrollen,
und diese damit auskleiden. Teig mit Backpapier belegen und mit
getrockneten Hülsenfrüchten beschweren und 8 Minuten backen, dann
die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und weitere 5 Minuten
backen. Abkühlen lassen. Backofenhitze auf 160°C reduzieren.

Butter und Zucker mit einem Rührbesen cremig schlagen. 1 Banane
zerdrücken und mit dem verquirlten Ei nach und nach unter die
Buttercreme rühren, bis sich alles gut verbunden hat.
Zum Schluß die gemahlenen Nüsse und das Mehl unterheben.

Die 2. Banane in ganz dünne Scheiben schneiden und den gebackenen
Tarteboden damit belegen. Die Haselnuss-Butter-Creme darauf verstreichen
und mit den ganzen oder gehackten Haselnüssen verzieren.

Im Backofen ca 35 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist.
Evtl. mit Puderzucker bestäuben.

Ein wirklich feiner Kuchen für Bananen, die wieder in mein
Körberl gehüpft sind obwohl sie bei uns keiner, außer in Kuchenform,  ißt.

Quelle: Kekse, Kuchen & Co.; DK Verlag

Haselnusscupcakes nach Ottolenghi

Schmecken auch ohne Icing, dann sind es eben
unverschämt köstliche Haselnussmuffins.

Haselnuss Cupcakes

Zutaten für 12 Stück:

  • 45g Haselnüsse (ungehäutet)
  • 150g Zucker (ich nehme 130g)
  • 180g Mehl (Typ 405)
  • 1 1/4 Teel Backpulver
  • 1/3 Teel Salz
  • 150g Butter
  • 1 Eßl Haselnußöl
  • 2 kleine Eier, leicht verquirlt
  • 150g Sauerrahm
  • für das Icing:
  • 150g Frischkäse, raumtemperiert
  • 150g Mascarpone, raumtemperiert
  • 80g Butter, raumtemperiert
  • 100g Puderzucker (ich nehme 80g)

Zubereitung:

Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Die Haselnusskerne auf einem
Backblech 15 Minuten rösten. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Die Nusskerne in ein Geschirrtuch einschlagen, reiben und leicht schütteln,
um sie zu enthäuten. Mit der Hälfte des Zuckers im Mixer fein hacken.

Die Backofentemperatur auf 170°C erhöhen. In ein Muffinblech 12 Papier-
förmchen setzen. Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüsssel sieben.
In einer 2. Schüssel Butter, restlichen Zucker, Haselnussöl und die
fein gehackten Haselnüsse cremig rühren. Jetzt nach und nach die verquirlten
Eier unterrühren. Dabei darauf achten, daß jede Zugabe komplett unter-
gerührt ist, bevor die nächste Portion zugefügt wird.
Mit einem Teigschaber zuerst die Hälfte der trockenen Zutaten und dann
die Hälfte des Sauerrahms vorsichtig unterheben, dann die 2. Hälfte
der trockenen Zutaten und dem restlichen Sauerrahm.

Die Masse mit einem Löffel bis 5mm unter dem Rand in die Papierförmchen
füllen (ich mache das mit einem Eisportionierer). Im vorgehizten
Ofen 20-25 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Das Icing erst zubereiten wenn die Cupcakes abgekühlt sind.
Dafür Frischkäse und Mascarpone mit dem Schneebesen cremig rühren.
In einer 2. Schüssel die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen.
Die Mischung sollte fast weiß und sehr luftig sein (das dauert
etwa 5 Minuten). Nun die Frischkäsemasse unterheben und das
Icing mit einem Teigschaber auf den Cupcakes verteilen.

Quelle: Ottolenghi “Das Kochbuch”

Rustikale Apfeltarte

Das ist der beste Apfelkuchen, den ich je gegessen habe.
Der Teig, ungesüßt und ganz mürb, dafür die Äpfel weich,
aber noch mit leichtem Biss und süß durchs Karamell.

Unbedingt steif geschlagene Sahne dazu essen!!

Rustikale Apfeltarte

Zutaten für 1 Kuchen:

  • Für den Teig:
  • 280g Mehl (Weizenmehl 550)
  • 200g eiskalte gewürfelte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eßl eiskaltes Wasser
  • Für die Füllung:
  • 1 kg säuerliche Äpfel, geschält, entkernt und in Spalten geschnitten
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 4 Eßl Zucker
  • 30g Butter
  • 1 Teel Zimt
  • 1 Schnapsglaserl Cognac
  • 1 Prise Muskatnuß, frisch gerieben
  • 1 Eiweiß
  • zum Bestreichen:
  • 1 Eigelb
  • 1 Eßl brauner Zucker

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten schnell in der Küchenmaschine zu einem bröseligen
Teig verkneten. Die Brösel mit den Händen auf einer Frischhaltefolie zu einer
Kugel formen, diese flachdrücken und im Kühlschrank mindestens 1 Stunde ruhen
lassen.

Für die Fülle die Apfelspalten gleich nach dem schneiden und schälen mit dem
Zitronensaft vermischen, damit sie sich nicht braun verfärben.

Die Butter in einer großen, schweren Pfanne schmelzen und den Zucker gleichmäßig
einstreuen (der Zucker soll nicht höher als 3 mm auf dem Pfannenboden liegen, also
eine dementsprechend große Pfanne nehmen) und bei mittlerer Hitze (bei mir Stufe 5 1/2)
schmelzen lassen, bis er hellbraun wird. Vorsicht, es dauert sehr lange bis der Zucker
schmilzt, plötzlich verbrennt er aber ganz schnell, also immer ein Auge drauf werfen.

Die Apfelspalten vorsichtig (Karamell ist sehr heiß und es kann spritzen)
zum Karamell geben und etwa 5 Minuten dünsten, bis die Apfelspalten anfangen weich
zu werden.
Zimt, Cognac und Muskat unterrühren und abkühlen lassen (das Apfelkaramell soll wirklich
kühl sein, sonst schmilzt der Teig drunter weg).

Backofen auf 180°C Ober-Untrhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Teig auf wenig Mehl zu einem ca 3 mm dick runden Fladen ausrollen. Auf das Backpapier
legen und, bis auf einen 5 cm breiten Rand, mit Eiweiß bestreichen (dann suppt die Füllung
nicht so durch). Das Apfelkaramell auf dem Teig verteilen und den Rand über die
Füllung klappen. Da geht es nicht so genau, schließlich ist das ja eine rustikale
Tarte.
Eigelb mit wenig Milch verquirlen und den Rand damit bestreichen und alles noch mit dem
braunen Zucker bestreuen.

Auf der 2. Schiebeleiste von unten etwa 40 Minuten backen, evtl nach 20 Minuten die Hitze
auf 150°C reduzieren. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Quelle: ziii kocht

Apfelriegel

Immer mal wieder lasse ich mich zum Kauf von Äpfeln hinreißen.
Ich bin mir nicht mal sicher warum ich das tue, ich mag nämlich
keine Äpfel, zumindest nicht zum aus der Hand essen.
Wahrscheinlich flüstert mir mein Körper zu: “Vitamine”,
und die kleinen Kerle lachen mich im Laden mit ihren roten
Bäckchen an, als wären sie die Rettung vor der drohenden
“immernochWinterundnochlangenichtFrühlingsdepression”.
Aber was tun mit den 2 Rotbackigen, die in weiteren
14 Tagen eher traurigen Lederäpfeln gleichen und nicht
mehr der anfänglichen Vitaminbombe?
Ich mache Apfelriegel!!

Apfelriegel

Zutaten für 1 Form (20x25cm)

  • 205g weiche Butter
  • 75g brauner Zucker
  • 90g Zucker
  • 250g Mehl
  • Salz
  • 1 gestrichener Teel Zimtpulver
  • 1 Messerspitze Nelkenpulver
  • 1/2 Teel Backpulver
  • 2 Eßl gemahlene Mandeln
  • 2 Äpfel
  • 1 Teel Zitronensaft
  • 1 Eiweiß
  • 40g Mehl
  • 70g Apfelmus
  • 30g Mandelblättchen

Zubereitung:

Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Eine Form 20x 25 cm mit Backpapier auslegen.
Die Butter mit dem Braunen Zucker und 50g Zucker schaumig schlagen.
250g Mehl mit 1/2 Teel Salz, Zimt, Nelken und Backpulver
in eine Schüssel sieben und mit der Butter verkneten.
Teig in die Form füllen und festdrücken. Mit den gemahlenen
Mandeln bestreuen und auf mittlerer Schiene 10 Minuten backen.

Die Äpfel schälen und reiben.
Die geriebenen Äpfel sofort mit Zitronensaft vermischen.
Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen dabei 40g Zucker einrieseln
lassen. Weiterschlagen, bis eine feste glänzende Masse entstanden ist.
Restliches Mehl (40g) darübersieben und unterheben, ebenso
das Apfelmus.

Die Teigplatte aus dem Ofen nehmen. Die Äpfel darauf verteilen und die
Baisermasse auf den Äpfeln glatt streichen. Mit den Mandelblättchen bestreuen.
Zurück in den Ofen schieben und weitere 20 Minuten backen.
Herausnehmen und sofort in Riegel von etwa 3x8cm Größe schneiden.

Ganz, ganz erfrischende Teilchen, die abgekühlt und einen Tag durchgezogen
am allerbesten schmecken.
Quelle: “kleine süße Sachen”, Annik Wecker, DK Verlag, abgewandelt

Marzipanmuffins oder -törtchen

Mit Mascarponecreme werden die Muffins zu Törtchen.
Ohne schmecken sie aber auch gut und sind echt schnell
gemacht.

Marzipantörtchen

Zutaten für 12 Muffins:

  • 120g weiche Butter
  • 250g Marzipanrohmasse, gerieben
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 30g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 40g Mandelblättchen
  • Für den Guss:
  • 200g Mascarpone
  • 2 Eßl Sahne
  • 2 Eßl Amaretto
  • 2 Teel Zucker
  • 1/4 Teel Vanille
  • frische Beeren zum Verzieren

Zubereitung:

Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Muffinform fetten
und mit den Mandelblättchen ausstreuen, so daß auch die Ränder damit
beklebt sind.
Butter und Marzipan schaumig rühren. Eier und Eigelb einzeln nacheinander
gut einrühren.
Mehl und Salz einarbeiten.
Je einen Eßlöffel (ich nehme einen Eisportionierer) Teig in die Muffinmulden
füllen. Auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen. Herausnehmen und
abkühlen lassen.
Für den Guss Mascarpone, Sahne, Amaretto, Zucker und Vanille glatt rühren.
Jeweils einen Klecks davon auf die Törtchen verteilen und mit
frischen Beeren nach Geschmack verzieren.
Sofort servieren.

Quelle: “kleine süße Sachen” Annik Wecker DK-Verlag, abgewandelt