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Latkes

Latkes sind ganz knusprige, köstliche, fettige Kartoffelpuffer aus der jüdischen Küche. Zu Latkes werden sie aber erst wenn man einige Dinge beachtet.
Diese wären:
-die Kartoffeln und anderen Wurzeln grob reiben
-Kartoffeln danach mit kaltem Wasser abwaschen
-dann gut trocknen und zwar in einem sauberen Küchenhandtuch
-mit Eiweiß und wirklich nur mit Eiweiß verrühren
Das weiß ich deshalb so genau, weil ich mir das alles beim 1. Versuch gespart habe. Geschmeckt haben die Küchlein schon auch,  aber da waren es eben  “nur” Kartoffelpuffer.

Latkes

Zutaten für 12 Latkes:

  • Für die Latkes:
  • 600g festkochende Kartoffeln, geschält und grob gerieben
  • 300g Pastinaken, geschält und grob gerieben
  • 1 Teel Salz
  • reichlich Pfeffer
  • 2 Eßl Maisstärke
  • 4 Eiweiß
  • 30g Schnittlauch in feine Ringe geschnitten
  • reichlich Bratöl
  • etwa 80g Butter
  • Für den Dip:
  • 1 Becher griechischer Joghurt
  • Salz, Pfeffer
  • frische Kräuter
  • Buddhas Bauch Gewürz von Herbaria

Zubereitung:

Die geriebenen Kartoffeln in eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen um die Stärke abzuwaschen.
Dann in einem Sieb gut abtropfen lassen und in einem sauberen Küchentuch trocken tupfen. Die Kartoffeln sollen wirklich trocken sein.
Die Pastinaken mit dem Salz, dem Pfeffer, der Maisstärke, den Kartoffeln, dem Schnittlauch und den Eiweißen gut vermengen.

In einer Pfanne reichlich Öl erhitzen und einen Teelöffel Butter dazugeben. Puffer von 1cm Höhe und etwa 8cm Durchmesser einfüllen, flach drücken und auf jeder Seite etwa 3 Minuten goldbraun und knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Ofen bei 90°C warmhalten, bis alle Latkes gebraten sind.

Joghurt mit Salz, Pfeffer und Gewürzen verrühren und zu den Latkes servieren.

Ich hatte nur 500g Kartoffeln und eine kleine Pastinake, so dass ich mit Karotte und Knollensellerie, ebenfalls grob gerieben, ergänzte. Sehr fein.

Quelle: “Jerusalem” Ottolenghi, DK-Verlag

Ofengemüse mit Feta

Im Kühlschrank ist noch jede Menge Gemüse,
das gegessen werden muß, aber ich habe keine
Ahnung was ich daraus machen soll.
Also gibts Ofengemüse, das funktioniert eigentlich immer.
Das Fleisch zur Beilage lassen wir heute mal weg, es
ist schließlich Fastenzeit!!!

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Fenchelknollen, längs geachtelt
  • 1 große Karotte, in 3 cm Stücke geschnitten
  • 1 Stück Knollensellerie, grob gewürfelt
  • 1 Stange Lauch, in 3 cm Stücke geschnitten
  • 1 Pastinake, grob gewürfelt
  • 25g gewürfelten Speck
  • 1 Handvoll schwarze Oliven
  • 2 Eßl Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Rosmarin
  • 180g Feta zerkrümelt
  • 5-6 Kapernäfel

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Öl, Gewürze und Kräuter in einer Auflaufform vermischen.
Gemüse unter das Öl rühren und ca 60 Minuten im Ofen garen.

Nach 50 Minuten den zerkrümelten Feta und den gewürfelten
Speck überstreuen und mitbraten.

Vor dem Servieren einige Kapernäpfel über dem Gemüse verteilen.

Schmeckt als leichtes Abendessen genauso, wie als Beilage
zu Fleisch oder Fisch.

Florenz im Februar….

…. stellt man sich so vor:


Kreuzgang der Basilica di San Lorenzo

….es ist schon wesentlich wärmer, als hier in Oberbayern,
eventuell kann man schon den Einen oder Anderen
Caffe doppio im Freien trinken, womöglich ist auch schon
ein Gelato drin. Und mit einigen Touristen genießt
man die erste wärmende Frühlingssonne über der Piazza della
Signoria. Der restliche Winter daheim wird dadurch etwas
erträglicher, weil jetzt weiß man ja wieder, worauf man sich
freuen kann.

Florenz im Februar 2012 ist so:


Brunnen vor San Lorenzo

…..es ist so kalt, daß man sich nur mit mehreren Schichten bekleidet
raustraut. Endlich kann man auch mal die winddichte Gesichtsmaske
tragen, die man sich für Winterwanderungen daheim gekauft hat.
Leider muß man diese zum Essen in der Bar abnehmen, dort
ist es nämlich auch nicht wärmer als draußen. Mit den wenigen
Touristen, die sich hierher verirrt haben, rettet man sich vor
den eisigen Windböen in die Uffizien, in der Hoffnung, sich dort
ein klein wenig zu erwärmen.
Dort weht wenigstens kein Wind!
Botticellis Venus tut einem direkt ein bisschen leid, wie sie da nackt,
nur von Ihrem eigenen Haar gewärmt, in diesem unwirtlichen Raum hängt.


Bilderrahmen


Duomo


Ponte Vecchio


Dolci

Wieder daheim braucht man ein Feuerchen im Ofen und eine nahrhafte,
heiße Suppe:

KAROTTEN-PASTINAKEN-HACKFLEISCH-SUPPE

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 große Schalotte, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 Eßl Ghee (oder Butterschmalz)
  • 400g Hackfleisch, gemischt
  • 2 Pastinaken, grob gewürfelt
  • 2 Karotten, grob gewürfelt
  • 1 Becher Erbsen (TK)
  • 2 Eßl Tomatenmark
  • etwa 1 l Gemüsebrühe
  • 2 Teel. Hackfleischgewürz “Große Karawane” von Herbaria
  • Salz, Pfeffer
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 Becher Creme fraiche
  • 2 Eßl Petersilie, gehackt

Zubereitung:

In einem großen Schmortopf, das Ghee (oder Butterschmalz) erhitzen
und die Zwiebel und die Knoblauchzehe glasig dünsten. Das Hackfleisch
dazugeben und bei starker Hitze solange anbraten, bis es krümelig wird
und etwas Farbe annimmt. Das gewürfelte Gemüse dazugeben, kurz mitbraten.
Tomatenmark einrühren und mit Gemüsebrühe auffüllen bis alles bedeckt ist.
Salzen und pfeffern und das Hackfleischgewürz unterrühren
Etwa 15 Minuten köcheln lassen.
Creme fraiche unterrühren und nochmal 10 Minuten leise köcheln lassen.
Erbsen dazugeben und mit Petersilie abschmecken. Kurz ziehen lassen, bis
die Erbsen warm sind und servieren.

Mit 2-3 gewürfelten Kartoffeln, die man mit dem Gemüse dazugibt, wird’s
ein sättigender Eintopf. Schmecken tut die Suppe aber auch ohne Kartoffeln.

Geht schnell, macht warm und schmeckt aufgewärmt fast noch besser.

Quelle: Chili und Ciabatta, winterlich abgewandelt

Pastinakengnocchi

Vor ein paar Tagen wurde ich gefragt, was man denn alles mit Pastinaken
kochen könnte. Na ja, Suppe oder in Olivenöl gebraten, mit Speck und Spaghetti,
das war auch schon alles was mir dazu einfiel.
Ab heute gibts auch diese Variante, weil sie so gut ist, und so einfach:
PASTINAKENGNOCCHI

noch kurz in Butter schwenken…….

fertig.

Zutaten für 2 Personen:

  • ca 400g Pastinaken, geschält und grob gewürfelt
  • 1/2 Cup Mehl
  • 1/4 Cup Parmesan
  • 1 Eßl. Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Butter zum Anbraten
  • etwas Schnittlauch zum Bestreuen

Zubereitung:

Pastinaken in kochendem Wasser weich kochen.
Das dauert ungefähr 15-20 Minuten.
Abgießen und gut abtropfen lassen. Dann
mit einem Kartoffelstampfer zu Pürree zerkleinern.
Mit Mehl vermischen und den Parmesan unterkneten.
Salzen, pfeffern und mit Schnittlauch würzen.
Auf einer bemehlten Arbeitsplatte ca daumendicke
Würste formen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

In siedendem Salzwasser portionsweise garen bis die
Gnocchi nach oben schwimmen. Abtropfen lassen.
Entweder gleich servieren oder noch kurz in Butter anbraten.

Bei mir gibt es die Knödelchen angebraten und Putenrahmgulasch dazu, man kann
die Gnocchi aber auch nur mit gebräunter Butter und Parmesan bestreut
genießen.

Quelle:Nooschi
und Barbaras Spielwiese