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Kürbis a la Hamilton

Kürbiszeit

Kürbis a la Hamilton

 

Zutaten für 2-4 Personen:

  • 1 kleiner Butternuss Kürbis
  • 1 kleine Handvoll getrocknete Steinpilze
  • 100g Basmatireis
  • 1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 1 Teel Korianderkörner, gequetscht
  • 1 – 2 getrocknete Chilischoten
  • 5 getrocknete Tomaten in Öl, fein gehackt
  • 1 kleine Handvoll Pinienkerne, trocken geröstet
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zweig Rosmarinnadeln gehackt

Zubereitung:

Backofen auf 230°C Umluft vorheizen.

Butternuss Kürbis waschen, längs halbieren, die Kerne ausschaben und wegwerfen. Dann den Kürbis mit einem kleinen Löffel so aushöhlen, dass ein etwa 2 cm breiter Rand stehen bleibt, damit man Füllung darin verteilen kann. Das ausgelöste Kürbisfleisch fein hacken. Die Steinpilze in gut 200ml heißem Wasser einweichen, dann grob hacken, das Einweichwasser aufheben. In einer kleinen Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin andünsten. Koriander, Chilischote, Rosmarin, Kürbisfleisch und Tomatenwürfel dazugeben alles etwa 5-6 Minuten andünsten. Dann erst reichlich salzen und pfeffern, die Steinpilze und die Hälfte des Einweichwassers dazugeben und nochmal 2 Minuten dünsten. Basmatireis und den Rest Einweichwasser dazugeben etwa 3 Minuten dünsten lassen. Kürbishälften aussen und innen mit Olivenöl einreiben, den Kürbis innen salzen und pfeffern und die Füllung darin verteilen. Kürbishälften wieder zusammenklappen fest in Alufolie wickeln und in einer Auflaufform in den vorgeheizten Ofen schieben.
Etwa 75 Minuten (lieber ein paar Minuten länger) garen, bis der Kürbis weich ist und der Reis im Kürbis gar.

Sofort aus der Folie heraus servieren.

Schmeckt so schon köstlich, gut vorstellen kann ich mir auch einen Joghurt oder Schmand Dip

Quelle: Genial kochen mit Jamie Oliver, DK Verlag

Ruths gefüllte Paprikaschoten

Gefüllte Paprikaschoten gibt es bei mir schon seit Jahrzehnten und sie  schmecken mir schon immer. Die hier gekochte, orientalische Variante wird allerdings mein klassisches Rezept von früher auf jeden Fall ablösen.
Sehr delikat!

Ruths gefüllte Paprikaschoten

Zutaten für 4:

  • 8 mittelgroße rote Spitzpaprika
  • 1 große Tomate, grob gehackt
  • 2 mittelgroße Zwiebeln, grob gehackt
  • etwa 500ml Gemüsebrühe
  • Für die Füllung:
  • 140g Basmatireis
  • 1 1/2 Eßl Baharat Gewürzmischung
  • 1/2 Teel gemahlener Kardamom
  • 2 Eßl Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 400g Lammhackfleisch (ich nehme gemischtes Hack)
  • 2 1/2 Eßl Petersilie, gehackt
  • 2 Eßl Dill, gehackt
  • 1 1/2 Eßl getrocknete Minze
  • 1 1/2 Teel Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Für die Füllung den Reis in einem Topf mit leicht gesalzenem Wasser bedecken, zum Kochen bringen und 4 Minuten kochen lassen. In ein Sieb gießen, abschrecken und zur Seite stellen. Oder im Dampfgarer mit 280g gesalzenem Wasser 4 Minuten lang dämpfen, abschrecken und zur Seite stellen.

Die Gewürze ohne Fett anrösten, Olivenöl und Zwiebel dazugeben und unter häufigem Rühren etwa 7 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebel weich ist. Reis, Fleisch, Kräuter, Zucker und gegarte Zwiebel mit einem Teelöffel Salz in einer Schüssel gut vermengen.

Die Paprikaschoten vom Stielansatz her mit einem kleinen Messer zu 2 Drittel aufschneiden, sodass eine Öffnung entsteht. Die Samen vorsichtig entfernen, die Stielansätze aber stehen lassen. Mit der Reis-Fleisch-Farce füllen.

Tomaten- und Zwiebelwürfel in einer großen Pfanne mit fest schließendem Deckel verteilen. Die Paprikaschoten dicht an dicht darauflegen und soviel Brühe angießen, dass sie etwa 1 cm hoch steht. Mit einem Teelöffel Salz und etwas Pfeffer würzen, den Deckel auflegen und das Gemüse bei ganz kleiner Hitze 1 Stunde garen. Dabei immer darauf achten, dass der Pfannenboden mit etwas Flüssigkeit bedeckt ist.

Paprikaschoten warm oder mit Zimmertemperatur servieren.

Quelle: Ottolenghi “Jerusalem” DK Verlag

Kosheri mit pikanter Tomatensauce

Schmeckt warm genausogut wie kalt.
Eines meiner Lieblingsgerichte von Ottolenghi.

Kosheri

Zutaten für 2-3 Personen als Beilage:

  • 150g grüne Linsen
  • 100g Basmatireis
  • 25g kurze Fadennudeln
  • 1/4 Teel frisch geriebene Muskatnuß
  • 1 Teel Zimt
  • 200ml Hühnerbrühe
  • 2 weiße Zwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 1 Teel Salz
  • 1/2 Teel Pfeffer
  • 25g Butter
  • 2 Eßl Olivenöl

Zubereitung:

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe bei mittlerer Temperatur
etwa 20 Minuten braten bis sie eine schöne braune Farbe annehmen.

Währenddessen die Linsen unter fließendem Wasser gut waschen. Im Dampfgarer
bei 100°C 20 Minuten garen oder in einem Topf mit reichlich kaltem Wasser
bedecken und zum Kochen bringen. 20-25 Minuten köcheln lassen bis sie gar
sind, aber noch nicht zerfallen. In ein Sieb gießen und abtropfen lassen.

Den Reis in einer Schüssel mit kaltem Wasser bedecken, waschen und
gut abtropfen lassen.

Die Butter in einem Topf bei mittlerer Temperatur zerlassen. Die ungegarten Fadennudeln
hineingeben und unter Rühren anbraten bis sie sich goldbraun verfärben.
Den abgetropften Reis dazugeben und sorgfältig untermischen, bis die Körner vollständig
mit Butter überzogen sind. Nun die Hühnerbrühe dazugießen, mit Muskat, Zimt, Salz und
Pfeffer würzen. Einmal aufkochen lassen und dann einen Deckel auflegen und bei niedrigster
Temperatur 12 Minuten köcheln lassen. Den Herd ausschalten, den Deckel abnehmen, den Topf
mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und den Deckel wieder auflegen. Nochmal
5 Minuten stehen lassen.

Zum Servieren den Reis mit einer Gabel auflockern und den größten Teil der Zwiebeln und die Linsen
untermischen. Die restlichen Zwiebeln auf dem Reis anrichten und mit der Tomatensauce
servieren.

Dazu serviert Ottolenghi (und ich) eine pikante Tomatensauce:

  • 4 Eßl Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 2 scharfe rot Chilischoten, von den Samen befreit und fein gehackt
  • 8 reife Tomaten oder 1 Dose Tomaten
  • 4 Eßl Apfelessig
  • 3 Teel Salz
  • 2 Teel gemahlener Kreuzkümmel
  • 20g Korianderblätter, grob gehackt

Zubereitung:

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Knoblauch und Chilischote darin
2 Minuten anbraten. Die gehackten Tomaten, 370ml Wasser, Essig, Salz
und Kreuzkümmel hinzufügen, zum Kochen bringen und bei reduzierter
Temperatur 20 Minuten köcheln, bis die Sauce eindickt. Vom Herd
nehmen und nach Bedarf nachwürzen. Ich püriere die Sauce, das muß man
aber nicht. Mit Korianderblättchen würzen.

Quelle: “Das Kochbuch” Ottolenghi DK Verlag

Safranreis

Ich kann es kaum glauben, aber der Reis aus dem
Dampfgarer ist ratz-fatz gemacht und schmeckt
1000-mal besser als aus dem Topf. Na ja, also
zumindest doppelt so gut.

Safranreis

Zutaten für 2 Personen:

  • 0,1g Safranfäden
  • 2 Eßl Milch
  • 1 Eßl Ghee
  • 1 Zimtstange
  • 185g Basmatireis
  • 185g Wasser (oder 425ml)
  • 1 Teel Salz

Zubereitung:

Im Dampfgarer:

Milch lauwarm erwärmen und Safran 10 Minuten darin ziehen lassen.
Ghee in der Milch auflösen.
Reis in einen kleinen ungelochten Dampfgarbehälter füllen.
Zimtstange in 4 Teile brechen und über dem Reis verteilen.
Salz gleichmäßig über den Reis streuen.
Wasser mit der Safranmilch verrühren und über den Reis schütten.
Reis bei 100°C im Dampfgarer 15 Minuten garen.

Im Topf:

Safran in der lauwarmen Milch 10 Minuten ziehen lassen.

Reis in einen ausreichend großen Topf füllen, mit der Safranmilch
begießen und mit 425ml Wasser auffüllen.
Ghee, Salz und Zimtstange dazugeben und aufkochen lassen, bis sich
im Reis Krater bilden. Den Deckel auflegen und bei
kleiner Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen,
bis alle Flüssigkeit aufgesaugt ist.

Quelle: Currys&Currys, Christian Verlag